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CliniCum pneumo 05/2017

Fachkurzinformationen

Fachkurzinformationen ALK start SQ ® . Zusammensetzung: ALK start SQ ® -Präparate zur subkutanen Injektion enthalten gereinigte Pollenallergene in natürlicher Form gebunden an Aluminiumhydroxid. Der Allergengehalt ist immunchemisch und -biologisch standardisiert und wird in SQ-Einheiten angegeben, die mit dem Gehalt von Majorallergenen und der Gesamtallergenaktivität korrelieren (SQ-Standardisierung). Sonstige Bestandteile: Aluminiumhydroxid, Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Phenol, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Kausale Behandlung (Allergie- Immuntherapie) allergischer Erkrankungen vom Soforttyp (Typ-I-Allergien): Rhinitis/Conjunctivitis allergica, leichtes bis mäßiges allergisches Asthma bronchiale. Gegenanzeigen: Unzureichend behandeltes oder schweres (FEV 1 < 70% trotz Medikation) Asthma bronchiale, irreversible Schädigung der Atemwege, akute Erkrankungen mit Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes, schwere chronisch-entzündliche Erkrankungen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Beachtung der Adrenalin-Gegenanzeigen), Behandlung mit Betablockern (auch Augentropfen), Autoimmunerkrankungen, Immundefektkrankheiten, Immunsuppressivbehandlung, maligne Tumorerkrankungen, Niereninsuffizienz. Nebenwirkungen: Nach Injektion können lokale oder systemische allergische Reaktionen auftreten. Patienten nach der Injektion mindestens 30 Minuten ärztlich überwachen! Schwere und möglicherweise lebensbedrohliche Reaktionen bedürfen einer schnellen und effektiven Notfallbehandlung. Ein atopisches Ekzem kann unter der Behandlung aktiviert bzw. verstärkt werden. Es wurden Fälle von Gelenkschwellung und -schmerzen sowie Rückenschmerzen beobachtet. Es können Granulome, Schmerzen, Hämatome und Verfärbungen an den Injektionsstellen sowie positive Reaktionen auf Aluminium im Epikutantest auftreten. In seltenen Fällen nach der Injektion leichte Müdigkeit (Verkehrsteilnehmer!). Packungsgröße: Flasche A und B zu je 3,5 ml; Flasche B zu 3,5 ml. Rezept- und apothekenpflichtig! Stand: Juni 2016. ALK-Abelló Allergie-Service GmbH, Bäckermühlweg 59, A-4030 Linz www.alk.net/at. Allergene: 6-Gräser-Roggenmix, Frühblühermix, Birke. Referenzen: 1. Zenner HP et al. J Allergy Clin Immunol 1997; 100, 23–9. 2. Mewes T et al. Allergy 1997; 52: 153. 3. Balda BR et al. Allergy 1998; 53: 740–8. 4. Bollessen M et al. Allergo Journal 1997; 6: 187–92. Ofev 100 mg Weichkapseln, Ofev 150 mg Weichkapseln. Ofev 100 mg Weichkapseln: QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Jede Kapsel enthält 100 mg Nintedanib (als Esilat). Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Jede Kapsel enthält 1,2 mg Phospholipide aus Sojabohnen. Ofev 150 mg Weichkapseln: QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Jede Kapsel enthält 150 mg Nintedanib (als Esilat). Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Jede Kapsel enthält 1,8 mg Phospholipide aus Sojabohnen. Liste der sonstigen Bestandteile: Kapselinhalt: Mittelkettige Triglyceride; Hartfett; Phospholipide aus Sojabohnen (E322). Kapselhülle: Gelatine; Glycerol (85 %); Titandioxid (E171); Eisen(III)-oxid (E172); Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172). Drucktinte: Schellack; Eisen(II,III)-oxid (E172); Propylenglycol (E1520). Anwendungsgebiete: Ofev wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose (IPF). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Nintedanib, Erdnuss oder Soja, oder gegen einen der genannten sonstigen Bestandteile. INHABER DER ZULASSUNG: Boehringer Ingelheim International GmbH, Binger Straße 173, 55216 Ingelheim am Rhein, Deutschland. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln und Nebenwirkungen sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Zusätzliche medizinische Informationen erhalten Sie telefonisch unter 01/80105-7870 bzw. per e-Mail unter MEDmedicalinformation.AT@boehringer-ingelheim.com. Stand der Fachkurzinformation: Jänner 2016. Salmecomp ® 50 Mikrogramm/100 Mikrogramm einzeldosiertes Pulver zur Inhalation. Salmecomp ® 50 Mikrogramm/250 Mikrogramm einzeldosiertes Pulver zur Inhalation. Salmecomp ® 50 Mikrogramm/500 Mikrogramm einzeldosiertes Pulver zur Inhalation. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Einzeldosis von Salmecomp ® enthält: 50 Mikrogramm Salmeterol (als Salmeterolxinafoat) und 100, 250 oder 500 Mikrogramm Fluticasonpropionat. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat (enthält Milchproteine). Anwendungsgebiete: Asthma bronchiale: Salmecomp ® ist indiziert für die regelmäßige Behandlung von Asthma bronchiale bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren, wenn die Anwendung von langwirksamen Beta 2-Agonisten und inhalativem Kortikoid in Kombination angezeigt ist: bei Patienten, die mit inhalativen Kortikoiden und kurzwirksamen Beta 2-Agonisten zur bedarfsweisen Inhalation nicht ausreichend eingestellt sind oder bei Patienten, die mit inhalativen Kortikoiden und langwirksamen Beta 2-Agonisten ausreichend eingestellt sind. Hinweis: Die Stärke 50 Mikrogramm/100 Mikrogramm ist nicht angezeigt bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit schwerem Asthma bronchiale. Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD): Salmecomp ® ist angezeigt für die symptomatische Behandlung von erwachsenen Patienten mit COPD, mit FEV 1

produkte & aktionen L.AT.MKT.09.2017.6707 FKI siehe Seite 36 WERBUNG Trimbow ® (Beclometasondipropionat/Formoterolfumarat/Glycopyrroniumbromid) Erste fixe inhalative Dreifachkombination bei COPD Chiesi gibt den Abschluss der klinischen Studie TRIBUTE, mit der extrafein formulierten fixen Kombinationstherapie Trimbow ® , bestehend aus einem inhalativen Kortikosteroid (ICS), langwirksamen β 2 -Agonisten (LABA) und langwirksamen Muskarinantagonisten (LAMA), bei COPD bekannt. Das primäre Ziel der Studie über 52 Wochen war der Nachweis der Überlegenheit von Trimbow ® , im Vergleich zu einer fixen LABA/ LAMA-Kombination (Ultibro ® ) hinsichtlich der Reduktion moderater und schwerer COPD-Exazerbationen. 1.532 Patienten wurden in der Studie entweder einer Therapie mit Trimbow ® oder einer Therapie mit Ul tibro ® zugeteilt. Der primäre Endpunkt wurde mit statistisch signifikanter Reduktion der moderaten und schweren Exazerbationen im Vergleich zu Ultibro ® , bei vergleichbarem Sicherheitsprofil, erreicht. 1,2 Trimbow ® hat vor Kurzem – nach positiver Stellungnahme des Committee for Human Medicinal Products (CHMP) der European Medicines Agency (EMA) – die Marktzulassung erhalten. Trimbow ® enthält drei Breelib -Vernebler Neues Inhalationsgerät bei Lungenhochdruck Ab sofort steht Lungenhochdruckpatienten in Österreich für die Therapie mit Ventavis ® (Iloprost) das neue Inhalationsgerät Breelib zur Verfügung. Die Anwendung von Ventavis ® mit Breelib wurde von der Europäischen Zulassungsbehörde EMA für die Behandlung der pulmonalen Hypertonie im Oktober 2016 zugelassen. Breelib ist ein Vibrationsmembran-Vernebler, der von Bayer in Zusammenarbeit mit Vectura Group plc, einem in der Entwicklung von Inhaltionsprodukten führenden Unternehmen, konzipiert wurde. Das neue Gerät wurde mit dem Ziel entwickelt, Ventavis ® in einer optimalen Partikelgröße vernebeln zu können und so für eine atemzugesteuerte Vernebelung mit passiver Flussund aktiver Volumensteuerung zu sorgen, um so die pulmonale Applikation zu verbessern. Im Rahmen einer klinischen Vergleichsstudie zeigte sich, dass Breelib die durchschnittliche Inhalationszeit jeder Inhalation von rund elf auf rund drei Minuten verkürzte. * Das beobachtete Sicherheitsprofil mit dem Breelib -Vernebler bestätigt das Gesamtsicherheitsprofil von Ventavis ® . Ventavis ® dilatiert die Blutgefäße, wodurch ein größerer Blutfluss durch die Lungenarterien ermöglicht wird. Außerdem senkt es den Blutdruck in den Pulmonalarterien. Das hat zur Folge, dass der Körper besser mit Sauerstoff versorgt und das Herz weniger belastet wird. „Die mit dem Breelib -Vernebler verwendete innovative Technik bietet eine wichtige therapeutische Option für Patienten mit Lungenhochdruck, da sie die Behandlung mit Ventavis ® durch Reduzierung der täglichen Gesamtanwendungsdauer vereinfacht“, erklärt Dr. Christian Baumgartner, Medical Director Bayer Austria. *Gessler T et al., Pulmonary Circulation 2017; 7(2):505–13; doi:10.1177/2045893217706691 Wirkstoffe: Das entzündungshemmende ICS Beclometasondipropionat und als Bronchodilatatoren den LABA Formoterolfumarat sowie den LAMA Glycopyrronium. Trimbow ® ist als Druckgasinhalation mit Aerosol in extrafeiner Formulierung verfügbar. Trimbow ® ist zugelassen zur Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer COPD, die mit einer Kombination aus einem ICS und einem LABA nicht ausreichend eingestellt sind (zu den Wirkungen hinsichtlich Symptomkontrolle und Prävention von Exazerbationen siehe Abschnitt 5.1 der Fachinformation) 3 . 1 Clinicaltrial.gov available at: https://clinicaltrials.gov – NCT02579850 2 Trimbow SmPC available at: www.ema.europa.eu; 3 Fachinformation Nähere Informationen: Chiesi Pharmaceuticals GmbH, Mag. Thomas Tommasi; Tel.: +43/1/4073919–58, E-Mail: anfrage.at@chiesi.com; www.chiesi.at Opsumit ® (Macitentan) Sind alle ERA in der Therapie der PAH gleich? Opsumit ® (Macitentan) weist in der Behandlung der pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH) einige Besonderheiten gegenüber den älteren Endothelinrezeptor-Antagonisten (ERA) auf. Nicht nur, dass es einen positiven Effekt auf den progredienten Krankheitsverlauf hat, es verbessert auch signifikant die Lebensqualität Ihrer Patienten. 1 • Nur Opsumit ® vermindert nachweislich die Morbidität/Mortalität auch in der Kombinationstherapie mit PDE5-Hemmern um 38 Prozent. 2 Ergebnisse einer Studie mit Bosentan konnten keine signifikanten Effekte auf diesen wichtigen Parameter zeigen. 3 • In der PAH-Kombinationstherapie weist Opsumit ® kein erhöhtes Nebenwirkungsrisiko auf. 1 • Auch die gleichzeitige Einnahme von Opsumit ® und Sildenafil (PDE5-Hemmer) zeigt keine klinisch relevanten Veränderungen beider Plasmaspiegel – im Gegensatz zur Kombination Bosentan und Sildenafil. 1 • Opsumit ® hat weiters ein verbessertes hepatisches Sicherheitsprofil – im Gegensatz zu älteren ERA. 1 1 Dingemanse J et al., Expert Opin Drug Saf 2014; 13:391–405 2 Pulido T et al., N Engl J Med 2013; 369(9):809–18 3 McLaughlin V et al., Eur Respir J 2015; 46(2):405–13 Nähere Informationen bzw. Informationsmaterial: Actelion Pharmaceuticals Austria GmbH; Mag. Renate Schwarz; Tel.: +43/1/5054527-0, E-Mail: renate.schwarz@actelion.com; www.actelion.at 069 / 09 2017 FKI siehe Seite 36 WERBUNG FKI siehe Seite 36 WERBUNG www.medonline.at Wissen und Services für ÄrztInnen. Sicher | Aktuell | Nützlich Ein Service der

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