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Medical Tribune 07/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 7 j 14. Februar 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at COPD-Therapie: Rauchstopp ist der erste Schritt In den vergangenen Monaten wurden viele Arbeiten über die Klassifikation und Therapie von Asthma und COPD publiziert, die das Potenzial zu einer Veränderung der klinischen Praxis haben. Dies betrifft nicht nur den Einsatz von ICS bei leichtem Asthma oder die Biologika-Therapie bei schwerem Asthma, wie bei der Veranstaltung „Pneumo aktuell“ zu hören war, wo Prim. Dr. Sylvia Hartl über aktuelle Forschungsergebnisse sprach. Als die Rede auf das zeitgemäße COPD-Management kam, mahnte Hartl: „Unser Hauptfeind ist das Rauchen!“ Daher müsse bei der Behandlung der Patienten als Erstes das Ende der Nikotinabhängigkeit angestrebt werden. ▶ SEITE 6 Der Blick über den Tellerrand Wenn es um Reformen im Gesundheitssystem geht, blickt man in Österreich gern über die Landesgrenzen hinaus. Eher selten wird dabei allerdings die Schweiz ins Treffen geführt. Dabei gibt es gerade bei den Eidgenossen interessante Parallelen zum heimischen System. Aber auch Kommerzialisierungstendenzen, die durchaus kritisch zu hinterfragen sind. ▶ SEITE 2 Ärzte-Apps sind meist der pure Luxus SERVICE ■ Mobile Anwendungen können in der Medizin einiges leisten. Wenn ein Arzt eine App entwickeln möchte, braucht er allerdings Zeit, Geld und gute Nerven. Wenn nicht mehrere zehntausend Euro investiert werden, bleibt der Bildschirm in der Regel leer. Haben Sie schon einmal an die Entwicklung einer eigenen App gedacht? Manch ein Arzt hat dafür gute Ideen, im Idealfall sogar einen konkreten Plan zur Umsetzung. Aber damit ist es leider noch lange nicht getan. Denn die Realisierung der digitalen Träume ist Knochenarbeit und sie ist ein teurer Spaß. Vor allem, wenn man nebenbei weder Anwalt noch Programmierer ist. Mehr als 50.000 Euro sind rasch fällig, um eine App zur Marktreife zu bringen. Handelt es sich um ein Medizinprodukt, kann es sogar in die Millionen gehen. Nicht umsonst nehmen immer mehr Konzerne das Heft in die Hand. Und doch gibt es Kollegen, die mit einer eigenen App reüssieren konnten. Medical Tribune zeigt, worauf es ankommt. ▶ SEITE 3 Diese Woche: SCHWERPUNKT SCHMERZ ▶ Seite 9–12 ■ AUS DEM INHALT 9 x Gesundheitspolitik Was ist gesundheitspolitisch in den Bundesländern los? MT gibt Ihnen einen Überblick. ▶ SEITE 4 Neuromodulation Mit intrathekaler Schmerztherapie und Rückenmarkstimulation lässt sich Linderung erreichen. ▶ SEITE 9 ERD, GERD und NERD Reflux hat viele Gesichter: Die wichtigsten Manifestationen und Therapien auf einen Blick. ▶ SEITE 13 Mehr Grünzeug für Kühe Bekommen Kühe genug Vitamin A, kann das laut Wiener Forschern eine Milch allergie verhindern. ▶ SEITE 15 AUGMENTED REALITY Jetzt neu: Über die Augmented Reality App von medONLINE kommen Sie zu multimedialen Inhal ten, die Sie via Handy sehen kön nen. Heute auf Seite 11. Achten Sie auf dieses Zeichen FOTOS: RAZIHUSIN; ANZELETTI / GETTYIMAGES Liebesgrüße aus Wien: Die Stadt bietet Wissenschaftlern einiges. Wien plant noch mehr Kongresse Wien ist bei Touristen beliebt, als Kongressveranstalter sogar weltweit top. Damit das so bleibt, sollen vor allem Mediziner kommen: Die MedUni und das Austria Center Vienna verstärken ihre Zusammenarbeit. ▶ SEITE 8 Kindlichen Schmerz erkennen Dr. Anita Mang aus Oberwölz hat in einer palliativmedizinischen Arbeitsgruppe für Kinder an der Klinik in Graz wertvolle Erfahrungen gesammelt und gibt diese heute als Lehrärztin am Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung weiter. Am steirischen Allgemeinmedizinerkongress berichtete sie darüber, wie sich Schmerz von Kindern beurteilen lässt – schließlich sind die Kleinen oft nicht in der Lage, sich deutlich mitzuteilen. Unter Einsatz aller Sinne kann man den Ursachen aber auf die Schliche kommen. ▶ SEITE 10 Vierbeinige Therapeuten Im Therapiezentrum des Vereins „e.motion“ in Wien werden Kinder und Jugendliche, die von Krankheit, Behinderung, Traumatisierung oder einem schwierigen sozialen Lebensumfeld betroffen sind, aufgefangen und behutsam ins Leben zurückgeführt. Dabei helfen auch vierbeinige Therapeuten: Pferde bringen sich als lebendige Interaktionspartner in die Therapie ein. Denn es zeigt sich, dass gerade Menschen, die „therapiemüde“ sind oder keinen Zugang zu einem klassischen traumatherapeutischen Setting finden, sich auf sie einlassen können. Einsetzbar ist die Pferdegestützte Traumatherapie bei Symptomen und Erkrankungen wie PTBS, Angst, Depression, Dissoziation oder Stress. ▶ SEITE 5 Dutasterid Genericon NEU GREEN BOX seit 1.2.18 Günstigstes Dutasterid in Österreich * *KKP Stand Warenverzeichnis 02/2018, Symbolpackung, 2018_02_Dutasterid_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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