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krebs:hilfe! 01-02/2018

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22 ASH

22 ASH 2017 95 (89,6%, Ropeg) respektive 76 (68,5%) Für das monopegylierte IFNα lagen bereits Studie präsentiert. 6 ten beendeten die 24-monatige Beobach- die Zwölf-Monats-Daten aus der randomisierten kontrollierten Phase-III-Studie im Vergleich mit Hydroxyharnstoff (HU) vor. Nun wurden die Zwei-Jahres-Daten Patienten nahmen an der Follow-up-Studie teil, wobei der Kontrollarm von HU zur besten verfügbaren Therapie (BAT) wechseln konnte. der Follow-up-Phase-III-CONTI-PV- 88 (Ropeg) bzw. 73 (HU/BAT) Patien- Revival der autologen Stammzelltransplantation (ASCT) Für die klinische Praxis wurde mit der EMNO02/HOVON95-Studie (siehe „Einzel vs. Tandem-Hochdosistherapie) der hohe Stellenwert der ASCT bestätigt, und das bedeutet weiters, dass alle fitten Hochrisikopatienten bereits in der Erstlinientherapie mit einer Tandem-ASCT behandelt werden sollten. Darüber hinaus gab es auch interessante Daten vom MD Anderson Cancer Center (Qazilbash MH et al., Abstract 399): Hier wurde insbesondere bei diesen Patienten durch eine Kombination von Busulfan/Melphalan in der Konditionierung vor der Transplantation noch ein besseres PFS erreicht, im Vergleich zum Goldstandard Melphalan als Monosubstanz (allerdings zum Preis einer höheren Rate an Mukositis/Stomatitis). Ein Revival wird die ASCT möglicherweise auch in der Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) erfahren, wo Gorin et al. ebenfalls mit der Konditionierung Busulfan/Melphalan beeindruckende Daten bei der FLT3-positiven AML präsentierten (Gorin N et al., Abstract 338) CAR-T-Zellen bei ungünstigem Verlauf anbieten Für eine breiten Einsatz der CAR-T-Zellen fehlt aktuell in fast allen Zentren noch die Expertise für eine rasche Produktion und Anwendung, aber erfreulich ist, dass mittlerweile auch in Europa Studien angeboten werden können, um hier eine Therapie option für Patienten mit sehr ungünstig verlaufender Erkrankung anbieten zu können. OÄ Priv.-Doz. Dr. Alexandra Böhm 3. Medizinische Abteilung Hanusch-Krankenhaus Wien tungszeit mit einer mittleren Behandlungsdauer von 2,7 Jahren. Die Patienten im HU/BAT-Arm wählten zu 98 Prozent die Ersttherapie. Nach 24 Monaten erreichten die Patienten im Ropeg-Arm eine vollständige hämatologische Ansprechrate (CHR gemäß ELN-Kriterien) von 70,5 Prozent, während die Rate im Vergleichsarm bei 49,3 Prozent lag. Im Gegensatz zum HU/BAT-Arm nahm die Ansprechrate in der mit Ropeg behandelten Gruppe während der Therapie zu. Der kombinierte Endpunkt CHR plus Symptomverbesserung favorisierte Ropeg mit 49,5 vs. 36,6 Prozent unter HU/BAT (p=0,1183). Nach 24 Monaten zeigten 69,6 Prozent der Patienten im Ropeg- Arm, aber nur 28,6 Prozent im HU/BAT- Arm ein partielles molekulares Ansprechen (Wirksamkeit auf die JAK2-Allel- Last, p=0,0046). Die Raten behandlungsbedingter unerwünschter Ereignisse waren vergleichbar. < Literatur 1 Cavo M et al., Abstract 397 2 Cavo M et al., Abstract 401 3 Berdeja JG et al., Abstract 740 4 Seymour JF et al., Abstract LBA-2 5 Hillmen P et al., Abstract 428 6 Gisslinger H et al., Abstract 320 7 Shah NP et al., Abstract 314 FOTO: BARBARA KROBATH Fachkurzinformation siehe Seite 46 GEMEINSAM STÄRKER DIE PERSPEKTIVE VERÄNDERN • PFS von > 2 Jahren in der Erstlinie 1 • Verdopplung des PFS bei endokriner Resistenz 2 • 1 x 1 Kapsel täglich • Höhere Ansprechrate *1,2 • Erhalt der Lebensqualität 3 Verändern Sie die Perspektive Ihrer mBC Patientinnen – Starten Sie mit IBRANCE®, wenn Sie mit endokriner Therapie beginnen. * vs. endokrine Monotherapie PFS = progressionsfreies Überleben Referenzen: 1 Finn RS et al, N Engl J Med 2016; 375:1925-1936. 2 Cristofanilli M, et al. Lancet Oncol. 2016;17(4):425-439. 3 Harbeck N, et al. Ann Oncol. 2016;27(6):1047-1054. 1–2/2018 Pfizer Corp. Austria GmbH, Wien, www.pfizer.at PP-IBR-AUT-0234/01.2018

ASH 2017 ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG 23 AT-P-CARF-0118-059834 FACHKURZINFORMATION SIEHE SEITE 46 Carfilzomib (Kyprolis®) Median 7,9 Monate längeres OS Neue Daten vom ASH-Jahresmeeting zeigen eine 7,9-monatige Verlängerung des medianen Gesamtüberlebens beim rezidivierten multiplen Myelom durch Zugabe von Carfilzomib zu Lenalidomid/Dexamethason. Von Mag. Anna Egger Das Gesamtüberleben (OS) von Patienten mit multiplem Myelom (MM) konnte durch den Einsatz neuer Substanzen wie immunmodulatorischer Wirkstoffe und Proteasominhibitoren (PI) deutlich verbessert werden. Zu den PIs zählt unter anderem Carfilzomib, ein irreversibler Proteasominhibitor, dessen gute Wirksamkeit durch aktuelle Ergebnisse vom Jahresmeeting der American Society of Hematology (ASH) 2017 untermauert wurde. ASPIRE Stewart et al. präsentierten die finalen OS- Daten der Phase-III-Studie ASPIRE beim rezidivierten MM (Stewart AK et al., Oral Abstract 653). Eingeschlossene Patienten hatten zuvor ein bis drei Therapien erhalten und wurden zu Carfilzomib/Lenalidomid/Dexamethason (KRd, n=396) oder Lenalidomid/Dexamethason (Rd, n=396) randomisiert. Das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) konnte durch Zugabe von Carfilzomib um fast zehn Monate verlängert werden und belief sich auf 26,1 vs. 16,6 Monate im KRd- vs. Rd-Arm (HR 0,66; einseitiges p

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