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Medical Tribune 23/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM •

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Vor 25 Jahren berichteten wir über einen Drogenkurier, der in einer Notfallstation erschien – ängstlich-agitiert, von halluzinierten Blitzen und wirren Farbenspielen gemartert. Seine eigene Dia gnose lautete: Er sei von fremden Mächten vergiftet worden. Der diensthabende Arzt ging zunächst von einer schizophrenen Psychose aus, doch stellte sich heraus, dass der Mann 78 Kokainpäckchen geschluckt hatte. Da eine perorale Darmspülung erfolglos blieb, der Patient aber zunehmend eintrübte und es zu tonisch-klonischen Krampfanfällen kam, entschied man sich notfallmäßig für eine Laparotomie. Beim Bodypacker-Syndrom würde nämlich bei einer endoskopischen Entfernung die Gefahr bestehen, dass die Säckchen reißen, warnte Dr. Hubert John vom Kantonsspital Basel, der diesen Fall auf einem Chirurgenkongress vorstellte. Möchten Sie Medical Tribune gratulieren? Oder uns mitteilen, wie die MT Sie während Ihrer Praxis tätigkeit begleitet hat? Oder nehmen Sie an unserer Foto- Challenge teil und schicken Sie uns originelle Bilder mit der Zeitung! Ihre Beiträge werden auf unserer Website https://medonline.at/mt-50 bzw. in der Printausgabe publiziert. Schreiben Sie uns: ▶ per Post an Medizin Medien Austria Grünbergstraße 15/1, 1120 Wien ▶ per E-Mail an 50-jahre@medical-tribune.at ▶ auf Facebook an „Medical Tribune Österreich“ Unter allen Einsendern bis 13. Juni 2018 verlosen wir exklusive Smart Writing Sets – digitale Notizbücher der Kultmarke Moleskine im Wert von jeweils rund 220 Euro. Mit Ihrer Teilnahme akzeptieren Sie die AGB und die Datenschutzbestimmungen der Medizin Medien Austria (unter www.medonline.at). DVR-Nr.: 007613. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Bargeldablöse möglich. ALUTARD SQ ® Wespengift Injektionssuspension. Zusammensetzung: Allergene vom Wespengift (Vespula spp.) folgender Arten: Vespula germanica, Vespula alascensis, Vespula maculifrons, Vespula flavopilosa, Vespula pensylvanica und Vespula squamosa, gebunden an wasserhaltiges Aluminiumhydroxid. Liste der sonstigen Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Phenol, Wasser für Injektionszwecke, Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung). Anwendungsgebiete: Allergie-Immuntherapie für Patienten mit einer dokumentierten Anamnese von IgE-vermittelten generalisierten und/oder systemischen allergischen Reaktionen aufgrund einer Sensibilisierung auf Wespengift (Vespula spp.), die durch Prick-Test und/oder Intrakutantest und/oder spezifischen IgE-Test nachgewiesen ist. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der sonstigen Bestandteile. Aktive oder schlecht kontrollierte systemische Autoimmunerkrankungen und Immundefektkrankheiten. Erkrankungen oder Beschwerden, bei denen eine ausgelöste anaphylaktische Reaktion ein unannehmbares Risiko darstellt, wie z. B. eine schwere kardiovaskuläre Erkrankung. Asthmapatienten mit einem Risiko der Verschlechterung und/oder mit einer unzureichenden Kontrolle der Symptome. Pharmakotherapeutische Gruppe: Allergen-Extrakte, Insekten. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: Dezember 2017. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Nebenwirkungen sind der Austria-Codex-Fachinformation zu entnehmen. Packungsgrößen: Anfangsbehandlung, 4 x 5 ml; Fortsetzungsbehandlung, 5 ml. Zulassungsinhaber: ALK-Abelló A/S Bøge Alle 6-8 DK-2970 Hørsholm Dänemark. ALK-Abelló Allergie-Service GmbH, Bäckermühlweg 59, A-4030 Linz www.alk.net/at. ALUTARD SQ ® Bienengift Injektionssuspension. Zusammensetzung: Allergene vom Honigbienengift (Apis mellifera) gebunden an wasserhaltiges Aluminiumhydroxid. Liste der sonstigen Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Phenol, Wasser für Injektionszwecke, Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung). Anwendungsgebiete: Allergie-Immuntherapie für Patienten mit einer dokumentierten Anamnese von IgE-vermittelten generalisierten und/oder systemischen allergischen Reaktionen aufgrund einer Sensibilisierung auf Honigbienengift (Apis mellifera), die durch Prick-Test und/oder Intrakutantest und/oder spezifischen IgE-Test nachgewiesen ist. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der sonstigen Bestandteile. Aktive oder schlecht kontrollierte systemische Autoimmunerkrankungen und Immundefektkrankheiten. Erkrankungen oder Beschwerden, bei denen eine ausgelöste anaphylaktische Reaktion ein unannehmbares Risiko darstellt, wie z. B. eine schwere kardiovaskuläre Erkrankung. Asthmapatienten mit einem Risiko der Verschlechterung und/oder mit einer unzureichenden Kontrolle der Symptome. Pharmakotherapeutische Gruppe: Allergen-Extrakte, Insekten. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: Dezember 2017. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Nebenwirkungen sind der Austria-Codex-Fachinformation zu entnehmen. Packungsgrößen: Anfangsbehandlung, 4 x 5 ml; Fortsetzungsbehandlung, 5 ml. Zulassungsinhaber: ALK-Abelló A/S Bøge Alle 6-8 DK-2970 Hørsholm Dänemark. ALK-Abelló Allergie-Service GmbH, Bäckermühlweg 59, A-4030 Linz www.alk.net/at. Colidimin 200 mg – Filmtabletten, Colidimin 400 mg – Filmtabletten. Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält 200 mg Rifaximin. 1 Filmtablette enthält 400 mg Rifaximin. Hilfsstoffe: Carboxymethylstärke-Natrium, Glyceroldistearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Titandioxid (E171), Natriumedetat, Propylenglycol, Eisenoxid (E 172). Anwendungsgebiete: • Kausale Behandlung von Erkrankungen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren, die durch Rifaximin-sensitive Bakterien im Gastrointestinaltrakt verursacht, bzw. mitverursacht werden, wie: – unkomplizierte Divertikelerkrankungen. – hepatische Enzephalopathie, – pseudomembranöse Kolitis durch Clostridium difficile, – bakterielles Überwucherungs-Syndrom, – Reisediarrhoe, verursacht durch nicht-invasive enteropathogene Bakterien, • Präoperative Darmdekontamination. Die offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind zu berücksichtigen. Gegenanzeigen: • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und andere Rifamycin-Derivate oder einen der sonstigen Bestandteile. • Intestinale Obstruktion. Pharmakotherapeutische Gruppe: Intestinale Antiinfektiva, Antibiotika (Rifaximin). ATC-Code: A07AA11. Packungsgrößen: 200 mg: 12 Stück, 36 Stück. 400 mg: 18 Stück. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Kassenstatus: 200 mg: 12 Stück: Green Box, OP II verschreibbar. 36 Stück: Green Box. 400 mg: 18 Stück: Green-Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der Information: März 2017. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Normolyt für Kinder - lösliches Pulver. Zusammensetzung: 1 Beutel zu 5,4 g enthält: 4,00 g Wasserfreie Glucose, 0,35 g Natriumchlorid, 0,59 g Natriumcitrat 2H 2 0, 0,30 g Kaliumchlorid. (Die trinkfertige Lösung enthält: Glucose 111 mmol/l, Natrium 60 mmol/l, Kalium 20 mmol/l, Citrat 10 mmol/l, Chlorid 50 mmol/l). Hilfsstoffe: Siliziumdioxid, Saccharin-Natrium (0,015 g/Beutel), Aroma Tutti-Frutti, Aroma Golden Sirup. Anwendungsgebiete: Zur oralen Elektrolyt- und Flüssigkeitszufuhr bei akuten Durchfallerkrankungen mit und ohne Erbrechen im Säuglings- und Kindesalter. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Unstillbares Erbrechen, schwere Bewusstseinstrübung und Bewusstlosigkeit, Schock, metabolische Alkalose, Anurie, Monosaccharid-Malabsorption, schwere Nierenfunktionsstörung. Pharmakotherapeutische Gruppe: Elektrolyte mit Kohlenhydraten. ATC-Code: A07CA. Packungsgröße(n): 10 Stück. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig. Kassenstatus: Green Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn, Österreich. Stand der Fachkurzinformation: Dezember 2009. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Otanol 1 mg Ohrentropfen, Lösung. Zusammensetzung: Eine 0,5 ml Einzeldosis enthält: Ciprofloxacin, 1 mg (als Hydrochlorid). Hilfsstoffe: Glycerol, Polysorbat 20, Natriumacetat, Essigsäure, Methylcellulose (E 461), Natriumhydroxid oder Salzsäure (zur pH-Werteinstellung), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Topische Behandlung der chronisch-eitrigen Otitis media und der akuten Otitis externa, verursacht durch Ciprofloxacin-empfindliche Erreger. Die allgemein anerkannten Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind zu berücksichtigen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ciprofloxacin, gegen andere Antibiotika vom Chinolontyp oder einen der sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Otologika. Antiinfektiva; ATC-Code: S02AA15. Packungsgrößen: 20 Stück. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Kassenstatus: Yellow Box, RE2. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn, Österreich. Stand der Information: Juni 2015. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. CandAm ® 8 mg/5 mg Hartkapseln, CandAm ® 16 mg/5 mg Hartkapseln, CandAm ® 16 mg/10 mg Hartkapseln. Qualitative und quantitative Zusammensetzung CandAm ® 8 mg/5 mg Hartkapseln: Jede Hartkapsel enthält 8 mg Candesartan Cilexetil und 5 mg Amlodipin (entsprechend 6,935 mg Amlodipinbesilat). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Hartkapsel enthält 101,95 mg Lactose-Monohydrat. Qualitative und quantitative Zusammensetzung CandAm ® 16 mg/5 mg Hartkapseln: Jede Hartkapsel enthält 16 mg Candesartan Cilexetil und 5 mg Amlodipin (entsprechend 6,935 mg Amlodipinbesilat). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Hartkapsel enthält 203,90 mg Lactose-Monohydrat. Qualitative und quantitative Zusammensetzung CandAm ® 16 mg/10 mg Hartkapseln: Jede Hartkapsel enthält 16 mg Candesartan Cilexetil und 10 mg Amlodipin (entsprechend 13,87 mg Amlodipinbesilat). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Hartkapsel enthält 203,90 mg Lactose-Monohydrat. Liste der Sonstigen Bestandteile: Kapselinhalt: Lactose Monohydrat; Maisstärke; Carmellose-Calcium; Macrogol 8000; Hydroxypropylcellulose; Magnesiumstearat. Kapselhülle von CandAm ® 8 mg/5 mg Hartkapseln: Chinolingelb (E104); Eisenoxid, gelb (E172); Titandioxid (E171); Gelatine. Kapselhülle von CandAm ® 16 mg/5 mg Hartkapseln: Chinolingelb (E104); Titandioxid (E171); Gelatine. Kapselhülle von CandAm ® 16 mg/10 mg Hartkapseln: Titandioxid (E171); Gelatine. Schwarze Drucktinte bei CandAm ® 16 mg/5 mg Hartkapseln: Schellack (E904); Eisenoxid, schwarz (E172); Propylenglycol; konzentrierte Ammoniaklösung; Kaliumhydroxid. Anwendungsgebiete: CandAm ® ist angezeigt als Substitutionstherapie bei erwachsenen Patienten mit essentieller Hypertonie, deren Blutdruck bereits mit der gleichzeitigen Gabe von Candesartan und Amlodipin in gleicher Dosierung ausreichend kontrolliert wird. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, gegen Dihydropyridinderivate oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Zweites und drittes Schwangerschaftstrimester (siehe Abschnitte 4.4 und 4.6). Obstruktion der Gallengänge und schwere Leberinsuffizienz. Schock (einschließlich kardiogenem Schock). schwere Hypotonie. Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts (z.B. hochgradige Aortenstenose). Hämodynamisch instabile Herzinsuffizienz nach akutem Myokardinfarkt. Die gleichzeitige Anwendung von CandAm ® mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m 2 ) kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1). Pharmakotherapeutische Gruppe: Mittel mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System, Angiotensin-II-Antagonisten und Calciumkanalblocker. ATC-Code: C09DB07 CandAm ® 8 mg/5 mg Hartkapseln, OP zu 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig; CandAm ® 16 mg/5 mg Hartkapseln, OP zu 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig; CandAm ® 16 mg/10 mg Hartkapseln, OP zu 30 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig. LisAm ® 10 mg/5 mg Tabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 10 mg Lisinopril (als Dihydrat) und 5 mg Amlodipin (als Besilat). Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose; Carboxymethylstärke-Natrium; (Typ A); Magnesiumstearat [pflanzlich]. LisAm ® 20 mg/5 mg Tabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 20 mg Lisinopril (als Dihydrat) und 5 mg Amlodipin (als Besilat). Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose; Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A); Magnesiumstearat [pflanzlich]. LisAm ® 20 mg/10 mg Tabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 20 mg Lisinopril (als Dihydrat) und 10 mg Amlodipin (als Besilat). Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose; Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A); Magnesiumstearat [pflanzlich]. Anwendungsgebiete: Behandlung der essentiellen Hypertonie bei Erwachsenen. LisAm ® ist als Substitutionstherapie für erwachsene Patienten bestimmt, deren Blutdruck mit gleichzeitiger Verabreichung von Lisinopril und Amlodipin in derselben Dosis angemessen eingestellt ist. Gegenanzeigen: Bezogen auf Lisinopril: Überempfindlichkeit gegen Lisinopril oder einen anderen Angiotensin Converting Enzyme (ACE)-Hemmer. Angioödem im Zusammenhang mit einer früheren Therapie mit ACE-Hemmern. Hereditäres oder idiopathisches Angioödem. Schwangerschaft im 2. oder 3. Trimester (siehe Abschnitte 4.4 und 4.6). Die gleichzeitige Anwendung von LisAm ® mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m²) kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1). Bezogen auf Amlodipin: Überempfindlichkeit gegen Amlodipin oder andere Dihydropyridin-Derivate. Schwere Hypotonie. Schock (einschließlich kardiogener Schock). Obstruktion des Ausflusstrakts des linken Ventrikels ( hochgradige Aortenstenose). Hämodynamisch instabile Herzinsuffizienz nach akutem Myokardinfarkt. Bezogen auf LisAm ® : Alle oben beschriebenen Gegenanzeigen, die sich auf die individuellen Einzelbestandteile beziehen, beziehen sich ebenso auf die feste Kombination LisAm ® . Überempfindlichkeit gegen einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: ACE-Hemmer und Calciumkanalblocker, Lisinopril und Amlodipin; ATC-Code: C09BB03. LisAm ® 10 mg/5 mg Tabletten, OP zu 30 Stk., Rezept- und apothekenpflichtig; LisAm ® 20 mg/5 mg Tabletten, OP zu 30 Stk., Rezept- und apothekenpflichtig; LisAm ® 20 mg/10 mg Tabletten, OP zu 30 Stk., Rezept- und apothekenpflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: +pharma arzneimittel gmbh, A-8054 Graz, E-Mail: pluspharma@pluspharma.at. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Gewöhnungseffekten und zu den Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. 2018_06_CandAmLisAm_I_MT_01. Rosuvastatin HCS 5 mg Filmtabletten, Rosuvastatin HCS 10 mg Filmtabletten, Rosuvastatin HCS 15 mg Filmtabletten, Rosuvastatin HCS 20 mg Filmtabletten, Rosuvastatin HCS 30 mg Filmtabletten, Rosuvastatin HCS 40 mg Filmtabletten. QUALITATIVE & QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Jede Filmtablette enthält 5 mg/10 mg/15 mg/20 mg/30 mg/40 mg Rosuvastatin (als Rosuvastatincalcium). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Filmtablettenkern: Lactose, wasserfrei (20,0 mg/40,0 mg/60,0 mg/80,0 mg/120,0 mg/ 160,0 mg, Mikrokristalline Cellulose, Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat, Hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid. Filmüberzug: Polyvinylalkohol, Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum, Eisenoxid rot (E172) – nur in 5 mg und 15 mg Filmtabletten, Eisenoxid gelb (E172) – nur in 10 mg und 40 mg Filmtabletten. ANWENDUNGSGEBIET: Behandlung von Hypercholesterinämie: Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren mit primärer Hypercholesterinämie (Typ IIa einschließlich heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie) oder gemischter Dyslipidämie (Typ IIb), zusätzlich zu einer Diät, wenn das Ansprechen auf eine Diät und andere nicht pharmakologische Maßnahmen (z. B. Bewegung, Gewichtsreduktion) nicht ausreichend sind. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie zusätzlich zu einer Diät und anderen lipidsenkenden Maßnahmen (z. B. LDL-Apherese) oder wenn solche Maßnahmen nicht geeignet sind. Vorbeugung von kardiovaskulären Ereignissen: Vorbeugung von schweren kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten mit einem hohen Risiko für ein erstmaliges kardiovaskuläres Ereignis (siehe Abschnitt 5.1), in Verbindung mit der Behandlung von anderen Risikofaktoren. GEGENANZEIGEN: Rosuvastatin HCS ist kontraindiziert: bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der der in Abschnitt 6.1. genannten sonstigen Bestandteile; bei Patienten mit aktiver Lebererkrankung, einschließlich einer ungeklärten und dauerhaften Erhöhung der Serumtransaminasen sowie jeglicher Erhöhung der Serumtransaminase-Konzentration auf mehr als das 3-fache des oberen Normwertes (ULN). bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min). bei Patienten mit Myopathie. bei Patienten, die gleichzeitig Ciclosporin erhalten. während der Schwangerschaft und Stillzeit und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine geeigneten kontrazeptiven Maßnahmen anwenden. Die 30 mg und 40 mg Dosis ist bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren für eine Myopathie/Rhabdomyolyse kontraindiziert. Zu diesen Faktoren gehören: mittelschwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min); Hypothyreose; erbliche Muskelerkrankungen in der persönlichen oder familiären Anamnese; Muskeltoxizität durch einen anderen HMG-CoA-Reduktase-Hemmer oder Fibrat in der Anamnese; Alkoholmissbrauch; Situationen, in denen erhöhte Plasmakonzentrationen auftreten können; asiatische Patienten; gleichzeitige Anwendung von Fibraten (siehe Abschnitte 4.4, 4.5 und 5.2).; INHABER DER ZULASSUNG: HCS bvba, H. Kennisstraat 53, B 2650 Edegem, Belgium; REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT: Rezept- und apothekenpflichtig; PHARMAKODYNAMISCHE EIGENSCHAFTEN: Pharmakotherapeutische Gruppe: Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen; HMG-CoA-Reduktasehemmer, ATC-Code: C10AA07; Detaillierte Informationen zu Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Dosierung, Art und Dauer der Anwendung entnehmen Sie bitte dem Austria Codex und/ oder der publizierten Fachinformation. *detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem Austria Codex und/oder der publizierten Fachinformation. Stand: April 2018. Rosuvastatin ratiopharm 5 mg, 10 mg, 20 mg und 40 mg Filmtabletten; Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Rosuvastatin ratiopharm 5 mg Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 5 mg Rosuvastatin (als Rosuvastatin-Calcium). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Eine Filmtablette enthält 48 mg Lactose. Rosuvastatin ratiopharm 10 mg Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 10 mg Rosuvastatin (als Rosuvastatin-Calcium). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Eine Filmtablette enthält 95 mg Lactose. Rosuvastatin ratiopharm 20 mg Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 20 mg Rosuvastatin (als Rosuvastatin-Calcium). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Eine Filmtablette enthält 190 mg Lactose. Rosuvastatin ratiopharm 40 mg Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 40 mg Rosuvastatin (als Rosuvastatin-Calcium). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Eine Filmtablette enthält 171 mg Lactose. Anwendungsgebiete: Behandlung von Hypercholesterinämie: Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren mit primärer Hypercholesterinämie (Typ IIa einschließlich heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie) oder gemischter Dyslipidämie (Typ IIb), zusätzlich zu einer Diät, wenn das Ansprechen auf eine Diät und andere nicht pharmakologische Maßnahmen (z.B. Bewegung, Gewichtsreduktion) nicht ausreichend sind. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie zusätzlich zu einer Diät und anderen lipidsenkenden Maßnahmen (z.B. LDL-Apherese) oder wenn solche Maßnahmen nicht geeignet sind. Vorbeugung kardiovaskulärer Ereignisse: Vorbeugung schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit erwartet hohem Risiko für erstmalige kardiovaskuläre Ereignisse (siehe Abschnitt 5.1 der Fachinformation), in Ergänzung der Korrektur anderer Risikofaktoren. Gegenanzeigen: Rosuvastatin ist kontraindiziert bei Patienten: mit Überempfindlichkeit gegen Rosuvastatin oder einen der genannten sonstigen Bestandteile; mit aktiver Lebererkrankung, einschließlich einer ungeklärten und dauerhaften Erhöhung der Serumtransaminasen sowie jeglicher Erhöhung der Serumtransaminase-Konzentration auf mehr als das 3-fache des oberen Normwertes; mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min); mit Myopathie; bei gleichzeitiger Behandlung mit Ciclosporin; während der Schwangerschaft und Stillzeit und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine geeigneten kontrazeptiven Maßnahmen anwenden. Die Dosis 40 mg ist bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren für eine Myopathie/Rhabdomyolyse kontraindiziert. Zu diesen Faktoren gehören: mittelschwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min); Hypothyreose; erbliche Muskelerkrankungen in der persönlichen oder familiären Anamnese; muskelschädigende Wirkungen durch eine frühere Einnahme eines Fibrates oder eines anderen HMG-CoA-Reduktase-Hemmers; Alkoholmissbrauch; Situationen, in denen erhöhte Plasmakonzentrationen auftreten können; asiatische Abstammung; gleichzeitige Anwendung von Fibraten (siehe Abschnitte 4.4, 4.5 und 5.2 der Fachinformation). Pharmakotherapeutische Gruppe: HMG-CoA-Reduktase-Hemmer; ATC-Code: C10A A07. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Crospovidon (Typ B), Hydroxypropylcellulose, Natriumhydrogencarbonat, Magnesiumstearat. Filmüberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose 6 Cp, Titandioxid (E 171), Triacetin, Eisenoxid, gelb (E 172) (Rosuvastatin ratiopharm 5 mg Filmtabletten), Eisenoxid, rot (E 172) (Rosuvastatin ratiopharm 10 mg, 20 mg, 40 mg Filmtabletten). Art und Inhalt des Behältnisses: OPA/Al/PVC-Aluminium oder PVC-PVDC/Aluminium-Blister: 7,14, 15, 20, 28, 30, 42, 50, 56, 60, 84, 90, 98,100 Filmtabletten. HDPE-Flasche mit PP-Schraubdeckel, die Silicagel-Trocknungsmittel enthält: 30,100 Filmtabletten. HDPE-Flasche mit PP-Schraubdeckel/kindersicherem PP-Schraubdeckel und separatem Behälter, der Silicagel-Trocknungsmittel enthält: 30, 100 Filmtabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer-Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: November 2017. Rosuvastatin ratiopharm 15 mg und 30 mg Filmtabletten; Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Rosuvastatin ratiopharm 15 mg Filmtabletten: Jede Tablette enthält 15 mg Rosuvastatin (als Rosuvastatincalcium), sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede 15 mg Filmtablette enthält 143 mg Lactose; Rosuvastatin ratiopharm 30 mg Filmtabletten: Jede Tablette enthält 30 mg Rosuvastatin (als Rosuvastatincalcium), sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede 30 mg Filmtablette enthält 128 mg Lactose. Anwendungsgebiete: Behandlung von Hypercholesterinämie: Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren mit primärer Hypercholesterinämie (Typ IIa einschließlich heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie) oder gemischter Dyslipidämie (Typ IIb), zusätzlich zu einer Diät, wenn das Ansprechen auf eine Diät und andere nicht pharmakologische Maßnahmen (z.B. Bewegung, Gewichtsreduktion) nicht ausreichend sind. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie zusätzlich zu einer Diät und anderen lipidsenkenden Maßnahmen (z.B. LDL-Apherese) oder wenn solche Maßnahmen nicht geeignet sind. Vorbeugung von kardiovaskulären Ereignissen: Vorbeugung von schweren kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten mit einem hohen Risiko für ein erstmaliges kardiovaskuläres Ereignis (siehe Abschnitt 5.1), in Verbindung mit der Behandlung von anderen Risikofaktoren. Gegenanzeigen: Rosuvastatin ist kontraindiziert: bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Rosuvastatin oder einen der sonstigen Bestandteile gelistet in Abschnitt 6.1 der Fachinformation; bei Patienten mit aktiver Lebererkrankung, einschließlich einer ungeklärten andauernden Erhöhung der Serum-Transaminasen sowie jeglicher Erhöhung der Serum-Transaminasekonzentration auf mehr als das Dreifache des oberen Normalwertes (ULN); bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Creatinin-Clearance

Medical Tribune j Nr. 23 j 6. Juni 2018 MEDIZIN 15 Starke Myopie bringt das Augenlicht in Gefahr OPHTHALMOLOGIE ■ Eine neue Brille genügt nicht: Kurzsichtige Patienten sollten sich regelmäßig augenärztlich untersuchen lassen. Besonders dringlich ist dies bei Myopie mit mehr als -6 Dioptrien, denn diese macht anfälliger für Schäden wie Netzhautablösungen. DR. DOROTHEA RANFT Die Myopie ist im Vormarsch. Während unter den 75-Jährigen nur 15 % kurzsichtig sind, betrifft die Myopie bei den 25-Jährigen schon fast die Hälfte. Der Grund ist noch nicht genau geklärt: Möglicherweise regt häufige Naharbeit (Lesen, Mobiltelefon etc.) den Augapfel zum Längenwachstum an. Ein Aufenthalt im Freien bei Tageslicht scheint dagegen protektiv zu wirken, so Priv.- Doz. Dr. Joachim Wachtlin von der Augenheilkunde am Sankt Gertrauden Krankenhaus in Berlin. Blitze, Schatten und Rußregen Von einer pathologischen Myopie spricht man ab einem Korrekturbedarf von -6 Dioptrien. Mit der generellen Zunahme der Kurzsichtigkeit wird auch diese brisante Form, die das Sehvermögen ernsthaft bedroht, häufiger. Je stärker das Längenwachstum des Augapfels, umso „dünnwandiger“ wird das Sehorgan und umso anfälliger für Schäden wie Netzhautablösungen oder Gefäßneubildungen im Bereich der Ma kula. An Glaukom und Katarakt erkranken Patienten mit hoher Myopie ebenfalls vermehrt. Um Folgeerkrankungen früh zu erkennen, sollten Kurzsichtige regelmäßig zum Augenarzt gehen, fordert Wachtlin. Besonders wichtig ist dies bei Patienten mit pathologischer Myopie. Bei stark kurzsichtigen Augen kommt es vermehrt zu einer Degeneration am Rand der Retina. Damit steigt auch die Gefahr einer Netzhautablösung. Vorher entsteht häufig ein Loch, weil sich der Glaskörper von der Retina ablöst und dabei ein Stück der Netzhaut einreißt. Typische Symptome dafür: Blitze, Schatten und Rußregen. Auch hier zahlt sich Früherkennung aus, denn ein solcher Defekt ohne Ablation lässt sich noch mit Laser oder Kältestift behandeln, die Ablation erfordert eine Operation. Beachtliches Risiko schon bei geringer Myopie Schon Patienten mit einer Kurzsichtigkeit zwischen -1 und -3 Dioptrien haben ein viermal höheres Risiko Augenhintergrund mit Netzhautablösung Gefäßneubildung im Bereich der Makula bei einem Patienten mit krankhafter Kurzsichtigkeit – Augenhintergrund (links) und Fluoreszenzangiographie (rechts). für eine Netzhautablösung als Normalsichtige. Im Bereich zwischen -3 und -6 Dioptrien liegt die Gefahr sogar zehnmal so hoch. Eine operative Myopiekorrektur durch Austausch der Linse steigert das Risiko weiter und selbst Jahre nach dem Eingriff droht noch diese Komplikation. Kurzsichtige sollten deshalb die typischen Ablationssymptome (Lichtblitze, Rußregen, bleibende Schatten) kennen und ggf. rasch einen Augenarzt aufsuchen. Bei etwa 5–10 % der hochmyopen Patienten bilden sich im Bereich der Makula choroidale Neovaskularisationen (CNV, s. links unten). Sie können durch intravitreale Injektionen mit Medikamenten behandelt werden, die VEGF (vascular endothelial growth factor) hemmen. Mit dieser Therapie, die ggf. mehrfach wiederholt werden muss, gelingt es oft, das Sehvermögen zu erhalten, teilweise sogar dauerhaft zu verbessern. Myope makuläre Retinoschisis in der optischen Kohärenztomographie – vor (oben) und nach (unten) der OP, bei der der Glaskörper abgesaugt wird (Mitte). Glaskörper verflüssigt sich und hebt ab In manchen Fällen rettet eine Vitrektomie das bedrohte Sehvermögen. So kommt es bei Kurzsichtigen nicht selten bereits in jüngeren Jahren zu einer Verflüssigung und Abhebung des Glaskörpers. Bei der Ablösung von der Retina kann dann auch ein Loch in der Netzhaut entstehen (Makulaforamen) oder es bilden sich Narben im Bereich des schärfsten Sehens. Die Veränderungen führen typischerweise zu Verzerrungen in der Mitte des Gesichtsfeldes. Die myope makuläre Retinoschisis wird ebenfalls üblicherweise mit einer Vitrektomie behandelt. Diese Aufspaltung der Netzhaut entsteht durch ein Zusammenwirken von verstärktem Längenwachstum des Augapfels mit Aussackungen der Augenhülle (Staphylom) und dem Zug des Glaskörpers an der Retina. Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD); Düsseldorf; März 2018 Graz bekommt neues Zentrum für Grundlagenforschung Rosuvastatin HCS – KRKAs jahrelange Erfahrung jetzt in der grünen Box WERBUNG FOTOS: J. WACHTLIN, ST. GERTRAUDEN KRANKENHAUS, BERLIN WISSENSCHAFT ■ Das Otto Loewi Forschungszentrum befasst sich mit Gefäßbiologie, Immunologie und Entzündungsprozessen. An der Medizinischen Universität Graz ist vorige Woche am Dienstag ein neues Forschungszentrum eröffnet worden. Das „Otto Loewi Forschungszentrum“ will vor allem die Grundlagenforschung in der Gefäßbiologie, der Immunologie und von entzündlichen Prozessen vorantreiben, wie die Medizinische Universität Graz mitteilte. Aktuell befassen sich die Forscher des Zentrums – insgesamt wurden zu Beginn des Jahres vier Lehrstühle der Med Uni Graz unter einem Dach zusammengefasst – u.a. mit dem Gefäßumbau bei Lungenerkrankungen und der Rolle von Lipiden bei Entzündungsprozessen und der Blutgerinnung. Weitere Projekte beschäftigen sich mit der Steuerung von Körperfunktionen und Krankheiten durch den Darm, mit der Funktion von Endothelzellen bei neurodegenerativen Erkrankungen sowie der Rolle von Immunzell-Subsets an Körperoberflächen und Karzinomen. Die Medizinische Universität Graz hat ihre Grundlagenforschung neu strukturiert und den Großteil der bisherigen Institute der Vorklinik zu drei Forschungszentren zusammengefasst: Eines wurde nach dem Medizin-Nobelpreisträger Otto Loewi (1873–1961) benannt, der von 1909 bis zur Vertreibung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 in Graz lehrte. Das Gottfried Schatz Forschungszentrum mit dem Schwerpunkt zelluläre Signaltransduktion, Stoffwechsel und Altern wurde bereits im April eröffnet. Das Forschungsund Diagnostikzentrum für molekulare BioMedizin soll gesondert vorgestellt werden. APA Höhere Effizienz bei der LDL-Senkung als Atorvastatin und Simvastatin Mit bis zu 55 % Senkung des LDL-C-Ausgangswertes ist Rosuvastatin signifikant effizienter als Simvastatin und Pravastatin und erreicht gleichdosiert eine signifikant größere LDL-Senkung als Atorvastatin. 1 Keine aus dem Cytochrom-P450-Metabolismus resultierende Arzneimittelinteraktion zu erwarten 3 Simvastatin und Atorvastatin werden, wie mehr als 50 % aller Arzneimittel, über das Cytochrom P450 3A4 abgebaut. 4,5 Die gemeinsame Gabe mit Hemmern dieses Enzyms führt fünfmal häufiger zu Myopathien bei PatientInnen als gewöhnlich. 5 Rosuvastatin hingegen besitzt keinen klinisch relevanten CYP-450-Metabolismus und wird als Alternative bei Arzneimittelinteraktionen empfohlen. 5 KRKA versorgt täglich mehr als 1 Million PatientInnen mit Rosuvastatin Seit dem Jahr 2010 bietet KRKA Ärztinnen und Ärzten in Europa Rosuvastatin zur Behandlung ihrer PatientInnen an. 6 Dieses Angebot nutzen bereits mehr als 1 Million PatientInnen jeden Tag vor allem in Zentral-, Südost- und Osteuropa. 7 Setzen auch Sie auf unsere langjährige und breite Erfahrung mit Rosuvastatin. Erhältlich in den Stärken 5 mg, 10 mg, 20 mg und 40 mg Weitere Informationen: KRKA Pharma GmbH Mag. Paul Otter, Produktmanager, paul.otter@krka.biz Referenzen: 1 Peter HJ et al. 2003. Amer. J. of Card. 152–160 2 McKenney JM et al. 2003. Curr. Med. Res. and Opin. 19:8: 689–698 3 Fachinformation Rosuvastatin HCS Stand 04/2018 4 Dorne JLCM et al. 2003. Food and Chem. Tox. 41: 201–224 5 PL Detail-Document, Clinically Significant Statin Drug Interactions. Pharmacist’s Letter/Prescriber’s Letter. April 2012 http://pharmacistsletter.therapeuticresearch.com/pl/ArticlePDF.aspx?cs=&s=PL&DocumentFileID=0& DetailID=280405&SegmentID=4427 (03.05.18) 6 Sorvasta (rosuvastatin, 5 mg) Marketing Authorisation No:5363-I-1464/10, Sorvasta (rosuvastatin, 10 mg) Marketing Authorisation No:5363-I-1466/10, Sorvasta (rosuvastatin, 20 mg) Marketing Authorisation No: 5363-I-1468/10, Sorvasta (rosuvastatin, 40 mg) Marketing Authorisation No: 5363-I-1470/10, Slovenia 7 CEGEDIM, ePharma Market, INTELLIX, IQVIA, MEDICUBE, PHARMAZOOM, PHARMSTANDART 1-9 2017 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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