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Medical Tribune 14/2017

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FENTANYL 1A PHARMA Matrixpflaster IHR 1A PARTNER IN DER SCHMERZTHERAPIE Diclofenac 1A / Gabapentin 1A / Fentanyl 1A Sumatriptan 1A / Zolmitriptan 1A / Tramadol 1A PAIN/1A/2016/12/4 Fachkurzinformationen auf Seite 14 49. Jahrgang j Nr. 14 j 5. April 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Von der Schilddrüsen-OP in die Invaliditätspension KONGRESS ■ Viele Hypoparathyreoidismus-Patienten sind dauerhaft arbeitsunfähig. Die bisherige Therapie mit Kalzium und Vitamin D reicht oft nicht aus. Diese Woche mit dem Schwerpunkt: ENDOKRINOLOGIE ▶ Seite 9–13 ■ AUS DEM INHALT Fachkurzinformationen auf Seite 14 3,5 Ärzte bis zur Diagnose 6,5 Jahre vergehen bei Akromegalie zwischen Symptombeginn und Diagnose. In dieser Zeit suchen die Patienten durchschnittlich 3,5 Ärzte auf – vom Gynäkologen über den Orthopäden bis zum Psychiater. ▶ SEITE 11 Diabetes bedroht das Bauchgefühl Diabetiker mithilfe eines Monofilaments auf Sensibilitätsstörungen zu untersuchen, ist längst gut etabliert. Weniger häufig wird bei Zuckerkranken dagegen an eine Neuropathie des autonomen Nervensystems gedacht. Die ist allerdings nicht minder belastend und kann Obstipationen, Gastroparesen, Harninkontinenz und Anhidrose nach sich ziehen. ▶ SEITE 12 Thyreoidektomien sind die häufigste Ursache für einen Hypoparathyreoidismus. Bei einer Hypothyreose wäre es undenkbar, die Beschwerden rein symp tomatisch zu behandeln, anstatt das fehlende Thyroxin zu ersetzen. Beim Hypoparathyreoidismus ist eine Hormonsubstitution nach wie vor nur off-label möglich. Parathormon-Analoga waren bis jetzt nur in der Indikation Osteoporose zugelassen. Mit einem kürzlich von der EMA neu zugelassenen Präparat könnte sich das bald ändern. Die bisherige Behandlung mit Kalzium und Vitamin D greift bei vielen Patienten zu kurz – die Folgen sind unzureichende Kontrolle der Tetanien, Nephrokalzinosen und oft auch eine erhöhte Frakturneigung, wie auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie zu hören war. ▶ SEITE 9 TAVI im Alltagstest Registerdaten zeigen, wer von der kathetergestützten Aortenklappenimplantation profitiert. ▶ SEITE 6 Tränen lügen doch! Tückisch: Das trockene Auge versteckt sich mitunter hinter einer Hypersekretion. ▶ SEITE 7 Technokratische Medizin Der Bioethiker Prof. Giovanni Maio ruft zum Widerstand gegen das moderne Effizienzdiktat auf. ▶ SEITE 8 Hormonelle Störungen Vermeiden Sie Fallstricke beim Aufdecken von Phäochromozytom, Conn-Syndrom und Cushing- Syndrom. ▶ SEITE 10 Affekt- und Reflexkrampf Mit der Anamnese lässt sich Ursache von Bewusstlosigkeit nach Schreiepisoden von Babys klären. ▶ SEITE 14 Vorzimmer-Episoden Die Arztassistentin Lucyna Smolak hat ein Buch über ihre Erlebnisse im Vorzimmer geschrieben. ▶ SEITE 15 Infektionsprophylaxe im Spital Händehygiene ist die wichtigste Einzelmaßnahme zur Vermeidung nosokomialer Infektionen, jedoch keineswegs die einzige. Tatsächlich ist Händewaschen nur ein kleines Puzzleteil im Rahmen moderner Infektionsprophylaxe. Diese ist keine isolierte Intervention, wie Prof. Dr. Walter Zingg vom Universitätsspital Genf berichtet, sondern umfasst zahlreiche Strategien. Eine Hygienepflegeperson sollte für maximal 250 Betten zuständig, Guidelines in jeder Institution nicht nur vorhanden sein, sondern ständig überprüft und forciert werden. ▶ SEITE 2 DER FRÜHLING KANN KOMMEN FOTOS: WIKIMEDIA / THWZ; HANNES SCHLOSSER Der ERC Advanced Grant geht an Prof. Dr. Martin Wid schwen dter. Millionen für die Krebsforschung Mit den 2,5 Millionen Euro, die der Tiroler Prof. Dr. Martin Widschwendter von der EU erhält, kann der in London tätige Forscher die Entwicklung von Bluttests zur Krebsfrüherkennung vorantreiben. ▶ SEITE 6 Kammer: Die Qual nach der Wahl Die Ärztekammerwahlen in den meisten Bundesländern sind geschlagen, jetzt trudeln die Ergebnisse ein. In Wien und Salzburg wird bereits klar, dass das Ergebnis noch nichts darüber aussagt, wer nun Präsident wird. Die aktuellen Vize-Chefs der Standesvertretung beider Länder haben relativ klare Mehrheiten an Mandaten gewonnen, ob sie künftig auch den Vorsitz ihrer Kammer übernehmen werden, ist aber völlig offen. Denn zuerst müssen Koalitionen geschmiedet werden. Gut möglich, dass die Wahlsieger dabei noch von den aktuellen Präsidenten ausgebootet werden. In der Steiermark steht indes die Wahl noch an: Auch hier bekommt es der amtierende Präsident mit ambitionierten Herausforderern zu tun. ▶ SEITE 4 Cetirizin Genericon Symbolpackung, © miroslavmisiura - Fotolia.com, 2017_04_Cetirizin_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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