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Medical Tribune 43/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 43 j 24. Oktober 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Therapien, die bei Demenz wirklich helfen Auch wenn die Effekte nicht allzu groß sind: Eine differenzierte medikamentöse Therapie kann bei Demenz in allen Stadien helfen, nicht nur kognitive Einschränkungen positiv zu beeinflussen, sondern auch nichtkognitive Störungen und Verhaltensänderungen. So kann eine Pflegebedürftigkeit unter Umständen um Jahre hinausgeschoben werden. Wie, darüber sprach Prof. Dr. Johannes W. Kraft, Geriater am Klinikum Coburg, im Rahmen der Grazer Fortbildungstage. Die Rede war dabei nicht nur von sekundären Formen, bei denen potenziell sogar eine Heilung möglich ist. Chancen für die Patienten birgt insbesondere eine multimodale Behandlung. ▶ SEITE 10 Juristen klären Mediziner auf Der Gesetzesentwurf zur Sozialversicherungsreform befindet sich in Begutachtung. Die Verunsicherung ist derweil groß. Was haben niedergelassene Ärzte von der Reform? Wird diese zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Therapiefreiheit der Ärzteschaft führen? Dies war eine der Kernfragen einer Veranstaltung der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Juristen gaben Antworten. ▶ SEITE 2 Gesetzesnovelle spitzt Notarztmangel zu ÄRZTEGESETZ ■ Mediziner und Fachgesellschaften sind alarmiert: Der derzeitige Entwurf enthält einen Passus, der den Notarztmangel verschärfen würde. Wer „nur“ die neue Notarztprüfung hat, aber keine Sonderfachprüfung, darf nicht zu den Einsätzen eilen. Vielerorts wird der Notarztmangel deutlich. Im Burgenland müssten bereits Pensionisten einspringen, heißt es in einer Stellungnahme zum Entwurf der Ärztegesetz- Novelle. Geht es nach dieser, dürfen angehende Not ärzte erst als solche tätig werden, wenn sie die Prüfung zum Arzt für Allgemeinmedizin oder die Facharztprüfung absolviert haben. Das sei nicht nachvollziehbar und würde den Mangel an Notärzten verschärfen, betont die Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin, die den Entwurf sonst durchaus begrüßt. Der Passus „Beistand für Sterbende“ stößt in der Fachwelt indes auf breite Zustimmung, steht doch der Arzt bei palliativmedizinischen Maßnahmen nicht mehr mit einem Fuß im Kriminal. ▶ SEITE 3 Diese Woche: SCHWERPUNKT GERIATRIE ▶ Seite 9–13 ■ AUS DEM INHALT Digitale Ulzera Mit der richtigen Therapie könnten mehr Finger vor der Amputation gerettet werden. ▶ SEITE 7 Gesundheitsförderung In der Steiermark wurden vorige Woche besondere Projekte mit dem SALUS-Preis prämiert. ▶ SEITE 8 Schlag im Schlaf Wenn der Zeitpunkt des Insults unklar ist, könnte das MRT zeigen, ob die Lyse noch sinnvoll ist. ▶ SEITE 11 Senioren mit Synkopen Die Auslöser sind bei geriatrischen Patienten nicht leicht zu identifizieren. Die ESC hat dazu einige Empfehlungen erarbeitet. ▶ SEITE 13 Fakt oder Vorurteil? Zu Depressionen im Alter kursieren etliche Mythen. Nicht alle halten der Studienlage stand. ▶ SEITE 13 Aus dem Panzerschrank Was hinter den schweren Nebenwirkungen von Fluorchinolonen und Chinolonen steckt. ▶ SEITE 14 FOTOS: CHALABALA / GETTYIMAGES; BRUCKBERGER Alexander Herzog ist der neue Generalsekretär der Pharmig. „Wir wollen das Image korrigieren“ Alexander Herzog ist der neue Mann an der Spitze des Branchenverbandes Pharmig. Im Interview erklärt er, wie es zu dem Jobwechsel kam und wie er die Interessenvertretung künftig positionieren möchte. ▶ SEITE 4 Hörleistung bringt Hirnleistung Hörstörungen beeinträchtigen nicht nur die Verständigung, sondern wirken sich auch nachweislich negativ auf die kognitive Leistung aus. So nimmt mit zunehmendem Hörverlust auch das Demenzrisiko signifikant zu. Anlässlich des HNO-Kongresses in Bregenz sprachen Vertreter der Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde u.a. über den Hörverlust im Alter und damit einhergehende Probleme. Trotz einer großen Auswahl an Geräten benutzt nur ein überraschend kleiner Teil der Menschen mit Hörverlust auch tatsächlich ein Hörgerät. ▶ SEITE 9 Mikroskopische Hautbesiedler Bakterien, Pilze und unterschiedliche Mikroorganismen bilden zusammen das Mikrobiom der Haut. Die stillen Bewohner sind dort ein wichtiger Bestandteil und sorgen mitunter dafür, den Körper vor Krankheitserregern zu schützen. Je nach Lokalisation variiert die typische Besiedelung: So finden sich etwa in den feuchten Gegenden, wie Achselhöhlen oder Leisten, mehr Proteobakterien, die den pH-Wert der Haut sauer halten, was die Ansiedelung apathogener Keime begünstigt. Am Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom des Gastrointestinaltrakts, bestimmten Hirnfunktionen und dem Mikrobiom der Haut wird derzeit, u.a. an der Charité in Berlin“, geforscht. ▶ SEITE 6 Kraftvoll ins LDL-Ziel GREEN BOX © iStock.com/alphaspirit, Symbolpackung, 2018_10_Ezetimib_I_MT_02 Fachkurzinformationen auf Seite 14 MT_43_s01.indd 1 19.10.2018 11:38:05

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