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Medical Tribune 09/2019

Medical Tribune

SCHWERPUNKT RARE DISEASES SEITEN 5–9 51. Jahrgang j Nr. 9 j 27. Februar 2019 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j /medonline.at Schweigepflicht: Wann muss der Arzt reden? FOTOS: AZEMDEGA/GETTYIMAGES; WERNER HARRER ■ AUS DEM INHALT Sicher ist sicher Die Arzneimittel-Fälschungsrichtlinie der EU soll verhindern, dass gefälschte Arzneimittel in die Lieferkette eindringen. ▶ SEITE 2 Ursachen für Atemnot Bei Patienten mit Dyspnoe muss man einiges auf dem Schirm haben – von Herzinsuffizienz bis zu COPD-Exazerbationen. Sechs Fälle zeigen, wie man draufkommt. ▶ SEITE 14 Der (Burgen-)Landarzt Der Oberösterreicher Dr. Wolfgang Fuchs wirkte zunächst in Deutschland, fand aber schließlich im Burgenland sein Glück. Ein Porträt. ▶ SEITE 21 Raus aus dem Magen Wie die Eradikation von Helicobacter pylori am besten gelingt, wurde bei den Grazer Fortbildungstagen von Univ.-Prof. Dr. Andreas Püspök zusammengefasst. Er zählte Schemata zur Erst- und Zweitlinientherapie auf. Dabei ist die Resistenzlage klarerweise zu beachten, denn sie ist in erster Linie für den Behandlungserfolg entscheidend. Durchgeführt werden kann eine derartige Therapie bei den bekannten Indikationen, es gibt allerdings auch optionale Gründe dafür, wie zum Beispiel eine Eisenmangelanämie unklarer Genese. ▶ SEITE 10 Parathormon-Mangel Hypoparathyreoidismus: So holprig wie ihr Name ist auch die aktuelle Standardbehandlung der Endokrinopathie. Diese besteht nämlich weiterhin in der Gabe von Vitamin D und Kalzium, obwohl ein rekombinantes Hormon zur Substitution zugelassen wurde. Unter thyreoidekto mierten Patienten ist die Erkrankung mit 0,2 bis 4,6 Prozent gar nicht so selten – wobei zwischen dem Eingriff und den ersten Symptomen mehrere Jahre ver gehen können. ▶ SEITE 8 Im Zuge der Strafrechtsreform sollen Bestimmungen zur ärztlichen Schweigepflicht aufgeweicht werden. „Der Datenschutz darf nicht zum Täterschutz werden“, argumentiert Staatssekretärin Karoline Edtstadler. Aber was bedeutet das für die Praxis und das Vertrauensverhältnis zu den Patienten? Und wie sehen die aktuellen Bestimmungen im Detail aus? Medical Tribune hat sich mit dieser heiklen Thematik auseinandergesetzt. Die ernüchternde Erkenntnis: Im Einzelfall steht der Arzt stets auf dünnem Eis. Er muss entscheiden, ob das allgemeine Interesse höher einzustufen ist als jenes des Patienten. ▶ SEITE 19 In Linz werden rund 1.000 seltene Fälle jährlich operiert. Anlaufstelle für rare Erkrankungen Die Kinderurologie am Ordensklinikum Linz ist nach dem Epidermolysis-bullosa-Haus in Salzburg und dem St. Anna Kinderspital in Wien für pädiatrische Onkologie der Dritte im Bunde der Nationalen Referenz- Zentren für seltene Erkrankungen in Österreich. ▶ SEITE 5 Österr. Post AG WZ 02Z032751 W, Medizin Medien GmbH, Grünbergstr. 15, 1120 Wien, Retouren an Postfach 100, 1350 Wien

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