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editorial | editorial board Wissenschaftlicher Herausgeber S. Kasper (Wien) Wissenschaftlicher Beirat S. Asenbaum-Nan (Mauer/Amstetten) M. Bach (Salzburg) C. Baumgartner (Wien) T. Berger (Innsbruck) F. Fazekas (Graz) M. Feucht (Wien) R. Frey (Wien) C. Geretsegger (Salzburg) W. Grisold (Wien) H. Grunze (Salzburg) C. Haring (Hall) H. P. Kapfhammer (Graz) A. Kastner (Linz) C. Klier (Wien) A. Konstantinidis (Wien) R. Lanzenberger (Wien) M. Lehofer (Graz) M. Letmaier (Graz) J. Marksteiner (Hall/Tirol) M. Musalek (Wien) A. Naderi-Heiden (Wien) L. Pezawas (Wien) W. Poewe (Innsbruck) L. Poustka (Wien) A. Pritz (Wien) G. Ransmayr (Linz) G. Sachs (Wien) A. Saria (Innsbruck) A. Schosser (Wien) B. Sperner-Unterweger (Innsbruck) T. Stompe (Wien) J. Tauscher (USA) D. Volc (Wien) A. Walter (Wien) J. Wancata (Wien) E. Windhager (Wels) D. Winkler (Wien) E. Winkler-Pjrek (Wien) W. Wolf (Wien) M. Wrobel (Wien) R. Zöchling (Ybbs) Liebe Leserinnen, liebe Leser! Die Rolle der Immunologie wird zeitweise immer wieder bei psychiatrischen Erkrankungen in den Vordergrund gerückt. In letzter Zeit haben insbesondere die nun vermehrten Möglichkeiten der Bestimmung von immunologischen Parametern dazu geführt, dass es evident ist, dass sich eine Depression und eine Entzündung gegenseitig verstärken. Zytokine und Neurotransmitter stellen dabei wesentliche Bindeglieder zwischen Depression einerseits und Entzündung sowie Schmerz andererseits dar. Verschiedene Untersuchungen konnten eine veränderte Immunfunktion sowohl auf lymphozytärer als auch auf Proteinebene belegen. Die Symptome der Depression, bei der sich PatientInnen lethargisch fühlen, eine Reduktion der Psychomotorik aufweisen, Appetitlosigkeit sowie Konzentrationsstörungen beklagen, sind alles Symptome, die auch bei immunologischen Erkrankungen gefunden werden können. In diesem Zusammenhang spielt der Tryptophan-Stoffwechsel eine wesentliche Rolle, wobei Kynurenin im Sinne der Neuroprotektion von Bedeutung ist. In-vitro-Untersuchungen haben weiterhin Hinweise erbracht, dass Antidepressiva einen Effekt auf Zytokine bewirken und verschiedene immunologische Parameter auch das Therapieansprechen bei Depressionen voraussagen können. Untersuchungen zur „Brain-Gut“-Interaktion haben vermehrt Belege dafür gefunden, dass die Mikroben und damit die entzündlichen Parameter eine Interaktion zwischen Darm und Gehirn eingehen. Zum Beispiel konnte gezeigt werden, dass sich Probiotika und Zytokine unter Stress signifikant verändern. Unter den möglichen antiinflammatorischen Interventionen bei Depressionen wurden neben Präbiotika, Probiotika bzw. Antibiotika auch Medikamente wie das Celecoxib und andere nicht steroidale Antirheumatika untersucht, ebenso wie TNF-alpha-Inhibitoren. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass diese Forschungsrichtung weiter untersucht werden sollte. Der Zusammenhang von mediterraner Diät und der antiinflammatorischen Eigenschaft von Omega-3-Fettsäuren lässt erkennen, dass eine Omega-3-Fettsäuren-Supplementation sowohl bei Entzündungen bzw. zusätzlich als adjuvante Behandlung bei Depressionen eine Rolle spielen kann, wobei der Neurogenese bzw. der Synaptogenese eine besondere Rolle zugeschrieben wird. O. Univ.-Prof. Dr. h.c.mult. Dr. med. Siegfried Kasper, für die Österr. Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie (ÖGPB) Foto: MedUni Wien/Matern Impressum Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Medizin Medien Austria GmbH. DVR-Nr.: 4007613. Verlags anschrift: Forum Schönbrunn, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, Tel.: 01/54 600-0, Fax: DW 50 612 Geschäftsführer: Thomas Letz Prokuristen: Mag. (FH) Andreas Eder, Mag. Magdalena Paulnsteiner, Dr. Christine Zwinger, Malte Wagner Unternehmensgegenstand der Medizin Medien GmbH: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstiger periodischer Druckschriften. Die Produktion und der Vertrieb von Videofilmen. Die Durchführung von Werbungen aller Art, insbesondere Inseratenwerbung (Anzeigenannahme), Plakatwerbung, Ton- und Bildwerbung, Reportagen, Ausarbeitung von Werbeplänen und alle sonstigen zur Förderung der Kundenwerbung dienenden Leistungen. Alleinige Gesellschafterin der Medizin Medien Austria GmbH ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. 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Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die unterschiedliche geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Die gewählte männliche Form ist in diesem Sinne geschlechtsneutral zu verstehen. 6/18 CC neuropsy 5

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