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Medical Tribune 36/2017

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Medical Tribune

15 JAHRE IMG/1A/2016/12/8Happy Birthday! 49. Jahrgang j Nr. 36 j 6. September 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at Inflammation? think Volon Fachkurzinformationen auf Seite 14 Die Finanzen der Ärztekammer 2016 war für die Wiener Ärztekammer ein turbulentes Jahr mit politischen Ärgernissen. Finanziell war es jedoch erfreulich. Unterm Strich blieben rund 3,3 Millionen Euro Gewinn übrig, wie eine Analyse der MT ergab. Der Kampffonds bleibt mit 23,6 Millionen gut gefüllt. ▶ SEITE 4 Spritze gegen das Adhärenzproblem Mit konsequenter Antipsychotika- Einnahme lassen sich Schizophrenie-Symptome meist gut in den Griff bekommen. Doch die Adhärenz ist oft schlecht. Depotinjektionen können Abhilfe schaffen und sorgen auch für konstantere Plasmaspiegel. MT zeigt Vor- und Nachteile auf. ▶ SEITE 6 Antibiotika-Therapie: Ist kürzer besser? RESISTENZEN ■ Patienten haben es gelernt: Antibiotika nimmt man fertig, auch wenn Inflammation? die Symptome weg sind. Doch britische Infektiologen sehen darin eine Gefahr. think Volon Prof. Dr. Martin J. Llewelyn von der Brighton and Sussex Medical School und seine Koautoren machten kürzlich ihrem Ärger im „British Medical Journal“ Luft: Die Botschaft an die breite Öffentlichkeit solle heute lauten, dass Antibiotika abgesetzt werden können, wenn man sich als Patient besser fühlt. So könne man der Resistenzentwicklung besser Einhalt gebieten, als wenn die Therapie zu lange fortgesetzt wird. Medical Tribune fragte heimische Infektiologinnen und Infektiologen, was sie von diesem Aufruf halten: Die Reaktionen bilden eine große Bandbreite ab: Von „Reißerisch und unseriös“ über „Das Dogma, die Packung zu Ende zu nehmen, ist gefallen“ bis hin zu „Je mehr Mikroorganismen ich vernichte, desto eher verhindere ich Resistenzen“. Darüber, dass im Einzelfall über die Therapie entschieden werden muss, herrscht aber im Großen und Ganzen Einigkeit. Die Devise lautet demnach: die richtige Substanz in der richtigen Dauer in der richtigen Dosis, abhängig vom Infekt. ▶ SEITE 12 Diese Woche: SCHWERPUNKT ALLGEMEINMEDIZIN ▶ Seite 9–12 ■ AUS DEM INHALT Die durch die Hölle gehen Die Psychologin Selma Loznica erklärt, worauf man bei Kriegstraumatisierungen achten sollte. ▶ SEITE 2 Aller guten Dinge sind drei Österreichs drittes Primärversorgungszentrum wird von drei Ärztinnen betrieben. ▶ SEITE 4 9x Gesundheitspolitik Was tut sich gesundheitspolitisch in den Bundesländern? MT gibt einen Überblick. ▶ SEITE 5 Neuroprothese getestet Ein vollständig Gelähmter kann wieder einfache Handgriffe erledigen. Alltagstauglich ist die Prothese noch nicht, aber sie funktioniert. ▶ SEITE 7 Reden kann Leben retten Kommt Ihnen etwas komisch vor? Dann spucken Sie’s aus! So erhöhen Sie die Patientensicherheit. ▶ SEITE 8 Egel aus der Kresse Ein bakterieller Leberabszess einer Patientin entpuppte sich am Ende als Parasitose. ▶ SEITE 15 FOTO: PRIM. ABRAHAMIAN Derartig ausgeprägte Striae erhärten den Cushing-Verdacht. Zu viel Torte oder zu viel Cortisol? Stimmt die Energiebilanz nicht oder steckt doch ein Cushing dahinter? Bei welchen adipösen Patienten sich die endokrinologische Abklärung lohnt und wie sich die Diagnose Cushing sichern lässt, lesen Sie auf ▶ SEITE 9 LSE-Studie in der Manöverkritik Das Trommelfeuer zur kürzlich publizierten Studie der London School of Economics (LSE) ist enorm. Vom Sozialministerium in Auftrag gegeben, sollte sie das Effizienzpotenzial des heimischen Sozialversicherungsund Gesundheitssystems eruieren. Doch durch die vielen dargebotenen Optionen holt sich jeder das Seine aus dem 1400-Seiten-Werk heraus. Die Ärztekammer begrüßt so manche Erkenntnis, dafür hätte es die Studie aber nicht gebraucht. Gesundheitsökonom Dr. Ernest Pichlbauer wälzt den Schmöker noch, hat jedoch ein erstes Urteil parat. ▶ SEITE 3 Nierenschwach und blutarm CKD und Anämie gehen oft Hand in Hand. Bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz sind niedrige Hämoglobinwerte laut einer Beobachtungsstudie zwar prädiktiv für erhöhte Sterblichkeit – das bedeutet jedoch nicht, dass eine medikamentöse Anhebun=g des Hb immer von Vorteil ist. Ganz im Gegenteil: Gerade kardiovaskulär vorerkrankte Niereninsuffizienz-Patienten erleiden unter der Therapie sogar mehr thromboembolische Komplikationen. Welche Laborparameter und Grenzwerte wirklich aussagekräftig sind und von welchen Therapieansätzen anämische Patienten mit schwachen Nieren am meisten profitieren können, war Thema bei den Ärztetagen in Velden. ▶ SEITE 10 Adam liebt CandAm® 3 Stärken 2 Substanzen kombiniert Candesartan + Amlodipin 1 - fach verordnen Green Box, IND-frei CandAm® Das Neu-Original © rh2010 - Fotolia.com, Symbolpackung, 2017_08_CandAm_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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