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CliniCum 10/2017

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Die Zoster-Therapie mit

Die Zoster-Therapie mit reduziertem PZN-Risiko 1 Empfohlen von: • International Herpes Management Forum 2 • Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 3 Fachkurzinformation siehe Seite 36 1 Wassilew et al, Antiviral Res 2003,59:57-60 2 Gnann J., Herpes 13 (Suppl 1): 16A, 2006 3 Gross G. et al., Journal of Clinical Virology 26 (2003) 277-289 AT-MEV-09-08-2015

POLITIK AKTUELL l CliniCum 10/2017 l 5 Fotos: RyanKing999/GettyImages, KABEG KREBSHILFE 15 Jahre rosa Schleife in Österreich Die Aktion „Pink Ribbon“ feiert ihr 15-jähriges Bestehen in Österreich. Sie wurde 1992 von Evelyn Lauder, damals Vice President der Estée Lauder Companies, und Alexandra Penney, Chefredakteurin des „Self Magazine“, ins Leben gerufen, um dem Thema Brustkrebs mehr Öffentlichkeit zu geben. Die beiden schufen als Symbol das „Pink Ribbon“, die bekannte rosa Schleife. In Österreich startete die Österreichische Krebshilfe im Jahr 2002 die „Pink Ribbon“-Aktion. Im Mittelpunkt standen und stehen drei Anliegen: • Erinnerung an die Wichtigkeit der Mammografie (ab 40 alle zwei Jahre); • Aufruf zur Solidarität mit Patientinnen (Enttabuisierung); • das Spendensammeln für eine direkte und rasche Hilfe für Patientinnen. Nun zieht die Österreichische Krebshilfe Bilanz. „Die Pink-Ribbon-Aktion hat auch in Österreich dazu beigetragen, dass Frauen offener mit der Erkrankung umgehen, die Anzahl der Mammografien sich verdoppelt hat und die erhaltenen Spenden für die Inform ation und Soforthilfe für Brustkrebspatientinnen eingesetzt werden konnten“, resümiert Krebshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda. „Bedauerlicherweise wurden unsere Forderungen zur Verbesserung des 2014 eingeführten Brustkrebs-Früherkennungsprogramm immer noch nicht umgesetzt“, fügt Sevelda hinzu. Die Krebshilfe steht grundsätzlich hinter dem Programm, fordert jedoch seit Jahren drei Maßnahmen, damit das Programm zufriedenstellend läuft und auch verstärkt in Anspruch genommen wird. Der Krebshilfe-Präsident zählt die Forderungen auf: „Erstens eine bessere und direktere Information der Frauen zu den Kriterien des Programmes. Zweitens die bereits zugesagte Umsetzung, dass Ärzte raschest wieder entsprechend den Empfehlungen des Programms zur Mammografie zuweisen können und dadurch auch das Ergebnis der Untersuchung erhalten und drittens endlich eine Lösung der Dokumentationsprobleme und damit der Qualitätssicherung.“ Die Partner und Unterstützer von Pink Ribbon sammelten von 2002 bis 2016 Euro fast 5,9 Millionen Euro für die Österreichische Krebshilfe. HAUSÄRZTE Finanzspritze Der burgenländische Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos hat vorgeschlagen, dass Medizinstudenten ein Stipendium in Höhe von 500 Euro monatlich erhalten sollen, wenn sie sich verpflichten, später als Hausarzt mindestens fünf Jahre im Burgenland zu praktizieren. Dr. Karlheinz Kornhäusl, oberster Turnusärzte-Vertreter der Österreichischen Ärztekammer, hält das für einen „ersten Schritt in die richtige Richtung“. Allerdings sei es zu kurz gegriffen, der neuen Generation von Ärzten ausschließlich finanzielle Anreize zu bieten, bekräftigt Kornhäusl unter Hinweis auf die allgemeinen Arbeitsbedingungen. SOZIALPSYCHIATRIE „Der Bedarf an Angeboten steigt“ „Der Bedarf an sozialpsychiatrischen Angeboten steigt stetig, weil sich immer mehr Menschen in sozial prekären Situationen befinden und generell die Zahl der psychisch erkrankten Menschen zunimmt“, diagnostiziert Prof. Univ.-Doz. Dr. Werner Schöny. Nun hat der Präsident von pro mente Austria ein Buch herausgegeben („Sozialpsychiatrie – theoretische Grundlagen und praktische Einblicke“), in dem Beiträge der Sozialpsychiatrie zur tendenziell medizinisch orientierten ursachenbezogenen und epidemiologischen Forschung, zur Versorgungsforschung, zur Betrachtung konkreter Leis tungen und ihrer Effektivität sowie zum Verständnis des gesellschaftlichen Kontextes von psychischer Gesundheit und Krankheit analysiert werden. Zugleich warnt Schöny, dass die Sozialpsychiatrie in Österreich zunehmend unter Druck gerate. KÄRNTEN/WIEN Intensive Kooperation Das Klinikum Klagenfurt ist onkologisches Referenzzentrum und Leitspital der Onkologie für Kärnten. Nun haben Medizinische Universität Wien, AKH Wien und die KABEG eine Absichtserklärung zur intensiven Kooperation in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Patientenversorgung unterzeichnet. Durch den intensiven Austausch in der onkologischen Forschung und Therapie soll das diagnostische und therapeutische Wissen gebündelt werden. Das Klinikum soll affiliierter Partner des von MeduniWien und AKH betriebenen Comprehensive Cancer Center (CCC) und als solches zertifiziert werden. In weiterer Folge soll auch in Klagenfurt ein onkologisches Zentrum etabliert werden. Klinische Studien und Forschungsvorhaben sollen künftig gemeinsam durchgeführt werden.

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