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Medical Tribune 01-03/2017

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JETZT ERST RECHT: Bleiben Sie beim führenden generischen Anbieter * CNS/1A/2016/12/2 * IMS MAT09/2016 Fachkurzinformationen auf Seite 14 49. Jahrgang j Nr. 1–3 j 18. Jänner 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Fehlgeburten: Mitleid ist kein guter Ratgeber Univ.-Prof. Dr. Bettina Toth hat noch im vergangenen Jahr die Professur für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Med-Uni Innsbruck übernommen und führt 2017 einige Neuerungen an der Innsbrucker Uniklinik ein. Im Gespräch mit MT erklärt sie, warum Frauen, die mehrere Fehlgeburten erlitten haben, in erster Linie strukturierte Abklärung an einem spezialisierten Zentrum brauchen, welche Risikofaktoren für habituelle Aborte derzeit erforscht werden und warum „Time-lapse Imaging“ die Erfolgsrate von IVF-Behandlungen verbessern kann. ▶ SEITE 3 Initiative für mehr Forschung „Medizin für den Standort Österreich“ verprach eine Veranstaltung in Orth an der Donau. Auf dieser diskutierte eine hochkarätig besetzte Expertenrunde Zukunftsstrategien, um den Forschungs- und Unternehmensstandort Österreich in den Bereichen Life Sciences und Pharma zu stärken. Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt eine Studie von Deloitte, die abnehmende Wettbewerbsfähigkeit dokumentiert. ▶ SEITE 2 Ein Schlüsseljahr für Arzt und Apotheker AUSBLICK ■ 2016 erfolgten Weichenstellungen für Reformen, jetzt geht es an die Umsetzung. MT fragte Entscheidungsträger nach ihren Erwartungen für 2017. An Ideen à la Primärversorgungszentren mangelt es nicht – entscheidend wird nun die Umsetzung. Die Aufregung um Gangbetten in Wiener Spitälern ist groß – aber mit Sicherheit nicht die letzte gesundheitspolitische Querele in diesem Jahr. Dies, zumal 2017 in vielerlei Hinsicht ein Schlüsseljahr werden dürfte, in dem zahlreiche Projekte umgesetzt werden. Der Reformbedarf ist groß, die Ängste vor den Konsequenzen jedoch ebenso. Die Ärztekammer hofft, bei den geplanten Primärversorgungseinheiten doch noch Gehör zu finden, die Gesundheitsministerin hat große Erwartungen an das telefon- und webbasierte Erstkontakt- und Beratungsservice, kurz TEWEB. Vertreter der Pharmaindustrie sind indes mit der Umsetzung einer neuen EU-Richtlinie beschäftigt und die Apotheker kämpfen weiter mit dem EuGH. ▶ SEITE 9–11 Diese Woche mit den Schwerpunkten: DIABETES ▶ Seite 7–8 MENOPAUSE ▶ Seite 13–15 ■ AUS DEM INHALT Rhinosinusitis Bei welchen Patienten gelingt die Therapie beim Hausarzt und wer muss zum Spezialisten? ▶ SEITE 6 Frösteln gegen Diabetes Kälteexposition heizt die Substratverbrennung in den Mitochondrien an. Dadurch verbessert sich offenbar die Glukosetoleranz. ▶ SEITE 8 Vorsatz 2017: Zuhören! Dr. Harald Retschitzegger plädiert für mehr Achtsamkeit im Umgang mit den Patienten. ▶ SEITE 10 Weg von den Benzos Mit einer Dosisreduktion und einem Umstieg auf eine alternative Medikation schaffen rund 60 Prozent der Patienten den Ausstieg. ▶ SEITE 12 Arbeit auf Augenhöhe Dr. Ulrike Stelzl träumt von mehr Selbstverwirklichung und Freiheit im Beruf. ▶ SEITE 16 Menopause: Mit alten Konzepten das Altern stoppen Gladem ® Sertralin Genericon FOTO: MUKHINA1 / ISTOCK Bei vielen Diabetikern ist das kein seltener Anblick. Diabetiker zum Zahnarzt schicken Diabetiker leiden häufig unter Parodontitis. Deren Behandlung kann das HbA 1c signifikant senken. Trotzdem wird der Zahnarzt noch viel zu wenig in die Diabetes-Therapie mit einbezogen. ▶ SEITE 7 Die Suche nach einem Jungbrunnen ist wohl fast so alt wie die Medizin selbst. Die Erfolge konnten lange Zeit jedoch höchstens als sehr bescheiden bezeichnet werden – das könnte sich nun aber möglicherweise ändern. Eingriffe in den sogenannten mTOR-Sig nalweg können die Zellerneuerung anregen. Möglich ist das mit verschiedenen milden Giften – aber auch mit Metformin. In einer retrospektiven Studie wiesen mit Metformin behandelte Diabetiker sogar eine geringere Sterblichkeit auf als gesunde Probanden. ▶ SEITE 13 Vielen Frauen raubt die Menopause den Schlaf. Wenn Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Gesundheit beeinträchtigt sind, sollte gegengesteuert werden. Am Menopause-Kongress wurde daran erinnert, dass ein sequenzielles Stufenkonzept am sichersten zum Ziel führt. Sind die Möglichkeiten der Psychoedukation ausgereizt, finden die Patientinnen oft schon mit Phytopharmaka das Auslangen, die ein günstigeres Nebenwirkungsprofil haben als konventionelle Hypnotika. ▶ SEITE 14 Schlafmangel bringt Biorhythmus und Hormonhaushalt durcheinander – mit teils schwerwiegenden Folgen. Dass er Übergewicht fördert, dürfte nicht zuletzt an der erhöhten Ausschüttung von Endocannabinoiden liegen. Diese steigern das Hungergefühl und vermindern die Fähigkeit, leicht verfügbaren Snacks zu widerstehen. ▶ SEITE 15 50 mg Mit Jänner 2017 Vertrieb eingestellt* *Einstellung des Vertriebs von Gladem ® 50 mg Ftbl. 14 und 28 Stück mit 31.12.2016 *Lt. Veröffentlichung Österreichische Apotheker-Zeitung, 70. Jg. Nr. 21, 10. Okt. 2016, S. 85 50 mg Kontinuierlich green box Sertralin Genericon 2017_01_Sertralin_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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