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Medical Tribune 16/2017

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14 MEDIZIN

14 MEDIZIN Medical Tribune j Nr. 16 j 19. April 2017 Fragwürdige Spritzen in den Rücken SCHMERZTHERAPIE ■ Injektionstherapien gegen unspezifische Rücken- und Nackenschmerzen sind zwar weit verbreitet. Aber der hinreichende Beleg einer anhaltenden Wirksamkeit fehlt nach wie vor. Alternatives bei Krebs: Cave Interaktionen! DR. DOROTHEA RANFT Zu den Schmerzmitteln, die bei Rückenbeschwerden in den M. gluteus medius injiziert werden, gehören neben Diclofenac auch Ibuprofen, Parecoxib und Tramadol. Fraglos können NSAR kurzfristig Schmerzen lindern, aber eine wesentlich schnellere Wirksamkeit als bei oraler oder rektaler Applikation tritt nach i.m.-Injektion nicht ein, so Prof. Dr. Jean-Francois Chenot, Institut für Allgemeinmedizin an der Universität Greifswald. Die maximale Plasmakonzentration wird bei oraler Diclofenac-Aufnahme nach 20 Minuten erreicht, mit i.m.-Spritze nach 15 Minuten. Der Spritzerei mangelt es an einer soliden Datenlage. Komplikationen trotz sachgerechter Injektion Die Gefahren hingegen sind nicht zu unterschätzen: Trotz sachgerechter Injektion wurden für NSAR und Tramadol schwere Komplikationen beschrieben. Insbesondere das Risiko für anaphylaktische Reaktionen ist deutlich erhöht. In der Fachinformation für Diclofenac wird deshalb die Bereithaltung eines Notfallbestecks nebst einstündiger Überwachung des Patienten gefordert. Außerdem kann es durch versehentliche intra- oder paraarterielle Injektion zu einer aseptischen Nekrose (Nicolau-Syndrom) kommen, die operativ saniert werden muss. Mangels rationaler Indikation für Injektionen hat die deutsche Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Kreuzschmerz eine starke Negativempfehlung ausgesprochen. Die parenterale Anwendung von Metamizol bei Rückenschmerzen lehnt Chenot ebenfalls ab. Die Injektion (i.m. und i.v.) steigert nachweislich das Risiko für hypotensive und anaphylaktische Reaktionen, ohne dass die Wirkung bisher in Studien belegt wäre. Auch die Neuraltherapie kommt bei Rückenschmerzen häufig zum Einsatz. Im weiteren Sinn versteht man darunter jegliche Injek tion eines Lokalanäthetikums zur Schmerzlinderung. Das „Quaddeln“ zählt ebenso dazu wie das gezielte Anspritzen von Nerven oder Myogelosen. Injiziert wird meist „da, wo’s wehtut“ („Davos-Methode“). Weniger verbreitet ist die Neuraltherapie im engeren Sinn (nach Hunecke), bei der in sog. Störfelder gespritzt wird. Ein Wirksamkeitsnachweis bei muskuloskelettalen Beschwerden steht allerdings noch aus. Dagegen drohen ernste Komplikationen wie Pneumothorax, anaphylaktischer Schock, Herzrhythmusstörungen und epileptische Anfälle, schreibt Chenot. Die NVL Kreuzschmerz sprechen sich ebenso wie die Leitlinie Nackenschmerz der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) gegen die Injektion von Lokalanästhetika aus. Auch österreichischen Leitlinien ist keine Empfehlung zu entnehmen. Für die Wirkung von Kortison-Spritzen bei unspezifischem Rückenschmerz gibt es bisher keine überzeugenden Studien, bemängelt der Allgemeinmediziner. Von einer ungezielten intramuskulären Injektion ist kein Vorteil gegenüber der oralen Steroidtherapie zu erwarten. Letztere hat sich bei Rückenschmerzen bereits als ineffektiv erwiesen. Ein gezieltes Anspritzen von Nervenwurzeln oder Facettengelenken gelingt nicht ohne Bildgebung, selbst das Ileosakralgelenk wird meist verfehlt. Studien zufolge hat die gezielte Steroidtherapie allenfalls kurzfristige Effekte, aber keinen anhaltenden Einfluss auf chronische Schmerzen. Gleichzeitig drohen schwerwiegende infektiöse Komplikationen und aseptische Knochennekrosen. Schließlich lauern juristische Fallstricke: Bei der Aufklärung muss der Arzt neben den besonderen Risiken von Spritzenbehandlungen (Blutung, Verletzung, Infektion) auch spezielle Gefahren durch die applizierte Substanz darlegen. Außerdem muss er Alternativen aufzeigen, vor allem wenn eine orale Applikation möglich ist. Wegen der oft unzureichend dokumentierten Information der Patienten könnte ein Aufklärungsfehler angenommen werden. Chenot JF, internistische praxis 2017; 57: 474–478 KOMPLEMENTÄRMEDIZIN ■ Vier von zehn Melanompatienten ergänzen ihre Krebstherapie mit alternativen Heilmethoden. Experten empfehlen, sie über potenzielle Wechselwirkungen mit der Krebstherapie zu informieren. Eine Arbeitsgruppe befragte an sieben deutschen Hautkrebszentren 1089 Melanompatienten. Ergebnis: 41 Prozent nutzten zusätzlich zur konventionellen Behandlung Komplementär- oder Alternativmedizin. 63,1 Prozent nahmen Substanzen auf biologischer Basis ein. 56,8 Prozent der entsprechenden Patienten gaben an, dass ihnen die begleitende Therapie helfen würde. Befragte, die nichtschulmedizinische Mittel oder Verfahren nutzten, waren physisch aktiver und nahmen öfter psychosoziale Unterstützung und Selbsthilfegruppen in Anspruch im Vergleich zu denen, die keine alternative Heilmethode anwandten. Viele der Teilnehmer gaben an, sich in der Familie beziehungsweise bei Freunden (41 Prozent) sowie in Printmedien (41,7 Prozent) über die begleitende Therapie informiert zu haben. Die Studienautoren empfehlen daher, das Thema „alternative Methoden“ regelmäßig in die Beratung von Melanompatienten einzubeziehen und sich selbst Zugang zu evidenzbasierte Informationen darüber zu beschaffen, um Interaktionen mit konventionellen Mitteln vermeiden zu können. ESB Loquai C et al., Eur J Cancer 2017; 71: 70–79 FOTO: ISMAGILOV / ISTOCK Allegra 120 mg Filmtabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 120 mg Fexofenadinhydrochlorid, entsprechend 112 mg Fexofenadin. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, prägelatinierte Maisstärke, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat. Filmüberzug: Hypromellose, Polyvidon K30, Titandioxid (E 171), hochdisperses Siliciumdioxid, Macrogol 400, rotes Eisenoxid (E 172), gelbes Eisenoxid (E 172) • Anwendungsgebiete: Allegra 120 mg wird angewendet bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren und älter zur Linderung der Symptome der saisonalen allergischen Rhinitis. • Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile • Zulassungsinhaber: sanofi-aventis, Wien • Abgabe: Apothekenpflichtig. • Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihistaminika zur systemischen Anwendung; ATC-Code: R06A X26 • Stand der Information: Jänner 2016. Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie ggf. Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Fentanyl 1A Pharma 37,5 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 25 μg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 50 μg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 75 μg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl 1A Pharma 100 μg/h - transdermales Matrixpflaster. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Fentanyl 1A Pharma 37,5 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster: Jedes transdermale Pflaster setzt 37,5 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 15,75 cm 2 Absorptionsfläche enthält 8,66 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 8,66 mg raffiniertes Sojaöl. Fentanyl 1A Pharma 150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster: Jedes transdermale Pflaster setzt 150 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 63 cm 2 Absorptionsfläche enthält 34,65 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 34,65 mg raffiniertes Sojaöl. Fentanyl 1A Pharma 25 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (10,5 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 5,78 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 25 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 5,78 mg. Fentanyl 1A Pharma 50 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (21 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 11,56 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 50 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 11,56 mg. Fentanyl 1A Pharma 75 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (31,5 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 17,34 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 75 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 17,34 mg. Fentanyl 1A Pharma 100 μg/h - transdermales Matrixpflaster: 1 transdermales Pflaster (42 cm 2 Absorptionsfläche) enthält 23,12 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 100 Mikrogramm/Stunde. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Sojabohnenöl, raffiniert: 23,12 mg. Wirkstoffgruppe: Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika; Opioide; Phenylpiperidin-Derivate. ATC-Code: N02A B03. Anwendungsgebiete: Erwachsene: Starke chronische Schmerzen, die nur mit Opioid-Analgetika ausreichend behandelt werden können. Kinder: Langzeitbehandlung von Kindern ab 2 Jahren mit schweren chronischen Schmerzen, die eine Opioidbehandlung erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, hydriertes Kolophonium, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile; akute oder postoperative Schmerzen, da eine Dosistitration bei kurzzeitiger Anwendung nicht möglich ist und weil dies zu einer schweren oder lebensbedrohlichen Hypoventilation führen kann; schwere Atemdepression. Liste der sonstigen Bestandteile: Schutz-/Abziehfolie: Polyethylen-terephthalat-Folie, silikonisiert. Selbstklebende Matrixschicht: hydriertes Kolophonium, 2-Ethylhexylacrylat-Vinylacetat-Copolymerisat, raffiniertes Sojaöl. Trägerfolie: Polyethylen-terephthalat. Nur Fentanyl 1A Pharma 37,5 und 150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster: blaue Bedruckung. Inhaber der Zulassung: 1A Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Suchtgift, Abgabe auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Stand der Information: Mai 2015. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekten sowie Angaben zu Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Rasagilin ratiopharm 1 mg Tabletten. Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 1 mg Rasagilin (als Mesilat). Anwendungsgebiete: Rasagilin ratiopharm ist zur Behandlung der idiopathischen Parkinson-Krankheit (PK) als Monotherapie (ohne Levodopa) oder als Zusatztherapie (mit Levodopa) bei Patienten mit End-of-dose-Fluktuationen indiziert. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den arzneilich wirksamen Bestandteil oder einen der sonstigen Bestandteile. Gleichzeitige Behandlung mit anderen Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmern (einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel und Naturheilmittel, z.B. Johanniskraut) oder Pethidin (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Mindestens 14 Tage müssen zwischen dem Absetzen von Rasagilin und der Einleitung einer Behandlung mit MAO-Hemmern oder Pethidin liegen. Rasagilin ist bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion kontraindiziert. Pharmakotherapeutische Gruppe: Anti-Parkinson-Mittel, Monoaminoxidase-B-Hemmer, ATC-Code: N04BD02. Liste der sonstigen Bestandteile: Mannitol (Ph. Eur.), Maisstärke, Vorverkleisterte Stärke (aus Mais), Hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure (Ph. Eur.),Talkum. Art und Inhalt des Behältnisses: Blisterpackungen: Aluminium/Aluminium-Blisterpackungen zu 7, 10, 28, 30, 100 oder 112 Tabletten. Perforierte Aluminium/Aluminium-Blisterpackungen mit 10 x 1, 30 x 1 und 100 x 1 Tabletten zur Abgabe von Einzeldosen. Flaschen: Weiße Hochdruckpolyethylen-Flasche mit oder ohne kindersichere Verschlusskappe mit 30 Tabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: Teva Pharma B.V., Swensweg 5, 2031 GA Haarlem, Niederlande. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 09/2015. Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der Europäischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar. Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und zutreffendenfalls Angaben über die Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Heumann’s Blasen- und Nierentee Solubitrat. Zusammensetzung: 1,2 g Teeaufgusspulver (= 1 Messlöffel) enthalten: Dickextrakt aus Betulae folium (Birkenblätter, DEV 4 - 8 : 1) 224 mg, (Auszugsmittel: Wasser), und Dickextrakt aus Solidaginis herba (Riesengoldrutenkraut, DEV 4 - 7 : 1) 250 mg, (Auszugsmittel: Wasser). Maltodextrin, Ammoniak-Zuckercouleur E 150c, Orangenaroma, Karamellaroma, Saccharin-Natrium, Bitterfenchelöl. Anwendungsgebiete: Zur Durchspülung bei krampfartigen und entzündlichen Erkrankungen der Harnwege, Nierengrieß, zur Vor- und Nachsorgebehandlung bei Harnsteinen. Heumann’s Blasen- und Nierentee Solubitrat wird angewendet bei Erwachsen und Jugendlichen ab 12 Jahren. Zulassungsinhaber: sanofi-aventis, Wien; Abgabe: Rezeptfrei, apothekenpflichtig. Pharmakotherapeutische Gruppe: Urologika. ATC-Code: G04BX; Stand der Information: Dezember 2014. Voltaren ® 25 mg – Filmtabletten/Voltaren ® 50 mg - Filmtabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Eine Filmtablette enthält: Diclofenac-Natrium 25 mg bzw. 50 mg. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 16 mg bzw. 25 mg Lactose-Monohydrat. Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: hochdisperses Siliciumdioxid, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium, Povidon, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat. Tablettenfilm: Hydroxypropylmethylcellulose, gelbes Eisenoxid (E 172), gereinigter Talk, Titandioxid (E 171), Methacrylsäure-Copolymer, Polyethylenglycol 8000, Silicon-Antischaumemulsion, Eisenoxid rot (E 172), Macrogolglycerolhydroxystearat 40. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung folgender Schmerzzustände: Schmerzhafte Affektionen bei entzündlichen und degenerativen rheumatischen Erkrankungen wie chronische Polyarthritis, Spondylarthritis ankylosans, Arthrosen, Spondylarthrosen und Spondylarthritis; Posttraumatische schmerzhafte Entzündungen, wie z.B. nach Verstauchungen; schmerzhafte postoperative Entzündungs- und Schwellungszustände (z.B. nach zahnärztlichen oder orthopädischen Eingriffen); akute Gichtanfälle; Spondylogene Schmerzsyndrome; extraartikulärer Rheumatismus; schmerzhafte, entzündliche Zustände in der Gynäkologie (z.B. als Adjuvans bei Adnexitis) oder in der Hals-, Nasen-Ohrenheilkunde (z.B. als Adjuvans bei Pharyngotonsillitis, Otitis); primäre Dysmenorrhoe; Fieber allein ist keine Indikation. Gegenanzeigen: Voltaren 25 mg bzw. 50 mg – Filmtabletten dürfen nicht angewendet werden bei: Bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1. genannten sonstigen Bestandteile: Asthmaanfällen, Hautreaktionen oder akuter Rhinitis nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) in der Anamnese (siehe Abschnitt 4.4); Hämatologischen Erkrankungen (z.B: Blutbildungsstörungen, Porphyrie, hämorrhagische Diathese); Schwerer Herzinsuffizienz; Aktiven peptischen Ulcera oder Blutungen; Wiederkehrenden peptischen Ulcera oder Blutungen (zwei oder mehr Episoden nachgewiesener Ulceration oder Blutung in der Anamnese); Gastrointestinaler Blutung oder Perforation in der Anamnese, bedingt durch vorangegangene Therapie mit NSAR; Zerebrovaskulärer Blutung; Akuten starken Blutungen; Schwerer Leberinsuffizienz (siehe Abschnitt 4.4); Schwerer Niereninsuffizienz (siehe Abschnitt 4.4); einer Schwangerschaft im letzten Trimenon und während der Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6); 25 mg: Kindern bis zum vollendeten 9. Lebensjahr; 50 mg: Kindern und Jugendlichen bis zum 14. Lebensjahr, da eine körpergewichtsbezogene Dosierung mit Voltaren 50 mg Filmtabletten nicht möglich ist. Für diese Personengruppen steht Dicofenac in anderen Darreichungsformen zur Verfügung. Pharmakotherapeutische Gruppe: Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika, Essigsäurederivate und verwandte Substanzen, ATC-Code: M01A B05. Inhaber der Zulassung: Novartis Pharma GmbH, Stella-Klein-Löw-Weg 17, 1020 Wien. Verschreibungs-/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Weitere Informationen zu den Abschnitten Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkung mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekte entnehmen Sie bitte den veröffentlichten Fachinformationen. Stand: 11/2013. Cetirizin Genericon 10 mg Filmtabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält 10 mg Cetirizindihydrochlorid. Sonstige Bestandteile: mit bekannter Wirkung: Lactose-Monohydrat (101,8 mg). Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, kolloidales Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Talk, Maisstärke. Tablettenüberzug: Opadry weiß bestehend aus Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Titandioxid (E171), Macrogol 4000 und Natriumcitrat. Anwendungsgebiete: Cetirizin Genericon wird angewendet bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen: zur Linderung nasaler und okulärer Symptome einer saisonalen und chronisch allergischen Rhinitis; zur Linderung von Symptomen bei chronischer idiopathischer Urtikaria. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit bzw. Überempfindlichkeit in der Anamnese gegen den Wirkstoff, einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile, Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min. Säuglinge und Kinder unter 2 Jahren, da noch keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihistaminika zur systemischen Anwendung. Piperazin-Derivate. ATC-Code: R06AE07. Cetirizin Genericon 10 mg Filmtabletten, OP zu 10 und 30 Stück, Rezeptfrei, apothekenpflichtig. Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 5 mg Desloratadin. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose; Mannitol (E421); Magnesiumstearat; Tablettenüberzug: Opadry ® Blue Filmüberzug enthält: Hypromellose; Hydroxypropylcellulose; Titandioxid (E171); Indigocarmin, Aluminiumlack (E132). Anwendungsgebiete: Desloratadin Genericon ist indiziert bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 12 Jahren und älter) für die Besserung der Symptomatik bei: allergischer Rhinitis (siehe Abschnitt 5.1); Urtikaria (siehe Abschnitt 5.1). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile oder gegen Loratadin. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Antihistaminika zur systemischen Anwendung; ATC-Code: R06AX27. Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten, OP zu 10 und 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig. Levocetirizin Genericon 5 mg Filmtabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Levocetirizindihydrochlorid. Jede Filmtablette enthält 5 mg Levocetirizindihydrochlorid (entsprechend 4,2 mg Levocetirizin). Sonstige Bestandteile: Jede Filmtablette enthält 64,0 mg Lactose-Monohydrat. Tablettenkern: 64,0 mg Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (E572). Filmüberzug: Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Macrogol 400. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der chronischen idiopathischen Urtikaria. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Levocetirizin, andere Piperazinderivate oder einen der sonstigen Bestandteile. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lapp-Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihistaminika zur systemischen Anwendung, Piperazinderivate. ATC-Code: R06A E09. Levocetirizin Genericon 5 mg Filmtabletten, OP zu 10 und 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig. Montelukast Genericon 5 mg Kautabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Kautablette enthält Montelukast-Natrium, entsprechend 5 mg Montelukast. Sonstiger Bestandteil: 1,5 mg Aspartam (E 951) pro Kautablette. Liste der sonstigen Bestandteile: Cellulose, Mannitol, Croscarmellose-Natrium, Niedrig substituierte Hydroxypropylcellulose, Kirscharoma, Aspartam (E 951), Eisenoxid rot, Magnesiumstearat. Anwendungsgebiete: Die 5 mg Kautabletten sind indiziert als Zusatztherapie zur Asthmabehandlung bei Patienten mit leichtem bis mäßiggradigem chronischem Asthma, das mit inhalativen Corticosteroiden nur unzureichend kontrolliert werden kann und bei denen „nach Bedarf“ angewendete, schnell wirkende ß-Agonisten nur eine unzureichende klinische Asthmakontrolle bieten. Die 5 mg Kautabletten können außerdem Patienten mit leichtem chronischem Asthma eine alternative Behandlungsoption zu niedrig dosierten, inhalativen Corticosteroiden bieten, wenn in jüngster Zeit keine schweren Asthma-Anfälle aufgetreten sind, bei denen der Einsatz eines oralen Corticosteroids erforderlich war und der Patient nicht in der Lage ist, inhalative Corticosteroide anzuwenden (siehe Abschnitt 4.2). Die 5 mg Kautabletten sind außerdem indiziert zur Asthma-Prophylaxe, wenn die maßgebliche Komponente eine durch körperliche Belastung ausgelöste Bronchokonstriktion ist. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels. Pharmakotherapeutische Gruppe: Leukotrienrezeptor-Antagonisten. ATC-Code: R03D C03. Montelukast Genericon 5 mg Kautabletten, OP zu 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Montelukast Genericon 10 mg Filmtabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält Montelukast-Natrium, entsprechend 10 mg Montelukast. Sonstiger Bestandteil: 89,3 mg Lactose-Monohydrat pro Filmtablette. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Cellulose; Lactose-Monohydrat; Croscarmellose-Natrium; niedrig substituierte Hydroxypropylcellulose; Magnesiumstearat. Tablettenhülle: Hypromellose; Hydroxypropylcellulose; Titandioxid; Eisenoxid gelb; Eisenoxid rot. Anwendungsgebiete: Die 10 mg Filmtabletten sind indiziert als Zusatztherapie zur Asthmabehandlung bei Patienten mit leichtem bis mäßiggradigem chronischem Asthma, das mit inhalativen Corticosteroiden nur unzureichend kontrolliert werden kann und bei denen „nach Bedarf“ angewendete, schnell wirkende ß-Agonisten nur eine unzureichende klinische Asthmakontrolle bieten. Bei Asthmapatienten kann Montelukast auch zur Linderung saisonal bedingter allergischer Rhinitis beitragen. Die 10 mg Filmtabletten sind außerdem indiziert zur Asthma-Prophylaxe, wenn die maßgebliche Komponente eine durch körperliche Belastung ausgelöste Bronchokonstriktion ist. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels. Pharmakotherapeutische Gruppe: Leukotrienrezeptor-Antagonisten. ATC-Code: R03D C03. Montelukast Genericon 10 mg Filmtabletten, OP zu 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten.

Medical Tribune j Nr. 16 j 19. April 2017 MEDIZIN 15 „Homöopathie ist Placeboeffekt at its best!“ INTERVIEW ■ Dr. Natalie Grams kehrte während der Recherche für ein Buch, das eine Verteidigungsschrift für die Homöopathie hätte werden sollen, dieser den Rücken zu. Heute sieht sie Homöopathie als möglichen Hinweis, dass die ärztliche Gesprächszeit wieder besser honoriert werden muss. FOTO: GUDRUN HOLDE-ORTNER SIMONE PETER Wie kamen Sie zur Homöopathie, und warum änderten Sie Ihre Meinung derart grundlegend, als Sie für Ihr Buch recherchierten? Grams: Ich kam wie viele andere Homöopathie-Befürworter aufgrund einer persönlichen positiven Erfahrung zur Homöopathie und bin dort lange Jahre geblieben. Gezweifelt habe ich nur sehr selten, und wenn, habe ich es rasch verdrängt. Ich habe mich auf den pragmatischen Ansatz „Ich sehe ja jeden Tag, dass es funktioniert“ verlassen und den Fehler ansonsten auf die Wissenschaft geschoben („Sie ist eben noch nicht so weit, die Wirkung der Homöopathie zu erfassen“). Mein Buch sollte deshalb zunächst eine Verteidigungsschrift für die Homöopathie werden. Leider musste ich mich dadurch erstmals wirklich mit der Kritik an der Homöopathie auseinandersetzen und musste am Ende einsehen, dass die Homöopathie keine Arzneitherapie, kein Teil der Medizin ist. Der Fehler liegt auf Seiten der Homöopathen, nicht auf der Seite der Wissenschaft – leider. Was ist im 21. Jahrhundert von den Ursprüngen der Homöopathie übrig? Grams: Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, kann kein Vorwurf gemacht werden, im Gegenteil: Er hat vor 200 Jahren mit seiner Abkehr von der damals üblichen Medizin, die v.a. aus Aderlässen, Brechkuren und Schröpfen bestand, sehr viel Gutes getan. Er war einer der Ersten, die sich für Hygiene und eine frühe Form der „Seelenschau/Redekur“ einsetzten. Heute wissen wir jedoch, dass seine Grundannahme, ein Stoff würde bei der Potenzierung nicht nur verdünnt, sondern auch „dynamisiert“, falsch ist. Auch das Ähnlichkeitsprinzip hat sich nicht bestätigt. Beide Postulate werden auch in Zukunft nicht belegt werden, da sie gesichertem Wissen und Naturgesetzen widersprechen. Von einer spezifisch wirksamen Arzneitherapie kann nicht mehr ausgegangen werden. Wo nichts ist, kann auch nichts wirken. Das sehen wir auch in der überwiegenden Zahl der gut gemachten klinischen Studien. Was übrig bleibt, ist eine Scheintherapie, die tradierte psychologische Mechanismen und die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers nutzt. Wie lässt sich erklären, dass noch immer so viele Ärzte an die Wirkung homöopathischer Mittel glauben? Grams: Ärztinnen und Ärzte werden nicht in erster Linie wissenschaftlich ausgebildet. Auch das kritische Denken kommt zu kurz. Man meint, mit Erfahrungen Evidenz toppen zu können – ein Relikt der 1990er-Jahre, als die Dualität in der Medizin so hochgehalten wurde. Außerdem ist es ein lukratives Zusatzgeschäft, das einen Ausweg aus der stupiden und stressigen Praxismühle erlaubt. Da ist ein zu genauer Blick mitunter auch ein existenzielles Wagnis. Kurz: Man sägt doch nicht den Ast ab, auf dem man sitzt. Dr. Natalie Grams, Ärztin, Autorin und Leiterin des Informationsnetzwerks Homöopathie 1 Was sind die häufigsten Argumente der Befürworter, und wie kann man diese entkräften? Grams: „Meine Erfahrung sagt mir“ und „So viele zufriedene Patienten können nicht irren“ – das sind im Grunde genommen gar keine Argumente. Es sind falsche Zuschreibungen. Dass sich unter homöopathischer Therapie vieles verändert, natürlich auch zum Guten, kann ja nicht bestritten werden. Das ist schon allein der Zeit geschuldet. Aber es besteht keine kausale und spezifisch arzneiliche Wirkung. Freuen wir uns doch einfach darüber, dass uns die Homöopathie zeigt, wie oft es offenbar keine Medikamente braucht. Wie kann man sich erklären, dass es derart widersprüchliche Ergebnisse zur Wirksamkeit gibt? Grams: Sie sind eigentlich gar nicht widersprüchlich, wenn man von einigen statistischen Artefakten einmal absieht. Viel schlimmer ist, dass sie bewusst oder unbewusst falsch von Homöopathinnen und Homöopathen dargestellt werden, oder klinische Forschungsergebnisse mit Versorgungsstudien („Patienten finden die Homöopathie toll“) beantwortet werden. Eine Unwirksamkeit kann im Übrigen nicht „bewiesen“ werden. Eine Wirkung über Placeboniveau hinaus sollte von einer als so potent beschriebenen Maßnahme wie jener der Homöopathie aber leicht möglich sein. Sie hat es jedoch in 200 Jahren nicht geschafft, diese Belege glaubhaft vorzuweisen. In einer Studie 2 wiesen Sepsispatienten, die zur konventionellen Therapie auch homöopathisch behandelt wurden, eine höhere Überlebensrate auf. Wie kann man sich das erklären? Grams: Betont werden muss, dass die Homöopathie in dieser Studie nur ein Zusatz zur normalen intensivmedizinischen Behandlung war. Dass die Homöopathie der Intensivmedizin überlegen sei, kann hieraus sicher nicht abgeleitet werden. Zunächst könnte es sich einfach um ein Zufallsergebnis handeln, dass die Homöopathiegruppe lange nach Ende der Behandlung der Sepsis auf der Intensivstation eine statistisch signifikant geringere Sterberate aufwies. Die Autoren beschreiben nicht, welche Überlegungen dazu geführt haben, genau den Endpunkt „Sterberate sechs Monate nach Therapiebeginn“ zu wählen. In dieser Konstellation liegt immer der Verdacht nahe, dass der Endpunkt auf Basis der vorliegenden Daten definiert wurde. Weil man in großen Datenmengen immer auch Daten findet, die einen signifikanten Unterschied aufweisen, ist dieses Vorgehen für klinische Studien zum Wirkungsnachweis unzulässig. Es fällt auf, dass es zwischen Placebo- und Homöopathiegruppe Unterschiede in den Ausgangsdaten gegeben hat: Der durchschnittliche Puls lag in der Homöopathiegruppe bei 102,7 pro Minute, in der Placebogruppe bei 112,9. In der Homöopathiegruppe lag der Puls bei 22 von 33 Patientinnen und Patienten über 90 pro Minute, in der Placebogruppe waren es 30 von 34. In der Homöopathiegruppe wiesen 21 von 33 eine unnormale Leukozytenzahl auf, in der Placebogruppe waren es 29 von 34. Der Homöopathiegruppe ging also es durchwegs besser. Ich würde die Gegenfrage stellen: Was ist wahrscheinlicher: dass die Gabe von wirkstofflosen Zuckerkügelchen die Langzeit-Überlebensrate verbessert hat oder dass der tendenziell schlechtere Zustand der Placebogruppe sich in einer verminderten Überlebensrate geäußert hat? In Ihrem Buch 3 schreiben Sie, dass Schulmediziner auch etwas von Homöopathen lernen können. Grams: Die Homöopathie schafft es, der Patientin, dem Patienten ein gutes Gefühl zu geben. Das fehlt im normalen Medizinalltag leider zu oft. Auch finde ich den Ansatz, mehr auf die Selbstheilungsfähigkeit zu setzen, gut. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit wird nicht abgegeben, sondern kann durch eine gesunde Lebensführung mitgestaltet werden. Allerdings ist Medizin keine Wellness – das gute Gefühl alleine zählt nicht bedingungslos. Vielleicht ist die Homöopathie auch ein Hinweis, dass die ärztliche Gesprächszeit besser honoriert werden muss … Homöopathie hilft der Patientin, dem Patienten über die Zeit, in der es ihr oder ihm schlecht geht. Man schaut gemeinsam nach dem geeigneten Mittel oder sucht es sich in einem Repertorium heraus. Dabei vergeht Zeit, man wähnt sich gut behandelt, schaut gut auf sich – Placeboeffekt at its best! Wenn der Schwindel mit der Information in den Globuli nicht wäre und das ethische Problem der unerklärten Placebogabe, wäre Homöopathie perfekt. 1 www.netzwerk-homoeopathie.eu 2 Frass M et al., Homeopathy 2005; 94: 75–80 3 „Homöopathie neu gedacht“, ISBN 978-3-662-45337-7 WERBUNG Ärzte in Österreich vertrauen bei der Behandlung von Allergien dem kostengünstigen Allergie-Experten Genericon. 1 Desloratadin Genericon (Referenzpräparat Aerius ® ) ▶ –54% günstiger -> d.b. „Mehr Luft fürs Verordnungsbudget“ 2 ▶ Bei allergischer Rhinitis und Urtikaria ab 12 Jahren 3 ▶ Desloratadin Genericon ist das am meisten verordnete Desloratadin in Österreich! 4 Levocetirizin Genericon (Referenzpräparat Xyzall ® ) ▶ –22% günstiger -> d.b. „Mehr Luft fürs Verordnungsbudget“ 5 ▶ Stark wirksam 6,7 ab 6 Jahren 8 Cetirizin Genericon (Referenzpräparat Zyrtec ® ) ▶ –31% günstiger -> d.b. „Mehr Luft fürs Verordnungsbudget“ 9 ▶ Bei allergischer Rhinitis und Urtikaria ab 6 Jahren 10 Montelukast Genericon (Referenzpräparat Singulair ® ) ▶ Zusatztherapie zur Asthmabehandlung 11 ▶ Linderung saisonal bedingter allergischer Rhinitis (10 mg Dosierung) 11 Etagenwechsel Wenn aus einer allergischen Rhinitis Asthma bronchiale wird: Salmecomp ® (Referenzpräparat Seretide ® Diskus ® ) ▶ Millionenfach bewährte Wirkstoffkombination (Salmeterol/Fluticason) 12 ▶ –35% günstiger -> d.b. „Mehr fürs Verordnungsbudget“ 13 ▶ Die beiden Basisdosierungen von Salmecomp ® (50/100 µg und 50/250 µg) können von jeder Ärztin oder jedem Arzt erstverordnet werden (green box) 14 Die breite Palette an Genericon Allergie- und Asthma-Arzneimitteln bringt Österreichs Ärztinnen und Ärzten mehrere Therapie- und Kombinationsmöglichkeiten. Das bedeutet für die Patienten eine individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasste Therapie mit Genericon! Kontakt: Dr. Andreas Perktold, Produktmanager, Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., Tel.: +43 316/9003, E-Mail: genericon@genericon.at 1 Basis DPMÖ MAT 1 12/2016 Antihistaminika Filmtabletten Units 2 Vgl. KKP 04/2017 Aerius Filmtabletten 5 mg 30 Stück vs. Desloratadin Genericon Filmtabletten 5 mg 30 Stück 3 Siehe Fachinformation Desloratadin Genericon, Stand 11/2016 4 Basis DPMÖ MAT 1 12/2016 Wirkstoff Desloratadin 5 Vgl. KKP 04/2017 Xyzall Filmtabletten 5 mg 28 Stück vs. Levocetirizin Genericon Filmtabletten 5 mg 30 Stück bezogen auf 30 Stück 6 Potter P.C. et al. 2009. Comparison of the efficacy of levocetirizine 5 mg and desloratadine 5 mg in chronic idiopathic urticaria patients. Allergy 64: 569–604 7 Frossard N. et al. Inhibition of allergen-induced wheal and flare reaction by levocetirizine and desloratadine. Br J Clin Pharmacol. 65: 2 172-179 8 Siehe Fachinformation Levocetirizin Genericon, Stand 03/2014 9 Vgl. KKP 04/2017 Zyrtec Filmtabletten 10 mg 30 Stück vs. Cetirizin Genericon Filmtabletten 10 mg 30 Stück 10 Siehe Fachinformation Cetirizin Genericon, Stand 03/2014 11 Siehe Fachinformation Montelukast Genericon 10 mg Filmtabletten, Stand 09/2015 12 Basis DPMÖ MAT 1 12/2006 – MAT 1 12/2016 Units Salmeterol/Fluticason 13 Vgl. KKP 04/2017 Seretide Diskus standard mit Salmecomp 50/250 µg. „Seretide und Diskus sind Marken der GSK Unternehmensgruppe.“ 14 Siehe Erstattungscodex – EKO 2017, Symbolpackungen, 2017_04_Antihistaminika_PR_01 Fachkurzinformationen auf Seite XX Fachkurzinformationen auf Seite 14

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