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Medical Tribune 16/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 16 j 18. April 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich 1x täglich TRESIBA ® AT/TB/0118/0006 · Fachkurzinformation und Kontakt siehe Seite 14 Weniger Unsinn, mehr Evidenz Die österreichischen Geriater haben es getan, und die Dermatologen sind drauf und dran nachzuziehen: Mit der Erarbeitung von Empfehlungen im Sinne der „Choosing Wisely Initiative“ sollen Patienten vor belastenden Tests und Therapien, die wenig bringen, geschützt werden. ▶ SEITE 2 Aufschrei gegen Regierungspläne Die Regierung macht sich an die Umsetzung von Reformvorhaben bzw. geplanten Initiativen – und damit wenig Freunde: Persönliche Daten der Österreicher sollen für die Forschung freigegeben werden, darunter auch jene von ELGA, und bei der AUVA steht sogar eine Auflösung im Raum. Die Ärzteschaft läuft gegen beides Sturm. ▶ SEITE 4 Den Europäern mit 1. März 2018 geht Hellgelbe das Sperma Box aus UROLOGIE ■ Die Spermienkonzentration im europäischen Ejakulat hat sich seit 1973 halbiert – alte Väter sind ein Risikofaktor: MT mit berichtet 1. März 2018 vom EAU 2018 in Kopenhagen. Bad News aus Kopenhagen: Nicht nur der Sperm Count nimmt ab, sondern auch die Fruchtbarkeit. Die Daten sind alarmierend: Von 1973 bis 2011 sind sowohl die Spermienzahlen als auch die Spermienkonzentration in europäischem Ejakulat um 50 bis 60 Prozent zurückgegangen. Dies zeigte eine Metaanalyse tausender Publikationen zu diesem Hellgelbe Box Thema. Dem nicht genug, sagt Prof. Dr. Andrea Salonia von der Universität Vita Salute San Raffaele in Mailand: „Wir sehen mittlerweile, dass nicht nur der Sperm Count, sondern auch die Fruchtbarkeit abnimmt.“ Ein wesentlicher Faktor ist das Alter des Mannes. Mit der Zeit verschlechtert sich der Zustand des Spermas – Schäden am Erbgut gefährden nicht nur den Kinderwunsch, sondern könnten im Fall einer erfolgreichen Zeugung auch Nachteile für das Kind bedeuten. ▶ SEITE 9 Diese Woche: SCHWERPUNKT UROLOGIE ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Wegweisende Piloten Digitalisierung eröffnet im Kampf gegen Diabetes neue Optionen. Pilotprojekte zeigen, was geht. ▶ SEITE 5 Weniger Asthmatherapie Hat sich der Patient stabilisiert, empfehlen verschiedene Leitlinien ein „Step-down“. ▶ SEITE 7 Junge Lebensretter Studierende der MedUni Wien helfen jetzt mit, die Überlebensrate bei Herzstillstand zu erhöhen. ▶ SEITE 8 Alte Kontinenzprobleme Beim Urologie-Kongress in Dänemark wurde der Zusammenhang zwischen Blasenerkrankungen und Polypharmazie diskutiert. ▶ SEITE 10 Schlechte Aussichten Viele Ärzte scheuen sich, bei Behandlungsbeginn ein mögliches Therapieversagen anzusprechen. ▶ SEITE 13 Blutungskomplikationen So gelingt im Notfall die schnelle Antagonisierung bei Patienten unter Vitamin-K-Antagonisten. ▶ SEITE 15 FOTOS: CHESIIRECAT / GETTYIMAGES; REHA-ZENTRUM ALLAND Der Jugend turnus „Fit for Life“ richtet sich an junge Diabetiker. Neuer Lifestyle, made in Alland Im Rehabilitationszentrum Alland lernen Stoffwechselpatienten, wie sie ihre Gesundheit möglichst langfristig erhalten können, indem sie ihre Therapien und gesunde Ernährung in den Alltag integrieren. ▶ SEITE 6 Rekord bei Arznei-Plagiaten Der Handel mit gefälschten Arzneimitteln blüht, wie aus dem aktuellen Produktpirateriebericht des Finanzministeriums hervorgeht. Der österreichische Zoll hat im Vorjahr fast 55.000 Medikamentenplagiate beschlagnahmt, ein neuer Rekord seit dem Produktpirateriegesetz 2004. Nach wie vor sind gefälschte Potenzpillen die beliebteste heiße Ware der Arzneipiraten. Produziert werden die Arzneimittelplagiate fast zur Gänze in Indien. Neun von zehn Sendungen gehen per Post an die Kunden, die bei der Online-Bestellung oft hinterlistig getäuscht werden. ▶ SEITE 3 Wechselhafte Scheidenflora Bereits im 19. Jahrhundert beschrieb Albert Döderlein Milchsäurebakterien in der Scheidenflora. Ist die Scheidenflora im Kindesalter noch laktobazillenarm, steigt der Anteil dieser Bakterien mit der Pubertät auf 70 Prozent an, um in der Postmenopause, nach Absinken des Östrogenspiegels, wieder zurückzugehen. Inzwischen wurden über 250 verschiedene Bakterienspezies aus dem Scheidensekret isoliert, und man unterscheidet fünf verschiedene Typen von vaginalen Mikrobiomen, die alle die Fähigkeit teilen, Milchsäure zu produzieren. Das vaginale Mikrobiom wird auch durch Faktoren wie Menorrhoe, Geschlechtsverkehr oder Intimhygiene kurzzeitig beeinflusst. ▶ SEITE 12 © iStock.com/vm, Symbolpackung, Symbolabbildung, 2018_04_Rosuvastatin_I_MT_01 ERSTMALS TEILBAR Kraft braucht Verantwortung GREEN BOX AB MAI Fachkurzinformationen auf Seite 14

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