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Medical Tribune 21/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 21 j 23. Mai 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Das Dogma vom sterilen Harn ist Geschichte Seitdem kürzlich ein „urinary microbiome“ entdeckt wurde, hat sich die Betrachtungsweise in vielen Bereichen der Medizin grundlegend verändert: Das lange vertretene klinische Dogma vom sterilen Harn wurde widerlegt durch den Nachweis lebender Bakterien, die im Harntrakt wohnen. Es gibt im Harntrakt ähnliche mikrobielle Gemeinschaften wie z.B. in der Haut, dem Gastrointestinaltrakt oder der Vagina, aber nach aktuellem Stand der Forschung finden sich auch große Unterschiede zwischen dem Harntrakt und anderen Körperregionen, die von Bakterien besiedelt sind. ▶ SEITE 15 Diagnose: Akute Fusionitis No risk, no fun, sagt man. So gesehen hat es das Management von Takeda dieser Tage lustig: Der japanische Konzern schluckt den irischen Konkurrenten Shire. Der ist etwa gleich groß wie Takeda selbst. Um den 62-Milliarden-Dollar-Deal zu stemmen, braucht Takeda einen Kredit über 31 Milliarden. Dafür steigt man in die Top Ten der Pharmabranche weltweit auf. In dieser grassiert jetzt das Übernahmefieber. ▶ SEITE 3 Forschungs-Coup: Schneller Test für Osteoporoserisiko HORIZON 2020 ■ Für die Entwicklung eines Vollblut-Messgerätes stehen Forschern in den nächsten vier Jahren vier Millionen Euro zur Verfügung. Das Ziel: Aus einem Tropfen Blut soll ein Point-of-Care-Messgerät sofort das Risiko anzeigen. Diabetiker können ihren Blutzuckerwert jederzeit rasch aus einem Tropfen Blut bestimmen, ohne dafür ein Labor aufsuchen zu müssen. Im Projekt „PoCOsteo“ soll ein Schnelltest entwickelt werden, der ähnlich simpel das Osteoporoserisiko anzeigt. Diese Idee konnte bei den Entscheidungsträgern des EU-Forschungsrahmenprogramms „Horizon 2020“ punkten. Eine weitere Entwicklung, die in den Startlöchern steht, ist ein Tischgerät, das die Bestimmung genomischer Parameter in weniger als einer Stunde ermöglicht. Dafür werden Einzelnukleotid-Polymorphismen und osteologisch relevante micro- RNAs untersucht. Am Osteoporoseforum in St. Wolfgang waren Details dazu zu hören. ▶ SEITE 10 Diese Woche: PLATTFORM RHEUMATOLOGIE ▶ Seite 9–13 ■ AUS DEM INHALT Woran es weltweit krankt Wirtschafts- und Sozialgeschichtler Dr. Nussbaumer spricht über globale Gesundheitsprobleme. ▶ SEITE 2 9 x Gesundheitspolitik Was ist gesundheitspolitisch in den Bundesländern los? MT gibt einen Überblick. ▶ SEITE 4 Spitalsbau im Ennstal Die Obersteiermark bekommt im Zuge der Spitalsreform ein neues Leitspital für den Bezirk Liezen. ▶ SEITE 4 Hilfe für CED-Patienten Selbsthilfegruppe und Nursing-Verband bieten mit einem „CED-Kompass“ Orientierungshilfe. ▶ SEITE 8 Bisphosphonate im Test Ihr Antifraktur-Effekt ist gut dokumentiert, aber wie sieht es auf lange Sicht rund um Bisphosphonate mit Nebenwirkungen aus? ▶ SEITE 12 Neue Studie zu PsA Analyse zeigt bei Psoriasis-Arthritis- Patienten gehäuftes Auftreten von Morbus Crohn und Uveitis. ▶ SEITE 13 FOTOS: YAKOBCHUKOLENA / GETTYIMAGES; WIKIMEDIA / JAMES HEILMAN, MD Bei verzögerter Drainage steigt die Mortalität. Pleuraergüssen auf der Spur Diagnostik und Therapie bei Pleuraerkrankungen: Beim Pneumothorax genügt oft eine einfache Nadelaspiration, beim Pleuraerguss ist die Behandlung komplexer – und die Ursachen höchst vielfältig. ▶ SEITE 7 Ambulante Sportpsychiatrie Die Sporttherapie hat nachgewiesenermaßen viele Benefits nicht nur auf körperlich-funktioneller, sondern auch auf psychischer/psychopathologischer Ebene – insbesondere bei Depressionen und Angsterkrankungen. Körperwahrnehmung, Stimmung, Antrieb werden verbessert, Symptome verringern sich. Doch wie lassen sich sporttherapeutische Aktivitäten aus dem stationären in den ambulanten Bereich erfolgreich transferieren? Tipps dazu gab es von der AG Sportpsychiatrie, der jüngsten in der ÖGPP, auf dem Psychiatrie-Kongress in Gmunden.▶ SEITE 6 Polymyalgie kann knifflig sein Patienten, die unter einer Polymyalgia rheumatica leiden, erhalten zu Beginn Kortison, und typischerweise ist damit eine rasche Besserung der Beschwerden zu erwarten. Bei zu schnellem Absetzen besteht allerdings die Gefahr von Rezidiven. Darüber sollten Betroffene vorab aufgeklärt werden, mahnte Univ.-Prof. Dr. Marcus Köller vom Kaiser-Franz-Josef-Spital am Wiener Rheumatag. In den vergangenen Jahren hat man untersucht, ob mit niedrigeren Dosen als den früheren 25 mg gestartet werden kann, und festgestellt, weniger als 15 mg sollten es nicht sein. Klinisch bedeutsam ist der Overlap zwischen Polymyalgie und Riesenzell-Arteriitis. Rund 20 Prozent der Polymyalgie-Patienten sind davon betroffen. ▶ SEITE 9 © iStock.com/vm, Symbolpackung, Symbolabbildung, 2018_05_Rosuvastatin_I_MT_01 ERSTMALS TEILBAR Kraft braucht Verantwortung SEIT MAI 2018 GREEN BOX Fachkurzinformationen auf Seite 14 MT_21_18_s01.indd 1 18.05.2018 11:36:16

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