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Medical Tribune 07/2017

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JETZT ERST RECHT: Bleiben Sie beim führenden generischen Anbieter * CNS/1A/2016/12/2 * IMS MAT09/2016 Fachkurzinformationen auf Seite 14 49. Jahrgang j Nr. 7 j 15. Februar 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Infarkt häufigste Todesursache auf der Skipiste Drei Tote an einem Wochenende auf Österreichs Skipisten – und das trotz einwandfreier Schneeverhältnisse: Wird der Volkssport immer gefährlicher? Nein, im Gegenteil, sagen Experten. Die Zahl der Verletzungen im Skisport hat sich in den letzten Jahren sogar halbiert. Grund dafür sind besser präparierte und abgesicherte Pisten, verbessertes Material sowie das Tragen von Helmen. Und laut dem Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit waren im Vorjahr nicht Stürze und Kollisionen der wichtigste Grund für Todesfälle. Knapp die Hälfte geht auf die Rechnung von Herzinfarkten. ▶ SEITE 2 Das Nierenersatz- Paradoxon In Österreich erhalten derzeit rund 8000 Patienten eine Nierenersatztherapie. Rein rechnerisch müssten es eigentlich weit mehr sein. Doch die niedrige Zahl ist keine gute Neuigkeit, denn sie liegt darin begründet, dass kardiovaskuläre Todesursachen der Dialysepflicht oft zuvorkommen. Daher ist es wichtig, chronische Nierenerkrankungen früh zu identifizieren und kardiovaskuläre Risikofaktoren zu behandeln. ▶ SEITE 10 Wenn ein lautes „Hallo“ Schmerzen bedeutet GERIATRIE ■ Fallen bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Demenz Agitation, Aggression oder nächtliches Rufen auf, gilt es, nach Schmerzen zu fahnden. Bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz zählt die von Empathie geprägte Pflegebeziehung umso mehr. Nachdem die Krankheit Demenzpatienten fast ihrer gesamten Sprache beraubt hat, bleiben „Hallo“- oder „Mama“-Rufe nicht selten die letzten verbalen Ausdrucksmittel. Daher gilt es, nächtlichen Rufen genauer auf den Grund zu gehen – nicht selten stecken Schmerzen dahinter und gegen die kann ein Schlafmittel oder ein Neuroleptikum nichts ausrichten. Auch Mimik und Körperhaltung geben nicht zuverlässig Auskunft über Schmerzen. Daher ist ein regelmäßiges Screening besonders wichtig. Das gilt auch für die Mangelernährung, die bei fast jedem Demenzpatienten früher oder später ins Spiel kommt. Die ESPEN-Leitlinie gibt Orientierung, wie man die Malnutrition am besten erfassen und beheben kann. ▶ SEITEN 9 & 11 Diese Woche: PLATTFORM GERIATRIE ▶ Seite 9–15 ■ AUS DEM INHALT Gewalt in der Grauzone In Spitälern werden Opfer von häuslicher Gewalt zu selten erkannt, zeigt eine Tiroler Studie. ▶ SEITE 4 Fehltritt mit Folgen Achillessehnenrupturen gehören rasch behandelt. Unter den Patienten gibt es durchaus Kandidaten für eine konservative Therapie. ▶ SEITE 5 Großgefäßvaskulitiden Die Takayasu-Arteriitis und die Riesenzellarteriitis verbindet mehr, als man lange dachte. ▶ SEITE 6 Verwechslungsgefahr Es sollte nicht passieren, dass die falschen Patienten behandelt werden, und doch kommt es vor. ▶ SEITE 6 Maskenball Dr. Retschitzegger bedauert, dass die Redensart „sein wahres Gesicht zeigen“ so negativ besetzt ist. ▶ SEITE 8 Krankengeschichte Dr. Stelzl hat manchmal das Gefühl, dass manche ihrer Patienten gesünder sind als sie selbst. ▶ SEITE 16 Aus dem Wiener Rathaus kamen zuletzt versöhnliche Töne. Wie Wien um die EMA wirbt Knapp 1000 Mitarbeiter, 20.000 Quadratmeter Bürofläche und ein riesiges Wertschöpfungspotenzial: Die Europäische Arzneimittelagentur muss wegen des Brexit London Lebewohl sagen und könnte ihre neue Heimat in Wien finden. Die Bundeshauptstadt hat jedenfalls einiges im Talon, womit sie sich gegenüber Mitbewerbern wie Amsterdam, Bonn oder Mailand durchsetzen möchte. Ein nationaler Schulterschluss über alle institutionellen und politischen Grenzen hinweg soll die Entscheidung auf EU-Ebene zugunsten Österreichs unterstützen. ▶ SEITE 7 Der Ursprung des Zitterns Gladem ® 50 mg Seit 1. Jänner 2017 Vertrieb eingestellt* Sertralin Genericon 50 mg Kontinuierlich green box FOTOS: BAYTUNC; RUDOLFT / ISTOCK Ärzte hoffen auf bessere Zeiten Wiens neue Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger übernimmt viele Baustellen. Gegenüber der Ärzteschaft signalisiert sie Gesprächsbereitschaft. Die Ärztekammer will aber auch konkrete Taten sehen. ▶ SEITE 8 Parkinson-Patienten leiden oft schon zehn bis 20 Jahre vor der klinischen Manifestion der neurodegenerativen Erkrankung unter zunehmender Obstipation. Im Laufe der Krankheit kommen meist weitere gastrointestinale Symptome hinzu. Immer mehr verdichten sich die Hinweise darauf, dass Parkinson sogar seinen Ursprung im Darm nimmt. So sind vagotomierte Patienten im Vergleich zu ihren Altersgenossen seltener betroffen und im Mausmodell konnte gezeigt werden, dass α-Synuclein aus dem Gastrointestinaltrakt in den dorsalen Vaguskern im Hirnstamm gelangen kann. Kürzlich publizierte Daten beleuchten die Rolle des Mikrobioms in der Pathogenese. ▶ SEITE 12 *Einstellung des Vertriebs von Gladem ® 50 mg Ftbl. 14 und 28 Stück mit 31.12.2016 *Lt. Veröffentlichung Österreichische Apotheker-Zeitung, 70. Jg. Nr. 21, 10. Okt. 2016, S. 85 Sertralin Genericon 2017_02_Sertralin_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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