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Medical Tribune 28/2017

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Medical Tribune

15 JAHRE IMG/1A/2016/12/8Happy Birthday! 49. Jahrgang j Nr. 28 j 12. Juli 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Funduskopie gewährt Einblicke ins Gehirn Die Mikroangiopathie des Gehirns ist mit einer Vielzahl von schweren Erkrankungen assoziiert: Diese reichen von Gang störungen über den Schlaganfall bis hin zur Demenz. Doch direkt visualisieren lassen sich mikrovaskuläre Veränderungen am lebenden Patienten kaum. Allerdings sind die Arteriolen und Venolen der Netzhaut den kleinen Gefäßen des Gehirns sehr ähnlich – und sie sind viel leichter unter die Lupe zu nehmen. Dabei lassen sich nicht nur Rückschlüsse auf potenziell bedrohliche Veränderungen der Gehirngefäße ziehen, sondern auch tiefe Einblicke in die Pathophysiologie der Mikroangiopathie gewinnen. ▶ SEITE 13 „Ich habe mich als Sprecher gesehen“ Der Machtwechsel in der Österreichischen Ärztekammer hat einige Fragen aufgeworfen. Medical Tribune traf den Ex-Präsidenten der ÖÄK und Chef der Tiroler Ärzte, Dr. Artur Wechselberger, und hakte nach: Wieso ist er auf Bundesebene nicht mehr angetreten? Gab es interne Querelen? Und wie fällt seine persönliche Bilanz nach fünf Jahren an der Spitze der ÖÄK aus? ▶ SEITE 4 Krieg der Sterne: Ärzte im World Wide Web BEWERTUNGSPORTALE ■ Ärzte müssen sich im Internet einiges gefallen lassen. Medical Tribune zeigt, wie man mit Patienten-Kommentaren umgeht. Online-Bewertungen sind in vielen Branchen geschäftskritisch – in zunehmendem Maße auch in der Medizin „Nie wieder!!!“, „Ignorante, unfähige Ärztin“, „Mit Schmerzen rein und mit Schmerzen wieder raus“. Die Urteile, die Patienten auf Bewertungsportalen fällen, sind oft vernichtend. Und für den betroffenen Arzt ein Problem. Medical Tribune hat Ärzte und Marketing-Experten gefragt, wie man mit dem Phänomen der teils anonymen Patientenbewertungen im World Wide Web umgehen sollte. Eines wurde rasch klar: Rechtlich kann man wenig dagegen tun und Nichtstun ist auch keine Lösung. Vielmehr sollte man aktiv werden und Reputationsmanagement betreiben. Ein steirischer Arzt erklärt, wie er vom Saulus zum Paulus geworden ist, sich über Häme im Netz einst gekränkt hat und dann gerade dort durchgestartet ist. Schließlich kann das Internet auch eine Werbeplattform sein, auf der es genau so heißen kann: „Kompetent, freundlich, besser geht nicht!“ ▶ SEITE 3 Diese Woche: SCHWERPUNKT HNO ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Suchtfaktor Internet Das Internet hat nicht nur für Ärzte seine Tücken – es birgt immense Suchtgefahr. ▶ SEITE 2 Schlechte Trefferquote Die Refluxkrankheit ist weit verbreitet, Hausärzte liegen bei der Diagnose aber oft falsch. ▶ SEITE 5 Kleinstaaten auf Diät In Europas Kleinstaaten sind überdurchschnittlich viele Kinder adipös. Das soll sich bald ändern. ▶ SEITE 8 Chronische Otitis media Ein bisher symptomloses Loch im Trommelfell kann auf eine chronische mesotympanale Otitis media hindeuten. ▶ SEITE 10 Schlechter Geruch Eine Leitlinie gibt Orientierung für die Abklärung und Behandlung von Riechstörungen. ▶ SEITE 11 Urlaub in Gefahr Was es zu beachten gilt, wenn kürzlich operierte Patienten in den Urlaub fliegen wollen, lesen Sie auf ▶ SEITE 15 FOTOS: MAYBEFALSE / GETTAIMAGES; WIKIMEDIA / HELLERHOFF Derartige Knochenverdickungen deuten auf Chronifizierung hin. Leitlinie zur Rhinosinusitis Die Purulenz des Sekrets sagt nichts über den Erreger aus und gerade bei der chronischen Form sind die Symptome oft nicht eindeutig. Eine neue Leitlinie hilft, bei der Rhinosinusitis Fallstricke zu vermeiden. ▶ SEITE 9 Antibiotika richtig einsetzen bei M. Crohn und Zystitis GASTROENTEROLOGIE ■ Bei keimfrei aufgezogenen Tieren lassen sich keine chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auslösen. Das belegt eindrücklich die Rolle der Bakterien bei der Entstehung von CED. Allerdings gibt es keine Hinweise dafür, dass die Dysbiose durch eine antibiotische Therapie langfristig positiv beeinflusst werden kann. Die unzureichenden Studiendaten, die es zu diesem Thema gibt, zeigen eine limitierte Wirksamkeit von Antibiotika bei aktiver CED. Ihr Einsatz wird in den aktuellen Leitlinien der ECCO (European Crohn’s and Colitis Organisation) daher nicht empfohlen. Einen größeren Stellenwert haben Antibiotika nur bei der Behandlung von Komplikationen wie etwa bei Fisteln und Abszessen. ▶ SEITE 6 UROLOGIE ■ Bei der unkomplizierten Zystitis besteht das wichtigste Therapieziel darin, das Abklingen der lästigen Symptome wie beispielsweise Algurie, imperativer Harndrang oder Pollakisurie zu beschleunigen. Dies gelingt mit einer Antibiotikatherapie nachweislich schneller als mit Placebo. Laut der kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie sollte Patienten auch tatsächlich eine Antibiotikatherapie angeboten werden. Angesichts zunehmender Resistenzen stellt sich allerdings die Frage, mit welchen Antibiotika die unkomplizierte Zystitis noch behandelt werden kann oder ob gar eine Schmerztherapie genügt. Medical Tribune zeigt, welche Arzneien nicht mehr erste Wahl sind und welche die Leitlinie im konkreten Fall derzeit empfiehlt. ▶ SEITE 7 Adam liebt CandAm® 3 Stärken 2 Substanzen kombiniert Candesartan + Amlodipin 1 - fach verordnen Green Box, IND-frei CandAm® Das Neu-Original © rh2010 - Fotolia.com, Symbolpackung, 2017_07_CandAm_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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