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ärztemagazin 11/2018

DFP-Literaturstudium im

DFP-Literaturstudium im ärztemagazin l So machen Sie mit: Entsprechend den Richtlinien der ÖÄK finden Sie im Anschluss an den Fort bildungsartikel Multiple- Choice- Fragen. Eine Frage gilt dann als richtig beantwortet, wenn Sie von den vorgegebenen Antworten alle richtigen angekreuzt haben. Für eine positive Bewertung ist erforderlich, dass Sie 4 der insgesamt 6 Fragen richtig beantworten. l Zwei DFP-Fachpunkte werden bei positiver Bewertung angerechnet. l Fax & Post: Schicken Sie diese Seite bitte per Fax (01/546 00-730) oder Post an: ärztemagazin Redaktion, Forum Schönbrunn, Grünbergstraße 15, 1120 Wien l Internet: Dieser Fortbildungsartikel und Test steht noch drei Jahre zur Verfügung. Online finden Sie ihn über: www.medonline.at/aem-dfp1118-1 l Einsendeschluss: 25. Juni 2018 (gilt für Fax & Post) l Teilnahmebestätigung per E-Mail! Ihre Teilnahmebestätigung ist auf www.mein dfp.at downloadbar, wenn Sie ein Fortbildungskonto haben und den Test online gemacht haben. So Sie per Post oder Fax mitgemacht haben, wird Ihnen die Bestätigung per E-Mail zugeschickt. Für den Bearbeitungszeitraum von zirka 8 Wochen bei Post- oder Faxeinsendungen bitten wir um Verständnis, da Ihre Antworten erst in den Computer eingegeben werden müssen. l Die richtigen Lösungen werden nach Einsendeschluss auf Wunsch an alle Teilnehmer per E-Mail zugesandt. Zusendungen per Post können Sie unter Angabe Ihres Namens, des DFP-Themas und der jeweiligen ärztemagazin-Ausgabe bei dfp@aerztemagazin.at anfordern. Mit Ihrer Teilnahme akzeptieren Sie unsere AGB und erklären sich damit einverstanden, dass die von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten für die Durchführung und Abwicklung verwendet und, wie in der Datenschutzerklärung ersichtlich, verarbeitet werden. Die AGB und Datenschutzerklärung der Medizin Medien Austria GmbH finden Sie auf medonline.at DVR-Nr.: 4007613 DFP Allgemeinmedizin – „Haltungsfehler bei Kindern“ – ärztemagazin 11/2018 Die Anzahl der richtigen Antworten ist in Klammern angegeben. 1) Welche Elemente können zur Ausbildung von Haltungsschwäche beitragen? (3 Richtige) a) Muskelverkürzungen können zu einem Ungleichgewicht der Muskulatur, z.B. des Bauchs und des unteren Rückens führen b) Mangelnde neuronale Bahnung der Beckenaufrichtung kann die Grundlage der Haltungsschwäche sein c) Genetische Faktoren haben einen wesentlichen Einfluss auf die Haltung d) In der Pubertät kann es zu einem Missverhältnis zwischen Skelettwachstum und der muskulären Entwicklung kommen 2) Welche Methoden können zur ersten einfachen Diagnose von Haltungsschwächen eingesetzt werden? (3 Richtige) a) In erster Linie die Inspektion im Stehen frontal von hinten sowie sagittal b) In jedem Fall eine Röntgen-Untersuchung c) Der Matthiass-Test d) Der Vorbeuge-Test zur Abgrenzung von einer Skoliose 3) Welche einfachen Ratschläge zum Thema Haltungsschwäche können den jungen Patienten und ihren Eltern gegeben werden? (2 Richtige) a) Ausreichende körperliche Bewegung bei Spiel und Sport ist wichtig b) Körpergerechte Sitzmöbel sind wichtig für die Vermeidung von Haltungsfehlern c) Orthopädische Schuheinlagen sind die beste Empfehlung zur Korrektur insbesondere eines Hohlkreuzes d) Die Ausübung einer Leistungssportart ist die beste Prophylaxe 4) Welche wesentlichen Elemente sollte die Heilgymnastik zur gezielten Therapie der Haltungsschwäche beinhalten? (3 Richtige) a) Training zur Kräftigung der geschwächten Muskelgruppen b) Training zur Aufdehnung der jeweiligen verkürzten Muskelgruppen c) Herz-Kreislauf-Training mit Intervalltraining d) Koordinations- und Körperwahrnehmungstraining 5) Welche Auswirkungen hat die Haltungsschwäche bei Kindern und Jugendlichen? (2 Richtige) a) Auch leichte Haltungsschwächen im Kindes- und Jugendalter führen erwiesenermaßen in jedem Fall zu Haltungsschäden beim Erwachsenen b) Erfahrungsgemäß führt eine starke Hyperlordose im Jugendalter zu frühzeitiger Arthrose an den kleinen Wirbelgelenken beim Erwachsenen c) Haltungsschwächen beim Kind sind oft die Grundlage für die Ausbildung eines Morbus Scheuermann in der Pubertät d) Eine schlechte Haltungsregulierbarkeit ist von Nachteil bei der Ausübung sportartspezifischer Bewegungen 6) Welche Erkrankungen der Wirbelsäule beim Kind und Jugendlichen sind von der konstitutionellen Haltungsschwäche abzugrenzen? (3 Richtige) a) Morbus Scheuermann b) Adoleszentenskoliose c) Hohlkreuz d) Spondylolyse Sie haben ein DFP-Fortbildungskonto? Ja – dann buchen wir Ihre DFP-Punkte automatisch! Dazu brauchen wir Ihre ÖÄK-Arztnummer und E-Mail-Adresse: - Nein – ich möchte meine Teilnahmebestätigung per Post erhalten: per Mail erhalten: Bitte gut leserlich ausfüllen und E-Mail-Adresse angeben: Name Anschrift Arzt/Ärztin für Allgemeinmedizin Facharzt/Fachärztin für Ich besitze ein gültiges DFP-Diplom Altersgruppe 60 Ich bestelle den kostenlosen Newsletter von medonline.at: PLZ/Ort E-Mail 14 . ärztemagazin . 11 2018

e-medikation alle medikamente auf einen blick. e-Medikation kommt schrittweise bei Ärzten und Apotheken Beginnend mit März 2018 wird die e-Medikation als erste ELGA-Anwendung nach und nach bundesländerweise bei Apotheken und Kassenordinationen eingeführt. Ziel der e-Medikation ist es, die Patientensicherheit durch die Vermeidung unerwünschter Wechselwirkungen zu erhöhen und die Prozesse in den Arztpraxen und Apotheken zu unterstützen. Durch die ELGA-Verordnungsnovelle 2017 sind Vertragsärztinnen und -ärzte, Vertrags- Gruppenpraxen, Apotheken und Ambulatorien zur Speicherung von Medikationsdaten verpflichtet. Ausnahmen gibt es für Vertragsärztinnen und -ärzte, Vertrags-Gruppenpraxen einzelner Sonderfächer sowie für Vertragsärztinnen und -ärzte ab dem vollendeten 60. Lebensjahr. So funktioniert e-Medikation Mit e-Medikation kann die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt die e-Medikationsliste der Patientin bzw. des Patienten einsehen und neue Verordnungen auf unerwünschte Wechselwirkungen prüfen. Diese neuen Medikamente werden in e-Medikation gespeichert. Die Patientin bzw. der Patient erhält von der Ärztin bzw. dem Arzt ein Rezept, das mit einem eindeutigen Code (eMED-ID) für e-Medikation versehen ist. Durch Scannen der eMED-ID erhält die Apotheke zwei Stunden lang Zugriff auf die in e-Medikation dazugehörige(n) Verordnung(en) und kann die entsprechende(n) Abgabe(n) speichern. Werden weitere Arzneimittel wie z. B. wechselwirkungsrelevante OTC-Präparate abgegeben, die auch in der e-Medikation gespeichert werden sollen, ist ein Stecken der e-card notwendig. Dr. Andreas Perle, Arzt für Allgemeinmedizin in Dornbirn, ist mittlerweile vom Nutzen der e-Medikation überzeugt: „Zugegeben, auch ich stand anfangs der e-Medikation sehr kritisch gegenüber. Aber mein Software-Hersteller hat das e-Medikationsmodul sehr elegant in mein Praxis-EDV-Programm integriert. Einen großen Vorteil sehe ich darin, dass ich bei meinen Patienten nun auch die durch andere Kollegen verordneten Medikamente einsehen kann. Und mein besonderes Aha-Erlebnis stellte sich ein, als zwei Patienten mich um die Weiterverordnung von zuvor vom Facharzt rezeptierten Medikamenten baten. Wie so oft war den Patienten zwar der Medikamentenname und die Zahl der täglich einzunehmenden Tabletten, nicht aber die Dosierungsstärke bekannt. Der Praxisalltag ohne e-Medikation wird wohl bald nicht mehr vorstellbar sein.“ Voraussetzungen für die Nutzung von e-Medikation • e-card Anschluss von einem GIN-Zugangsnetz-Provider. • Frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Arzt- bzw. Apothekensoftware-Hersteller. • Alternative zu einer Software-Integration: Nutzung über die e-card System Web-Oberfläche mit den Basisfunktionen von ELGA. • Ärzte und Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, einen gut sichtbaren und zugänglichen Aushang über die Teilnehmerrechte von Patientinnen und Patienten anzubringen. • Kontakt bei Fragen zu ELGA und technischen Problemen: ELGA-Serviceline unter Tel.: 050 124 44 22 bzw. per Mail unter support@elga-serviceline.at. e-medikation Bürgerinnen und Bürger können über das ELGA- Portal unter www.gesundheit.gv.at selbst alle eigenen ELGA-Gesundheitsdaten (e-Befunde, e-Medikationsliste) einsehen. Voraussetzung dafür ist eine Handysignatur oder Bürgerkarte (www.buergerkarte.at). Jene Bürgerinnen und Bürger, die über keinen Internetzugang verfügen, können sich an die ELGA-Ombudsstelle bei den Patientenanwaltschaften in den Bundesländern wenden. mehr zur e-medikation unter: www.elga.gv.at/gda www.chipkarte.at/e-medikation/GDA ELGA-Serviceline für GDA: 050 124 4422

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