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Medical Tribune 22/2017

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15 JAHRE IMG/1A/2016/12/8Happy Birthday! 49. Jahrgang j Nr. 22 j 31. Mai 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Frustfaktor Job: Ärzte verzweifeln an Bürokratie UMFRAGE ■ Die Unzufriedenheit heimischer Ärzte hat stark zugenommen. Das liegt freilich nicht am Job an sich, sondern an den Rahmenbedingungen. Diese Woche: SCHWERPUNKT SCHMERZMEDIZIN ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Fachkurzinformationen auf Seite 14 Die Prodromi der Multiplen Sklerose In den fünf Jahren vor dem ersten demyelinisierenden Ereignis kommen MS-Patienten häufiger zum Arzt oder ins Spital. Eine aktuelle Lancet-Publikation legt nahe, dass der MS ein Prodromalstadium vorangeht. ▶ SEITE 7 Psychopathologie liegt voll im Trend Jede Epoche hat ihre Psychopathologie. Dr. Georg Psota, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, kommentiert im Gespräch mit der MT die Verlagerung von der Müdigkeitsgesellschaft hin zu einer Angstgesellschaft in unserer „verrückten Welt“ und erklärt, warum es wichtig wäre, Perspektiven statt Angstansichten zu entwickeln. ▶ SEITE 2 Die Formularflut verschiedener Kassen, aufwendige EDV-Systeme oder komplizierte Bewilligungen für Therapien, vom zunehmenden Dokumentationsaufwand und Mystery Shopping der Kassen ganz zu schweigen – die ausufernde Bürokratie sowie eine mangelnde Wertschätzung durch Krankenkassen und Politik zählen zu den größten Ärgernissen der Ärzteschaft. Deren Unzufriedenheit mit dem Beruf hat in den vergangenen Jahren geradezu dramatisch zugenommen. Das dokumentiert eine aktuelle Umfrage, mit der die Ärztekammer Alarm schlägt. Fast ein Drittel der Ärzte ist demnach unglücklich im Job, die Zahl jener, die sogar „sehr unzufrieden“ sind, stieg gegenüber einer Umfrage aus 2012 von zwei auf 15 Prozent. „Das ist eine Entwicklung, die versorgungspolitisch sehr ernst genommen werden muss. Wir nähern uns einem veritablen Ärztemangel“, sagt ÖÄK-Vizepräsident Dr. Johannes Steinhart. Dass der Status quo unbefriedigend ist, bestätigen einzelne Ärzte der Medical Tribune. Was sie am meisten stört: Die aufgezwungene Bürokratie frisst mehr und mehr vom Arbeitstag. Dabei zählt der Kontakt mit den Patienten neben Weiterbildung, selbstständiger Freiberuflichkeit sowie multiprofessionellem Netzwerken zu jenen Parametern, die Ärzte am meisten an ihrem Beruf schätzen. ▶ SEITE 3 9x Gesundheitspolitik Was tut sich gesundheitspolitisch in den Bundesländern? MT gibt einen Überblick. ▶ SEITE 4 Die Wespen kommen! Bei schweren allergischen Reaktionen sollte Adrenalin ohne Wenn und Aber verabreicht werden. ▶ SEITE 6 LUTS rasch durchschaut So kommt man den Beschwerden des unteren Harntraktes bei älteren Herren zügig auf die Spur. ▶ SEITE 6 Hilfe ohne Grenzen Allein dieses Jahr hat die Hilforganisation „Ärzte ohne Grenzen“ schon rund 8000 Menschen aus der Seenot im Mittelmeer gerettet. ▶ SEITE 8 Muskelschmerzen Stoßwellen erzielen recht gute Erfolge, auch wenn niemand so genau weiß, warum. ▶ SEITE 11 Morbus Crohn Ein Konsensuspapier gibt Orientierung bei der Abklärung der chronischen Darmerkrankung. ▶ SEITE 15 FOTOS: RMS164, STOCKDEVIL / ISTOCK Patienten mit ossären Filiae sollten Osteoprotektiva erhalten. Quälende ossäre Metastasen Die adäquate Behandlung von Schmerzen, die durch Knochenmetastasen hervorgerufen werden, verzögert sich oft, weil dahinter anfänglich degenerative Gelenkbeschwerden vermutet werden. ▶ SEITE 10 Hilfe für Kreuzweh-Geplagte Egal, wann ein Hausarzt die Tür zu seinem Wartezimmer öffnet – Patienten mit Rückenschmerzen sitzen fast immer drin. Das Leiden ist nicht nur verbreitet, sondern sorgt auch für viele Krankenstände, Erwerbsminderungen und Anträge auf Reha-Aufenthalte. Eine neue deutsche Leitlinie gibt Orientierung für Abklärung und Therapie. Sie zeigt auf, anhand welcher Red Flags sich diejenigen herausfiltern lassen, bei denen Gefahr im Verzug ist, welche Yellow Flags auf drohende Chronifizierung hinweisen und was bei unspezifischen Beschwerden hilft. ▶ SEITE 9 Sünden der Primärversorgung Die Freude über ein gutes Abschneiden des heimischen Gesundheitssystems in einer US-Studie währte nicht lange, schon kam eine Schelte aus Brüssel: Österreich möge Reformen vorantreiben, heißt es aus der EU-Kommission. Angesprochen werden eine Unterfinanzierung, ineffiziente Ressourcen-Verteilung sowie ein zu starker Fokus auf Krankenhäuser. Umso wichtiger erscheint eine moderne Primärversorgung. Allerdings sind die jüngsten Entwicklungen ernüchternd. Ein Gesetzesentwurf wird von allen Seiten kritisiert. Und ein neues Primärversorgungszentrum im burgenländischen Hornstein ist ein regelrechter Sündenfall, wie der Gesundheitsökonom Dr. Pichlbauer in seiner Kolumne erklärt. ▶ SEITE 4 Adam liebt CandAm® 3 Stärken 2 Substanzen kombiniert Candesartan + Amlodipin 1 - fach verordnen CandAm® Das Neu-Original © rh2010 - Fotolia.com, Symbolpackung, 2017_04_CandAm_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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