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Medical Tribune 29-35/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 2935 j 29. August 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Zu Fuß in die Schule erspart die Extra-Turnstunde Wenn es um die Prävention von Herz-Kreislauf-Problemen geht, sieht die Präsidentin der Österreichischen Kardiologiegesellschaft, Primaria Dr. Andrea Podczeck- Schweighofer, Handlungsbedarf an allen Ecken und Enden. Das beginne schon mit Kindergärten, die so gebaut würden, dass die Kleinen mit dem Auto hinkutschiert werden müssen. „Dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn sie später gesundheitliche Probleme bekommen.“ Ganz zu schweigen vom Zucker- und Fettkonsum, der dringend reduziert werden müsse. Außerdem sei das Rauchen, auch schon bei Jugendlichen, ein riesiges Pro blem. Kinder- und Schulärzte können das nicht allein lösen. ▶ SEITE 6 Bei Krebskranken aufs Herz achten Bei Frauen mit Mammakarzinom steht klarerweise die Behandlung der malignen Erkrankung im Zentrum. Die Herzgesundheit soll dabei aber nicht auf der Strecke bleiben. Denn mit zunehmender Lebenserwartung steigt klarerweise auch bei ihnen das Risiko für kardiale Erkrankungen. Zudem können Chemotherapeutika das Herz in Mitleidenschaft ziehen. ▶ SEITE 4 Wie man mit Veränderung im Alter richtig umgeht GERONTOPSYCHOSOMATIK ■ Altersbedingte Änderungen der Lebensumstände drücken aufs Gemüt. Ärzte können notwendige Anpassungsprozesse unterstützen. Der Verlust des Jobs sowie von geliebten Menschen führt bei älteren Patienten häufig zu Depressionen. Im Alter erleben Menschen viele Verluste und Veränderungen: Sie beenden ihre berufliche Laufbahn, verlieren geliebte Menschen und sind mit einer geschwächten Gesundheit konfrontiert. Das führt oft zu Angststörungen und depressiven Reaktionen. Medical Tribune traf Primaria Dr. Heidemarie Abrahamian vom Sozialmedizinischen Zentrum Baumgartner Höhe in Wien, um über das relativ junge Fachgebiet der Gerontopsychosomatik und die Versorgungssituation in Österreich zu sprechen. Abrahamian erklärt, dass laut interner Forschung mehr als 20 Prozent der älteren Patienten, die primär gesund erschienen, unter einer Depression oder Angststörung leiden, und gibt Tipps, wie Ärzte dabei vorgehen sollten. ▶ SEITE 10 Diese Woche mit den Schwerpunkten: HERZ-KREISLAUF ▶ Seite 4–7 GERIATRIE ▶ Seite 9–13 ■ AUS DEM INHALT Hand in Hand in Alpbach In vorbildlicher Eintracht präsentierten Ärztekammer und Apothekerkammer in Alpbach eine neuartige Kooperation. ▶ SEITE 3 Kürzere Katheterablation Ein neues Verfahren, das die Katheterablation bei Vorhofflimmern sicherer und schneller macht, wurde in Linz getestet. ▶ SEITE 5 Mikrobiom-Serie Eine Anastomoseninsuffizienz ist nicht notwendigerweise ein chirurgisch-technischer Fehler. ▶ SEITE 15 AUGMENTED REALITY Jetzt neu: Über die Augmented Reality App von medONLINE kommen Sie zu multimedialen Inhal ten, die Sie via Handy sehen kön nen. Heute auf Seite 9. Achten Sie auf dieses Zeichen FOTOS: RAPIDEYE / GETTYIMAGES; UNIVERSITÄT SIEGEN Der herzige Roboter mit den großen Augen weckt Vertrauen. Roboter-Kollege in der Altenpflege Der Testbetrieb in einem Altersheim in Deutschland zeigt: Während die Bewohner sich rasch mit dem Roboter anfreunden, fühlt sich mancher Betreuer bedroht. Kommt nach dem Entlasten das Ersetzen? ▶ SEITE 9 Die Gagen der Amerikaner Eine neue Studie vergleicht die Durchschnittsgehälter in den USA. Das Ergebnis lässt gerade im Gesundheitsbereich manch einen vor Neid erblassen. Dass Ärzte mit einer Durchschnittsgage von fast 200.000 Dollar im Jahr die Liste anführen, mag wenig überraschen. Aber wer hätte gedacht, dass vier weitere Berufe aus dem Gesundheitsbereich unter den Top-Ten-Jobs rangieren? Mit einem durchschnittlichen Salär von 127.000 Dollar verdienen etwa Apotheker mehr als angestellte Anwälte. Auch in der Krankenpflege sind sechsstellige Beträge an der Tagesordnung. ▶ SEITE 3 AUVA kann vorerst aufatmen „Unwürdiges Hütchenspiel“, „mutlose Nullnumer“, „Reform-Maus“ – die Opposition sparte nicht mit harschen Worten, was den Rettungsplan der AUVA angeht. Das dürfte die Regierung und auch die Unfallversicherungsanstalt nicht wirklich kratzen, ist doch nun das Damoklesschwert über ihrem Kopf abgehängt. Die AUVA wird entgegen mehrerer Andeutungen von Sozial- und Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein nicht aufgelöst und auch der Sparplan scheint machbar. Von der angekündigten halben Milliarde blieben 430 Millionen Euro übrig, von denen die AUVA selbst aber nur 135 Millionen abspecken muss. Wer den Löwenanteil zu berappen hat, ist noch nicht gänzlich geklärt. ▶ SEITE 2 Senken Sie die Herzfrequenz! 50 60 80 bpm (beats per minute) 0 Referenzpräparat = Procoralan ® AB SEPTEMBER 2018 GREEN BOX © iStock.com/ChubarovY, Symbolpackungen, 2018_08_Ivabradin_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14 MT_29-35-s01.indd 1 24.08.2018 11:19:59

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