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ärztemagazin 19/2018

ALLGEMEINMEDIZIN

ALLGEMEINMEDIZIN Herzschlags bei sportlichen Aktivitäten kann variieren, ein guter Anhaltspunkt sind 220 Schläge minus Lebensalter: Ein gesunder 40-Jähriger kann also beim Sport auf 180bpm kommen, ein gesunder 80-Jähriger sollte eine Herzfrequenz von 140 nicht überschreiten. Auch bei Fieber steigt der Puls: Pro Anstieg um ein Grad Celsius erhöht sich der Ruhepuls um zehn bis 15 Schläge. Eine Tachykardie liegt definitionsgemäß bei einem Erwachsenen ab 100bpm vor, eine Bradykardie ab 60bpm. Allerdings ist dieser Grenzwert flexibel, individuell und in Kombination mit allfälligen Symptomen zu beurteilen, da der Ruhepuls beispielsweise bei trainierten Sportlern deutlich niedriger sein kann (50bpm). Zu den auffälligen Symptomen, die auf einen Sick-Sinus oder einen AV-Block hinweisen, gehören Schwindel, Müdigkeit/Schwäche, Dyspnoe oder Ohnmachtsanfälle (Synkopen). In solchen Fällen sollte man immer ein Ruhe-EKG schreiben. 3.1 RISIKO BEI ZU HOHEM / NIEDRIGEM PULS Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Pulswerte können mit negativen Outcomes assoziiert sein. Eine Bradykardie könnte beispielsweise laut einer japanischen Untersuchung an rund 17.800 Teilnehmern bei Männern mit einem erhöhen kardiovaskulären Risiko assoziiert sein: Im Vergleich zu Männern mit einem Puls von 60–70bpm hatten Teilnehmer mit einem Ruhe- SOWOHL ZU NIEDRIGE ALS AUCH ZU HOHE PULSWERTE KÖNNEN MIT NEGATIVEN OUTCOMES ASSOZIIERT SEIN puls von

DFP-Literaturstudium im ärztemagazin l 1 DFP-Punkt bei mind. 2 vollständig richtig beantworteten Fragen. l Einsenden per Fax (01/546 00-730) oder Post an ärztemagazin, Forum Schönbrunn, Grünbergstraße 15, 1120 Wien l Einsendeschluss per Fax oder Post bis 12. November 2018 l Online finden Sie Artikel und Fragebogen über www.medonline.at/aem-dfp1918-2 l Auf Fortbildungskonten buchen wir erworbene Punkte automatisch. Teilnahmebe stätigungen sind auf www.meindfp.at down loadbar. Teilnehmern per Post oder Fax senden wir die Bestätigung per E-Mail zu. Mit Ihrer Teilnahme akzeptieren Sie unsere AGB und erklären sich damit einverstanden, dass die von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten für die Durchführung und Abwicklung verwendet und, wie in der Datenschutzerklärung ersichtlich, verarbeitet werden. Die AGB und Datenschutzerklärung der Medizin Medien Austria GmbH finden Sie auf medonline.at DVR-Nr.: 4007613 Sie haben ein DFP-Fortbildungskonto? Ja – dann buchen wir Ihre DFP-Punkte automatisch! Dazu brauchen wir Ihre ÖÄK-Arztnummer und E-Mail-Adresse: - Nein – ich möchte meine Teilnahmebestätigung per Post erhalten: per Mail erhalten: Ich bestelle den kostenlosen Newsletter von medonline.at: DFP Allgemeinmedizin – „Grenzwertige Befunde 2“ – ärztemagazin 19/2018 Die Anzahl der richtigen Antworten ist in Klammern angegeben. 1) Welche Aussagen zur nichtsichtbaren Hämaturie sind zutreffend? (3 Richtige) a) Sie kann bei starker körperlicher Belastung auftreten b) Sie kann der erste Hinweis auf ein Malignom sein c) Bei nichtsichtbarer Hämaturie ist immer eine weiterführende Diagnostik durchzuführen d) Bei allen >40-Jährigen mit nichtsichtbarer Hämaturie ist eine Nierensonografie zu erwägen e) Bei Ausschluss einer aktuellen Erkrankung erfolgt bei Fortbestehen die halbjährliche Kontrolle 2) Welche Leberwerte haben welche Aussagekraft? (3 Richtige) a) Die isolierte Erhöhung der GGT ist ein Marker für die diabetesbedingte Mortalität b) Hochnormale ALT- oder AST-Werte haben keinen prognostischen Wert c) Passagere Leberwerterhöhungen können bei akuten EBC-Infektionen auftreten d) Bei führender Erhöhung der AST-/ALT-Werte ist eine hepatische Genese wahrscheinlich e) Erhöhte Transaminasen sind in den meisten Fällen auf eine nichtalkoholische Fettlebererkrankung zurückzuführen 3) Welche Behauptungen über den Puls sind korrekt? (3 Richtige) a) Jugendliche und Senioren haben einen Ruhepuls von rund 85bpm b) Pro Anstieg der Körpertemperatur um 1°C steigt der Ruhepuls um 5bpm c) Eine Bradykardie war in einer Studie bei Frauen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert d) Bei Männern wurde bei einem Ruhepuls ≥90bpm ein erhöhtes Mortalitätsrisiko beobachtet e) Eine Erhöhung von 5bpm zum früher gemessenen Ruhepuls war bei Männern und Frauen mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert Bitte gut leserlich ausfüllen und E-Mail-Adresse angeben: Name Anschrift PLZ/Ort E-Mail Arzt/Ärztin für Allgemeinmedizin Facharzt/Fachärztin für Ich besitze ein gültiges DFP-Diplom Altersgruppe 60 Den Tagen mehr Leben geben Über lange Zeit den Schmerz nehmen 1:1 Umstellung & günstigeres 1 4Tage Pflaster individuell & breit dosierbares* 3Tage Pflaster Fachkurzinformation siehe Seite 28 NEU: Buprenocan ® TTS Gleiches Intervall wie Referenzprodukt 2 , Monatspackungen zu 8 Stück (pro Wirkstärke) Fentanyl Hexal ® TTS *Einziges Schmerzpfl aster mit 7 Wirkstärken (12 bis 150 µg/h) PAIN/HEX/2018/1/1 Pflasterkompetenz von Hexal – eigene Entwicklung und Produktion transdermaler Systeme.

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