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Medical Tribune 22/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 22 j 30. Mai 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Erst die Steuer, dann das Vergnügen Mediziner müssen sich laufend fortbilden. Oft finden die entsprechenden Kongresse in Fremdenverkehrsorten statt. Warum nicht gleich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und ein paar Tage Freizeit anhängen? An sich kein Problem, es sei denn, man will Ausgaben steuerlich geltend machen. Denn sogenannte „Mischreisen“ beruflich/privat werden vom Fiskus mit Argusaugen betrachtet. Doch wo ist die Grenze? Wie verhält es sich beispielsweise mit Sportkursen, die im Rahmen eines Fortbildungsprogramms angeboten werden? Medical Tribune fragte einen Steuerexperten, worauf Ärzte achten müssen. ▶ SEITE 4 Hürden für Seltene Erkrankungen Im Mai trafen sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen zur „European Conference on Rare Diseases & Orphan Products“ (ECRD) in Wien und orteten Hindernisse in der Versorgung. Diese scheitert in vielen Einzelfällen schon daran, dass die Dia gnose nicht gestellt wird. Eine weitere Sollbruchstelle ist der Datenschutz – denn ohne Datenaustausch kein Erkenntnisgewinn. ▶ SEITE 9, 10 Krankenkassenreform: Die Lunte ist gezündet POLITIK ■ Der Regierungsplan zur Reduktion der Kassen birgt viel Sprengstoff. Kassenfunktionäre sind not amused, Applaus kommt unter anderem aus Brüssel. Die EU-Kommission hat die geplante Reduktion der Krankenkassenzahl in Österreich gelobt. „Eine Reform der hohen Anzahl an Krankenkassen ist ein Schritt in die richtige Richtung“, heißt es aus Brüssel. In einem weiteren Schritt empfiehlt die Kommission den Abbau der „Spitalslastigkeit“ des Gesundheitssystems zugunsten eines „hochwertigen Ausbaus der Primärversorgung“. Auch manche Gesundheitsökonomen sehen die Reformpläne der schwarz-blauen Regierung grundsätzlich positiv, und die Ärztekammer hofft auf eine Stärkung des niedergelassenen Bereichs. Ob bei den Kassen allerdings wirklich eine Milliarde Euro eingespart werden kann, das bezweifeln doch viele Beobachter. Selbst die Rechnungshof-Präsidentin ist diesbezüglich „sehr skeptisch“. Vonseiten der Kassen hagelt es naturgemäß Kritik: Man ortet eine Umfärbe aktion und eine Machtverschiebung zugunsten der Arbeitgeber. Für weiteren Zündstoff ist in den nächsten Wochen gesorgt, zumal noch einige Fragen offen sind. Dasselbe gilt für die Zukunft der AUVA. ▶ SEITE 3 Diese Woche: PLATTFORM DERMATOLOGIE ▶ Seite 11–15 ■ AUS DEM INHALT Sport statt Pillen Moderate regelmäßige Bewegung kann bis zu zwei Antihypertensiva einsparen. ▶ SEITE 7 Grenzenloses Leid Über Beschäftigungsmangel können Ärzte ohne Grenzen leider nicht klagen – im Gegenteil! ▶ SEITE 8 Mieses Hausmittel Ein Pensionist behandelte sich mit Senfwickel und handelte sich eine Purpura ein. ▶ SEITE 13 Leeres Gerede Heute wird Quantität höher bewertet als Qualität. Auch in der Kommunikation, meint Dr. Stelzl. ▶ SEITE 16 AUGMENTED REALITY Jetzt neu: Über die Augmented Reality App von medONLINE kommen Sie zu multimedialen Inhal ten, die Sie via Handy sehen kön nen. Heute auf der Seite 9. Achten Sie auf dieses Zeichen FOTOS: F_, / GETTYIMAGES; CDC - DR. M.F. REIN Jede Wucherung an Anus oder Genital sollte beseitigt werden. Weg mit den Warzen im Schritt Anogenitale HPV-assoziierte Läsionen sind hochgradig ansteckend. Sie beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität, sondern die Infektion erhöht auch das Risiko für Krebsvorstufen und Karzinome. ▶ SEITE 11 Wer profitiert von der Prothese? Da erstaunlich viele Patienten nach dem Einsatz einer Knieendoprothese unzufrieden sind, haben Orthopäden, Unfallchirurgen und Endoprothetiker in Deutschland vor einigen Jahren die Initiative „Evidenz- und konsensbasierte Indikation Knie-TEP“ (EKIT) ins Leben gerufen. Da raus ging die S2k-Leitlinie „Indikation Knieendoprothese“ hervor, die vor Kurzem präsentiert werden konnte. Darin sind Mindestvoraussetzungen und fünf Hauptkriterien für den Eingriff definiert. Und auch Kontraindikationen sind beschrieben, wie etwa hohes Übergewicht. ▶ SEITE 6 Rezepte gegen Polymedikation Die Problematik ist offensichtlich: Im Jahr 2030 wird es in Österreich um 38 Prozent mehr 65-jährige und um 60 Prozent mehr 85-jährige Menschen geben als heute. Alte Menschen leiden meist unter mehreren Erkrankungen und nur allzu oft auch unter den Folgen der daraus resultierenden Polymedikation. Umso interessanter und wichtiger ist das Pilotprojekt „GEMED“, das die Österreichische Apothekerkammer in Salzburg umgesetzt hat. Durch eine strukturierte Zusammenarbeit der Berufsgruppen Arzt, Apotheker und Pflege konnten tatsächlich Erfolge im Umgang mit dem Problem der Polymedikation erzielt werden. Medical Tribune hat sich das Projekt genauer angeschaut. ▶ SEITE 2 © iStock.com/vm, Symbolpackung, Symbolabbildung, 2018_05_Rosuvastatin_I_MT_01 ERSTMALS TEILBAR Kraft braucht Verantwortung SEIT MAI 2018 GREEN BOX Fachkurzinformationen auf Seite 14

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