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Medical Tribune 17/2019

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SCHWERPUNKT GASTROENTEROLOGIE SEITEN 5–11 51. Jahrgang j Nr. 17 j 25. April 2019 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j /medonline.at Fettleber-Alarm am EASL/ILC GASTROENTEROLOGIE ■ Wien war heuer Gastgeber des Internationalen Leberkongresses. Die Experten sind besorgt: Sie erwarten in den nächsten Jahren einen weltweiten Anstieg der NASH-Fälle und folglich auch von Leberkrebs. FOTOS: SHIDLOVSKI/GETTYIMAGES; DAVID GREGORY AND DEBBIE MARSHALL Innerhalb von zehn Jahren nach der Diagnose einer nicht­alkoholischen Fettleber tritt bei elf Prozent der Patienten eine Zirrhose auf, bis hin zur Notwendigkeit einer Lebertransplantation oder bis zum hepatozellulären Karzinom. Und die Patienten werden nicht weniger: In einer britischen Studie fand man bei 21 Prozent der Jugendlichen eine Steatose, knapp die Hälfte davon wurde als fortgeschritten eingestuft. Am Kongress wurde diskutiert, ob Patienten mit NAFLD/NASH systematisch auf Leberkrebs getestet werden sollen. ▶ SEITEN 5, 6, 10 ■ AUS DEM INHALT 9 x Gesundheitspolitik Was ist gesundheitspolitisch eigentlich so in den Bundesländern los? Medical Tribune gibt einen Überblick über die neuesten Entwicklungen. ▶ SEITE 4 Land am Strome E­Autos werden in Österreich immer beliebter, sie kämpfen aber auch mit Vorurteilen. Sind sie wirklich teuer? MT hat nachgerechnet. ▶ SEITE 21 Rahmenprogramm Der Rahmenvertrag schafft gesetzliche Grundlagen für die neuen Primärversorgungseinheiten. Die Details regeln jedoch die Länder. ▶ SEITE 19 Das Krebsrisiko rechtfertigt ein Screening von Fettleber-Patienten, sagen Hepatologen. Generische Vorurteile Seit nunmehr 25 Jahren gibt es in Österreich bereits Generika. Trotzdem sind Ärzte und Apotheker noch immer nicht restlos von deren Gleichwertigkeit gegenüber dem Originalprodukt überzeugt. Das dokumentiert eine Befragung von 101 Allgemeinmedizinern (Kassen ärzten) und 50 Apothekern. Von den Ärzten haben 24 Prozent Zweifel an der Gleichwertigkeit (bei den Apothekern sind es gar 36 Prozent), weitere 16 Prozent sehen mögliche Qualitätsprobleme. Zu Unrecht, wie Experten betonen. ▶ SEITE 2 GREAT gegen Rückfälle Bei Morbus Basedow normalisieren sich die Werte von TSH und freien Schilddrüsenhormonen meist unter Thyreostatika­ Therapie. Nach dem Absetzen erleidet aber etwa die Hälfte der Betroffenen einen Rückfall. Welche Patienten hier ein besonders hohes Rezidivrisiko haben, lässt sich mit dem GREAT­ Score ermitteln. Damit könnte bei diesen Patienten eine frühere Bestrahlung oder Operation erwogen werden. Auf eine Immuntherapie für Morbus Basedow warten Experten weiterhin. ▶ SEITE 12 SGLT-2-Hemmer wirken am proximalen Tubulus. Antidiabetika für die Nieren SGLT­2­Inhibitoren hemmen die Rückresorption von Glukose aus dem Harn: Der Blutzucker sinkt. Das zufällig entdeckte nephroprotektive Potenzial dieser OADs könnte in Zukunft Teil der Therapie chronischer Niereninsuffi zienz werden. ▶ SEITE 15 Österr. Post AG WZ 02Z032751 W, Medizin Medien Austria GmbH, Grünbergstr. 15, 1120 Wien, Retouren an Postfach 100, 1350 Wien

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