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Medical Tribune 30-34/2017

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15 JAHRE IMG/1A/2016/12/8Happy Birthday! 49. Jahrgang j Nr. 3034 j 23. August 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Primärversorger: Starthilfe vom Ministerium Erst jüngst bekräftige Gesundheitsministerin Dr. Pamela Rendi-Wagner bei einem Kärnten-Besuch den Zeitplan für Primärversorgungszentren: Bis 2021 sind in ganz Österreich mindestens 75 solcher Einrichtungen angepeilt. Die Standorte in Kärnten verriet ihre SP-Parteikollegin und LH-Stv. Dr. Beate Prettner: Klagenfurt, Völkermarkt, St. Veit, Spittal, Feldkirchen und Hermagor. Aber man brauche v.a. Ärzte, die bereit sind, das Wagnis Primärversorgung neu einzugehen – nicht nur in Kärnten. Mit einer Gründungsinitiative will Rendi-Wagner die Kollegen auf den Geschmack bringen. MT fragte nach, wie das Ministerium die Ärzte unterstützt. ▶ SEITE 4 Deutschlands erste Cannabis-Bilanz Der Trend zur Cannabis-Liberalisierung setzt sich global fort. Jetzt gibt es erste Daten aus Deutschland. Dort sind die Verordnungen innerhalb von zwei Monaten nach der Freigabe für medizinische Zwecke um 80 % gestiegen. Befürworter sind jedoch enttäuscht. Denn der Bedarf wäre noch größer, aber die Kassen sind restriktiv und Ärzte ängstlich. Manch einer kritisiert das Gesetz als Flop. ▶ SEITE 4 Qualitätszertifikat für tiefe Einblicke VORSORGE ■ Seit der Einführung des Qualitätszertifikats Darmkrebsvorsorge der ÖGGH vor zehn Jahren verbessert sich die Adenomentdeckungsrate stetig. Erfahrene Endoskopiker blicken tiefer und finden hinter der verstecktesten Falte noch Vorstufen. Das Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) ist vor zehn Jahren eingeführt worden. In der MT zieht die Verantwortliche, Univ.-Prof. Dr. Ferlitsch, Bilanz. Erfreulich ist, dass seither die Adenomentdeckungsrate um gut ein Prozent pro Jahr gestiegen ist. Andererseits nehmen noch immer viel zu wenig Patienten die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch. Dem kann mit Information und Beratung begegnet werden – ein wichtiger Punkt im Kriterienkatalog und Voraussetzung für eine gute Darmreinigung. Eine große Rolle für die Qualität spielt die Erfahrung: Routinierte Endoskopiker entdecken vor allem auf dem Rückzug vom Zökum deutlich mehr als ungeübte Ärzte. ▶ SEITE 9 Diese Woche: SCHWERPUNKT GASTROENTEROLOGIE ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Allgemeine Enttäuschung Kaum ein Student will Allgemeinmediziner werden. ÖÄK schlägt Alarm – und wird selbst kritisiert. ▶ SEITE 4 Akute Herzinsuffizienz In der Praxis bewährt sich die Einteilung in vier Gruppen von warmtrocken bis kalt-feucht. ▶ SEITE 6 Gut gemeinte Hilfe Viele Initiativen in Entwicklungsländern bleiben Eintagsfliegen. Ein Experte gibt Tipps. ▶ SEITE 8 Unliebsames Souvenir Meist ist Reisedurchfall selbstlimitierend. Manchmal stecken dahinter jedoch schwerwiegende Erkrankungen, wie zwei Fälle zeigen. ▶ SEITE 10 Barrett-Ösophagus Schon die niedriggradige Dysplasie ist eine klare Indikation für eine Radiofrequenzablation. ▶ SEITE 10 Palliativmedizin Wie lassen sich Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen durch maligne Obstruktionen lindern? ▶ SEITE 11 FOTOS: SELVANEGRA / GETTYIMAGES; PRIVAT Dr. Christoph Dachs und Dr. Doris Dieß bilden auch Ärzte aus. Ein Lehrbeispiel in Sachen Teamwork ÖGAM-Präsident Dr. Christoph Dachs betreibt eine Praxisgemeinschaft im Tennengau. Medical Tribune gewährt Einblicke in seinen Arbeitsalltag – und erklärt, warum Salzburg auch ein Vorbild für Lehrpraxen ist. ▶ SEITE 3 Antidepressiva: Kein Leben lang Antidepressiva einzunehmen sollte nicht von vornherein eine Lebensaufgabe sein, appelliert Prim. Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Aigner, Universitätsklinikum Tulln, die Dauer der empfohlenen Antidepressiva-Gabe zu beachten und das Ansprechen zu überprüfen. Bei Erstmanifestation einer Depression sei ein halbes bis ein Jahr hilfreich, bei einer rezidivierenden Form betrage die angepeilte Einnahmedauer etwa zwei Jahre. Das Um und Auf ist laut dem Psychiater die Ein- und Ausschleichphase. Er erklärt, mit welchem Konzept er gute Erfahrungen macht. ▶ SEITE 7 Stadtplanung macht schlank Eine kostenlose Fitness-App hat ano nymisiert Schrittzahlen und Gesundheitsdaten von 717.527 Menschen aus 111 Ländern gesammelt. Forscher der Uni Stanford haben daraus berechnet, wie Wohnort und Alltagsbewegung mit Adipositas zusammenhängen, und haben einige erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. So gehen Mexikaner zwar durchnittlich sogar noch weniger zu Fuß als US-Amerikaner, sind aber weit seltener adipös. Wichtiger als eine hohe durchschnittliche Schrittzahl scheint zu sein, dass innerhalb der Bevölkerung möglichst geringe Unterschiede im Aktivitätslevel herrschen. Das ist der Fall, wenn die Umgebung möglichst fußgängerfreundlich ist. ▶ SEITE 2 Adam liebt CandAm® 3 Stärken 2 Substanzen kombiniert Candesartan + Amlodipin 1 - fach verordnen Green Box, IND-frei CandAm® Das Neu-Original © rh2010 - Fotolia.com, Symbolpackung, 2017_07_CandAm_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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