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Medical Tribune 13/2018

Medical Tribune

50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 13 j 28. März 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Vereint gegen M. Crohn und Colitis ulcerosa Kürzlich machte der europäische Kongress für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ECCO in Wien Station. Um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern, werden etliche Wirkstoffkombinationen getestet, wie Prof. Dr. Shomron Ben-Horin vom Sheba Medical Center Universität Tel Aviv dort berichtete. Im Idealfall soll so eine bessere Wirksamkeit bei weniger Nebenwirkungen erreicht werden. Das Verfahren zur Bestimmung synergistischer Wirkungen heißt „isobole Analyse“ und wird in Bezug auf chronisch entzündliche Darmerkrankugen selten angewandt, obwohl Kombinationstherapien in der Behandlung häufig zum Einsatz kommen. ▶ SEITE 5 Mehr Piloten für schwache Herzen Oberösterreich will die überdurchschnittlich vielen Spitalsaufnahmen von Herzinsuffizienz-Patienten senken. Ein im Vorjahr gestartetes Pilotprojekt zur integrierten Versorgung für diese Patientengruppe soll Abhilfe schaffen. 132 Patienten in 60 Ordinationen nehmen bereits teil, knapp doppelt so viele sollten es sein. Land, GKK und Ärzte rührten kürzlich die Werbetrommel. ▶ SEITE 4 Datenschutz: 5 Mythen im Praxis-Check BÜROKRATIE ■ Der Countdown läuft: Bis 25. Mai müssen Auflagen der Datenschutzgrundverordnung umgesetzt werden. MT zeigt, worauf sich Ärzte einstellen müssen. Das neue Datenschutzregime belastet Niedergelassene – Kopf in den Sand ist dennoch keine Lösung. Muss ich horrende Strafen zahlen, wenn ein Rezept in der Praxis herumliegt? Wird der organisatorische Aufwand die Ordi lahmlegen? Die Datenschutzgrundverordnung verunsichert viele niedergelassene Ärzte. Manch einer gerät regelrecht in Panik, andere wiederum ignorieren das neue Regime im Datenschutz, das in zwei Monaten in Kraft tritt, ganz einfach immer noch. Beides ist freilich nicht sinnvoll. Medical Tribune bewahrt kühlen Kopf und versucht eine realitätsnahe, gleichzeitig aber auch angstfreie Annäherung an das Thema. Ergebnis ist eine Entmythologisierung von fünf Datenschutz-Angstmachern, die wir exemplarisch herausgegriffen haben. Fazit: Es wird nicht lustig, aber die Welt wird nicht untergehen. ▶ SEITE 3 Diese Woche: PLATTFORM GERIATRIE ▶ Seite 9–14 ■ AUS DEM INHALT Gesunde Mitarbeiter Die Moser Holding wurde für Gesundheitsförderung der Mitarbeiter geehrt. Ein Lokalaugenschein. ▶ SEITE 2 Mikrobiom-Serie Teil 2 Was bringen Probiotika bei Darmerkrankungen? Ein Experte fasst die Evidenz zusammen. ▶ SEITE 6 Rufe nach Novelle Neurologen warnen vor einer drastischen Verschlechterung in der Versorgungsqualität. ▶ SEITE 8 Dement fern der Heimat Die Zuwanderer des 20. Jahrhunderts, die ins geriatrische Alter kommen, stellen Versorger vor spezielle Herausforderungen. ▶ SEITE 11 Alte Diabetiker Hypoglykämien sind zu vermeiden, aber nicht jeder braucht eine straffe HbA 1c -Einstellung. ▶ SEITE 14 FSME-Impfung Das Risiko einer Infektion wird häufig unterschätzt, und bei der Auffrischung hapert es. ▶ SEITE 15 FOTOS: MARVINH / GETTYIMAGES; KARDINAL SCHWARZENBERG KLINIKUM Projektleiterin Trigler und Primar Keglevic: „Delir ist oft vermeidbar.“ Delir-Prävention in Schwarzach Nach einer positiven Pilotphase wird in Schwarzach ein Programm zur Delir-Prävention nach dem „H.E.L.P.“- Modell auf das ganze Krankenhaus ausgerollt. Eine wichtige Rolle dabei spielen freiwillige Helfer. ▶ SEITE 10 Assessment für Ältere in Praxen Knapp drei Dutzend Hausärzte in Österreich testen derzeit ein geriatrisches Assessment. Entwickelt wurde das 60-minütige Instrumentarium vom WGKK-Team des für integrierte Versorgung zuständigen Kompetenzzentrums der Sozialversicherung. Doch ist ein solches Assessment in der Primärversorgung überhaupt sinnvoll? In einer spannenden Pro & Contra-Debatte auf dem Forum für Geriatrie und Gerontologie in Bad Hofgastein standen die Projektleiterin, erfahrene Geriater und ein steirischer Hausarzt Rede und Antwort. ▶ SEITE 9 „Seelische Katabolie“ im OP Das perioperative Management von älteren Patienten ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Doch die Zusammenarbeit aller – Chirurgie, Geriatrie, Interne, Anästhesie und Pflege – kann viel bewirken, wie Anästhesistin Dr. Inge Gerstorfer heuer wieder auf dem Geriatrie- und Gerontologie-Forum in Bad Hofgastein eindrucksvoll schilderte. Durch die hormonellen Veränderungen im alternden Menschen kann es nicht nur zur Katabolie auf körperlicher, sondern auch auf seelischer Ebene kommen. Denn ältere Patienten sind nicht in der Lage, auf den Stress in der perioperativen Phase endokrin entsprechend zu reagieren. Gerstorfer berichtete, was zu tun ist und worauf es zu achten gilt. ▶ SEITE 13 © iStock.com/vm, Symbolpackung, Symbolabbildung, 2018_03_Rosuvastatin_I_MT_01 ERSTMALS TEILBAR Kraft braucht Verantwortung GREEN BOX ab Mai 2018 SAVE THE DATE Fachkurzinformationen auf Seite 12 MT_13_18_s01.indd 1 23.03.2018 11:21:57

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