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Medical Tribune 13/2017

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14 MEDIZIN

14 MEDIZIN Medical Tribune j Nr. 13 j 29. März 2017 Um den Faktor 5 vertan CIRS ■ Ein Notfallsanitäter berichtet von einem Vorfall, bei dem eine Ampulle mit 5000 IE Heparin mit einer Ampulle von 1000 IE Heparin verwechselt worden ist. In CIRSmedical, dem Fehlermeldesystem der Österreichischen Ärztekammer, berichtet ein Notfallsanitäter von einem Wochenendeinsatz bei einem Patienten mit ST-Hebungs-Myokardinfarkt, dem insgesamt 5000 IE Heparin zur Antikoagulation verabreicht werden sollten. Es wurden 5 ml der vorhandenen Lösung gegeben. Einige Tage später entdeckt der berichtende Notfallsanitäter, dass in der Ordination, in welcher der Patient vorstellig geworden war, anstatt der ihm bekannten Heparin-Ampullen mit Dosierungen von 1000 IE/ml Heparin-Ampullen mit 5000 IE/ml vorrätig waren und dem Patienten wohl hiervon 5 ml gegeben worden waren, in Summe also 25.000 IE Heparin. Das Krankenhaus, welches den Patienten weiter behandelte, wurde verständigt und es wird berichtet, dass auch bei der anschließenden Notfall-PTCA keine Komplikationen aufgetreten waren. Der Zustand des Patienten hatte sich insgesamt gebessert. Laut berichtendem Notfallsanitäter wird Heparin vom „Sozialversicherungsträger im Rahmen der Pro-Ordinatione-Versorgung in einer utopischen Dosierung zur Verfügung gestellt“, wie sie in der präklinischen Notfallversorgung so angeblich nicht benötigt wird. Besonders ungünstig war laut dem Sanitäter, dass in diesem Fall die behandelnden Personen mit den in der dortigen Ordination lagernden Medikamenten nicht absolut vertraut waren und eine fehlerhafte Applikation des Heparins trotz Vier-Augen-Prinzip nicht verhindert wurde. Er schlägt vor, die in der Notfall-Ordination lagernden Ampullen des Medikamentes durch Ampullen mit gängigen Dosierungen zu ersetzen, bis zu diesem Zeitpunkt die Ampullen aber zusätzlich zu beschriften und behandelndes Personal in der Ordination mit den Medikamenten vertraut zu machen. Ein Kommentator berichtet, dass dieser Irrtum auch bei ihm aufgetreten ist und Heparin-Ampullen mit der Dosierung 5000 IE/ml mit Heparin-Ampullen der Dosierung 1000 IE/ml verwechselt wurden. Daraufhin führte er bei sich eine HAM-Liste (High Alert Medication List) mit Standard-Heparin ein, die als „Informations- und Schulungsbehelf für Arzneimittel“ dienen soll. Weiters würden bei ihm – um eine Verwechslung in Zukunft zu vermeiden – die verschiedenen Dosierungen von verschiedenen Herstellern geführt. Der Kommentator erwähnt auch, dass von ihm beide Hersteller „bereits wiederholt dazu aufgefordert [wurden], zusätzlich zur Konzentration der Lösung (1000 IE/ml bzw. 5000 IE/ml) auch die insgesamt in der Durchstechflasche enthaltene Menge an Heparin auf der Packung deutlich zu deklarieren: 10.000 IE in 10 ml bw. 25.000 IE in 5 ml“. Auf einen diesbezüglichen Erfolg, heißt es, warte er noch. KOR CIRSmedical Fall-Nr.: 138989 Aus Fehlern lernen Vorfälle aus Ihrer eigenen Praxis können Sie anonym unter www.cirsmedical.at berichten. Sie können dort auch die Fallberichte Ihrer Kollegen kommentieren. ■ PHARMA Zweisprachige Informationsblätter Migranten, Flüchtlinge oder fremdsprachigen Touristen die Anwendung eines verschriebenen Medikaments zu erklären, ist nicht immer ganz einfach. Pfizer hat deshalb nun bilinguale Informationsblätter gestaltet und bietet diese in den Sprachen Englisch, Kurdisch, Russisch, Atemschule in Wien Die GSK-Atemschule für Asthmaund COPD-Patienten wurde vor über 25 Jahren ins Leben gerufen. Nun wird das Wiener Rote Kreuz Patienten die Hintergründe der respiratorischen Erkrankungen näher bringen und die Betroffenen in der Handhabung der verschriebenen Inhalationsgeräte schulen. Die Neuauflage der Serbisch, Urdu, Vietnamesisch, Arabisch, Türkisch und Farsi zum Download an. Die klar strukturierten Blätter sind mit verständlichen Piktogrammen illustriert und übermitteln alle wesentlichen Modalitäten der Anwendung eines Arzneimittels: www.pfizer.at/bilingual RED Atemschule, die von GSK finanziert wird, läuft derzeit in der Pilotphase in Wien. Nach erfolgreicher Einführungsphase plant das Pharma-Unternehmen eine Ausweitung dieses Programmes. Die erste Schulung findet bereits am 30. März statt. Anmeldung und weitere Termine: www.gsk.at RED BRCA-mutiertes Ovarialkarzinom AstraZeneca präsentierte im Rahmen der Jahrestagung der Society of Gynecologic Oncology (SGO), die im März in Maryland, USA, stattfand, Ergebnisse der Phase-III-Studie SOLO-2: Diese zeigt eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens im Vergleich zu Placebo bei Patientinnen mit BRCA-mutiertem, platinsensitivem, rezidiviertem Ovarialkarzinom in der Erhaltungstherapie. Die Patientinnen erhielten zweimal täglich 300 mg Lynparza (Olaparib) in Tablettenform. Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt progressionsfreies Überleben (Median 19,1 Monate vs. 5,5 Monate; HR 0,30; 95 % KI 0,22−0,41; p < 0,0001). RED Diabetes und Herzinsuffizienz Boehringer Ingelheim gab bekannt, dass das klinische Studienprogramm EMPEROR HF gestartet wurde. Das Programm besteht aus zwei Phase-III-Outcome-Studien, die Empagliflozin (Jardiance®) zur Behandlung von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz untersuchen. An den Studien werden nicht nur Menschen mit Typ-2-Diabetes, die unter Herzinsuffizienz leiden, teilnehmen, sondern auch Herzinsuffizienz-Patienten, die keinen Diabetes haben. Rund 7000 Patienten sollen in die beiden Studien aufgenommen werden, deren Abschluss für 2020 geplant ist. RED Astec 35 (52,5; 70) Mikrogramm/h Transdermales Pflaster. Zusammensetzung: Ein transdermales Pflaster enthält 20 (30; 40) mg Buprenorphin. Wirkstoffhaltige Fläche: 25 (37,5; 50) cm 2 . Nominale Abgaberate: 35 (52,5; 70) Mikrogramm Buprenorphin pro Stunde. Hilfsstoffe: Sojaöl. Adhäsive Matrix mit Wirkstoff: Styren-Butadien-Styren (SBS) und Styren-Butadien Blockcopolymer, Kolophonium Harz, Antioxidans (2,4-Bis(1,1-Dimethylethyl)phenyl phosphit (3:1); Tris(2,4-Di-Tert-Butylphenyl)phosphate), Aloe Vera Blätterextrakt Öl (enthält auch raffiniertes Sojaöl und all-rac-α-Tocopherolacetat (Ph.Eur.)). Trägerschicht: Pigmentiertes Polyethylen, thermoplastisches Harz und aluminiumbedampftes überzogenes Polyester, blaue Beschriftungstinte. Abziehfolie mit Abziehhilfe: Polyesterfilm, einseitig silikonisiert (wird vor dem Aufkleben abgezogen). Anwendungsgebiete: Mäßig starke bis starke Tumorschmerzen und starke Schmerzen bei ungenügender Wirksamkeit nicht-opioider Schmerzmittel. Astec ist für die Behandlung von akuten Schmerzen nicht geeignet. Gegenanzeigen: Astec darf nicht angewendet werden: • bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Buprenorphin, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile • bei opioidabhängigen Patienten und zur Behandlung bei Drogensubstitution • bei Krankheitszuständen, bei denen eine schwergradige Störung des Atemzentrums und der Atemfunktion vorliegt oder sich entwickeln kann • bei Patienten, die MAO-Hemmer erhalten oder innerhalb der letzten 2 Wochen erhalten haben • bei Patienten mit Myasthenia gravis • bei Patienten mit Delirium tremens • in der Schwangerschaft. Pharmakotherapeutische Gruppe: Opioide, Oripavin-Derivate. ATC-Code: N02AE01. Packungsgrößen: Die Packungen enthalten 4, 5, 8, 10, 16 oder 24 (6x4) einzeln versiegelte transdermale Pflaster. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Abgabe: Suchtgift, Abgabe nur auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Kassenstatus: Green-Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der Fachkurzinformation: Juni 2014. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Fentanyl 1A Pharma 37,5 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 25 μg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 50 μg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 75 μg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 100 μg/h - transdermales Matrixpflaster. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Fentanyl 1A Pharma 37,5 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster: Jedes transdermale Pflaster setzt 37,5 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 15,75 cm 2 Absorptionsfläche enthält 8,66 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 8,66 mg raffiniertes Sojaöl. Fentanyl 1A Pharma 150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster: Jedes transdermale Pflaster setzt 150 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 63 cm 2 Absorptionsfläche enthält 34,65 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 34,65 mg raffiniertes Sojaöl. Fentanyl 1A Pharma 25 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (10,5 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 5,78 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 25 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 5,78 mg. Fentanyl 1A Pharma 50 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (21 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 11,56 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 50 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 11,56 mg. Fentanyl 1A Pharma 75 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (31,5 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 17,34 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 75 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 17,34 mg. Fentanyl 1A Pharma 100 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (42 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 23,12 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 100 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 23,12 mg. Wirkstoffgruppe: Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika; Opioide; Phenylpiperidin-Derivate. ATC-Code: N02A B03. Anwendungsgebiete: Erwachsene: Starke chronische Schmerzen, die nur mit Opioid-Analgetika ausreichend behandelt werden können. Kinder: Langzeitbehandlung von Kindern ab 2 Jahren mit schweren chronischen Schmerzen, die eine Opioidbehandlung erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, hydriertes Kolophonium, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile; akute oder postoperative Schmerzen, da eine Dosistitration bei kurzzeitiger Anwendung nicht möglich ist und weil dies zu einer schweren oder lebensbedrohlichen Hypoventilation führen kann; schwere Atemdepression. Liste der sonstigen Bestandteile: Schutz-/Abziehfolie: Polyethylen-terephthalat-Folie, silikonisiert. Selbstklebende Matrixschicht: hydriertes Kolophonium, 2-Ethylhexylacrylat-Vinylacetat-Copolymerisat, raffiniertes Sojaöl. Trägerfolie: Polyethylen-terephthalat. Nur Fentanyl 1A Pharma 37,5 und 150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster: blaue Bedruckung. Inhaber der Zulassung: 1A Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Suchtgift, Abgabe auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Stand der Information: Mai 2015. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekten sowie Angaben zu Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Parkemed 500 mg – Filmtabletten/Parkemed 250 mg – Kapseln/Parkemed 500 mg – Suppositorien. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 500 mg Mefenaminsäure. Liste der sonstigen Bestandteile: Maisstärke, Natriumdodecylsulfat, Methylcellulose, Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Wasser, Vanillin, Talk, Hypromellose, Macrogol, Titandioxid (E 171) und Eisenoxid gelb (E 172). Kapseln: 1 Kapsel enthält 250 mg Mefenaminsäure. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 1 Kapsel enthält 77,61 mg Lactose-Monohydrat. Liste der sonstigen Bestandteile: Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat (77,61 mg), Natriumdodecylsulfat, Gelatine. Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E 171), Eisenoxid gelb (E 172), Indigotin (E 132). Drucktinte: Schellack, Eisenoxid schwarz (E 172), Propylenglykol, Ammoniak - Lösung. Suppositorien: 1 Suppositorium enthält 500 mg Mefenaminsäure. Liste der sonstigen Bestandteile: Adeps neutralis. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von leichten bis mittelschweren akuten und chronischen Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen; Muskelschmerzen, Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenbeschwerden); Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen; Schmerzen bei primärer Dysmenorrhoe. Zusätzliches Anwendungsgebiet für Filmtabletten und Kapseln: Schmerzen bei primärer Dysmenorrhoe. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; bei Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika mit Asthma, Urtikaria oder allergischer Rhinitis reagiert haben; bei Patienten mit hämorrhagischer Diathese; bei Patienten mit aktiven Ulcera oder chronischen Entzündungen des oberen oder unteren Gastrointestinaltraktes und bei Patienten mit diesen Erkrankungen in der Anamnese; bei Patienten mit Nierenerkrankungen in der Anamnese oder eingeschränkter Nierenfunktion; bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Leberfunktionsstörungen; bei Patienten mit Blutbildungsstörungen; Behandlung postoperativer Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (CABG); Schwangerschaft im 3. Trimenon. Pharmakotherapeutische Gruppe: Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika, ATC-Code: M01 AG01. Inhaber der Zulassung: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien. Stand der Information: September 2015. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezeptund apothekenpflichtig. Angaben zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Parkemed 125 mg – Suppositorien/Parkemed - Suspension zur oralen Anwendung. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Suppositorien: 1 Suppositorium enthält 125 mg Mefenaminsäure. Liste der sonstigen Bestandteile: Adeps neutralis. Suspension: 5 ml Suspension enthalten 50 mg Mefenaminsäure. Sonstige Bestandteile: Saccharose (1000 mg pro 5 ml), Ethanol 96% (28 mg pro 5 ml), Sorbitol-Lösung 70% (965 mg pro 5 ml). Liste der sonstigen Bestandteile: Gluconsäure-delta-lacton, Saccharin-Natrium, Saccharose, Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend), Carmellose-Natrium 700, Povidon K30, Aluminium-Magnesium-Silicat, Natriumbenzoat (E211), Schokoladenaroma, Bananenaroma, Anis-Pfefferminz-Aroma, Salzsäure- Lösung, Nariumhydroxid, Ethanol 96%, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von leichten bis mittelschweren akuten und chronischen Schmerzen, besonders bei rheumatischen Erkrankungen; Muskelschmerzen, Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenbeschwerden); Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen. Zusatzbehandlung bei leichten febrilen Infektionen im Kindesalter. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; bei Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika mit Asthma, Urtikaria oder allergischer Rhinitis reagiert haben; bei Patienten mit hämorrhagischer Diathese; bei Patienten mit aktiven Ulcera oder chronischen Entzündungen des oberen oder unteren Gastrointestinaltraktes und bei Patienten mit diesen Erkrankungen in der Anamnese; bei Patienten mit Nierenerkrankungen in der Anamnese oder eingeschränkter Nierenfunktion; bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Leberfunktionsstörungen; bei Patienten mit Blutbildungsstörungen; Behandlung postoperativer Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (CABG); Schwangerschaft im 3. Trimenon. Pharmakotherapeutische Gruppe: Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika, ATC- Code: M01 AG01. Inhaber der Zulassung: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien. Stand der Information: September 2015. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Angaben zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Rasagilin Genericon 1 mg Tabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 1 mg Rasagilin (als Tartrat). Liste der sonstigen Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose; Tartarsäure; Maisstärke; Pregelatinierte Maisstärke; Talkum; Stearinsäure. Anwendungsgebiete: Rasagilin Genericon ist zur Behandlung der idiopathischen Parkinson-Krankheit (PK) als Monotherapie (ohne Levodopa) oder als Zusatztherapie (mit Levodopa) bei Patienten mit End-of-dose-Fluktuationen indiziert. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Gleichzeitige Behandlung mit anderen Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmern (einschließlich nicht rezeptpflichtiger Arzneimittel und Naturheilmittel, z.B. Johanniskraut) oder Pethidin (siehe Abschnitt 4.5). Mindestens 14 Tage müssen zwischen dem Absetzen von Rasagilin und der Einleitung einer Behandlung mit MAO-Hemmern oder Pethidin liegen. Rasagilin ist bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion kontraindiziert. Pharmakotherapeutische Gruppe: Anti-Parkinson-Mittel, Monoaminoxidase-B-Hemmer. ATC-Code: N04BD02. Rasagilin Genericon 1 mg Tabletten, OP zu 10 und 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmazeutischer Unternehmer: Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz, E-Mail: genericon@genericon.at. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Gewöhnungseffekten und zu den Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Rivastigmin ratiopharm 4,6 mg/24 Stunden transdermales Pflaster, Rivastigmin ratiopharm 9,5 mg/24 Stunden transdermales Pflaster. Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Rivastigmin ratiopharm 4,6 mg/24 Stunden transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster setzt 4,6 mg Rivastigmin pro 24 Stunden frei. Jedes transdermale Pflaster mit 5 cm2 Größe enthält 9 mg Rivastigmin. Rivastigmin ratiopharm 9,5 mg/24 Stunden transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster setzt 9,5 mg Rivastigmin pro 24 Stunden frei. Jedes transdermale Pflaster mit 10 cm 2 Größe enthält 18 mg Rivastigmin. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz. Gegenanzeigen: Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Carbamat-Derivate oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Vorgeschichte mit Reaktionen an der Anwendungsstelle als Hinweis auf eine allergische Kontaktdermatitis mit Rivastigmin-Pflastern (siehe Abschnitt 4.4 der Fachinformation). Pharmakotherapeutische Gruppe: Psychoanaleptika, Antidementiva, Cholinesterasehemmer, ATC-Code: N06DA03. Liste der sonstigen Bestandteile: Film: Polyesterfilm, Fluoropolymer-beschichteter Polyesterfilm. Wirkstoffmatrix: Acrylklebstoff, Acrylatcopolymer Poly(butylmethacrylat-co-methylmethacrylat). Klebematrix: Silikonklebstoff. Drucktinte: schwarze Drucktinte. Art und Inhalt des Behältnisses: Material der Primärpackmittel: Die Rivastigmin ratiopharm transdermalen Pflaster sind einzeln in kindergesicherten, hitzeversiegelten Beuteln verpackt. Die Beutel bestehen aus einem mehrfach laminierten Verbundwerkstoff aus Papier/Polyethylenterephthalat (PET)/Aluminium/Polyacrylnitril (PAN). Ein Beutel enthält ein transdermales Pflaster. Material der Sekundärpackmittel: Die Beutel sind in einem Karton verpackt. Erhältlich in Packungen mit 7, 10, 30, 60 und 90 Beuteln und in Bündelpackungen mit 60 (2 × 30) und 90 (3 × 30) Beuteln. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer-Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 05/2016. Rivastigmin ratiopharm 13,3 mg/24 Stunden transdermales Pflaster. Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Jedes transdermale Pflaster setzt 13,3 mg Rivastigmin pro 24 Stunden frei. Jedes transdermale Pflaster mit 15 cm 2 Größe enthält 27 mg Rivastigmin. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz. Gegenanzeigen: Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Carbamat-Derivate oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Vorgeschichte mit Reaktionen an der Anwendungsstelle als Hinweis auf eine allergische Kontaktdermatitis mit Rivastigmin-Pflastern (siehe Abschnitt 4.4 der Fachinformation). Pharmakotherapeutische Gruppe: Psychoanaleptika, Antidementiva, Cholinesterasehemmer, ATC-Code: N06DA03. Liste der sonstigen Bestandteile: Film: Polyesterfilm, Fluoropolymer-beschichteter Polyesterfilm. Wirkstoffmatrix: Acrylklebstoff, Acrylatcopolymer Poly(butylmethacrylat-co-methylmethacrylat). Klebematrix: Silikonklebstoff. Drucktinte: schwarze Drucktinte. Art und Inhalt des Behältnisses: Die Rivastigmin ratiopharm transdermalen Pflaster sind einzeln in kindergesicherten, hitzeversiegelten Beuteln verpackt. Die Beutel bestehen aus einem mehrfach laminierten Verbundwerkstoff aus Papier/Polyethylenterephthalat (PET)/Aluminium/Polyacrylnitril (PAN). Ein Beutel enthält ein transdermales Pflaster. Die Beutel sind in einem Karton verpackt. Erhältlich in Packungen mit 7, 30, 60 und 90 Beuteln und in Bündelpackungen mit 60 (2 × 30) und 90 (3 × 30) Beuteln. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH , Albert-Schweitzer-Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 05/2016. Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und zutreffendenfalls Angaben über die Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Victoza ® 6 mg/ml Injektionslösung in einem Fertigpen. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: 1 ml Lösung enthält 6 mg Liraglutid*. 1 Fertigpen enthält 18 mg Liraglutid in 3 ml. *Analogon zu humanem Glucagon-like peptide-1 (GLP-1), gentechnisch hergestellt durch rekombinante DNS-Technologie in Saccharomyces cerevisiae. Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1. Liste der sonstigen Bestandteile: Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Propylenglycol, Phenol, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Victoza ® wird zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen angewendet als: Monotherapie: Bei Patienten, für die die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit oder Gegenanzeigen ungeeignet ist und eine Diät sowie körperliche Aktivität allein den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend regulieren. Kombinationstherapie: In Kombination mit oralen blutzuckersenkenden Arzneimitteln und/oder Basalinsulin, wenn diese Mittel zusammen mit einer Diät und körperlicher Aktivität den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend regulieren (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1 für verfügbare Daten zu den verschiedenen Kombinationen). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidiabetika, Andere Antidiabetika, exkl. Insuline. ATC-Code: A10BX07. Inhaber der Zulassung: Novo Nordisk A/S, Novo Allé, DK-2880 Bagsværd, Dänemark. Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 09/2016. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Adresse: Novo Nordisk Pharma GmbH, DC Tower, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien, Tel.: 01/405 15 01-0. Volon A 10 mg-Kristallsuspension-Ampulle, Volon A 40 mg-Kristallsuspension-Ampulle, Volon A 40 mg-Kristallsuspension-Spritzampulle, Volon A 80 mg-Kristallsuspension-Spritzampulle. Zusammensetzung: Volon A 10 mg: 1 Ampulle zu 1 ml enthält 10 mg Triamcinolonacetonid und 9,9 mg Benzylalkohol. Volon A 40 mg: 1 Ampulle bzw. Spritzampulle zu 1 ml enthält 40 mg Triamcinolonacetonid und 9,9 mg Benzylalkohol. Volon A 80 mg: 1 Spritzampulle zu 2 ml enthält 80 mg Triamcinolonacetonid und 19,8 mg Benzylalkohol. Sonstige Bestandteile: Natriumcarboxymethylcellulose, Polysorbat 80, Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Volon A 10 mg: Intrafokale Therapie: bei entzündlichen und rheumatischen Erkrankungen an Muskeln, Bänder und Sehnen, z.B. nicht bakterielle Tendinitis und Bursitis, Tendovaginitis, Epikondylitis, Periarthropathie der Schulter. Volon A 40 mg: Intrafokale Therapie: bei Entzündungen der Schleimbeutel und des Periosts. Zur intrafokalen Behandlung von Tendinitis, Tendovaginitis und Epikondylistis wird Volon A 10 mg-Kristallsuspension-Ampulle empfohlen. Volon A 10 mg/40 mg: Subläsionale Therapie: bei bestimmten Hauterkrankungen wie Keloiden, Neurodermitis circumscripta (Lichen simplex chronicus), isolierten Psoriasisherden, Lupus erythematodes chronicus discoides, Lichen ruber planus et verrucosus sowie Lichen planus der Mundschleimhaut, Lichen sclerosus et atropicus und bei schweren Verläufen von Alopecia areata. Intraartikuläre Therapie: bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen, aber nicht bei bakteriell infizierten; außerdem als Zusatz zur Synviorthese mit Radionukliden oder Chemikalien. Kristallsuspensionen sollten vorrangig zur intraartikulären Therapie großer Gelenke eingesetzt werden. Hierbei können Suspensionen mit geringer Kristallgröße eine bessere lokale Verträglichkeit besitzen. Suspensionen mit langer Verweildauer im Gelenk sollten bevorzugt verwendet werden, da sie eine längere lokale Wirksamkeit aufweisen. Zur Verweildauer von Volon A 10 mg-Kristallsuspension-Ampulle im Gelenk siehe Fachinformation 5.2. Die Therapie kleiner Gelenke sollte wegen der geringeren Gewebsreizung vorrangig mit wässrigen Lösungen oder mikrokristallinen Suspensionen erfolgen. Es empfiehlt sich zur Infiltrationstherapie bevorzugt wässrige Glucocorticoid-Lösungen (oder mikrokristalline Suspensionen) zu verwenden, um Kristallreaktionen und insbesondere Sehnenschäden und Sehnenruptur zu vermeiden. Bei Volon A-Kristallsuspension-Ampulle bzw. Spritzampulle handelt es sich um eine Kristallsuspension mit einer mittleren Partikelgröße von etwa 10 µm (siehe Fachinformation 5.2). Volon A 40 mg/80 mg: Systemische (intramuskuläre) Anwendung: bei Erkrankungen, die auf eine systemische bzw. lokale Glucocorticoidtherapie (falls erforderlich zusätzlich zur Basistherapie) ansprechen, bei denen aber eine orale bzw. lokale Behandlung nicht möglich oder unzureichend ist. zur kurzfristigen Therapie von schweren Verlaufsformen einer Pollenallergie und anderen Allergien, schwere persistierende Formen des Asthma bronchiale (falls mit hochdosierten inhalativen Steroiden in Kombination mit anderen Controller-Arzneimitteln keine Asthmakontrolle erzielt wird). ausgedehnte, schwere und akute Formen von folgenden Hauterkrankungen: Kontaktdermatitiden, Pemphigus vulgaris, Psoriasis, Dermatitis herpetiformis Duhring, atopische, exfoliative, ekzematoide Dermatitis. Gegenanzeigen: Volon A 10 mg/40 mg/80 mg: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, Magen-Darm-Ulcera, höhergradige Osteoporose, schwere Myopathien, Virosen (z.B. Varizellen), Herpes simplex, Herpes zoster (virämische Phase), Poliomyelitis mit Ausnahme der bulbärencephalitischen Form, HBsAg-positive chronisch aktive Hepatitis, Lymphadenitis nach BCG-Impfung, Systemmykosen und Parasitosen, Eng- und Weitwinkelglaukom, Divertikulitis, frische Darmanastomosen, metastasierende Karzinome, bei Lokaltherapie Infektionen im Anwendungsbereich, ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach einer Schutzimpfung, Psychiatrische Anamnese, Amöbeninfektionen, periorale Dermatitis, Rosacaea, Krampferkrankungen, Myasthenia gravis. Volon A-Kristallsuspension-Ampulle bzw. Spritzampulle nicht intravitreal anwenden! Da es sich um eine Kristallsuspension handelt, darf Volon A Kristallsuspension-Ampulle bzw. Spritzampulle nicht intravenös injiziert werden. Volon A Ampulle bzw. Spritzampulle nicht intravitreal anwenden! Volon A 10mg/40mg: Bei folgenden Erkrankungen sollte keine intraartikuläre Injektion erfolgen: bakterielle Arthritiden, Infektionen innerhalb oder in unmittelbarer Nähe des zu behandelnden Gelenks, Sehnenruptur, Instabilität des zu behandelnden Gelenks, Periartikuläre Kalzifikation, Charcot-Gelenk, Blutungsneigung (durch Antikoagulantien oder spontan), nicht vaskularisierte Knochennekrose. Volon A 40 mg/80 mg: Die intramuskuläre Anwendung von Corticosteroiden ist bei idiopathischer, thrombozytopenischer Purpura kontraindiziert. Volon A 10 mg: nicht anwenden bei Kindern unter 14 Jahren. Volon A 40 mg: nicht anwenden bei Kindern unter 14 Jahren und nicht intramuskulär anwenden bei Jugendlichen unter 16 Jahren. Volon A 80 mg: darf bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht angewendet werden. Allgemein gilt für die Anwendung von Volon A-Kristallsuspension-Ampulle bzw. Spritzampulle im Wachstumsalter eine sehr strenge Indikationsstellung. Pharmakotherapeutische Gruppe: Corticosteroide zur systemischen Anwendung, Glucocorticoide, Triamcinolonacetonid. ATC-Code: H02AB08. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmazeutischer Unternehmer: Dermapharm GmbH, 1090 Wien. Stand: 03/2014. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Gewöhnungseffekten und zu den Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung sind den veröffentlichten Fachinformationen zu entnehmen.

Medical Tribune j Nr. 13 j 29. März 2017 MEDIZIN 15 CED: Anämie-Screening mit Tücken GASTROENTEROLOGIE ■ Parenterale Eisenpräparate können die Lebensqualität von Patienten mit M. Crohn und Colitis ulcerosa deutlich heben. Die Anämiediagnostik bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist nicht ganz einfach, sollte deshalb aber nicht unter den Tisch fallen. Die Substitutionstherapie erfolgt optimalerweise mit parenteralen Eisenpräparaten und kann den Patienten einen deutlichen Zuwachs an Lebensqualität verschaffen. Fatigue und Leistungsschwäche gehören zu den häufig geklagten Symptomen von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmkrankheiten (CED), die Lebensqualität ist dadurch zum Teil stark beeinträchtigt. Immer noch zu wenig wird bei derartigen Beschwerden an eine Anämie gedacht, schreiben Dr. Victoria Mücke vom Universitätsklinikum Frankfurt/M. und Kollegen. Selbst wenn leitliniengerecht gescreent wurde, bleibt die dabei detektierte Anämie häufig unbehandelt, zitieren die Autoren eine Online-Befragung von Patienten. bination von Entzündung, bakterieller Überwucherung und ggf. als Folgezustand von Dünndarmresektionen häufig gestört. Schließlich kann auch eine myelosuppressive Medikation z.B. mit Thio purinen oder Sulfasalazin die Blutbildung stören. ▸ Tagungsmappe ▸ Unterlagen ▸ Nachlese auf medONLINE Die Behandlung des Eisenmangels erfordert bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen in der Regel eine Eisen-Substitution. Diese erfolgt in der Praxis nach wie vor bevorzugt mit oralen Eisenpräparaten – obwohl solche Zubereitungen die Darmmukosa schädigen und die intestinale Entzündung weiter anheizen können. Aus diesem Grund favorisieren die Autoren v.a. bei schwerer Anämie mit Hb-Werten unter 10 g/l die normalerweise gut verträgliche intravenöse Supplementation mit nicht dextranhaltigen Formulierungen, z.B. mit Eisen-Carboxymaltose. Auch für die Rückfall-Prophylaxe sind parenterale Eisenpräparate gut geeignet. BK Mücke V et al., Ann Gastroenterol 2017; 30: 15–22 Akute Inflammation? Häufig auf Anämie untersuchen! CED-Patienten mit aktiver Entzündung sollten mindestens alle drei Monate auf eine Blutarmut untersucht werden. Bei Patienten, die sich in Remission befinden oder nur eine geringe Inflammation aufweisen, darf der Abstand auf sechs bis zwölf Monate ausgedehnt werden, so die Leitlinien. Allerdings reicht das übliche Anämie-Basislabor mit mittlerem korpuskulären Volumen, Serum-Ferritin und Transferrin-Sättigung bei Patienten mit aktivem M. Crohn oder Colitis ulcerosa meist nicht aus. Ein Grund dafür ist die Entzündungsreaktion. So kann die akute Inflammation falsch-normale oder sogar erhöhte Serum-Ferritin-Spiegel bis 100 μg/l induzieren als Teil der Akute-Phase-Reaktion, und die chronische Entzündung kann Parameter der Eisenspeicherung verfälschen. Unbeeinflusst von der Entzündung bleibt dagegen der lösliche Transferrin-Rezeptor (sTfR). Zusammen mit den klassischen Anämie-Indikatoren und einem großen Blutbild sowie der Retikulozytenzahl liefert der sTfR- Wert eine gut interpretierbare Diagnosegrundlage für eine Eisenmangelanämie bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Nicht vergessen: Neben einer „echten“ Eisenmangelanämie kann eine Anämie bei chronischer Erkrankung (ACD) vorliegen, häufig findet sich auch eine Kombination aus beiden Störungen. Bei dieser „funktionellen Anämie“ wird das Fe 2+ während der Erythropoese trotz normaler Vorräte nur unvollständig eingebaut. Serum-Ferritin-Werte bei über 100 μg/l und die Transferrinsättigung (TfS) unter 20 % deuten auf eine ACD hin. Zudem gilt es, andere Anämieursachen im Auge zu behalten: Vor allem bei CED-Patienten mit makrozytärer Anämie empfehlen die Autoren eine regelmäßige Kontrolle von Vitamin B12 und Folsäure. Deren Resorption ist durch eine Kom­ Themen & Termine 2017 Termine 2017 IN KOOPERATION MIT: Diabetes Psychiatrie – Depression & Schizophrenie Demenz in der Praxis Information und Anmeldung unter: www.medizin-akademie.at Teilnahmegebühr pro Veranstaltung € 30 ,–, Frühbucher-Bonus online verfügbar! Anmeldung erforderlich, limitierte Teilnehmerzahl! ACHTUNG NEUER VERANSTALTUNGSORT Veranstaltungsort: Austria Trend Hotel Park Royal Palace Schloßallee 8, 1140 Wien 22. April 6. Mai 10. Juni !

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