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Medical Tribune 39/2018

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16 MEDIZIN

16 MEDIZIN Medical Tribune j Nr. 39 j 26. September 2018 ■ MEDIZIN UND ICH VON A BIS Z Da fängt der Tag so richtig gut an Von Dr. Ulrike Stelzl Kassenärztin für Allgemeinmedizin in Graz In fast einem Vierteljahrhundert ärztlicher Tätigkeit habe ich schon viel erlebt und viel gehört und auch viel einstecken müssen. Angefangen vom Klassiker, dass frau als Turnusärztin immer wieder gebeten wurde, die Leibschüssel zu bringen. Etwas, das meines Wissens nach von keinem meiner männlichen Kollegen jemals verlangt worden war. Mein Highlight jedoch aus Krankenhaustagen war die Ansage einer Lehrerin, die am Sonntag in der Nacht mit einem Wimmerl am Hintern in der Chirurgieambulanz erschienen war. Ich – seit über 40 Stunden im Dienst dahinvegetierendes und schon gespenstähnliches Wesen – fragte, warum in aller Welt das nicht Zeit bis morgen hätte. Darauf kam folgender Ansager: „Tuan’s net deppert, kein Mensch arbeitet so viele Stunden! Und bei dem, was Sie verdienen, können’s ruhig in der Nacht einmal aufstehen.“ Ich erinnere mich noch daran, als wäre es nicht vor zwei Jahrzehnten, sondern gestern erst gewesen. Auch das Gefühl der ohnmächtigen Wut, das mein ausgelaugtes Hirn dabei empfunden hat, steigt schon wieder auf. Inzwischen habe ich wie gesagt viel erlebt. Ich hatte einen Patienten, der sich tatsächlich eine Liste meiner Verfehlungen zusammengeschrieben hatte und darauf bestand, mir selbige in extenso herunterzubeten. Drei Stunden nach Ordinationsschluss, wo ich vor lauter Hypoglykämie und Dehydratation eh schon knapp am Umkippen war. Aber auch das habe ich überlebt. Und er übrigens auch. M wie Männersache Auch hatte ich einen Patienten, der sich für so speziell hielt, dass er sich an keine Übereinkünfte halten konnte. Als ich ihm die freie Arztwahl nahegelegt habe, hat er sich bei meinem Mann über mich beschwert und gemeint, der sollte zuschauen, dass ich mich wieder einkriege. Auch das habe ich überlebt. (Und er auch). Einmal wollte mich einer verprügeln, weil seine Frau keinen Endloskrankenstand von mir bekommen hatte. Der Typ war gebaut wie ein Kleiderschrank. Auch das habe ich glücklicherweise überlebt. (Bei ihm bestand daran kein Zweifel). Und das sind nur die allerbesten, die mir jetzt so auf die Schnelle einfallen. Ich bin den ersten Tag vom Urlaub zurück, das Hirn noch nicht ganz, aber körperlich bereits kurz nach 7:00 Uhr anwesend. Außerdem haben wir noch die Vertretung vom Nachbardoktor, also ist nicht abzusehen, was heute alles so auf mich zukommen wird. Aber wir sind ausgeschlafen und energiegeladen und haben vorsichtshalber im Kalender ein paar Löcher zusätzlich gelassen, die wir jederzeit mit Akutpatienten füllen können. Die allererste Patientin ist eine Vertretungspatientin. Ich hatte sie vorher noch nie gesehen, lächle sie freundlich an, als sie mein Sprechzimmer betritt, und frage nach, was sie herführt. Also: Sie hat seit vielen Wochen einen Schmerz hinter dem Brustbein und leidet an einem Hüsteln. Ich frage ausführlich nach kardialen Risikoprofilen, Rauchverhalten, Allergieproblemen usw. Das Antworten scheint ihr schwerzufallen, zumindest auf meine Fragen. So richtig hört sie nicht zu, deshalb trifft die Antwort auch immer messerscharf an meiner Frage vorbei. Aber ich weiß jetzt, was Google dazu denkt. Während ich sie beobachte, wie sie mit eingerollten Schultern wie eine Schildkröte vor mir sitzt und ihr Leid klagt – wer drei Minuten ohne Luftholen durchreden kann, hat keine Dyspnoe! –, rattert im Schädel mein plötzlich hellwaches Hirn die differenzialdiagnostischen Ideen herunter. Ich schlage vor, einmal mit einem Besuch beim Lungenfacharzt – Termin mache ich ihr selbstverständlich gleich aus – zu beginnen. Röntgen, Lungenfunktion und Akutblutbild. Auch wäre für mich ein guter Physiotherapeut angesagt, um ihre eingerollte Haltung ein bisschen aufzukriegen. Knochendichtemessung schon mal gemacht? Könnten ja auch schon Wirbeleinbrüche sein, die die Gute so zusammensintern lassen. Eine kardiologische Abklärung könnten wir danach noch ins Auge fassen, aber was ich zuerst gerne versuchen würde, ist eine Probetherapie mit einem Säureblocker. Denn dieser brennende Schmerz hinterm Brustbein und das Hüsteln könnten wirklich von einem Reflux sein. Und bevor jemand zum Gastroskop greift, kann man das einmal versuchen und schauen, was sich tut. Sie sieht mich mit einem seltsamen Blick an. „Ja, ein Schmerz hinter dem Brustbein kann vom Reflux kommen. Heißt im Englischen auch ‚heartburn‘ und kann wirklich wehtun.“ Und jeder, der schon einmal vom Reflux gequält worden ist, kann auch von einem gereizten Kehlkopf ein Liedchen hüsteln. Sie schaut immer noch und meint dann: „So ein Blödsinn!“ Und wie bereits gesagt: Ich hab schon viel erlebt, aber so etwas hat noch kein Patient zu mir gesagt. Aber entweder bin ich doch sehr gut erholt, oder es ist einfach noch zu früh, um sich aufzuregen. Ich erhebe mich von meinem Sessel, lächle sie freundlich an, öffne die Tür und sage: „Sehen Sie, so schnell ist unsere Konsultation nun zu Ende. Wenn Sie mich bitte in die Rezeption begleiten würden, meine Assistentin gibt Ihnen gerne die Zeitbestätigung für Ihre Firma. Und alles Weitere besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt, wenn er wieder von seinem Urlaub zurück ist.“ Der Arme! Ich hoffe nur, dass er dann genauso gut erholt ist wie ich. Aber immerhin ist er ja ein Mann, vielleicht ist das dann ja gar kein Blödsinn, wenn er ihr etwas vorschlägt. Ezetimib Genericon 10 mg Tabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 10 mg Ezetimib. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Jede Tablette enthält 54 mg Lactose-Monohydrat. Liste der sonstigen Bestandteile: Lactose-Monohydrat; Mikrokristalline Cellulose, Typ 101 (E460); Natriumdodecylsulfat; Croscarmellose-Natrium (E468); Povidon K-30 (E1201); Maisstärke, vorverkleistert; Kolloidales wasserfreies Siliziumdioxid (E551); Mikrokristalline Cellulose, Typ 102 (E460i); Stearinsäure (E570). Anwendungsgebiete: Primäre Hypercholesterinämie: Ezetimib Genericon ist gemeinsam mit einem HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (Statin) als begleitende Therapie zu einer Diät bei Patienten mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht-familiärer) Hypercholesterinämie angezeigt, die mit einer Statin-Therapie alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann. Eine Monotherapie mit Ezetimib Genericon ist als begleitende Therapie zu einer Diät bei Patienten mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht-familiärer) Hypercholesterinämie angezeigt, bei denen eine Therapie mit einem Statin ungeeignet erscheint oder nicht vertragen wird. Prävention kardiovaskulärer Ereignisse: Ezetimib Genericon ist zusätzlich zu einer bestehenden Statintherapie oder initial in Kombination mit einem Statin zur Risikoreduktion von kardiovaskulären Ereignissen (siehe Abschnitt 5.1) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) und akutem Koronarsyndrom (ACS) in der Vorgeschichte angezeigt. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH): Ezetimib Genericon ist gemeinsam mit einem Statin und begleitend zu einer Diät als Therapie bei Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie angezeigt. Die Patienten können auch weitere begleitende Therapien (z. B. LDL-Apherese) erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Wird Ezetimib Genericon zusammen mit einem Statin verabreicht, beachten Sie bitte die Fachinformation des jeweiligen Arzneimittels. Eine Therapie mit Ezetimib Genericon in Kombination mit einem Statin ist in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. Die Kombination von Ezetimib Genericon mit einem Statin ist bei Patienten mit akuter Lebererkrankung oder ungeklärter anhaltender Erhöhung der Serumtransaminasen kontraindiziert. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, ATC-Code: C10A X09, Ezetimib Genericon 10 mg Tabletten, OP zu 30 Stück; Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmazeutischer Unternehmer: Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz, E-Mail: genericon@genericon.at. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Gewöhnungseffekten und zu den Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Ezetimib ratiopharm 10 mg Tabletten. Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 10 mg Ezetimib. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Tablette enthält 35 mg Lactose-Monohydrat. Anwendungsgebiete: Primäre Hypercholesterinämie: Ezetimib ratiopharm ist gemeinsam mit einem HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (Statin) als begleitende Therapie zu einer Diät bei Patienten mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht-familiärer) Hypercholesterinämie angezeigt, die mit einer Statin-Therapie alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann. Eine Monotherapie mit Ezetimib ratiopharm ist als begleitende Therapie zu einer Diät bei Patienten mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht-familiärer) Hypercholesterinämie angezeigt, bei denen eine Therapie mit einem Statin ungeeignet erscheint oder nicht vertragen wird. Prävention kardiovaskulärer Ereignisse: Ezetimib ratiopharm ist zusätzlich zu einer bestehenden Statintherapie oder initial in Kombination mit einem Statin zur Risikoreduktion von kardiovaskulären Ereignissen (siehe Abschnitt 5.1 der Fachinformation) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) und akutem Koronarsyndrom (ACS) in der Vorgeschichte angezeigt. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH): Ezetimib ratiopharm ist gemeinsam mit einem Statin und begleitend zu einer Diät als Therapie bei Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie angezeigt. Die Patienten können auch weitere begleitende Therapien (z. B. LDL-Apherese) erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Wird Ezetimib ratiopharm mit einem Statin verabreicht, beachten Sie bitte die Fachinformation des jeweiligen Arzneimittels. Eine Therapie mit Ezetimib ratiopharm in Kombination mit einem Statin ist in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. Die Kombination von Ezetimib ratiopharm mit einem Statin ist bei Patienten mit akuter Lebererkrankung oder ungeklärter anhaltender Erhöhung der Serum-Transaminasen kontraindiziert. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, ATC-Code: C10A X09. Liste der sonstigen Bestandteile: Lactose-Monhydrat, Vorverkleisterte Maisstärke, Mikrokristalline Cellulose PH 101, Croscarmellosa-Natrium, Typ A, Povidon K 30, Natriumdodecylsulfat, Hochdisperses Siliciumdioxid, wasserfrei; Stearinsäure, Poloxamer 407. Art und Inhalt des Behältnisses: Ezetimib ratiopharm ist in PVC/ACLAR/PVC-Al-Blister-Packungen mit 14, 28, 28x1, 30, 30x1, 50, 90, 90x1, 98, 98x1, 100, 105 und 120 Tabletten oder in HDPE-Flaschen mit kindersicherem Verschluss aus PP mit Innendichtung zur Induktionsversiegelung und Behältnis mit Trockenmittel Silicagel mit 100 und 105 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: TEVA B.V., Swensweg 5, 2031 GA Haarlem, Niederlande, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 04/2016. Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und zutreffendenfalls Angaben über die Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Ivabradin Genericon 5 mg Filmtabletten und Ivabradin Genericon 7,5 mg Filmtabletten. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Ivabradin Genericon 5 mg Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 5 mg Ivabradin (entsprechend 5,390 mg Ivabradin als Hydrochlorid). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 1,344 mg Lactose-Monohydrat. Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1. Ivabradin Genericon 7,5 mg Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 7,5 mg Ivabradin (entsprechend 8,085 mg Ivabradin als Hydrochlorid). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 2,016 mg Lactose-Monohydrat. Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung der chronischen stabilen Angina pectoris: Ivabradin ist indiziert zur symptomatischen Behandlung der chronischen stabilen Angina pectoris bei Erwachsenen mit koronarer Herzkrankheit bei normalem Sinusrhythmus und einer Herzfrequenz von ≥ 70 Schlägen pro Minute (bpm). Ivabradin ist indiziert: bei Erwachsenen mit einer Unverträglichkeit für Betablocker, oder bei denen Betablocker kontraindiziert sind, oder in Kombination mit Betablockern bei Patienten, die mit einer optimalen Betablockerdosis unzureichend eingestellt sind. Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz: Ivabradin ist indiziert bei chronischer Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse II bis IV mit systolischer Dysfunktion, bei Patienten im Sinusrhythmus mit einer Herzfrequenz ≥ 75 Schläge pro Minute (bpm), in Kombination mit Standardtherapie einschließlich Betablocker oder wenn Betablocker kontraindiziert sind oder eine Unverträglichkeit vorliegt (siehe Abschnitt 5.1). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile; Herzfrequenz im Ruhezustand unter 70 Schläge pro Minute vor der Behandlung; Kardiogener Schock; Akuter Myokardinfarkt; Schwere Hypotonie (< 90/50 mmHg); Schwere Leberinsuffizienz; Sick-Sinus-Syndrom; SA-Block; Instabile oder akute Herzinsuffizienz; Herzschrittmacher-Abhängigkeit (Herzfrequenz wird ausschließlich durch den Schrittmacher erzeugt) Instabile Angina pectoris; AV-Block 3. Grades; Anwendung von starken Cytochrom P450 3A4-Hemmern wie Antimykotika vom Azoltyp (Ketoconazol, Itraconazol), Makrolidantibiotika (Clarithromycin, Erythromycin per os, Josamycin, Telithromycin), HIV-Proteaseinhibitoren (Nelfinavir, Ritonavir) und Nefazodon (siehe Abschnitte 4.5 und 5.2); Kombination mit Verapamil oder Diltiazem (moderate CYP3A4-Inhibitoren mit herzfrequenzsenkenden Eigenschaften (siehe Abschnitt 4.5); Schwangerschaft, Stillzeit und Frauen im gebärfähigen Alter, die keine angemessenen Methoden zur Empfängnisverhütung anwenden (siehe Abschnitt 4.6). Pharmakotherapeutische Gruppe: Herztherapie, Andere Herzmittel, ATC-Code: C01EB17. Ivabradin Genericon 5 mg Filmtabletten, OP zu 28 und 56 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Ivabradin Genericon 7,5 mg Filmtabletten, OP zu 28 und 56 Stück, Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmazeutischer Unternehmer: Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz, E-Mail: genericon@genericon.at. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Gewöhnungseffekten und zu den Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Prevenar 13 Injektionssuspension. Pneumokokkenpolysaccharid-Konjugatimpfstoff (13-valent, adsorbiert). Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: 1 Dosis (0,5 ml) enthält: Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 1 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 3 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 4 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 5 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 6A 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 6B 1 4,4 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 7F 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 9V 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 14 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 18C 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 19A 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 19F 1 2,2 µg, Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 23F 1 2,2 µg. 1 konjugiert an das CRM 197 -Trägerprotein, adsorbiert an Aluminiumphosphat; 1 Dosis (0,5 ml) enthält etwa 32 µg CRM 197 -Trägerprotein und 0,125 mg Aluminium. Liste der sonstigen Bestandteile: Natriumchlorid, Bernsteinsäure, Polysorbat 80, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Aktive Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen, Pneumonie und akuter Otitis media, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht werden, bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 Wochen bis 17 Jahren. Aktive Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen und Pneumonien, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht werden, bei Erwachsenen ab 18 Jahre und älteren Personen. Siehe Abschnitte 4.4 und 5.1 der Fachinformation zu Informationen über den Schutz vor bestimmten Pneumokokken-Serotypen. Die Anwendung von Prevenar 13 sollte auf Basis offizieller Empfehlungen erfolgen und das Risiko von invasiven Erkrankungen und Pneumonien in den verschiedenen Altersgruppen, bestehende Grunderkrankungen sowie die epidemiologische Variabilität der Serotypen in den unterschiedlichen geographischen Gebieten berücksichtigen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, gegen einen der in Abschnitt 6.1 der Fachinformation genannten sonstigen Bestandteile oder gegen Diphtherie-Toxoid. Wie bei anderen Impfstoffen sollte die Verabreichung von Prevenar 13 an Personen, die an einer schweren akuten fiebrigen Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Bei einer leichten Infektion, z. B. einer Erkältung, sollte die Impfung jedoch nicht verschoben werden. Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, Pneumokokken-Impfstoffe, ATC-Code: J07AL02. Inhaber der Zulassung: Pfizer Limited, Ramsgate Road, Sandwich, Kent CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich. Stand der Information: 01/2018. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Angaben zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Seractil 200 mg - Filmtabletten, Seractil 300 mg – Filmtabletten, Seractil forte 400 mg – Filmtabletten, Seractil akut 400 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension. Zusammensetzung: Filmtablette: Eine Filmtablette enthält 200/300/400 mg Dexibuprofen. Hilfsstoffe: Tablettenkern: Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Carmellose Calcium, hochdisperses Siliciumdioxid, Talk. Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E-171), Glyceroltriacetat, Talk, Macrogol 6000. Pulver: Ein Beutel enthält 400 mg Dexibuprofen. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: 2,4 g Saccharose. Hilfsstoffe: Saccharose, Zitronensäure, Orangenaroma, Saccharin, Hochdisperses Siliziumdioxid, Natriumdodecylsulfat. Anwendungsgebiete: Seractil 200mg/300mg/ forte 400mg - Filmtabletten werden angewendet bei Erwachsenen. Zur symptomatischen Behandlung von • Schmerzen und Entzündungen bei Osteoarthritis/Arthrose, • Regelschmerzen (primäre Dysmenorrhoe), • leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Schmerzen des Bewegungsapparates, Kopf- oder Zahnschmerzen, schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen, und zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von • rheumatoider Arthritis, wenn andere, längerfristige Therapieoptionen (Basistherapie: Disease Modifying Antirheumatic Drugs, DMARDs) nicht in Betracht gezogen werden. Pulver: • Symptomatische Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei Osteoarthritis/Arthrose. • Akute symptomatische Behandlung von Regelschmerzen (primäre Dysmenorrhoe). • Symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen, wie Schmerzen des Bewegungsapparates oder Zahnschmerzen. Gegenanzeigen: Dexibuprofen darf nicht angewendet werden bei Patienten: • mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Dexibuprofen, gegen andere NSAR oder gegen einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. • bei denen Stoffe mit ähnlicher Wirkung (z.B. Acetylsalicylsäure oder andere NSAR) Asthmaanfälle, Bronchospasmen, akute Rhinitis, Nasenpolypen, Urtikaria oder angioneurotische Ödeme auslösen. • mit einer Vorgeschichte von gastrointestinalen Blutungen oder Perforationen, die im Zusammenhang mit einer vorhergehenden NSAR-Therapie steht. • mit bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen peptischen Ulzera oder Blutungen (mindestens zwei voneinander unabhängige Episoden von nachgewiesener Ulzeration oder Blutung). • mit zerebrovaskulären oder anderen aktiven Blutungen. • mit aktivem Morbus Crohn oder aktiver Colitis ulcerosa. • mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse IV). • mit schwerer Nierenfunktionsstörung (GFR < 30 ml/min). • mit schwerer Leberfunktionsstörung. • ab dem sechsten Monat der Schwangerschaft. ATC-Code: M01AE14. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig. Packungsgrößen: 200 mg Filmtabletten: 30, 50 Stück. 300/ forte 400 mg Filmtabletten: 10, 30, 50 Stück. 10 Beutel pro Schachtel mit einem gelblichen Pulver. Kassenstatus: Tabletten: Green Box (400 mg 30 Stück: No Box). Pulver: No-Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, A-6391 Fieberbrunn. Stand der Information: Juli 2015. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Astec 35 (52,5; 70) Mikrogramm/h Transdermales Pflaster. Zusammensetzung: Ein transdermales Pflaster enthält 20 (30; 40) mg Buprenorphin. Wirkstoffhaltige Fläche: 25 (37,5; 50) cm 2 . Nominale Abgaberate: 35 (52,5; 70) Mikrogramm Buprenorphin pro Stunde. Hilfsstoffe: Sojaöl. Adhäsive Matrix mit Wirkstoff: Styren-Butadien-Styren (SBS) und Styren-Butadien Blockcopolymer, Kolophonium Harz, Antioxidans (2,4-Bis(1,1-Dimethylethyl)phenyl phosphit (3:1); Tris(2,4-Di-Tert-Butylphenyl)phosphate), Aloe Vera Blätterextrakt Öl (enthält auch raffiniertes Sojaöl und all-rac-α-Tocopherolacetat (Ph.Eur.)). Trägerschicht: Pigmentiertes Polyethylen, thermoplastisches Harz und aluminiumbedampftes überzogenes Polyester, blaue Beschriftungstinte. Abziehfolie mit Abziehhilfe: Polyesterfilm, einseitig silikonisiert (wird vor dem Aufkleben abgezogen). Anwendungsgebiete: Mäßig starke bis starke Tumorschmerzen und starke Schmerzen bei ungenügender Wirksamkeit nicht-opioider Schmerzmittel. Astec ist für die Behandlung von akuten Schmerzen nicht geeignet. Gegenanzeigen: Astec darf nicht angewendet werden: bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Buprenorphin, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile; bei opioidabhängigen Patienten und zur Behandlung bei Drogensubstitution; bei Krankheitszuständen, bei denen eine schwergradige Störung des Atemzentrums und der Atemfunktion vorliegt oder sich entwickeln kann; bei Patienten, die MAO-Hemmer erhalten oder innerhalb der letzten 2 Wochen erhalten haben; bei Patienten mit Myasthenia gravis; bei Patienten mit Delirium tremens; in der Schwangerschaft. Pharmakotherapeutische Gruppe: Opioide, Oripavin-Derivate. ATC-Code: N02AE01. Packungsgrößen: Die Packungen enthalten 4, 5, 8, 10, 16 oder 24 (6x4) einzeln versiegelte transdermale Pflaster. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Abgabe: Suchtgift, Abgabe nur auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Kassenstatus: Green-Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der Information: Dezember 2014. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Lafene 12 (25; 50; 75; 100) Mikrogramm/h transdermales Pflaster. Zusammensetzung: 1 Lafene transdermales Pflaster enthält 1,375 (2,75; 5,5; 8,25; 11) mg Fentanyl in einem Pflaster von 5 (10; 20; 30; 40) cm², mit einer Freisetzungsrate von 12,5 (25; 50; 75; 100) Mikrogramm Fentanyl pro Stunde. Hilfsstoffe: Schutzfolie: Poly(ethylenterephthalat)folie mit Fluorkohlenstoff-Freisetzungsbeschichtung; Trägerfolie: Pigmentierter Poly(ethylen-terephthalat)/Ethylenvinylacetat-Copolymerfilm; Wirkstoffhaltige Klebeschicht: Silikonklebstoff (Dimeticon, Silikatharz), Dimeticon; Kontrollmembran: Ethylenvinylacetat-Copolymerfilm; Hautklebeschicht: Silikonklebstoff (Dimeticon, Silikatharz), Dimeticon; Trennfolie: Poly(ethylenterephthalat)folie mit Fluorkohlenstoff-Freisetzungsbeschichtung; Drucktinte: Rote Tinte. Anwendungsgebiete: Erwachsene: Dieses Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung starker chronischer Schmerzen, die eine kontinuierliche Langzeitanwendung von Opioiden erfordern. Kinder: Langzeitbehandlung von schweren chronischen Schmerzen bei Kindern ab 2 Jahren, die bereits eine Opioidtherapie erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Akute oder postoperative Schmerzzustände, da eine Dosistitration bei kurzzeitiger Anwendung nicht möglich ist und weil dies zu einer schweren oder lebensbedrohlichen Hypoventilation führen kann. Schwere Atemdepression. Pharmakotherapeutische Gruppe: Nervensystem; Analgetika; Opioide; Phenylpiperidin-Derivate. ATC-Code: N02AB03. Abgabe: Suchtgift, Abgabe nur auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Packungsgrößen: Packung mit 5 (10) einzeln versiegelten transdermalen Pflastern. Kassenstatus: Green-Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH. 6391 Fieberbrunn, Österreich. Stand der Information: Februar 2017. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Buprenocan 35 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster, Buprenocan 52,5 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster, Buprenocan 70 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Buprenocan 35 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster mit einer wirkstoffhaltigen Fläche von 25 cm2 enthält 20 mg Buprenorphin und setzt 35 µg Buprenorphin pro Stunde frei. Buprenocan 52,5 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster mit einer wirkstoffhaltigen Fläche von 37,5 cm2 enthält 30 mg Buprenorphin und setzt 52,5 µg Buprenorphin pro Stunde frei. Buprenocan 70 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Jedes transdermale Pflaster mit einer wirkstoffhaltigen Fläche von 50 cm2 enthält 40 mg Buprenorphin und setzt 70 µg Buprenorphin pro Stunde frei. Wirkstoffgruppe: Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika, Opioide, Oripavin-Derivate, ATC-Code: N02AE01. Anwendungsgebiete: Mäßig starke bis starke Tumorschmerzen und starke Schmerzen bei ungenügender Wirksamkeit nicht-opioider Schmerzmittel. Buprenocan ist für die Behandlung akuter Schmerzen nicht geeignet. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, opioidabhängige Patienten und zur Drogensubstitution, Krankheitszustände, bei denen eine schwergradige Störung des Atemzentrums und der Atemfunktion vorliegt oder sich entwickeln kann, Patienten, die MAO-Hemmer erhalten oder innerhalb der letzten 2 Wochen erhalten haben, Patienten mit Myasthenia gravis, Patienten mit Delirium tremens. Liste der sonstigen Bestandteile: Schutzfolie (vor Anwendung des Pflasters zu entfernen): Poly(ethylenterephthalat)-Folie, silikonisiert. Selbstklebende Matrix (mit Buprenorphin): 4-Oxopentansäure, Oleyloleat, Povidon K90, Poly[butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-co-methylmethacrylat-co-N-tert-octylacrylamid] (32:32:15:20), Poly[acrylsäure-co-butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-co-vinylacetat] (5:15:75:5). Trennfolie zwischen den beiden selbstklebenden Matrizes mit und ohne Buprenorphin: Poly(ethylen-terephthalat)-Folie. Selbstklebende Matrix (ohne Buprenorphin): Acrylat-Klebstoff. Trägerschicht (bedruckt): Polyurethan-Trägerfolie, Drucktinte. Inhaber der Zulassung: Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich. Rezept-/Apothekenpflicht: Suchtgift, Abgabe nur auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Stand der Information: 06/2016. Fentanyl Hexal 12/25/50/75/100 µg/h - transdermales Matrixpflaster, Fentanyl Hexal 37,5/150 Mikrogramm/h - transdermales Matrixpflaster. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Fentanyl Hexal 12 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (5,25 cm² Absorptionsfläche) enthält 2,89 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 12,5 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 2,89 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 25 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (10,5 cm² Absorptionsfläche) enthält 5,78 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 25 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 5,78 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 50 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (21 cm² Absorptionsfläche) enthält 11,56 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 50 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 11,56 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 75 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (31,5 cm² Absorptionsfläche) enthält 17,34 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 75 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 17,34 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 100 µg/h: Jedes transdermale Pflaster (42 cm² Absorptionsfläche) enthält 23,12 mg Fentanyl, entsprechend einer Freisetzungsrate des Wirkstoffs von 100 Mikrogramm/Stunde. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 23,12 mg Sojabohnenöl, raffiniert. Fentanyl Hexal 37,5 Mikrogramm/h: Jedes transdermale Pflaster setzt 37,5 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 15,75 cm2 Absorptionsfläche enthält 8,66 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 8,66 mg raffiniertes Sojaöl. Fentanyl Hexal 150 Mikrogramm/h: Jedes transdermale Pflaster setzt 150 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde frei. Jedes transdermale Pflaster mit 63 cm2 Absorptionsfläche enthält 34,65 mg Fentanyl. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 34,65 mg raffiniertes Sojaöl. Wirkstoffgruppe: Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika; Opioide; Phenylpiperidin-Derivate. ATC-Code: N02AB03. Anwendungsgebiete: Erwachsene: Fentanyl Hexal wird angewendet zur Behandlung starker chronischer Schmerzen, die eine kontinuierliche Langzeitanwendung von Opioiden erfordern. Kinder: Langzeitbehandlung starker chronischer Schmerzen bei Kindern ab 2 Jahren, die bereits eine Opioidtherapie erhalten. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, hydriertes Kolophonium, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile; akute oder postoperative Schmerzen, da eine Dosistitration bei kurzzeitiger Anwendung nicht möglich ist und weil dies zu einer schweren oder lebensbedrohlichen Hypoventilation führen kann; schwere Atemdepression. Liste der sonstigen Bestandteile: Fentanyl Hexal 12/25/50/75/100 µg/h: Schutzfolie: Polyethylenterephthalatfolie, silikonisiert. Selbstklebende Matrixschicht: Kolophonium (hydriert), Poly[(2-ethylhexyl)acrylat-co-vinylacetat], Sojabohnenöl, raffiniert. Wasserundurchlässige Abziehfolie: Poly(ethylenterephthalat)folie, Drucktinte. Fentanyl Hexal 37,5/150 Mikrogramm/h: Abziehfolie: Polyethylen-terephthalat-Folie, silikonisiert. Selbstklebende Matrixschicht: hydriertes Kolophonium, 2-Ethylhexylacrylat-Vinylacetat-Copolymerisat, raffiniertes Sojaöl. Trägerfolie: Polyethylen-terephthalat, Drucktinte. Inhaber der Zulassung: Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich. Rezept-/Apothekenpflicht: Suchtgift, Abgabe auf Suchtgiftrezept, apothekenpflichtig. Stand der Information: 04/2017 (Fentanyl Hexal 12/25/50/75/100 µg/h), 03/2017 (Fentanyl Hexal 37,5/150 Mikrogramm/h). Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstigen Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekten sowie Angaben zu Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. 1) im Vergleich zu Transtec® (WVZ 02/2018), einer eingetragenen Marke von Grünenthal GmbH. 2) Transtec® 4-Tage-Pflaster. MT_39_s16.indd 16 21.09.2018 10:21:36

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