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Medical Tribune 04/2017

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JETZT ERST RECHT: Bleiben Sie beim führenden generischen Anbieter * CNS/1A/2016/12/2 * IMS MAT09/2016 Fachkurzinformationen auf Seite 14 49. Jahrgang j Nr. 4 j 25. Jänner 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Die Krankenakte KAV GESUNDHEITSPOLITIK ■ Schwere Zeiten für den Wiener Krankenanstaltenverbund: Nicht nur Kritiker erheben schwere Vorwürfe, auch intern ist das Klima vergiftet. Diese Woche: SCHWERPUNKT KARDIOLOGIE ▶ Seite 9–13 Fachkurzinformationen auf Seite 14 Impfen für die Weltrangliste Fällt ein Spitzensportler durch eine Infektionskrankheit wie Influenza wochenlang aus, ist die Karriere ernsthaft in Gefahr. Gleichzeitig erhöhen Reisen zu Wettkämpfen oder Trainings das Ansteckungsrisiko. Helfen kann nur eine konsequente Impfstrategie. ▶ SEITE 5 Allgemeinmedizin schreckt Junge ab Warum es schwierig ist, Jungärzte für die Allgemeinmedizin zu gewinnen, darüber wird schon länger diskutiert. MT hat eine gefragt, die es betrifft – die ÖH-Med-Wien-Vorsitzende Johanna Zechmeister, die erklärt, warum sie nicht (mehr) Allgemeinmedizinerin werden will. ▶ SEITE 2 Gangbetten-Chaos, lange Wartezeiten für Krebspatienten und Kritik vom Rechnungshof – der städtische Spitalsbetreiber hat Reformbedarf. Elf Spitäler, acht Pflegewohnhäuser, vier Geriatriezentren, neun Ausbildungseinrichtungen, eine Bilanzsumme von rund 5,4 Milliarden Euro und nicht weniger als rund 30.000 Mitarbeiter, 3500 davon Ärzte – der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) ist ein wahrer Koloss, der vieles leistet. Vieles liegt aber auch im Argen. Das Gangbetten-Chaos, ausufernde Kosten eines Bauprojekts, fragwürdige Honorare sowie zuletzt auch noch heftige Kritik des Wiener Stadtrechnungshofes an zu langen Wartezeiten für die Strahlentherapie von Krebspatienten – all das sind Symptome, die von Fehlentwicklungen zeugen. Die Therapie ist schwierig, zumal das Klima intern vergiftet ist. Das wiederum zeigen Unterlagen, die der MT vorliegen. Darin erheben Personalvertreter schwere Vorwürfe gegen das Management, dem Defizite in der Unternehmensführung und mangelnde Sozialkompetenz unterstellt werden. Der KAV weist das auf Anfrage der MT als inhaltlich falsch zurück. Struktur-Reformen scheinen jedenfalls notwendig, eine Ausgliederung des Spitalsbetreibers aus der städtischen Verwaltung gilt als fix. Intern täte dem Unternehmen längerfristig wieder mehr Ruhe gut. ▶ SEITE 7 ■ AUS DEM INHALT Diagnose mit Köpfchen Bei Polyarthritis und Hautläsionen wurde auf ausufernde Bildgebung verzichtet – und die Ursache im Blutbild gefunden. ▶ SEITE 3 Schwache Kernaussagen Kanzler Kern hat mit seinem „Plan A“ Aufsehen erregt, gesundheitspolitisch blieb er aber viel schuldig. ▶ SEITE 8 Die ESC wird politisch In der Leitlinie zur kardiovaskulären Prävention werden politische Interventionen gefordert. ▶ SEITE 10 Welches NOAK für wen? Die entscheidende Rolle bei der Wahl des NOAK spielen Komedikation und Begleiterkrankungen ▶ SEITE 12 Hereditäre Sphärozytose Die AWMF-Leitlinie zur angeborenen Kugelzellanämie wurde frisch aktualisiert. ▶ SEITE 15 Wahlarzt vs. Kassenarzt Dr. Stelzl sieht vieles, was Wahlärzte und Kassenärzte eint, aber auch vieles, was sie trennt. ▶ SEITE 16 FOTOS: UPIXA / ISTOCK; PRIM. UNIV.-PROF. DR. HUBERT HAUSER Nach ein paar Stunden bleibt nur noch die Notfall-Laparotomie. Späte Diagnose kostet Leben Hochgradige Schmerzen, aber eine unauffällige Abdomenpalpation – ist der Patient älter und kardiovaskulär vorbelastet, sollten die Alarmglocken klingeln: Ein Darminfarkt könnte dahinterstecken. ▶ SEITE 6 „Wir brauchen positive Signale“ Nicht nur im Wiener Gesundheitssektor geht es rund, die Ärzteschaft ist österreichweit in Aufruhr. MT bat deren obersten Standesvertreter, Dr. Artur Wechselberger, zum Interview über Gesundheitsreform, Primärversorgungseinheiten und seine ganz persönlichen Vorsätze fürs neue Jahr. Dieses werde ein Schlüsseljahr: „Unser Gesundheitssystem steht am Scheideweg“, sagt der Präsident der Ärztekammer und warnt, dass Fehler, die jetzt gemacht werden, lange nachwirken würden. Umso mehr hofft er, im politischen Entscheidungsprozess Gehör zu finden. ▶ SEITE 8 HI-Therapie besser im Team Der Startschuss zu einem lange geplanten Pilotprojekt zur strukturierten Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz (HI) in Oberösterreich ist gefallen. Getragen wird es vom Land und von der Gebietskrankenkasse Oberösterreich. In Linz Stadt, Linz Land und Rohrbach können Patienten ab sofort in das Projekt aufgenommen werden, vorausgesetzt, der jeweilige Hausarzt spielt mit. Mit im Boot sind auch mobile Pflegekräfte der Caritas und des Roten Kreuzes. Mit dem Konzept wird einerseits dem Zielsteuerungsvertrag entsprochen, andererseits den Guide lines der European Society of Cardiology, die eine strukturierte Versorgung von Herzinsuffizienz- Patienten fordern. ▶ SEITE 9 Gladem ® 50 mg Mit Jänner 2017 Vertrieb eingestellt* *Einstellung des Vertriebs von Gladem ® 50 mg Ftbl. 14 und 28 Stück mit 31.12.2016 *Lt. Veröffentlichung Österreichische Apotheker-Zeitung, 70. Jg. Nr. 21, 10. Okt. 2016, S. 85 Sertralin Genericon 50 mg Kontinuierlich green box Sertralin Genericon 2017_01_Sertralin_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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