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CliniCum neuropsy 06/2018

produkte & aktionen

produkte & aktionen WERBUNG Fachkurzinformation siehe Seite 54 AT/OCRE/1118/0059 Ocrevus ® (Ocrelizumab) 70.000 MS-Patienten weltweit behandelt 1 Ocrevus ® (Ocrelizumab), ein humanisierter, monoklonaler Anti-CD20- Antikörper, ist seit Anfang 2018 in der EU zugelassen für die Behandlung erwachsener Patienten • mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung, 2 • mit früher primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS), charakterisiert anhand der Krankheitsdauer und dem Grad der Behinderung sowie mit Bildgebungsmerkmalen, die typisch für eine Entzündungsaktivität sind. 2 Die kürzlich beim ECTRIMS 2018 präsentierten 5-Jahres-Daten bei RMS zeigen, dass früh und kontinuierlich mit Ocrevus ® behandelte Patienten, eine schnellere Reduktion der Krankheitsaktivität und ein verlangsamtes Fortschreiten der Erkrankung zeigten als Patienten, die zuvor mit Interferon beta-1α behandelt wurden. 3 Langfristige Sicherheitsdaten bestätigen das positive Nutzen-Risiko-Profil von Ocrevus ® sowohl bei RMS als auch bei PPMS. 4 1 Roche Global Press Release, ECTRIMS 2018, 10/10/2018; 2 Ocrevus ® (Ocrelizumab), aktuelle Fachinformation, Stand März 2018; 3 Hauser SL et al., ECTRIMS 2018,Poster P590; 4 Hauser SL et al., ECTRIMS 2018, Poster P1229 OCREVUS ® unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Meldung von Nebenwirkungen an: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Website: www.basg.gv.at/ und an Roche Austria GmbH, www.roche.at Aubagio ® (Teriflunomid) Positive Real-World- Erfahrungen 1 Auf dem ECTRIMS 2018 wurden neue Daten zu Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von Aubagio ® präsentiert. Mit dem oralen Immunmodulator Aubagio ® wurden bis August 2018 weltweit bereits mehr als 93.000 Patienten behandelt. Die 24-monatige Real-World-Studie „Taurus MS I“, in der 1.128 Patienten mit schubförmig-remittierender Multiple Sklerose aus Deutschland mit Aubagio ® behandelt wurden, zeigt eine signifikante Reduktion der Schubrate über diesen Zeitraum. Obwohl 75,2 Prozent der Patienten vorbehandelt waren, wurde die mittlere Anzahl an Schüben in den Monaten 0–24 signifikant von 0,9 bei Baseline auf 0,4 nach 24 Monaten mehr als halbiert (p

termine recht in der praxis 17.–19. Jänner 14. Grazer psychiatrischpsychosomatische Tagung Ort: Graz Thema: ICH Information: Helga Hohensinger Tel.: 0316/2191 2204 Web: www.psychosomatik-graz.at 18.–19. Jänner 22. Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall- Gesellschaft (ÖGS) Ort: Innsbruck Themen: Akuttherapie, Klinik und Management Information: Österreichische Schlaganfall-Gesellschaft T: +43 (0) 1-8903474 Web: www.oegsf.at 25.–26. Jänner 5. Kongress der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Ort: Innsbruck Thema: Hungerwahn und Fressanfälle – Essstörungen im Kindes- und Jugendalter Tel: 050/504–33805 E-Mail: lki.ps.kjp-kongress@tirol-kliniken.at 8. Februar Jahrestagung der Otto Loewi Gesellschaft, 2 nd Annual Meeting of the Austrian Autonomic Society Ort: Innsbruck Themen: Neuroinflammation und Neurodegeneration, autonome Störungen etc. E-Mail: office@olg.or.at Web: www.olg.or.at 18.–21. Februar Alzheimer Society International Congress (ASIC) Ort: San Francisco Web: www.alzint.com 23. Februar Psychiatrie in Wissenschaft und Praxis (PWP) Ort: Wien E-Mail: pwp-akh@medacad.org Web: www.medacad.org/pwp/ 20.–22. März 16. Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) Ort: Eisenstadt Thema: Neurologische Volkskrankheiten Information: Tel.: 01/890 34 74 E-Mail: tanja.weinhart@oegn.at Web: www.oegn.at 4.–7. April 13 th World Congress on Controversies in Neurology (CONy) Ort: Madrid E-Mail: cony@comtecint.com Web: www.comtecmed.com/cony 24.–27. April 19. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) Ort: Gmunden Thema: Die Identität der Psychiatrie Information: ÖGPP-Büro Tel.: 01/9144180 E-Mail: office@oegpp.at Web: www.oegpp.at Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner Juristische Fakultät der Universität Wien Zur Entscheidungsfähigkeit Minderjähriger Im Rahmen eines Verfahrens auf Einschränkung der elterlichen Obsorge musste sich der OGH mit der Entscheidungsfähigkeit Minderjähriger auseinandersetzen. Im konkreten Fall bestand der Verdacht, dass das Kind an einer hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens, einer generalisierten Angststörung, Panikattacken, spezifischen Phobien, einer nicht organischen Schlafstörung und an psychosozialen Belastungen litt. Es habe große schulische Schwierigkeiten und ist in seinem Verhalten auffallend ambivalent. Das Pflegschaftsgericht trug den Eltern auf, eine psychologische Diagnostik an ihrem 13-jährigen Kind durchführen zu lassen. Die Eltern und das Kind verweigerten jedoch Medikation, Diagnose und Psychotherapie. Der OGH musste zunächst die Frage klären, ob für die Durchführung der psychologischen Diagnostik auch die Zustimmung des Kindes erforderlich ist. Er führte aus, dass nach § 173 ABGB (zuvor § 146c ABGB) ein einsichts- und urteilsfähiges Kind Einwilligungen in medizinische Behandlungen nur selbst erteilen kann. Im Zweifel werde das Vorliegen dieser Einsichts- und Urteilsfähigkeit beim mündigen Minderjährigen vermutet. Wissenschaftliche Seminare Die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Wien lädt zu folgenden Seminaren: Auch bei (in der Regel knapp) Unmündigen kann nach dem Gesetz Einsichtsfähigkeit gegeben sein. Ohne Einwilligung des einsichts- und urteilsfähigen Kindes könne dem Obsorgeberechtigten eine Behandlung des Kindes nach §176 Abs 1 ABGB nicht aufgetragen werden. Foto: Barbara Krobath 10. Jänner: Genetik demenzieller Erkrankungen (Assoc.-Prof. Dr. Elisabeth Stögmann) 17. Jänner: Endocannabinoids in brain development (Univ.-Prof. Tibor Harkany) 24. Jänner: Klinik und Diagnostik des Morbus Wilson (Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Ferenci) 31. Jänner: State-of-the-Art-Behandlung der Demenz (Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Dietmar Winkler) Jeweils Donnerstag von 14–15.30 Uhr, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, AKH-Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, E-Mail: sci-genpsy@meduniwien.ac.at Weiters hielt der OGH fest, dass auch psychologische und psychotherapeutische Maßnahmen (zumindest analog) den Regeln des §173 (früher §146c) ABGB unterliegen. Gleiches gelte für Maßnahmen der Diagnose, wie die im konkreten Fall geforderte psychologische Abklärung, die der Einschätzung des Therapiebedarfs und der anschließenden Therapie dienen soll. Der OGH zog daraus den Schluss, dass der erteilte Auftrag an die obsorgeberechtigten Eltern, eine psychologische Abklärung vornehmen zu lassen, keinen Sinn mache, wenn das Kind als Betroffener eine derartige Maßnahme ablehnt und einsichts- und urteilsfähig ist. Das Gericht könne in diesem Fall die fehlende Einwilligung des Kindes auch nicht ersetzen. 6/18 CC neuropsy 57

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