Aufrufe
vor 1 Jahr

Medical Tribune 09/2018

  • Text
  • Tribune
  • Patienten
  • Wien
  • Insulin
  • Behandlung
  • Erkrankungen
  • Februar
  • Medizin
  • Seltene
  • Tribune
  • Tresiba

Medical Tribune

50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 9 j 28. Februar 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at 1x täglich TRESIBA ® AT/TB/0118/0006 · Fachkurzinformation und Kontakt siehe Seite 14 Frühe Hilfen für gestresste Eltern 300 Experten unterschiedlicher Fachrichtungen nahmen am Innsbrucker Kongress der Kinder- und Jugendpsychia trie teil. Ein zentrales Thema waren frühe Bindungsstörungen. Tirol bietet Familien dafür einige Hilfsprogramme an. ▶ SEITE 2 Systemvaskulitis in Betracht ziehen Die eosinophile Granulomatose mit Poly angiitis ist gekennzeichnet durch eine palpable Purpura sowie Knoten an Skalp und Extremitäten. Im lokalisierten Stadium lassen sich ein therapierefraktäres Asthma, eine polypöse Sinusitis oder eine periphere Eosinophilie beobachten. Generell können Systemvaskulitiden eine Reihe von Organen betreffen. ▶ SEITE 11 E-Medikation: mit 1. März 2018 Erste Hellgelbe Eindrücke aus Boxder Praxis VORARLBERG ■ Seit einem Monat ist die E-Medikation in Vorarlberg Pflicht. Eine Hausärztin schildert ihre Erfahrungen mit im 1. März Praxisalltag. 2018 Erfolgreicher Start in ein neues Zeitalter: Das Ländle ist vernetzt – Ärzte haben zunächst aber mehr Arbeit. Ende 2019 soll die E-Medikation österreichweit eingeführt sein. Den Anfang macht Vorarlberg: Dort arbeiten bereits 37 Apotheken und 307 Ärzte damit. Eine davon ist Dr. Rosemarie Plötzeneder, Hausärztin im Bezirk Bregenz. Für die Medical Tribune Hellgelbe Box beschreibt sie, wie es ihr persönlich während der ersten Wochen mit dem neuen Tool im Praxisalltag ergangen ist. Die schlechte Nachricht: „Wir Hausärzte müssen jetzt noch mehr reden“, sagt Plötzeneder. Das bedeutet mehr Arbeitszeit. Der Grund: „Der Informationsstand der Bevölkerung ist äußerst dürftig, offizielle Infoblätter werden kaum wahrgenommen.“ Also müssen Mediziner aufklären. Längerfristig sieht die Ärztin die E-Medikation dennoch positiv – wenn auch einige Details nerven. ▶ SEITE 3 Diese Woche: SCHWERPUNKT SELTENE ERKRANKUNGEN ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Ärztin siegt vor Gericht Das deutsche Ärztebewertungsportal Jameda muss die Daten einer Kölner Hautärztin löschen. ▶ SEITE 5 Myoperikarditis Campylobacter macht sich nicht nur gastrointestinal bemerkbar. Mitunter geht er auch ans Herz. ▶ SEITE 7 UNICEF schlägt Alarm Mit einer internationalen Kampagne soll die Überlebensrate Neugeborener erhöht werden. ▶ SEITE 8 Eosinophile Ösophagitis Dysphagie, Bolusob struktion, retrosternale Schmerzen? Da hilft vielen eine Eliminationsdiät. ▶ SEITE 13 Orphan Drugs 19 Medikamente für Seltene Erkrankungen sind im Vorjahr von der EMA zugelassen worden. ▶ SEITE 15 Verfall und Verlust 50 plus, das klingt nicht nur für Dr. Stelzl nach aktiven Senioren mit lila Dauerwelle und Rollator. ▶ SEITE 16 Wo die Grenzen der Therapie sind Bei den Wiener Intensivmedizinischen Tagen wurde eine heikle Frage diskutiert: Soll man Therapieoptionen in der Intensivmedizin begrenzen? Und wenn ja, wie? Unter strafrechtlichen Gesichtspunkten gelte die Maximaltherapie als die sicherste Therapievariante, argumentierte Univ.-Prof. Dr. Alois Birklbauer. „Denn wenn die Therapie begrenzt wird, kann man mitunter bald in das Fahrwasser der strafbaren Sterbehilfe geraten.“ Doch könne man sich auch strafbar machen, wenn Therapien in extenso fortgeführt werden, warnte er. ▶ SEITE 6 Kraft braucht Verantwortung FOTOS: XIJIAN / GETTYIMAGES; TIROLKLINIKEN Eine Erbkrankheit sorgt für eine frühe und schwere Parodontitis. Seltene Krankheit ruiniert die Zähne Das parodontale Ehlers- Danlos-Syndrom ist eine wirklich seltene Erkrankung: Weltweit sind nur einige hundert Menschen betroffen. Ein Patient in Österreich erhielt seine Diagnose erst nach 50 Jahren. ▶ SEITE 9 Unerlaubte Überstunden in Wien Die Ärztekammer für Wien wollte es genau wissen und ließ die Spitalsärzte zu ihren Arbeitszeiten anonym befragen. Die Beteiligung war beachtlich, insbesondere der Ärzte im Krankenanstaltenverbund (KAV). Die alarmierenden Ergebnisse: Sowohl nach Nacht- als auch Tagdiensten sind Ärzte oft gezwungen unerlaubt länger zu bleiben, um Dienstübergaben zu machen, Administratives zu erledigen oder Patienten zu versorgen. Auch kommt es laut den Befragten vor, dass sie manche Überstunden gar nicht aufschreiben, nicht zuletzt, weil das ihre Vorgesetzten von ihnen erwarten oder sogar explizit verlangen würden. Der KAV versichert, jedem konkreten Fall nachzugehen. ▶ SEITE 4 ERSTMALS TEILBAR © iStock.com/vm, Symbolpackung, Symbolabbildung, 2018_02_Rosuvastatin_I_MT_01 COMING SOON Rosuvastatin Genericon Fachkurzinformationen auf Seite 14 MT_09_18_s01.indd 1 23.02.2018 11:35:43

ärztemagazin

Medical Tribune