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Medical Tribune 05/2017

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JETZT ERST RECHT: Bleiben Sie beim führenden generischen Anbieter * CNS/1A/2016/12/2 * IMS MAT09/2016 Fachkurzinformationen auf Seite 14 49. Jahrgang j Nr. 5 j 1. Februar 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at So bauen Sie sich ein zweites Standbein auf Wer wie viele Oberärzte oder Primarärzte „nebenbei“ selbstständig tätig werden und sogar eine eigene Praxis aufbauen möchte, sollte vorab überprüfen, ob sich das überhaupt lohnt. Mag. Wolfgang Leonhart, ein Wiener Steuerberater, der sich auf die Berufsgruppe Ärzte als Kunden spezialisiert hat, verrät im Gespräch mit der MT, worauf es dabei im Detail ankommt. Er erklärt beispielsweise, wie man das wirtschaftliche Risiko möglichst gering hält und was man bei der Standortwahl einer neuen Praxis unbedingt beachten sollte. ▶ SEITE 10 Rauchen lässt Leukos steigen Akute COPD-Exazerbation: Wer braucht Antibiotika? PNEUMOLOGIE ■ Was Purulenz, CRP und PCT darüber aussagen, ob bei einer akuten COPD-Exazerbation ein Antibiotikum hilft, war Thema bei „Pneumo aktuell“. Diese Woche: SCHWERPUNKT PNEUMOLOGIE ▶ Seite 5–8 ■ AUS DEM INHALT Patientensicherheit Bei der Handhygiene können Europas Ärzte von Amerikanern lernen, sagt ein Public-Health-Experte. ▶ SEITE 3 Arbeiten mit Krebs Krebspatienten haben viele Fragen zum Wiedereinstieg in den Beruf nach der Therapie. ▶ SEITE 4 Fragen über Fragen Palliativmediziner Retschitzegger fragt sich, wie kompetent wir mit den wesentlichen ethischen Herausforderungen umgehen. ▶ SEITE 10 FOTOS: CLEARSTOCKCONCEPTS / ISTOCK;WWW.MEDIZINWELTEN.DE, DR. MICHAEL A. DÖNNEBRINK, MEDIZIN CENTER BONN Bei einer 45-jährigen Gastwirtin mit Hypertonie, KHK und vorberichtlich bekanntem Nikotin-Abusus findet sich im Blutbild eine Leukozytose bei unauffälligem CRP. Bei der Kontrolle ein halbes Jahr später sind die Leukos immer noch erhöht. Steckt dahinter eine Leukämie oder doch nur eine Raucherleukozytose? Sechs Leukozytenfälle aus der Praxis zeigen, wie es gelingen kann, den Ursachen für Veränderungen im weißen Blutbild auf die Spur zu kommen. ▶ SEITE 14 Im MRT lässt sich das eingeengte Rückenmark beurteilen. Rückenmark unter Druck Erst Kribbeln, dann Einschränkungen der Feinmotorik, schließlich Gangunsicherheit und am Ende Blasenentleerungsstörungen – wenn der Spinalkanal immer enger wird, steigt der Druck aufs Rückenmark. ▶ SEITE 12 Bei der Entscheidung, ob Antibiotika verordnet werden sollen, zählt nach GOLD die Sputum-Beurteilung. „Es geht dabei um Respekt“ Wie reagiert man auf patriarchalisches Verhalten von Patienten, was muss man bedenken, um Schmerzen einzuordnen oder Diagnosen richtig zu kommunizieren? Ärzte stehen im Umgang mit Patienten aus fremden Kulturen vor großen Herausforderungen. Probleme treten meist dann auf, wenn spitals- und praxisintern Wissen und klare Regeln fehlen, sagt die Kommunikationspädagogin Mag. Dr. Renate Csellich-Ruso. Im Gespräch mit der MT beschreibt sie typische Szenen aus dem Alltag und gibt praktische Tipps zur Förderung der interkulturellen Kompetenz. ▶ SEITE 2 Streit über Medical School Nach den Anthonisen-Kriterien ist die Purulenz des Sputums entscheidend dafür, ob bei einer akut exazerbierten COPD eine Antibiose indiziert ist. Spezifisch für relevante Pathogene ist die Purulenz jedoch nicht. Das trägt zu unnötigen Antibiotika-Verordnungen bei. Abhilfe schaffen kann der Biomarker Procalcitonin (PCT). Wird PCT in die Entscheidungsfindung mit einbezogen, kann der Antibiotikaverbrauch halbiert werden – ohne das Risiko eines Therapieversagens zu erhöhen. Not macht erfinderisch: Das Land Tirol will mit einer Medical School einem drohenden Ärztemangel entgegenwirken. Diese soll auf regionale Bedürfnisse abzielen, die Umsetzung gestaltet sich allerdings schwierig. Die ursprüngliche Idee, Stipendien an die Verpflichtung zu koppeln, dass die Studierenden später zumindest ein paar Jahre in Tirol bleiben müssen, ist juristisch problematisch und womöglich nicht EU-rechtskonform. Vertreter der Ärztekammer und Universitäten wiederum sorgen sich um die Wissenschaftlichkeit der Ausbildung, kritisieren auch andere private Medizin-Unis und fürchten eine Art „Dr. med. light“. Über das Schicksal der Tiroler Medical School wird im Frühjahr entschieden. ▶ SEITE 9 Lesen Sie außerdem im Schwerpunkt Pneumologie, welche Verbesserungen Fixkombinationen in der COPD-Therapie bringen und wie es gelingt, mit hilfe des D-Dimers in der Abklärung eines Verdachts auf Pulmonalembolie Bildgebung zu sparen. ▶ SEITE 5–8 Gladem ® 50 mg Mit Jänner 2017 Vertrieb eingestellt* *Einstellung des Vertriebs von Gladem ® 50 mg Ftbl. 14 und 28 Stück mit 31.12.2016 *Lt. Veröffentlichung Österreichische Apotheker-Zeitung, 70. Jg. Nr. 21, 10. Okt. 2016, S. 85 Wie sicher ist ELGA? Ein IT-Spezialist sieht ein Sicherheitsrisiko bei ELGA: Eine Schwachstelle ist das Passwort-Login. ▶ SEITE 11 Morbus Basedow Bei 40 bis 50 Prozent der Patienten erreicht man mit Thyreostatika eine dauerhafte Remission. ▶ SEITE 15 Post-traumatisch Dr. Stelzl weiß: Wer ein Urlaubspostfach eröffnen will, der kann etwas erleben. ▶ SEITE 16 Sertralin Genericon 50 mg Kontinuierlich green box Sertralin Genericon 2017_01_Sertralin_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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