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Medical Tribune 19/2017

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2 THEMA DER WOCHE

2 THEMA DER WOCHE Medical Tribune j Nr. 19 j 10. Mai 2017 Impressum Der Erfolg ist programmiert Internationale Wochenzeitung für Österreich www.medizin-medien.at www.medonline.at MEDIZIN-INFORMATIK ■ Ein Online-Studiengang der Tiroler Privatuniversität UMIT soll Mediziner im IT-Bereich fit machen. Zur Bewältigung ihres beruflichen Alltags werden sie am Computer schließlich immer mehr gefordert. Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Verlag und Herausgeber: Medizin Medien Austria GmbH 1120 Wien, Grünbergstr. 15 Tel.: (01) 54 600-0, Fax: (01) 54 600-710 Geschäftsführer: Thomas Zembacher Prokuristin: Pia Holzer Berater des Herausgebers: Univ.-Prof. Dr. med. Heinz F. Hammer Leitung Medizin Medien/Redaktion: Mag. (FH) Manuela Klauser, DW 650, m.klauser@medizin-medien.at Chefredaktion: Mag. Hans-Jörg Bruckberger, DW 620, h.bruckberger@medizin-medien.at Redaktion: Mag. Patricia Herzberger (Chefin vom Dienst), Mag. Anita Groß, Dr. med. Luitgard Grossberger, Iris Kofler, MSc Fax: DW 735, redaktion@medical-tribune.at Ständige Mitarbeiter: Mag. Nicole Bachler, Reno Barth, Univ.-Prof. Dr. med. Heinz F. Hammer, Univ.-Prof. Dr. med. Johann Hammer, Mag. Dr. med. Rüdiger Höflechner, Mag. Michael Krassnitzer, Mag. Karin Martin, Hannes Schlosser, Dr. med. Ulrike Stelzl, Mag. Petra Vock Lektorat: Mag. Eva Posch Layout und Herstellung: Günther Machek, Hans Ljung, Johannes Spandl Leitung Medizin Medien/Verkauf: Reinhard Rosenberger, DW 510, r.rosenberger@medizin-medien.at Anzeigen: sales@medizin-medien.at Anzeigenabwicklung: Mag. Edyta Konarzewska, DW 691, e.konarzewska@medizin-medien.at Aboservice Medical Tribune: 1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 24 Tel.: (01) 361 70 70-572 Fax: (01) 361 70 70-9572 aboservice@medizin-medien.at Bezugsbedingungen: Einzelpreis € 4,–, Jahresabo € 81,– (inkl. 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Gesellschafter der Medizin Medien Austria GmbH: Alleinige Gesellschafterin der Medizin Medien Austria GmbH ist Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen GmbH (SVHFI). Gesellschafter SVHFI sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 99,718%, Herr Holger Hüthig mit 0,102%, Frau Ruth Hüthig mit 0,09%, Herr Sebastian Hüthig mit 0,045% und Frau Beatrice Hüthig mit 0,045%. Anmerkungen des Verlages Mit der Einsendung eines Manuskriptes erklärt sich der Urheber damit einverstanden, dass sein Beitrag ganz oder teilweise in allen Ausgaben, Sonderpublikationen und elektronischen Medien der Medizin Medien Austria GmbH und der verbundenen Verlage veröffentlicht werden kann. Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfäl tigt, verwertet oder verbreitet werden. Zur besseren Lesbarkeit wurde an einigen Stellen die männliche Schreibweise gewählt, z.B. „Ärzte“ statt „Ärztinnen“. Dabei handelt es sich ausdrücklich um keine Bevorzugung eines Geschlechts. Leseranalyse medizinischer Fachzeitschriften HANNES SCHLOSSER „Wenn man sich umschaut im Krankenhausbereich und in den Arztpraxen, sieht man, die Durchdringung mit EDV-Systemen wird immer stärker. Man sieht Ärzte und Pflegekräfte ständig am Rechner, wobei Ärzte immer mehr dokumentieren müssen, um klinische und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Viele Ärzte haben oft schon das Gefühl, deshalb keine Zeit mehr für den Patienten zu haben.“ Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth leitet seit 2005 das Institut für Medizinische Informatik der 2001 vom Land Tirol gegründeten Privatuniversität UMIT in Hall in Tirol. Mit ihrer einleitenden Einschätzung skizziert sie eine Entwicklung, die seit vielen Jahren im Gange und beileibe nicht abgeschlossen ist. Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth Privatuniversität UMIT, Hall in Tirol Ammenwerth konstatiert verschiedene Gründe, warum oft mehr Frust als Lust vorherrschen, wenn Ärzte mit moderner IT arbeiten. Eine aktuelle Studie in Deutschland weist die Hälfte der Ärzte als Skeptiker gegenüber E-Health-Anwendungen aus. „Viele der Lösungen im IT-Bereich, die Ärzte nutzen sollen, gehen an deren Bedürfnissen vorbei, nicht zuletzt deshalb, weil sie häufig nur von Informatikern und nicht gemeinsam mit Ärzten entwickelt wurden“, meint die Medizininformatikerin. Als Beispiel für nicht benutzerfreundliche Systeme nennt sie KIS-Systeme in den Krankenhäusern, „Usability-Probleme“ gebe es aber auch bei den Praxissystemen im niedergelassenen Bereich. „Ein Arzt muss mit den Systemen arbeiten und sinnvoll umgehen können“, fordert Ammenwerth, nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer immer geringer werdenden Halbwertszeit von erworbenem medizinischen Wissen. Deshalb brauche der Arzt IT-Systeme, die ihm aktuelles Wissen präsentieren, die „allerdings nicht den Arzt ersetzen können, aber ihn darauf hinweisen: ,Du hast hier vielleicht etwas vergessen, dies oder jenes wäre gut, zu tun.‘“ Entschieden kritisiert Ammenwerth die derzeitige medizinische Ausbildung, in der IT allenfalls als Randfach unterrichtet werde. Universitätslehrgang In Kooperation mit dem Institut für Informatik an der Universität Innsbruck hat das von Ammenwerth geleitete Institut an der UMIT einen Universitätslehrgang „Health Information Management“ entwickelt, um die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, IT-Systeme besser zu verstehen und mitzugestalten. „Viele der Lösungen im IT-Bereich, die Ärzte nutzen sollen, gehen an deren Bedürfnissen Dieser richtet sich an Kliniker und niedergelassene Ärzte ebenso wie Pflegefachkräfte. Das berufsbegleitende Studium wird in einer Variante mit drei Semestern und einem (noch nicht endgültig akkreditierten) fünfsemestrigen Masterstudium angeboten. Abgesehen von einer dreitägigen Kennenlernphase am Beginn ist das gesamte Studium einschließlich aller Prüfungen online konzipiert. Damit wird es möglich, die aufzuwendenden zehn bis 15 Stunden wöchentlich dann zu absolvieren, wann es mit der beruflichen Tätigkeit am besten vereinbar ist. AU/GNRT/16/0032b vorbei, nicht zuletzt deshalb, weil sie häufig nur von Informatikern und nicht gemeinsam Gute Preise. Gute Besserung. Mehr Service. mit Ärzten entwickelt wurden.“ In der Pilotphase hat sich gezeigt, dass unter den Studierenden sehr rasch ein intensiver Austausch über Probleme und Lösungswege zu den gestellten Aufgaben entsteht. „Es ist eine tolle Möglichkeit, zeitunabhängig neben Beruf und Familie zu studieren und trotzdem eine Struktur zu haben, in der eine Gruppe da ist, die sich gegenseitig hilft“, betont Ammenwerth. Sie sieht in einem solchen Studiendesign auch einen Schritt in die Zukunft des Lernens: „Menschen, die lebenslang lernen müssen, sind immer weniger bereit, sich tagelang in einen Raum zu setzen, um einem Experten zuzuhören.“ Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth Das Studium ist von Anfang an durch praxisnahe Aufgaben geprägt, wobei zu den Schwerpunkten u.a. IT- und Prozessmanagement im Gesundheitswesen, E-Health und elektronische Gesundheitsakte sowie klinische Ordnungssysteme und semantische Interoperabilität zählen. Neben Ärzten, die sich weiterbilden wollen, „um die richtigen Fragen an ihren Software-Anbieter stellen zu können“, sieht Ammenwerth auch die Möglichkeit eines Berufsbildes für Medizinabsolventen: „Personen, die sich in beiden Fachgebieten auskennen, werden Rasagilin ratiopharm ® ersetzt AZILECT ® Anti-Parkinson-Mittel/MAO-B-Hemmer Ident zu AZILECT ® Jede Tablette enthält 1 mg Rasagilin (als Mesilat) 1 Tablette 1x täglich, unabhängig von den Mahlzeiten Grüne Box (IND-frei) Kostengünstig DAS ORIGINAL GENERIKUM IN DER GRÜNEN BOX Fachkurzinformationen auf Seite 14 Rasagilin_Ins_112x100_ABF_2.Welle_RZ.indd 1 09.12.16 10:43 von Softwarefirmen händeringend gesucht.“ Der erste Studiengang startet im Herbst 2017. Geplant ist in weiterer Folge auch, einzelne Module für Interessierte zugänglich zu machen. Gespräche mit der Ärztekammer, dafür Fortbildungspunkte zu vergeben, sind positiv angelaufen. Von ELGA bis Big Data Zu den großen Zukunftsthemen der medizinischen Informatik zählt Ammenwerth die derzeitige Fragmentierung der IT-Lösungen. Die Probleme ergeben sich aus einer Vielzahl von Systemen in den Krankenhäusern, dazu jenen im niedergelassenen Bereich, den Krankenkassen, den Apotheken und letztlich jenen der Patienten. „Das Ziel von ELGA ist es ja, diese Informationen zu integrieren und einrichtungsübergreifend zugreifbar zu machen.“ Dabei sieht Ammenwerth ELGA auf einem guten Weg und kann die anhaltende Kritik aus der Ärztekammer nicht nachvollziehen. Es stimme, dass eine Suchfunktion erst in Entwicklung ist, aber schon jetzt sind die gespeicherten Dokumente nicht unstrukturiert, sondern liegen in Standards (z.B. CDA) vor, die ein Auffinden möglich machen. Zu Ammenwerths eigenen Forschungsgebieten zählt eine Personalisierung bei entscheidungsunterstützenden Funktionen wie bei der Medikationsverordnung. Derzeit würden allzu häufige Warnhinweise die Anwender verleiten, diesen weniger Beachtung zu schenken. Mit dem Terminus „Alert fatigue“ hat die Alarmmüdigkeit sogar schon einen wohlklingenden Namen. Völlig neue Möglichkeiten Ein weiteres Forschungsfeld sind Patientenportale in Krankenhäusern. Ähnlich wie bei ELGA können dabei Patienten Einsicht nehmen in ihre vom jeweiligen Krankenhaus gespeicherten Daten. Aktuelle Untersuchungen zielen darauf ab, die Evidenz solcher Systeme zu hinterfragen. Ist es mehr als eine nette Serviceleistung oder verbessert es die Versorgung und rechtfertigt damit die entstehenden Kosten? Als einen Megatrend in der Medizin informatik bezeichnet Ammenwerth „Big Data“, auch „Data Science“ genannt. Es geht darum, die riesigen Datenmengen eines Krankenhauses mit jenen von Hausärzten und Krankenkassen zusammenzuführen und patientenübergreifend anonym auszuwerten. „Das ergibt ganz neue Möglichkeiten für die Public- Health-Forschung, etwa durch die Feststellung der Häufung von Diagnosen in einem bestimmten Kontext oder Hinweise, dass häufig gemachte Maßnahmen keinen Effekt haben.“ Info Nähere Informationen zum Studiengang „Health Information Management“: www.umit.at/him FOTO: HANNES SCHLOSSER

Medical Tribune j Nr. 19 j 10. Mai 2017 POLITIK & PRAXIS 3 Wien ist anders: Im Osten nichts Neues STANDESPOLITIK ■ Die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen, jetzt ist es fix: Thomas Szekeres bleibt Chef der Wiener Ärztekammer. 2 x 2 = 1 – jedenfalls laut Rechnung der Wiener Ärztekammer. Dort ist es Thomas Szekeres tatsächlich ge lungen, zum zweiten Mal eine Ärztekammerwahl nicht gewonnen zu haben und trotzdem am Ende den ersten Platz zu behalten, sprich als Präsident im Amt bestätigt zu werden. Der 55-Jährige schaffte es schon 2012, dank geschickter Koalitionsverhandlungen als Präsident aus der Vollversammlung hervorzutreten, obwohl sein Herausforderer Johannes Steinhart – so wie heuer wieder – eigentlich als Sieger aus den Wahlen hervorgegangen war. Wahlsieger ausgebootet Bei der jüngsten Kammer-Wahl am 25. März kam Szekeres mit seiner Liste auf 17 Mandate und lag damit deutlich hinter der ÖVP-nahen Ärztevereinigung von Johannes Steinhart. Dieser schaffte zwar 26 Mandate, wurde vom Zweitplatzierten Szekeres nun aber erneut ausgebootet. Dieser konnte in der Vollversammlung 49 von 90 Stimmen hinter sich vereinen (2012: 52). Für Beobachter der Wiener Standespolitik war die Wiederwahl Szekeres' letztendlich keine Überraschung. Schon im Vorfeld häuften sich die Hinweise darüber (MT berichtete), dass der Amtsinhaber gute Chancen auf eine Wiederwahl hat. APA/BRU ■ MELDUNGEN Die Ausstände der Krankenkassen Die neun Gebietskrankenkassen hatten Ende Dezember des Vorjahres insgesamt 844,4 Millionen Euro an Beitragsrückständen ausständig. Rund 45 Prozent davon oder 380 Millionen betrafen Dienstnehmer, der Rest Dienstgeber. Dies geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger durch Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) hervor. Gegenüber dem Jahr davor sind die Beitragsrückstände etwas kleiner geworden. Ende Dezember 2015 lagen sie noch bei 923,6 Millionen Euro. APA Vertrauen durch Erfahrung * Kein Durchblick bei CT/MRT Die langen Wartezeiten bei MRT- und CT-Untersuchungen sollen dank einer Vereinbarung der Wirtschaftskammer (WKO) mit der Sozialversicherung bis Jahresende vorbei sein. Volksanwalt Günther Kräuter (SPÖ) ist allerdings skeptisch. Er weist darauf hin, dass ihm die Vereinbarung nicht vorliege. Sollte die Umsetzung nicht „schleunigst funktionieren“, sei „ein Bundesgesetz der Ausweg“. Die Volksanwaltschaft habe zu den langen Wartezeiten laufend Beschwerden erhalten. Es gebe derzeit lediglich eine Punktuation, und die Wiener Gebietskrankenkasse habe zwischenzeitlich „überraschend“ die Chefarztpflicht wieder eingeführt, was eine Grundsatzdiskussion ausgelöst habe, so Kräuter, der davon ausgeht, dass zwischen WKO und Hauptverband Details noch in Verhandlung stehen. Das Verkürzen der Wartezeiten per Gesetz sei jedenfalls möglich. APA Neuer Rektor für Uni Innsbruck Die Medizinische Universität Innsbruck hat einen neuen Rektor: Der Universitätsrat hat, wie es heißt, nach Anhörung der drei vom Senat der MUI vorgeschlagenen KandidatInnen, in seiner außerordentlichen Sitzung am 03.05.2017 Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker einstimmig zum Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck für die Funktionsperiode 01.10.2017 bis 30.09.2021 gewählt. Im Vorfeld hatte der Senat vom ursprünglichen Dreier-Vorschlag einer Findungskommission gleich zwei Kandidaten ausgetauscht. RED Details sind den jeweiligen Fachinformationen zu entnehmen * Patel M.R., Mahaffey K.W., Garg J. et al. Rivaroxaban versus warfarin in nonvalvular atrial fibrillation. N Engl J Med. 2011; 365(10):883–91; Camm J., Amarenco P., Haas S. et al. XANTUS: A Real-World, Prospective,Observational Study of Patients Treated with Rivaroxaban for Stroke Prevention in Atrial Fibrillation. Eur Heart J. 2015:doi:10.1093/eurheartj/ehv466; Coleman Cl et al., REal-LIfe Evidence of stroke prevention in patientswith atrial Fibrillation – The RELIEF study. Int J Cardiol 203 (2016) 882-884; Hecker J. et al., Effectiveness and safety of rivaroxaban therapy in daily-care patients with atrial fibrillation - Results from the Dresden NOAC Registry http://dx.doi.org/10.1160/TH15-10-0840 Thrombosis and Haemostasis 115.5/2016; Ageno et al. Safety and effectiveness of oral Rivaroxaban versus standard anticoagulation for the treatment of symptomatic deep vein thrombosis (XALIA): an international prospective non-interventional study. Lancet Haematology, 2016;3(1):e12- e21; Tamayo, S. et al. Characterizing Major Bleeding in Patients With Nonvalvular Atrial Fibrillation: A Pharmacovigilance Study of 27 467 Patients Taking Rivaroxaban. Clin Cardiol. (2015 Jan 14). doi: 10.1002/clc.22373 1. Berechnungen basieren auf IMS Health MIDAS, Database: Monthly Sales Dec. 2016 und IMS Health DPMÖ Datenbank Stand März 2017. L.AT.MKT.04.2017.5740 www.xarelto.at Sämtliche praxisrelevanten Informationen für Sie nur wenige Klicks entfernt! Fachkurzinformationen auf Seite 14

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