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Medical Tribune 26/2017

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15 JAHRE IMG/1A/2016/12/8Happy Birthday! 49. Jahrgang j Nr. 26 j 28. Juni 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Kärntner Rezept gegen Polypharmazie PROJEKT ■ Patient und Kasse freuen sich: Das Polypharmazieboard im LKH Villach verkürzt lange Arzneilisten um ein Fünftel. Auch Niedergelassene können zuweisen. Diese Woche: SCHWERPUNKT GYNÄKOLOGIE ▶ Seite 9–13 ■ AUS DEM INHALT Austro-Chefin Ana Kostova legt die Strategie von AstraZenca dar. „Das gehört zum Leben dazu“ Der Pharma-Konzern AstraZeneca hat schwierige Zeiten hinter sich, da mehrere Patente auf Blockbuster ausgelaufen waren. Mit einer prall gefüllten Pipeline will man jetzt aber wieder durchstarten. Medical Tribune hakte im Gespräch mit der österreichischen Geschäftsführung nach. ▶ SEITE 4 Im Auge des Betrachters Das Primärversorgungsgesetz polarisiert: Die Regierung jubelt, Opposition und Ärztekammer toben. ▶ SEITE 4 Grundlagenforschung Josef Penninger und sein Team sind dem ACE 2 auf der Spur, berichtete er auf der ÖKG-Tagung. ▶ SEITE 7 Jugend fühlt sich krank Studie schlägt Alarm: Jeder vierte Jugendliche fühlt sich nicht gesund, im Burgenland gar 36 Prozent. ▶ SEITE 8 Keine Keimjagd mit „Atombombe“ Um Antibiotika zu sparen, rät PD Dr. Burkhard Springer, auf das Erfolgsrezept zurückzugreifen, mit dem die Mortalität schon vor dem Penizillin drastisch gesenkt werden konnte: verbesserte Lebensumstände, Hygiene und Impfungen. Den wahllosen Einsatz von Breitbandantibiotika vergleicht er mit einer Verbrecherjagd mit Atombombe. ▶ SEITE 15 Jour fixe in der Nikolaigasse, mittlerweile gehen schon die Assistenzärzte mit: Jeden Mittwochvormittag brüten Mediziner verschiedener Fächer und klinische Pharmazeutinnen im LKH Villach über der Medikation ausgewählter Patienten, um für sie das Beste herauszuholen. Die erste Bilanz dieses Vorzeigeprojekts kann sich sehen lassen: 20 Prozent weniger Arzneimittel, deutlich geringere extramurale Kosten für die Gebietskrankenkasse. Ist der Patient schon entlassen, bevor das Interdisziplinäre Polypharmazieboard diskutiert – was in Zeiten kurzer Spitalsaufenthaltsdauer vorkommen kann –, wird der Befund dem Hausarzt mit dem Arztbrief übermittelt. Nun soll die Idee, die ein Neurologie-Primar und eine Psychiatrie-Primaria nach einer Veranstaltung der KGKK hatten, auf das Klinikum Klagenfurt ausgeweitet werden. Medical Tribune fragte bei den Mitwirkenden nach, was hinter dem erfolgreichen Rezept steckt. ▶ SEITE 3 Schwerwiegendes Risiko Adipöse Schwangere tragen ein höheres Risiko für „fast alle“ Komplikationen der Gravidität. Auch der Fötus ist in Gefahr. ▶ SEITE 9 Konkurrenz für Pap-Test Laufen neue Testverfahren dem bewährten Screening-Instrument bald den Rang ab? ▶ SEITE 12 Hypos als Hilferuf Eine junge Diabetikerin sicherte sich durch nächtliche Hypoglykämien absichtlich Aufmerksamkeit. ▶ SEITE 14 FOTOS: A.C. SCHIFFLEITNER / GETTYIMAGES – AKINSHIN; WIKIMEDIA, HIC ET NUNC Bei multiplen Myomen spricht man vom „Kartoffelsackuterus“. Blutungen in den Griff bekommen Von der Ultraschalltherapie unter MR-Kontrolle über die Embolisation bis hin zur medikamentösen Therapie mit Ulipristalacetat gibt es es ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten für Myome. Letztes kann mittlerweile nicht mehr nur präoperativ, sondern auch in Form einer Intervalltherapie eingesetzt werden. ▶ SEITE 10 Die neue Rolle des Arztes Überraschende Erkenntnisse in Sachen Mobile Health liefert eine Studie aus Deutschland: Demnach steht das Thema Datenschutz gar nicht im Vordergrund, wobei Konsumenten insbesondere dem Arzt durchaus vertrauen. Der Krankenkasse würden sie weniger gern ihre Vitaldaten zur Verfügung stellen. Dass derzeit noch Zurückhaltung herrscht, liegt am mangelnden Angebot. Dennoch: Apps können Leben retten, mobile Gesundheitsanwendungen werden die Rolle von Medizinern grundlegend verändern, eine zentrale Rolle werden Ärzte aber auch in Zukunft spielen. ▶ SEITE 2 Strategien gegen Schlaganfälle Am Kardiologiekongress in Salzburg gab Prim. Dr. Franz Xaver Roithinger einen Überblick über die Möglichkeiten, um das Risiko für Schlaganfälle zu senken. Dabei spielt die orale Antikoagulation eine Rolle. Eine ideale Lösung bestünde aber darin, das Vorhofflimmern dauerhaft zu beenden. Wenn der Vorhof noch nicht strukturell verändert und eine Ablation gut durchführbar ist, bestehen zwar gute Chancen auf Erfolg. Ob das auch die Prognose beeinflusst, ist aber fraglich. Eine weitere Option zur Verhinderung von Schlaganfällen ist der Verschluss des Herzohrs. Dem Vorhofflimmern als Risikofaktor für Schlaganfälle widmete sich auch die Jahrestagung der European Heart Rhythm Association (EHRA) in Wien. ▶ SEITE 5 & 6 Adam liebt CandAm® 3 Stärken 2 Substanzen kombiniert Candesartan + Amlodipin 1 - fach verordnen CandAm® Das Neu-Original © rh2010 - Fotolia.com, Symbolpackung, 2017_06_CandAm_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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