Aufrufe
vor 1 Jahr

Medical Tribune 25/2018

  • Text
  • Tribune
  • Patienten
  • Frauen
  • Elga
  • Tribune
  • Medizin
  • Behandlung
  • Risiko
  • Wien
  • Juni
  • Asthma

Medical Tribune

50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 25 j 20. Juni 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Vernachlässigte Komorbiditäten bei Asthma Patienten mit schwer kontrollierbarem Asthma haben trotz intensiver Therapie ein hohes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Neben der Asthmabiologie selbst tragen dazu auch extrapulmonale Komorbiditäten bei: Rhinitis und chronische Rhinosinusitis, gastroösophagealer Reflux (GERD), Dysfunktion der Stimmbänder, obstruktive Schlafapnoe, Adipositas sowie Angst und Depression. Diese werden sogar von Spezialisten häufig übersehen. In Australien hat es sich daher bewährt, bei allen Patienten mit schwer kontrollierbarem Asthma zunächst einen Screening-Fragebogen betreffend die genannten Begleiterkrankungen einzusetzen. ▶ SEITE 7 Gesamtvertrag infrage gestellt Angesichts der geplanten Reform der Sozialversicherung stellen zwei Ärztekammer-Präsidenten den Gesamtvertrag infrage: Ohne Mitbestimmung habe er keinen Sinn mehr. Die Landesärztekammern verlangen, dass die regionalen Krankenversicherungen erhalten bleiben, bekommen aber nicht einmal einen Gesprächstermin bei den Entscheidungsträgern. ▶ SEITE 4 „Die Deutschen beneiden uns tatsächlich“ ELGA ■ Die Elektronische Gesundheitsakte steht wiederholt in der Kritik, ELGA-Chef Dr. Franz Leisch erklärt im Interview, wieso er dennoch entspannt und optimistisch ist. ELGA-Chef Franz Leisch schildert seine Vision für die Zukunft. „ELGA sollte uns Spitalsärzten den Arbeitsalltag erleichtern. Stattdessen zeigen die Erfahrungswerte einen enormen zusätzlichen Zeit- und Bürokratieaufwand.“ Derartige Kritik, wie sie gerade eben wieder Ärztekammer-Vize Dr. Harald Mayer formulierte, muss Dr. Franz Leisch immer wieder zur Kenntnis nehmen. Auch Datenschützer schießen mitunter scharf gegen sein Unternehmen und dessen Produkt. Erst kürzlich hatte Dr. Hans Zeger, Präsident der ARGE Daten, ELGA in der Medical Tribune als „Technologie aus der IT-Steinzeit“ kritisiert. Im Exklusivinterview nimmt Leisch nun ausführlich Stellung. Der ELGA-Geschäftsführer erklärt, wieso er sich weder wegen des umstrittenen Datenpakets der Regierung Sorgen macht noch um die Zukunft seiner Technologie. Sogar bei den Wortmeldungen kritischer Kammerfunktionäre sieht er gewisse Fortschritte. Andere Länder, allen voran Deutschland, würden Österreich um einige ELGA-Lösungen sogar beneiden. Der E-Befund habe indes Optimierungsbedarf, räumt Leisch ein, nimmt aber auch Ärzte in die Pflicht. ▶ SEITE 3 Diese Woche: SCHWERPUNKT HERZ-KREISLAUF ▶ Seite 9–12 ■ AUS DEM INHALT Pillen im Supermarkt „dm“ will OTC-Präparate verkaufen dürfen und daher vor den Verfassungsgerichtshof ziehen. ▶ SEITE 2 Patient hustet Blut Atemwegsinfekt, Bronchiektasen, Lungenkrebs: die möglichen Ursachen von Hämoptysen. ▶ SEITE 5 Trinken während der WM Fußball-Fans sollten Fruchtsäfte und Bier besser mit Mineralwasser aufspritzen. ▶ SEITE 8 Herzklappeninfektionen Die Zahl der chirurgischen Eingriffe wegen einer Endokarditis ist dramatisch angestiegen. ▶ SEITE 10 Wenn die Akne blüht Ernährung, Medikamente, Kosmetik, Körperpflege, Schadstoffe, Lebensstil und Klima beeinflussen die Haut erkrankung. ▶ SEITE 13 Bodenständige Geschäfte Der Markt für Orientteppiche ist im Umbruch. Der Geschmack der Sammler hat sich geändert. ▶ SEITE 15 FOTOS: BRUCKBERGER; WIKIMEDIA / MICHAEL HEIGL Die Spiroergometrie ist heute breiter einsetzbar als früher. Kardiopulmonaler Belastungstest Anfänglich diente die Spiroergometrie bei Herzinsuffizienz ausschließlich dazu, Patienten für eine Transplantation zu identifizieren. Mittlerweile kommt die Risikoeinschätzung breiter zum Einsatz. ▶ SEITE 12 Neugeborenen-Hörscreening Im Vorjahr wurde von HNO-Ärzten das SAV-Konzept zur Organisation des Neugeborenen-Hörscreenings und der Abklärung und Versorgung konnataler Hörstörungen beschlossen. Demnach soll unter anderem bei nicht bestandenem ersten Hörtest am 2. bis 4. Lebenstag ein zweites Screening am 3. bis 7. Tag durchgeführt werden. Weiters sollen auch einseitige Auffälligkeiten abgeklärt und einseitige Hörstörungen versorgt werden. Doch nicht alle Pädiater halten das für sinnvoll. Am Pädiatrischen Frühling in Seggau waren Bedenken zu hören. ▶ SEITE 6 Frauenherzen schlagen anders Frauenherzen haben die kleineren Koronarien, ein anderes Risiko für spezielle Rhythmusstörungen und vertragen manche Medikamente anders als Männerherzen. Außerdem können Patientinnen, die übrigens immer jünger werden, auch eine andere Form der koronaren Herzkrankheit aufweisen, erinnert Kardiologin Prim. Univ.-Doz. Dr. Jeanette Strametz-Juranek im Interview. Selbst wenn bei einem Herzkatheter keine signifikanten Veränderungen an den Koronarien zu finden sind, können die Frauen trotzdem herzkrank im Sinne einer mikrovaskulären KHK sein, mahnt die Ärztliche Leiterin des PVA-Rehabilitationszentrums Bad Tatzmannsdorf, an diese Ausschlussdiagnose zu denken. ▶ SEITE 9 © iStock.com/vm, Symbolpackung, Symbolabbildung, 2018_06_Rosuvastatin_I_MT_01 ERSTMALS TEILBAR Kraft braucht Verantwortung Referenzpräparat = Crestor ® SEIT MAI 2018 GREEN BOX Fachkurzinformationen auf Seite 14

ärztemagazin

Medical Tribune