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CliniCum 03/2017

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Für NSCLC Patienten mit

Für NSCLC Patienten mit PD-L1 exprimierenden Tumoren (TPS ≥ 50 %) DER SCHLÜSSEL ZU EINER ÜBERLEGENEN VERLÄNGERUNG DES GESAMTÜBERLEBENS • 50% Reduktion des Progressions- oder Sterberisikos unter KEYTRUDA® vs. Chemotherapie ([HR] 0,50; 95 %-KI: 0,37 – 0,68; p < 0,001) • 40% Reduktion des Sterberisikos unter KEYTRUDA® vs. Chemotherapie ([HR] 0,60; 95 %-KI: 0,41 – 0,89; p = 0,005) Jetzt auch 1L Zulassung ERSTLINIEN- BEHANDLUNG ZWEITLINIEN- BEHANDLUNG KEYTRUDA® ist als Monotherapie zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit PD-L1 exprimierenden Tumoren (TPS ≥ 50 %) ohne EGFR- oder ALK-positive Tumormutationen bei Erwachsenen angezeigt. KEYTRUDA® ist als Monotherapie zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden NSCLC mit PD-L1 exprimierenden Tumoren (TPS≥ 1 %) nach vorheriger Chemotherapie bei Erwachsenen angezeigt. Patienten mit EGFR- oder ALK-positiven Tumormutationen sollten vor der Therapie mit KEYTRUDA® ebenfalls eine auf diese Mutationen zielgerichtete Therapie erhalten haben. KEYNOTE-024 Studie: randomisierte, open-Label, multizentrische, kontrollierte Phase-3-Studie bei nicht vorbehandelten Patienten (n=305) mit metastasierendem NSCLC, deren Tumor eine hohe PD-L1- Expression (TPS ≥ 50 %) aufwies. Patienten mit EGFR-Genmutation oder ALK-Translokation wurden nicht eingeschlossen. Die Patienten wurden randomisiert (1:1), um KEYTRUDA® 200 mg alle drei Wochen (n = 154) oder eine vom Prüfarzt ausgewählte platinbasierte Kombinationschemotherapie zu erhalten (n = 151, Carboplatin oder Cisplatin plus Pemetrexed, Carboplatin oder Cisplatin plus Gemcitabin oder Carboplatin plus Paclitaxel; Patienten mit Tumoren nicht-plattenepithelialer Histologie konnten eine Pemetrexed-Erhaltungstherapie bekommen). Die Patienten wurden bis zum Auftreten unzumutbarer Toxizitat oder bis zu einem Fortschreiten der Krebserkrankung mit KEYTRUDA® behandelt. Patienten ohne Krankheitsprogression konnten bis zu 24 Monate behandelt werden. Patienten unter Chemotherapie mit einem bestätigten Fortschreiten der Erkrankung konnten in den KEYTRUDA® Arm wechseln. Primärer Wirksamkeitsendpunkt war das Überleben ohne Fortschreiten der Krebserkrankung (PFS), sekundäre Wirksamkeitsendpunkte waren Gesamtüberleben (OS) und Gesamtansprechrate; diese Endpunkte wurden mittels einer verblindeten, unabhängigen und zentralen Beurteilung gemäß RECIST 1.1-Kriterien bewertet. PD-L1: programmierter Zelltod-Ligand 1 (programmed cell death ligand 1); EGFR: epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor (epidermal growth factor receptor); ALK: anaplastische Lymphomkinase. TPS: Tumor Proportion Score; HR: Hazard Ratio; KI: Konfidenzintervall Reck M, Rodriguez-Abreu D, Robinson AG, et al. Pembrolizumab versus chemotherapy for PD-L1-positive non-small-cell lung cancer. N Engl J Med. 2016;375:1823 – 1833. 02-18-ONCO-1208545-0000. Erstellt: Februar 2017 Verlags- & Herstellungsort Wien. Medieninhaber & Herausgeber Merck Sharp & Dohme GesmbH Fachkurzinformation siehe Seite 38

kurzmeldungen | aktuell Impfpflicht Steiermark: Masernimpfung für Krankenhauspersonal wird Pflicht Rendi-Wagner. Die bisherige Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit und Sektionsleiterin im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen wurde von der Regierung auf Vorschlag von Bundeskanzler Christian Kern zur Nachfolgerin von Susanne Oberhauser als neue Bundesministerin für Gesundheit und Frauen bestellt. Die Zustimmung zu dieser Personalentscheidung ist breit. Stellvertretend für die vielen positiven Wortmeldungen der erste Kommentar von Ärztekammer- Präsident Dr. Artur Wechselberger: „Mit der bisherigen Sektionsleiterin wird eine medizinische Expertin mit hervorragendem wissenschaftlichem Hintergrund an die Spitze des Gesundheitsministeriums bestellt.“ Fotos: CDC/Molly Kurnit, M.P.H.; koi88/iStock; BMGF; Robert Newald; Martin Vukovits Arbeit und Familie Kinderbetreuung für Spitalsmitarbeiter In der Steiermark sollen noch heuer Masernimpfungen für alle Mitarbeiter in Kinderabteilungen und anderen sensiblen Bereichen verpflichtend werden. Das hat Spitalslandesrat Mag. Christopher Drexler angekündigt. Der Politiker kann sich eine spätere Ausdehnung der verpflichtenden Impfung gegen Masern auf weitere Bereiche im Gesundheitssystem vorstellen. Bei der steirischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) werden von neuem Personal bereits seit 2015 bestimmte Impfungen als Einstellungsvoraussetzung verlangt. Einen lückenlosen Impfschutz für das Personal in Krankenhäusern und allen anderen Gesundheitseinrichtungen fordert der Präsident der Ärztekammer für Steiermark, Dr. Herwig Lindner. „Ein umfassender Impfschutz dient der eigenen Sicherheit, vor allem aber der Sicherheit der anvertrauten Kranken“, betont der oberste Ärztevertreter des Bundeslandes. Mitarbeiter in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen, die den eigenen Impfschutz als Zwang verstehen, würden ihre Verantwortung gegenüber den Patienten nicht wahrnehmen, kritisiert Lindner. Die Patienten sollten sich darauf verlassen können, dass die dort Arbeitenden keine vermeidbaren, oft auch lebensgefährlichen Krankheiten übertragen. Laut dem nationalen Meldesystem wurden in Österreich seit Jahresbeginn insgesamt 55 Masernfälle in sieben Bundesländern gezählt (Stand: 20. Februar). Das sind mehr als im gesamten Jahr 2016. Die meisten Fälle sind in Niederösterreich und in der Steiermark aufgetreten. Nur das Burgenland und Salzburg sind noch nicht betroffen. Am LKH Südsteiermark Standort Wagna ist eine Betriebstagesmuttereinrichtung gestartet. Eine Tagesmutter betreut in der Zeit zwischen sechs und 19 Uhr bis zu vier Kinder vom Babyalter bis 15 Jahre. Bei Bedarf kann eine zweite Tagesmutter angestellt werden. „Gerade in Spitälern, wo das Personal einfach flexibel sein muss – Stichwort Nachtdienst –, ist so eine Lösung nur zu begrüßen“, erklärt der stellvertretende Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Karlheinz Kornhäusl. Arbeitszeitflexibilisierung und betriebliche Kinderbetreuung müssten Hand in Hand gehen, betont der Kurienobmann. Die Bundeskurie setze sich seit Jahren dafür ein, dass in allen österreichischen Spitälern Kinderbetreuungseinrichtungen installiert würden: „Junge Ärztinnen und Ärzte wollen nicht auf eine Familie verzichten. Betriebskindergärten oder Tagesmütter in jedem österreichischen Spital wären der erste Schritt in die richtige Richtung.“ Heller. Die ungarische Philosophin, Historikerin und Literaturwissenschaftlerin Ágnes Heller wurde mit dem Paul-Watzlawick-Ehrenpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Der von der Ärztekammer für Wien vergebene Preis wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich mit dem Freiheitsbegriff und der freien Begabung des Individuums beschäftigen. Die Schülerin und später Kritikerin des ungarischen Philosophen und Literaturtheoretikers György Lukács hat sich in ihrem Werk immer wieder mit den Begriffen Leben und Freiheit als selbstbestimmende Werte auseinandergesetzt. Hengstschläger. Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger wurde mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik ausgezeichnet. Der Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik der MedUni Wien gehört zu den führenden Genetikern Österreichs. 3/17 CC clinicum 7

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