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CliniCum 10/2017

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36 l

36 l CliniCum 10/2017 l FACHKURZINFORMATIONEN Colidimin 200 mg – Filmtabletten, Colidimin 400 mg – Filmtabletten. Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält 200 mg Rifaximin. 1 Filmtablette enthält 400 mg Rifaximin. Hilfsstoffe: Carboxymethylstärke-Natrium, Glyceroldistearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Titandioxid (E171), Natriumedetat, Propylenglycol, Eisenoxid (E 172). Anwendungsgebiete: • Kausale Behandlung von Erkrankungen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren, die durch Rifaximin-sensitive Bakterien im Gastrointestinaltrakt verursacht, bzw. mitverursacht werden, wie: – unkomplizierte Divertikelerkrankungen. – hepatische Enzephalopathie, – pseudomembranöse Kolitis durch Clostridium difficile, – bakterielles Überwucherungs-Syndrom, – Reisediarrhoe, verursacht durch nicht-invasive enteropathogene Bakterien, • Präoperative Darmdekontamination. Die offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind zu berücksichtigen. Gegenanzeigen: – Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und andere Rifamycin-Derivate oder einen der sonstigen Bestandteile. – Intestinale Obstruktion. Pharmakotherapeutische Gruppe: Intestinale Antiinfektiva, Antibiotika (Rifaximin). ATC-Code: A07AA11. Packungsgrößen: 200 mg: 12 Stück, 36 Stück. 400 mg: 18 Stück. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Kassenstatus: 200 mg: 12 Stück: Green Box, OP II verschreibbar. 36 Stück: Green Box. 400 mg: 18 Stück: Green-Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der Information: März 2017. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Eliquis 2,5 mg Filmtabletten, Eliquis 5 mg Filmtabletten. Pharmakotherapeutische Gruppe: direkte Faktor Xa Inhibitoren, ATC-Code: B01AF02. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Jede Filmtablette enthält 2,5 bzw. 5 mg Apixaban. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Jede 2,5 mg Filmtablette enthält 51,43 mg Lactose. Jede 5 mg Filmtablette enthält 102,86 mg Lactose. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Lactose, Mikrokristalline Cellulose (E460), Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (E470b), Filmüberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin (E1518); Eliquis 2,5 mg Filmtabletten: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172); Eliquis 5 mg Filmtabletten: Eisen(III)-oxid (E172). ANWENDUNGSGEBIET: Eliquis 2,5 mg Filmtabletten: Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen. Eliquis 2,5 mg und Eliquis 5 mg Filmtabletten: Zur Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (NVAF) und einem oder mehreren Risikofaktoren, wie Schlaganfall oder TIA (transitorischer ischämischer Attacke) in der Anamnese, Alter ≥ 75 Jahren, Hypertonie, Diabetes mellitus, symptomatische Herzinsuffizienz (NYHA Klasse ≥ II). Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen (bei hämodynamisch instabilen LE Patienten siehe Abschnitt 4.4. der Fachinformation). GEGENANZEIGEN: • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. • akute, klinisch relevante Blutung. • Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko verbunden sind. • Läsionen oder klinische Situationen , falls sie als signifikanter Risikofaktor für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies umfasst akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien. • Die gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien z.B. unfraktionierte Heparine, niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Rivaroxaban, Dabigatran etc.) außer bei der Umstellung der Antikoagulationstherapie oder wenn unfraktioniertes Heparin in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten. PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER: Bristol-Myers Squibb/ Pfizer EEIG, Bristol-Myers Squibb House, Uxbridge Business Park, Sanderson Road, Uxbridge, Middlesex, UB8 1DH, Vereinigtes Königreich. Kontakt in Österreich: Bristol-Myers Squibb GesmbH, Wien, Tel. +43 1 60143-0. VERSCHREIBUNGSPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT: NR, apothekenpflichtig. Stand: 02/2017. Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Entresto 24 mg/26 mg Filmtabletten, Entresto 49 mg/51 mg Filmtabletten, Entresto 97 mg/103 mg Filmtabletten. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Entresto 24 mg/26 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 24,3 mg Sacubitril und 25,7 mg Valsartan (als Sacubitril-Natrium-Valsartan-Dinatrium (1:1) 2.5 H2O). Entresto 49 mg/51 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 48,6 mg Sacubitril und 51,4 mg Valsartan (als Sacubitril-Natrium-Valsartan-Dinatrium (1:1) 2.5 H 2O). Entresto 97 mg/103 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 97,2 mg Sacubitril und 102,8 mg Valsartan (als Sacubitril-Natrium-Valsartan-Dinatrium (1:1) 2.5 H2O). Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Niedrig substituierte Hyprolose, Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat, Talkum, Hochdisperses Siliciumdioxid. Filmüberzug: Entresto 24 mg/26 mg Filmtabletten: Hypromellose, Substitutionstyp 2910 (3 mPa•s), Titandioxid (E171), Macrogol (4000), Talkum, Eisen(III) oxid (E172), Eisen(II,III)-oxid (E172). Entresto 49 mg/51 mg Filmtabletten: Hypromellose, Substitutionstyp 2910 (3 mPa•s), Titandioxid (E171), Macrogol 4000, Talkum, Eisen(III) oxid (E172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172). Entresto 97 mg/103 mg Filmtabletten: Hypromellose, Substitutionstyp 2910 (3 mPa•s), Titandioxid (E171), Macrogol 4000, Talkum, Eisen(III) oxid (E172), Eisen(II,III)-oxid (E172). ANWENDUNGSGEBIETE: Entresto wird bei erwachsenen Patienten zur Behandlung einer symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion angewendet. GEGENANZEIGEN: • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. • Gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern (siehe Abschnitte 4.4 und 4.5). Entresto darf erst 36 Stunden nach Absetzen einer Therapie mit ACE-Hemmern gegeben werden. • Anamnestisch bekanntes Angioödem im Zusammenhang mit einer früheren ACE-Hemmer- oder ARB-Therapie (siehe Abschnitt 4.4). • Hereditäres oder idiopathisches Angioödem (siehe Abschnitt 4.4). • Gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Diabetes mellitus oder bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung (eGFR

INFRASTRUKTUR AKTUELL l CliniCum 10/2017 l 37 KREMS Auszeichnungen Fotos: Göttlicher Heiland KH/Alek Kawka, Sonja Möseler, National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) KRANKENHAUS GÖTTLICHER HEILAND WIEN Adipositas-Zentrum zertifiziert Das Adipositas-Zentrum des Göttlichen Heiland Krankenhauses in Wien ist das erste derartige Zentrum in Österreich, das von der International Federation for the Surgery of Obesity and Metabolic Disorders (IFSO) zertifiziert wurde. Ziel ist, ein hohes und mit dem wissen schaftlichen Fortschritt wachsendes Behand lungsniveau zu gewährleisten. „Wenn die bestmögliche Behandlung geboten wird, kommt dies letztendlich jedem Patienten zugute“, ist OÄ Dr. Brigitte Obermayer, Chirurgin und Leiterin des Adipositas-Zentrums, überzeugt. Im Adipositas-Zentrum des Göttlichen Heiland Krankenhauses werden alle gängigen Methoden der Adipositas-Chirurgie angeboten. Die Eingriffe erfolgen laparaskopisch, auch nach bereits erfolgten bariatrischen Operationen. Die OP-Methoden werden je nach Begleiterkrankungen und Ernährungsgewohnheiten ausgewählt und mit den Patienten besprochen: Beim Y-Roux-Magenbypass wird ein kleiner Vormagen gebildet und mit dem Dünndarm verbunden. Dabei wird einerseits das Aufnahmevolumen verkleinert und gleichzeitig die Verdauungsstrecke verkürzt. Beim Omega-Loop-Bypass werden mit nur einer Darmverbindungsnaht gleiche Ergebnisse erzielt, wobei sowohl die Operationszeit als auch die Aufenthaltsdauer verkürzt werden können. Bei der Sleeve Resection wird ein großer Teil des Magens entfernt und somit das Aufnahme volumen stark reduziert. Es kommt zu keiner Verkürzung der Verdauungsstrecke. Wichtig für die optimale Behandlung der Patienten und für die IFSO-Zertifizierung ist, dass die Spezialisten der unterschiedlichen Fachbereiche intensiv zusammenarbeiten: Chirurgen, Anästhesisten, Psychotherapeuten und Ernährungsberater stehen den Patienten in der Vorbereitung auf die Operation, während des stationären Aufenthaltes und bei den notwendigen postoperativen Kontrollen zur Seite. Die unabhängigen Auditoren der IFSO überprüfen für die Zertifizierung alle Strukturen, Prozesse und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team. „Wichtig ist die lückenlose Dokumentation der im Schnitt 120 operierten Patienten im Jahr“, betont Obermayr: „Die Ergebnisse müssen den hohen Anforderungen der IFSO entsprechen.“ Selbstverständlich müsse auch die Ausstattung in allen beteiligten Bereichen an stark übergewichtige Patienten angepasst sein. LKH MAUER Übersiedlung Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des niederösterreichischen Landeklinikums Mauer übersiedelt in ein neues Gebäude. Der Neubau bietet in den einzelnen Wohngruppen Platz für 30 Betten und sechs tagesklinische Plätze. „Wichtig für das Wohlbefinden bei einem Klinikaufenthalt ist die Schaffung einer wohnlichen Atmosphäre, sowohl in den öffentlichen Bereichen als auch in den jeweiligen Patientenzimmern, zumal die Verweildauer der einzelnen Patienten mehrere Wochen bis Monate dauern kann“, erklärt Abteilungsleiter Prim. Dr. Karl Ableidinger. Das Universitätsklinikum Krems erhielt zuletzt gleich zwei Auszeichnungen. Zum einen ging das Klinikum bei der Verleihung des Staatspreises Unternehmensqualität 2017 in der Kategorie „Organisationen vorwiegend im öffentlichen Eigentum“ als Sieger hervor und hat damit die höchste Auszeichnung erhalten, die bisher an ein Spital in Niederösterreich vergeben wurde. Die Unternehmensqualität wurde im Rahmen eines Assessments nach dem EFQM Excellence Modell bewertet. Zum anderen wurde das Klinische Institut für Labormedizin am Universitätsklinikum Krems von der „Österreichischen Gesellschaft für Qualitätssicherung und Standardisierung medizinisch-diagnostischer Untersuchungen“ (ÖQUASTA) als eines der besten in ganz Österreich ausgezeichnet (Bild). UMFRAGE Krankenhauskeime sind ein Thema für Patienten Laut einer aktuellen deutschen Umfrage sollte die Beseitigung von krankenhausbedingten Infektionen zu den obersten fünf Prioritäten des Gesundheitssystems zählen. Das Thema nosokomiale Infektionen hat demnach für die Patienten großen Einfluss auf die Wahl des Krankenhauses: 90 Prozent der Befragten würden darauf bestehen, in ein anderes Krankenhaus überwiesen zu werden, sollte bekannt gegeben werden, dass ihre örtliche Einrichtung eine schlechte Bilanz bei der Verringerung von krankenhausbedingten Infektionen aufweist. 50 Prozent wären bereit, 30 Kilometer zu fahren, um in einem sichereren Krankenhaus behandelt zu werden. Und 92 Prozent der Befragten würden das Krankenhaus verklagen, sollten sie auf - grund von Nachlässigkeit oder mangelhafter Hygiene- oder Pflegestandards eine krankenhausbedingte Infektion bekommen.

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