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Medical Tribune 08/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 8 j 21. Februar 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at 1x täglich TRESIBA ® AT/TB/0118/0006 · Fachkurzinformation und Kontakt siehe Seite 14 Neue Serie: Das Mikrobiom Das Mikrobiom ist sozusagen in aller Munde, doch unabhängige und evidenzbasierte Informationen sind Mangelware. In einer neuen Serie geben Experten Auskunft über gesichertes Wissen dazu. Den Anfang macht Prof. Dr. Johann Pfeifer. ▶ SEITE 6 37 Milliarden Euro für die Gesundheit Exakt 36,88 Milliarden Euro haben die Österreicher 2016 für Gesundheitsleistungen und -güter ausgegeben. Dies gab nun die Statistik Austria bekannt. Damit belaufen sich die Ausgaben auf 10,4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das ist minimal mehr als im Jahr zuvor. Den Löwenanteil, nämlich 74,1 %, schultert die öffentliche Hand. ▶ SEITE 4 Getarnte Myokardinfarkte mit 1. März 2018 Hellgelbe gefährden die BoxPatienten KARDIOLOGIE ■ MRT-Studien decken eine hohe Zahl subklinisch verlaufender Myokardinfarkte auf. Die Mortalität entspricht mit 1. März lange 2018 dem diagnostizierten Infarkt. Argument für eine frühere Bildgebung: Ohne Diagnose nützt die beste therapeutische Option nichts. Hellgelbe Box In Barcelona fand Anfang Februar das von der Europäischen Kardiologengesellschaft ESC veranstaltete CMR/ SCMR Meeting zu neuen Entwicklungen in der kardialen Bildgebung statt. Mittels MRT wurden in einer Studie über dreimal mehr – zuvor unentdeckte – Infarkte gefunden. Damit erwies sich die Bildgebung im Vergleich zum EKG als haushoch überlegen. Die mittels MRT, nicht jedoch mit dem EKG, diagnostizierten Infarkte waren unter diabetischen Patienten übrigens besonders häufig. Die Studie zeigte weiters, dass die Prognose eines unentdeckten Infarktes keineswegs besser war als die eines entdeckten. Und aus naheliegenden Gründen erhielten die Patienten mit nicht-entdeckten Infarkten seltener kardiologische Medikamente. ▶ SEITE 10 Diese Woche: SCHWERPUNKT HERZ-KREISLAUF ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Eine Ärztin schlägt Alarm Dr. Angelika Reitböck erklärt in einem Gastbeitrag, woran es in der Allgemeinmedizin mangelt. ▶ SEITE 2 Debatte um Kostenersatz Streit nach Abschaffung des Pflegeregresses: Gemeinden fordern vom Bund einen Kostenersatz. ▶ SEITE 4 Ethik in der Forschung Drei Nobelpreisträger diskutierten über Moral – und erklärten sich für weitgehend unzuständig. ▶ SEITE 8 Vererbte Herzkrankheit Viele Kardiomyopathien weisen einen genetischen Hintergrund auf. Forscher fordern ein Screening für nahe Verwandte. ▶ SEITE 9 Magnesiummangel Subklinischer Magnesiummangel stellt laut US-Forschern ein zu wenig beachtetes Problem dar. ▶ SEITE 11 Supermikrochirurgie Ein Wiener Team vernäht mit Mini­ Stichen Lymph kanäle nach Tumor­ Operationen mit Venen. ▶ SEITE 15 FOTOS: SELIMAKSAN / GETTYIMAGES; KOLLARITSCH Herwig Kollaritsch bezieht auch zum Dengue-Fieber klar Stellung. Aktuelle Trends in der Reisemedizin MT sprach mit Prof. Dr. Herwig Kollaritsch über reisemedizinische Entwicklungen. Was Antibiotika-Resistenzen betrifft, so sei das größte Problem die unkontrollierte Anwendung bei Reisedurchfällen. ▶ SEITE 5 Lehrpraxen sind ausfinanziert Eine Baustelle der Gesundheitspolitik wurde von der neuen Regierung bereits erfolgreich bearbeitet: Die Finanzierung der Lehrpraxen für angehende Allgemeinmediziner ist bis zum Jahr 2020 gesichert. Bund, Länder, Sozialversicherungsträger und Vertreter der Ärzteschaft konnten sich auf ein Finanzierungsmodell einigen. Der Gesamtaufwand für die drei Jahre bis 2020 wird mit rund 25 Millionen Euro beziffert. 25 Prozent übernimmt der Bund, je 32,5 Prozent die Sozialversicherungen sowie die Länder. Die restlichen zehn Prozent entfallen auf die Inhaber der Lehrpraxen. ▶ SEITE 3 Wenn der Patient zwei Ärzte sieht Hinter einer Diplopie kann alles Mögliche stecken, von der harmlosen prismatischen Wirkung starker Brillengläser bis hin zu einer lebensbedrohlichen Notfallsituation. Im Praxisalltag gilt es also unverzüglich zu entscheiden, wer zusätzliche Untersuchungen benötigt und wer nicht. Sieht der Patient die Doppelbilder monokular und nicht binokular, ist keine zusätzliche Notfalluntersuchung erforderlich. Anders liegt der Fall, wenn beide Augen am Doppeltsehen beteiligt sind. In seltenen Fällen kann auch eine zerebral bedingte Polyopie vorliegen. Dabei liegt eine Läsion des zerebralen Kortex vor, die sauber voneinander getrennte beidseitige Doppelbilder verur sacht. ▶ SEITE 12 Dutasterid Genericon NEU GREEN BOX seit 1.2.18 Günstigstes Dutasterid in Österreich * *KKP Stand Warenverzeichnis 02/2018, Symbolpackung, 2018_02_Dutasterid_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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