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ärztemagazin 19/2018

FACHKURZINFORMATIONEN

FACHKURZINFORMATIONEN Eliquis 2,5 mg Filmtabletten, Eliquis 5 mg Filmtabletten. Pharmakotherapeutische Gruppe: direkte Faktor Xa Inhibitoren, ATC-Code: B01AF02. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Jede Filmtablette enthält 2,5 bzw. 5 mg Apixaban. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Jede 2,5 mg Filmtablette enthält 51,43 mg Lactose. Jede 5 mg Filmtablette enthält 102,86 mg Lactose. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Lactose, Mikrokristalline Cellulose (E460), Croscarmellose Natrium, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (E470b), Filmüberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin (E1518); Eliquis 2,5 mg Filmtabletten: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H 2 O (E172); Eliquis 5 mg Filmtabletten: Eisen(III)-oxid (E172). ANWENDUNGSGEBIET: Eliquis 2,5 mg Filmtabletten: Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen. Eliquis 2,5 mg und Eliquis 5 mg Filmtabletten: Zur Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (NVAF) und einem oder mehreren Risikofaktoren, wie Schlaganfall oder TIA (transitorischer ischämischer Attacke) in der Anamnese, Alter ≥ 75 Jahren, Hypertonie, Diabetes mellitus, symptomatische Herzinsuffizienz (NYHA Klasse ≥ II). Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen (bei hämodynamisch instabilen LE Patienten siehe Abschnitt 4.4. der Fachinformation). GEGENANZEIGEN: • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. • akute, klinisch relevante Blutung. • Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko verbunden sind. • Läsionen oder klinische Situationen, falls sie als signifikanter Risikofaktor für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies umfasst akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien. • Die gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien z.B. unfraktionierte Heparine, niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Rivaroxaban, Dabigatran etc.) außer bei der Umstellung der Antikoagulationstherapie oder wenn unfraktioniertes Heparin in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten. PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER: Bristol Myers Squibb/Pfizer EEIG, Uxbridge Business Park, Sanderson Road, Uxbridge, Middlesex, UB8 1DH, Vereinigtes Königreich. Kontakt in Österreich: Bristol-Myers Squibb GesmbH, Wien, Tel. +43 1 60143-0. VERSCHREIBUNGSPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT: NR, apothekenpflichtig. Stand: 06/2018. Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Fluad ® Injektionssuspension in einer Fertigspritze. Wirkstoff: Influenza-Impfstoff, Oberflächenantigene, inaktiviert, mit MF59C.1 als Adjuvans 2018/2019. Zusammensetzung pro 0,5 ml: Oberflächenantigene des Influenzavirus (Hämagglutinin und Neuraminidase) der Stämme A/Michigan/45/2015 (H1N1)pdm09 – ähnlicher Stamm (A/Singapore/GP1908/2015, IVR-180), 15 µg Hämagglutinin; A/Singapore/INFIMH-16-0019/2016 (H3N2) – ähnlicher Stamm (A/Singapore/INFIMH-16-0019/2016, IVR-186), 15 µg Hämagglutinin; B/Colorado/06/2017– ähnlicher Stamm (B/Maryland/15/2016, Wildtyp), 15 µg Hämagglutinin. Adjuvans: MF59C.1 (9,75 mg Squalen, 1,175 mg Polysorbat 80, 1,175 mg Sorbitantrioleat, 0,66 mg Natriumcitrat, 0,04 mg Citronensäure, H 2 O f. Injektionszw.). Sonst. Bestandteile: NaCl, KCl, KH 2 PO 4 , Na 2 HPO 4 x 2H 2 O, MgCl 2 x 6H 2 O, CaCl 2 x 2H 2 O, H 2 O f. Injektionsz.. Fluad kann Rückstande aus Eiern, z. B. Ovalbumin oder Hühnereiweiß, Kanamycin- und Neomycinsulfat, Formaldehyd, Cetyltrimethylammoniumbromid, Bariumsulfat und Hydrocortison enthalten. Anwendungsgebiete: Aktive Immunisierung gg. Influenza für ältere Menschen (≥65 J.), bes. bei erhöhtem Risiko für Komplikationen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. einen der arzneil. wirksamen Bestandteile, gg. Bestandteile des Adjuvans, der Hilfsstoffe oder Rückstände (z. B. Eier oder Hühnereiweiß, etw. Ovalbumin); anaphylakt. Reakt. auf vorangegangene Influenza-Impfung; fieberhafte Erkrankung, akute Infektion. Nebenwirkungen: Sehr Häufig: Kopfschmerzen, Muskelschm., Empfindlichk., Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit; Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Schwitzen, Gelenkschm., Fieber, Unwohls., Schüttelfrost Lokalreakt. (Rötung, Schwellung, Ekchymosen, Verhärtung); Gelegentlich: Ausschlag; Häufigk. nicht bekannt: Thrombozytopenie (sehr selten schwer), Lymphadenopathie, Asthenie, grippeartig. Erkrankungen, großflächiges Anschwellen der geimpften Extremität.ü. > 1 Woche, Cellulitis-ähnl. Reakt. teilw. Schwellung, Schmerzen und Rötung eines Hautareals >10 cm an der Injektionsstelle ü. > 1 Woche; allerg. Reakt. (selten Schock), Anaphylaxie, Angioödem, Schmerzen in den Gliedmaßen, Muskelschwäche, Enzephalomyelitis, Guillain-Barré-Syndrom, Krämpfe, Neuritis, Neuralgien, Parästhesien, Synkope, Präsynkope, general. Hautreaktionen mit Erythema multiforme, Urtikaria, Pruritus, unspez. Ausschlag, Vaskulitis mit vorrüberg. Nierenbeteiligung. Warnhinweis: Fluad ® sollte unter keinen Umständen intravaskulär oder subkutan verabreicht werden. Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Seqirus S.r.I., Via Fiorentina 1, 53100 Siena, Italien. Stand: Juli 2018. Ezetimib ratiopharm 10 mg Tabletten. Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 10 mg Ezetimib. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Tablette enthält 35 mg Lactose-Monohydrat. Anwendungsgebiete: Primäre Hypercholesterinämie: Ezetimib ratiopharm ist gemeinsam mit einem HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (Statin) als begleitende Therapie zu einer Diät bei Patienten mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht-familiärer) Hypercholesterinämie angezeigt, die mit einer Statin-Therapie alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann. Eine Monotherapie mit Ezetimib ratiopharm ist als begleitende Therapie zu einer Diät bei Patienten mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht-familiärer) Hypercholesterinämie angezeigt, bei denen eine Therapie mit einem Statin ungeeignet erscheint oder nicht vertragen wird. Prävention kardiovaskulärer Ereignisse: Ezetimib ratiopharm ist zusätzlich zu einer bestehenden Statintherapie oder initial in Kombination mit einem Statin zur Risikoreduktion von kardiovaskulären Ereignissen (siehe Abschnitt 5.1 der Fachinformation) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) und akutem Koronarsyndrom (ACS) in der Vorgeschichte angezeigt. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH): Ezetimib ratiopharm ist gemeinsam mit einem Statin und begleitend zu einer Diät als Therapie bei Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie angezeigt. Die Patienten können auch weitere begleitende Therapien (z. B. LDL-Apherese) erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Wird Ezetimib ratiopharm mit einem Statin verabreicht, beachten Sie bitte die Fachinformation des jeweiligen Arzneimittels. Eine Therapie mit Ezetimib ratiopharm in Kombination mit einem Statin ist in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. Die Kombination von Ezetimib ratiopharm mit einem Statin ist bei Patienten mit akuter Lebererkrankung oder ungeklärter anhaltender Erhöhung der Serum-Transaminasen kontraindiziert. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, ATC-Code: C10A X09. Liste der sonstigen Bestandteile: Lactose-Monhydrat, Vorverkleisterte Maisstärke, Mikrokristalline Cellulose PH 101, Croscarmellosa-Natrium, Typ A, Povidon K 30, Natriumdodecylsulfat, Hochdisperses Siliciumdioxid, wasserfrei; Stearinsäure, Poloxamer 407. Art und Inhalt des Behältnisses: Ezetimib ratiopharm ist in PVC/ ACLAR/PVC-Al-Blister-Packungen mit 14, 28, 28x1, 30, 30x1, 50, 90, 90x1, 98, 98x1, 100, 105 und 120 Tabletten oder in HDPE-Flaschen mit kindersicherem Verschluss aus PP mit Innendichtung zur Induktionsversiegelung und Behältnis mit Trockenmittel Silicagel mit 100 und 105 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: TEVA B.V., Swensweg 5, 2031 GA Haarlem, Niederlande, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007- 66, e-mail: info@ratiopharm.at. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 04/2016. Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und zutreffendenfalls Angaben über die Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Nasiben Baby sanft 0,01% - Dosiertropfer. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Nasiben Baby sanft 0,01% - Dosiertropfer 100 ml enthalten 0,01 g Oxymetazolinhydrochlorid. 1 Tropfen zu 28 Mikroliter enthält 2,8 Mikrogramm Oxymetazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Akuter Schnupfen (Rhinitis acuta), allergischer Schnupfen (Rhinitis allergica) und anfallsweise auftretender Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Tubenkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. Zur diagnostischen Schleimhautabschwellung. Nasiben Baby sanft 0,01% - Dosiertropfer wird angewendet für Neugeborene und Säuglinge. Gegenanzeigen: Nasiben Baby sanft 0,01% - Dosiertropfer • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, oder Imidazoline • Rhinitis sicca • Engwinkelglaukom • Transsphenoidale Hypophysektomie oder andere transnasale/transorale chirurgische Eingriffe, die die Dura mater freilegen • gleichzeitige Gabe von MAO-Hemmern (auch bei Gabe innerhalb der letzten 2 Wochen) | Pharmakotherapeutische Gruppe: Nasiben Baby sanft 0,01% - Dosiertropfer: Pharmakotherapeutische Gruppe: Reine Sympathomimetika, Oxymetazolin.| ATC-Code: R01AA05. | Liste der sonstigen Bestandteile: Nasiben Baby sanft 0,01% - Dosiertropfer: Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat-Dihydrat, Glycerol 85%, Gereinigtes Wasser | Inhaber der Zulassung: Merck Gesellschaft mbH, Zimbagasse 5, 1147 Wien | Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Nasiben Baby sanft 0,01% - Dosiertropfer: Rezept- und apothekenpflichtig. | Weitere Informationen zu den Abschnitten Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie Angaben über Gewöhnungseffekte entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. | Stand der Information: Juni 2016. OPSUMIT ® 10mg Filmtabletten. Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält 10 mg Macitentan; Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: jede Filmtablette enthält ungefähr 37 mg Lactose (als Monohydrat) und ungefähr 0,06 mg Phospholipide aus Sojabohnen (E322). Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose (E460i), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Povidon K-30, Magnesiumstearat (E572), Polysorbat 80 (E433). Filmüberzug: Poly(vinylalkohol) (E1203), Titandioxid (E171), Talkum (E533b), Phospholipide aus Sojabohnen (E322), Xanthangummi (E415). Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihypertensiva, Antihypertensiva zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie. ATC-Code: C02KX04. Anwendungsgebiet: Opsumit, als Monotherapie oder in Kombination, ist indiziert für die Langzeitbehandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) bei erwachsenen Patienten mit WHO-Funktionsklasse (WHO-FC) II bis III. Die Wirksamkeit wurde bei Patienten mit PAH nachgewiesen einschließlich idiopathischer und erblicher PAH, PAH in Assoziation mit Bindegewebserkrankungen sowie PAH in Assoziation mit korrigierten einfachen angeborenen Herzfehlern. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Soja oder einen der sonstigen Bestandteile, Schwangerschaft, Frauen im gebärfähigen Alter, die keine zuverlässigen Verhütungsmethoden anwenden, Stillzeit, Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (mit oder ohne Zirrhose), vor Behandlungsbeginn bestehende Erhöhung der Leber-Aminotransferasewerte (Aspartat-Aminotransferase (AST) und/oder Alanin-Aminotransferase (ALT)) >3 x ONW. Zulassungsinhaber: Janssen-Cilag International NV, Turnhoutseweg 30, 2340 Beerse, Belgien. Vertrieb in Österreich: Actelion, a division of Janssen-Cilag International NV, vertreten durch Actelion Pharmaceuticals Austria GmbH, Leonard-Bernstein-Strasse 10, 1220 Wien. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, sowie Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Stand der Information: September 2018. Buprenocan 35 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster, Buprenocan 52,5 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster, Buprenocan 70 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Buprenocan 35 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster mit einer wirkstoffhaltigen Fläche von 25 cm 2 enthält 20 mg Buprenorphin und setzt 35 µg Buprenorphin pro Stunde frei. Buprenocan 52,5 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster mit einer wirkstoffhaltigen Fläche von 37,5 cm 2 enthält 30 mg Buprenorphin und setzt 52,5 µg Buprenorphin pro Stunde frei. Buprenocan 70 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster mit einer wirkstoffhaltigen Fläche von 50 cm 2 enthält 40 mg Buprenorphin und setzt 70 µg Buprenorphin pro Stunde frei. Wirkstoffgruppe: Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika, Opioide, Oripavin-Derivate, ATC-Code: N02AE01. Anwendungsgebiete: Mäßig starke bis starke Tumorschmerzen und starke Schmerzen bei ungenügender Wirksamkeit nicht-opioider Schmerzmittel. Buprenocan ist für die Behandlung akuter Schmerzen nicht geeignet. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, opioidabhängige Patienten und zur Drogensubstitution, Krankheitszustände, bei denen eine schwergradige Störung des Atemzentrums und der Atemfunktion vorliegt oder sich entwickeln kann, Patienten, die MAO-Hemmer erhalten oder innerhalb der letzten 2 Wochen erhalten haben, Patienten mit Myasthenia gravis, Patienten mit Delirium tremens. Liste der sonstigen Bestandteile: Schutzfolie (vor Anwendung des Pflasters zu entfernen): Poly(ethylenterephthalat)-Folie, silikonisiert. Selbstklebende Matrix (mit Buprenorphin): 4-Oxopentansäure, Oleyloleat, Povidon K90, Poly[butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-co-methylmethacrylat-co-N-tert-octylacrylamid] (32:32:15:20), Poly[acrylsäure-co-butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-covinylacetat] (5:15:75:5). Trennfolie zwischen den beiden selbstklebenden Matrizes mit und ohne Buprenorphin: Poly(ethylen-terephthalat)-Folie. Selbstklebende Matrix (ohne Buprenorphin): Acrylat-Klebstoff. Trägerschicht (bedruckt): Polyurethan-Trägerfolie, Drucktinte. Inhaber der Zulassung: Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich. Rezept-/Apothekenpflicht: Suchtgift, Abgabe nur auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Stand der Information: 06/2016. Fentanyl Hexal 12/25/50/75/100 µg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl Hexal 37,5/150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Fentanyl Hexal 12 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (5,25 cm² Absorptionsfläche) enthält 2,89 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 12,5 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 2,89 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 25 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (10,5 cm² Absorptionsfläche) enthält 5,78 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 25 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 5,78 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 50 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (21 cm² Absorptionsfläche) enthält 11,56 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 50 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 11,56 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 75 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (31,5 cm² Absorptionsfläche) enthält 17,34 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 75 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 17,34 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 100 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (42 cm² Absorptionsfläche) enthält 23,12 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 100 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 23,12 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 37,5 Mikrogramm/h: Jedes transdermale Pflaster setzt 37,5 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 15,75 cm 2 Absorptionsfläche enthält 8,66 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 8,66 mg raffiniertes Sojaöl. Fentanyl Hexal 150 Mikrogramm/h: Jedes transdermale Pflaster setzt 150 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 63 cm 2 Absorptionsfläche enthält 34,65 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 34,65 mg raffiniertes Sojaöl. Wirkstoffgruppe: Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika; Opioide; Phenylpiperidin-Derivate. ATC-Code: N02AB03. Anwendungsgebiete: Erwachsene: Fentanyl Hexal wird angewendet zur Behandlung starker chronischer Schmerzen, die eine kontinuierliche Langzeitanwendung von Opioiden erfordern. Kinder: Langzeitbehandlung starker chronischer Schmerzen bei Kindern ab 2 Jahren, die bereits eine Opioidtherapie erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, hydriertes Kolophonium, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile; akute oder postoperative Schmerzen, da eine Dosistitration bei kurzzeitiger Anwendung nicht möglich ist und weil dies zu einer schweren oder lebensbedrohlichen Hypoventilation führen kann; schwere Atemdepression. Liste der sonstigen Bestandteile: Fentanyl Hexal 12/25/50/75/100 µg/h: Schutzfolie: Polyethylenterephthalatfolie, silikonisiert. Selbstklebende Matrixschicht: Kolophonium (hydriert), Poly[(2-ethylhexyl)acrylat-co-vinylacetat], Sojabohnenöl, raffiniert. Wasserundurchlässige Abziehfolie: Poly(ethylenterephthalat)folie, Drucktinte. Fentanyl Hexal 37,5/150 Mikrogramm/h: Abziehfolie: Polyethylen-terephthalat-Folie, silikonisiert. Selbstklebende Matrixschicht: hydriertes Kolophonium, 2-Ethylhexylacrylat-Vinylacetat-Copolymerisat, raffiniertes Sojaöl. Trägerfolie: Polyethylen-terephthalat, Drucktinte. Inhaber der Zulassung: Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich. Rezept-/ Apothekenpflicht: Suchtgift, Abgabe auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Stand der Information: 04/2017 (Fentanyl Hexal 12/25/50/75/100 µg/h), 03/2017 (Fentanyl Hexal 37,5/150 Mikrogramm/h). Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekten sowie Angaben zu Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. 1) im Vergleich zu Transtec® (WVZ 02/2018), einer eingetragenen Marke von Grünenthal GmbH. 2) Transtec ® 4-Tage-Pflaster. 28 . ärztemagazin . 19 2018

PRAXIS Fotos: MedPlan, Hans Ringhofer DIE PRAKTISCHE FRAGE Braucht wirklich jede Ordination eine eigene Facebook-Seite? Mag. Iris Kraft-Kinz MEDplan 1120 Wien, Tel. 01/817 53 50-260, www.medplan.at, Fragen & Anregungen: praxis@aerztemagazin.at WIR HABEN UNS an dieser Stelle bereits häufig mit dem Thema Facebook und soziale Medien auseinandergesetzt. Im Zentrum unserer Fragestellung stand stets: „Wie nütze ich Facebook zum Vorteil meiner Patienten und meiner Ordination?“ Im Laufe der Zeit haben sich die Nutzungsprofile und Eigenschaften von Facebook aber verändert. Die Nutzer gehen selektiver vor – das bedeutet, dass sie außerhalb ihres privaten Freundeskreises nur mehr beschränkt kommunizieren. Und diejenigen, die immer noch drauf los schreiben, kehren immer stärker ihr Innerstes nach außen. Die Grenzen des Anstandes werden ohne jede Bedenken überschritten. Für den Kontobetreiber bedeutet dies, immer mehr Zeit für immer intensivere Moderation des Accounts aufbringen zu müssen. Darum ist heute der Nutzen der sozialen Medien im Verhältnis zum Aufwand für eine niedergelassene Ordination deutlich geschwunden. Facebook ist für viele potenzielle Inhalte auf Ärzte- Seiten der falsche Raum. Mediziner müssen nicht selten ihre Patienten auf Vertraulichkeit und Datenschutz hinweisen. So fragen Nutzer immer wieder über die Facebook-Textsoftware (Messenger) nach Diagnosen und Befunden. Da müssen Arzt oder Ärztin informierend eingreifen. Eine andere ungünstige Entwicklung ist die Tatsache, dass auf den Ordinationsaccounts Patienten andere Patienten beraten. Auch dies verlangt einen wachsenden Moderationsaufwand durch die Ordination. Dieses immer schlechter werdende Kosten-Nutzen-Verhältnis lässt auch die Notwendigkeit schrumpfen, unbedingt einen Facebook-Account betreiben zu müssen. Ordinationen, die am Anfang stehen und neue Patienten gewinnen wollen, profitieren sicher mehr als Praxen, die arriviert sind und nur mehr den Anspruch haben, den Patientenstamm marketingmäßig ordentlich betreuen zu wollen. Dies geht in Anbetracht der steigenden (Daten-)Risken sicher auch ohne Facebook. NACHSCHLAGEWERK FÜR CHIRURGEN: SO WERDEN BRÜCHE VERSORGT Die Zweiwochenfrist bei ästhetischen OP beginnt erst nach kompletter Aufklärung zu laufen RECHT Zwei Wochen „Abkühlfrist“ bei ästhetischen OP Zwischen ärztlicher Aufklärung und Patientenzustimmung müssen bei ästhetischen OP zwei Wochen liegen. Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner Jur. Fakultät der Universität Wien, Fragen & Anregungen: recht@aerztemagazin.at ÄSTHETISCHE Operationen dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn der Patient nach umfassender ärztlicher Aufklärung seine Einwilligung nachweislich dazu erteilt hat. Bei einer ästhetischen Operation ist überdies eine Frist von zumindest zwei Wochen zwischen der abgeschlossenen ärztlichen Aufklärung und der Einwilligung einzuhalten. Da das Gesetz ausdrücklich von „abgeschlossener“ ärztlicher Aufklärung spricht, beginnt die Zweiwochenfrist nach Ansicht des Obersten Gerichtshofs erst dann zu laufen, wenn nicht nur über den Eingriff, sondern auch Apptipp Die AO Foundation liefert mit der AO Surgery Reference eine App, mit der es sich zur richtigen chirurgischen Behandlung von allen erdenklichen Knochenbrüchen wischen und klicken lässt. Es wird der gesamte Prozess von der Diagnose bis zur Nachbehandlung abgebildet und die App enthält hunderte chirurgische Vorgehensweisen. Das Format ist natürlich für den niederschwelligen Gebrauch in der Praxis optimiert und daher ein optimales Nachschlagewerk am Smartphone, allerdings gibt es die gesamte Information auch auf der Website. Die Idee selber ist nicht mehr ganz jung, schon seit 2005 sammelt die AO Foundation damit Preise für gelungene digitale Kommunikation – und auch die Rezensionen im Play Store sind überwiegend positiv. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS kostenlos verfügbar. 8 Weiterführende Info auf www.aosurgery.org durch den Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin über die allenfalls erforderliche Anästhesie aufgeklärt wurde. Ziel dieser Bestimmung sei es, dem Patienten eine ausreichend lange Überlegungsfrist einzuräumen, innerhalb derer alle Argumente nochmals gegeneinander abgewogen werden sollen und möglicherweise auch Zweitmeinungen eingeholt werden können. Danach solle die Durchführung der ästhetischen Operation ohne Zeitdruck, aufgrund einer bewussten Entscheidung und erst nach reiflicher Überlegung und Reflexion durch den Patienten erfolgen. Aufklärungs- und/oder Einwilligungsdefizite führen nach Ansicht des OGH im Kontext des ÄsthOpG zivilrechtlich dazu, dass die ästhetische Behandlung oder Operation als rechtswidriger Eingriff in die körperliche Integrität beurteilt werden muss, wenn der Eingriff vor Ablauf der Frist erfolgt. Führt die ohne Einwilligung oder ohne ausreichende Aufklärung des Patienten vorgenommene eigenmächtige Behandlung des Patienten zu nachteiligen Folgen, so hafte der Arzt, wenn der Patient sonst in die Behandlung nicht eingewilligt hätte, selbst dann, wenn ihm bei der Behandlung kein Kunstfehler unterlaufen ist und sich bloß das gewöhnliche Operationsrisiko verwirklichte. 19 2018 . ärztemagazin . 29

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