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Medical Tribune 23/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 23 j 6. Juni 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Fachliche Fragestellungen am Lebensende Die letzte Lebensphase ist mit heiklen medizinischen und juristischen Fragen verknüpft. Behandelnde Ärzte bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Übertherapie und Sterbehilfe. Über die schwierigen medizinischen Entscheidungen am Ende des Lebens wurde an der Med-Uni Innsbruck diskutiert. Univ.-Prof. Dr. Michael Ganner meint: „Wenn der Arzt nicht von der Richtigkeit einer Behandlung überzeugt ist, darf er diese nicht durchführen.“ Intensivmedizinerin Dr. Barbara Friesenecker zeichnet ein kritisches Bild: „Wir produzieren mit großem Aufwand häufig Pflegefälle. Es steht nirgendwo, dass wir unter allen Umständen Leben erhalten müssen.“ ▶ SEITE 2 Myopie fördert Netzhautschäden Schon bei einer Kurzsichtigkeit zwischen -1 und -3 Dioptrien haben Patienten ein viermal höheres Risiko für eine Netzhautablösung als Normalsichtige. Im Bereich zwischen -3 und -6 Dioptrien liegt die Gefahr sogar zehnmal so hoch. Kurzsichtige sollten deshalb die typischen Ablationssymptome – Blitze, Schatten, Rußregen – kennen und ggf. rasch einen Augenarzt aufsuchen. ▶ SEITE 15 Arzt an Bord: Dieser Job ist nichts für Anfänger REISEMEDIZIN ■ Immer mehr Reiseveranstalter bieten ärztlich begleitetes Reisen an. Keine leichte, aber eine schöne Aufgabe, berichtet ein Allgemeinarzt. Der Reisearzt kann viel dazu beitragen, dass die Stimmung im Bus im grünen Bereich bleibt. Reisen oder arbeiten? Beides, dachte sich Dr. Andreas Schaffert, warum nicht das Angenehme gleich mit dem Nützlichen verbinden? Mittlerweile kann der Allgemeinmediziner, der in einer Gemeinschaftspraxis in Stuttgart tätig ist, auf viele Reisen zurückblicken, auf denen er nicht nur in Notfällen für seine Schützlinge da war, sondern auch so manch brenzlige gruppendynamische Situation meistern musste. Kokosflocken gegen scharfe Speisen, in der „kleinen“ Tasche immer ein großes Tuch als Sichtschutz beim Austreten, ein Rezept für eine Notfall-Elektrolytlösung – „Salz gibt’s überall“ – und weitere Tipps samt Durchfallprophylaxe hatte der Reisearzt auf der Linzer Reisemedizinischen Tagung auf Lager. ▶ SEITE 9 Diese Woche: SCHWERPUNKT REISEMEDIZIN ▶ Seite 9–13 ■ AUS DEM INHALT Soziale Verunsicherung Die Regierung hält an ihren Reformplänen der Sozialversicherung fest, regionale Kassen protestieren. ▶ SEITE 4 Kropf unters Messer? Kollegen fassen zusammen, wann Medikamente und die Radiojodtherapie ausreichen. ▶ SEITE 6 Neue Leber für die Lunge Nach einer Lebertransplantation ist das hepatopulmonale Syndrom meist reversibel. ▶ SEITE 7 Eine neue Denkfabrik Topmanager haben die Nase voll von strukturellen Defiziten im Gesundheitssystem und gründen einen Think Tank. ▶ SEITE 8 Reisefieber abklären Patienten, die mit Fieber aus dem Urlaub zurückkommen, erfordern detektivisches Gespür. ▶ SEITE 11 Durchfall im Gepäck Kleinkinder fangen sich in exotischen Ländern häufiger eine akute Diarrhö ein als Erwachsene. ▶ SEITE 13 „Der Leidensdruck ist groß“ Lisa mag Adam liebt FOTOS: WSOLSTOCK / GETTYIMAGES; TIROL KLINIKEN / AINETTER Tauchen wird Breitensport. Damit steigen die Unfallzahlen. Tirol rüstet auf für Tauchnotfälle Nach einem Dutzend schwerer Tauchunfälle am Achenseee im Vorjahr richten die Tirol Kliniken und das BKH Schwaz am Ufer eine Notfallausrüstung ein. Dort stehen nun Sauerstoff und Notfallhandy bereit. ▶ SEITE 12 „Wir brauchen im Gesundheitssystem mehr marktwirtschaftliche Konzepte“, sagt Univ.-Prof. Dr. Gottfried Haber, einer der einflussreichsten Ökonomen des Landes, der an der Donau-Uni das Department für Wirtschaft und Gesundheit leitet. Im Interview mit der MT spricht er sich dafür aus, dass beispielsweise Hotelleistungen zur Quersubventionierung verwendet werden. Die von der Regierung geplante Reduzierung der Sozialversicherungsträger bezeichnet er als sinnvoll: „Ein Land wie Österreich benötigt sicher nicht mehr als eine mittlere einstellige Zahl an Trägern.“ ▶ SEITE 3 Strahlen für die Lebensqualität Die palliative Strahlentherapie hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Setzen Ärzte die Methode jedoch gezielt ein, kann sie die Lebensqualität von Krebspatienten wesentlich verbessern. Onkologen und Pathologen der Universität Leeds plädieren deshalb für diese Behandlung in der Palliativ medizin. Umfragen zeigen jedoch, dass die Option relativ selten vorgeschlagen wird. Es fehle am Verständnis für die Vorteile – Allgemeinmediziner scheinen eher die potenziellen Nebenwirkungen zu sehen, konstatieren die britischen Kollegen. Dabei kommen deutlich geringere Gesamtdosen zum Einsatz als in der kurativen Strahlentherapie und begleitende Maßnahmen können Nebenwirkungen lindern. ▶ SEITE 5 Die Kombinationspräparate... ...von Ihrem heimischen Generica-Experten © rh2010/Fotolia, © lenets_tan/Fotolia, Symbolpackungen, 2018_06_CandAmLisAm_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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