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Medical Tribune 41/2017

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15 JAHRE IMG/1A/2016/12/8Happy Birthday! 49. Jahrgang j Nr. 41 j 11. Oktober 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at ERWEITERTE ZULASSUNG Victoza ® – Der einzige GLP-1 RA, der nachweislich CV-Ereignisse verhindert 1,2,3 BEI TYP-2-DIABETES Wann muss die Gallenblase raus? Nur ein bis drei Prozent der asymptomatischen Gallensteine werden symp tomatisch. Komplikationen sind noch viel seltener. Bei welchen Konstellationen sich der Griff zum Messer lohnt, wenn keine Beschwerden da sind, lesen Sie auf ▶ SEITE 11 Miteinander einkaufen gehen Innovative Arzneien sind ein Segen, aber deren Preise mitunter zu hoch, finden einige Länder. Belgien, Niederlande, Luxemburg und Österreich arbeiten daher in Medikamentenfragen zusammen, um gestärkt bei Verhandlungen mit der Industrie aufzutreten. Kürzlich launchte „BeNeLuxA“ auch ihre Homepage. MT fragte im Ministerium nach dem Status quo. ▶ SEITE 3 AT/LR/0817/0072 · Fachkurzinformation, Referenzen und Kontakt siehe Seite 14 Schwere Kinder unter hohem Druck PÄDIATRIE ■ Je höher der kindliche BMI, desto höher das Risiko für Bluthochdruck. Und den sollte man bei schweren Kindern nicht auf die leichte Schulter nehmen. Fast jedes dritte dicke Kind hat eine Hypertonie. Bleibt sie unbehandelt, drohen lebenslange Folgen. Übergewicht ist mittlerweile die häufigste pädiatrische Erkrankung. Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System können sich schon früh bemerkbar machen: Bei fast jedem dritten dicken Kind ist der Blutdruck erhöht. Wie man damit am besten umgeht, war Thema bei der Jahrestagung der österreichischen Pädiater in Graz. Anders als bei den Erwachsenen gibt es für Kinder keine „optimalen“ Blutdruckwerte, man kann sich jedoch an den Perzentilen orientieren. Blutdruckwerte unter der 90. Perzentile gelten als normal. Bei Werten, die höher sind als die 95. Perzentile plus 5 mmHg, spricht man von einer Hypertonie. Und eine solche sollte man unbedingt weiter abklären. Sind bereits Beschwerden da, ist rasches Handeln gefragt. ▶ SEITE 6 Diese Woche: SCHWERPUNKT INNERE MEDIZIN ▶ Seite 9–12 ■ AUS DEM INHALT 9x Gesundheitspolitik Was tut sich gesundheitspolitisch in den Bundesländern? MT gibt einen Überblick. ▶ SEITE 4 Leitlinie zum Lymphödem Bei chronischer Arm- und Beinschwellung sollte man auch an ein Lymphödem denken. ▶ SEITE 10 Frakturen verhindern Eine neue Leitlinie gibt Orientierung, wie es gelingt, der Entstehung einer Osteoporose vorzubeugen. ▶ SEITE 12 Sehnen im Visier Tendinopathien in der Hüfte sind oft schwierig zu diagnostizieren, aber konservativ gut behandelbar. ▶ SEITE 13 AUGMENTED REALITY Jetzt neu: Über die Augmented Reality App von medONLINE kommen Sie zu multimedialen Inhal ten, die Sie via Handy sehen kön nen. Heute auf den Seiten 5 und 13. Achten Sie auf dieses Zeichen FOTOS: ES-KWANCHAICHAIUDOM / GETTYIMAGES; IRIS KOFLER Löcher in den Gläsern machen normales Trinken unmöglich. Kunst zeigt, was Demenz bedeutet Wie fühlt es sich an, wenn man sich auf die eigenen Sinneseindrücke nicht mehr verlassen kann? Ein Kunstprojekt versucht, genau das erlebbar zu machen. Ziel: Mehr Verständnis für Demenzkranke. ▶ SEITE 8 EMA: Letzte Hoffnung Bratislava 19 Städte rittern um den Sitz der Arzneimittelagentur EMA, die London mit dem Brexit verlassen muss. Wien hat sich Chancen ausgerechnet, doch wie es scheint, ist die Donaumetropole bereits außen vor. Das erfuhr Medical Tribune von Insidern. Auch die Bewertungen der EU-Kommission lassen zwischen den Zeilen anderweitige Präferenzen erkennen. Top-Favoriten dürften Mailand und Bratislava sein. Von Letzterem könnte Wien aufgrund der geografischen Nähe zumindest indirekt profitieren. Zudem könnte die Bankenaufsicht EBA nach Wien übersiedeln. ▶ SEITE 2 Pädiatrietagung ist hochpolitisch Die Fachgesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde nutzte ihre Jahrestagung, um ein breites Spektrum an politischen Forderungen zu präsentieren. Diese reichen von strukturellen Verbesserungen im Bereich der niedergelassenen Pädiatrie über die Finanzierung von Orphan Drugs bis hin zur Prävention. Hier fordert die Gesellschaft mehr Verhältnis- anstelle von Verhaltensprävention. Das bedeutet, weniger den Einzelnen zur gesunden Lebensführung anzuhalten, sondern gesellschaftliche Verhältnisse zu schaffen, die beispielsweise der Entwicklung von Adipositas entgegenwirken: Maßnahmen wären Zuckersteuer, Qualitätsstandards für Schulessen und Verbot von Werbung, die sich an Kinder richtet. ▶ SEITE 7 Adam liebt CandAm® 3 Stärken: 8 mg/5 mg, 16 mg/5 mg, 16 mg/10 mg 2 Substanzen kombiniert Candesartan + Amlodipin 1 - fach verordnen Green Box, IND-frei CandAm® Gerade jetzt © rh2010 - Fotolia.com, Symbolpackung, 2017_10_CandAm_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14 MT_41_17_s01.indd 1 06.10.2017 11:02:41

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