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Medical Tribune 45/2017

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15 JAHRE IMG/1A/2016/12/8Happy Birthday! 49. Jahrgang j Nr. 45 j 8. November 2017 Medizin Medien Austria j www.medonline.at ERWEITERTE ZULASSUNG Victoza ® – Der einzige GLP-1 RA, der nachweislich CV-Ereignisse verhindert 1,2,3 BEI TYP-2-DIABETES Stillen unter Antikoagulation Werdende und frischgebackene Mütter haben ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko. Wann ist eine Antikoagulation nötig und welche Wirkstoffe kommen dafür in der Schwangerschaft und im Wochenbett infrage? ▶ SEITE 20 Pflege braucht mehr Kontrolle In Österreich sind etwa 85.000 selbstständige Personenbetreuer tätig, 80 Prozent davon kommen aus der Slowakei oder Rumänien. Dort wiederum werden Pflegekräfte zum Teil schon knapp. Experten fordern ein koordiniertes Vorgehen auf europäischer Ebene. In der Branche werden indes Rufe nach Qualitätsstandards laut. ▶ SEITE 2 AT/LR/0817/0072 · Fachkurzinformation, Referenzen und Kontakt siehe Seite 22 ÖÄK-Chef stellt sich auf eine blaue Ministerin ein EXKLUSIV ■ Ärztekammer-Präsident Dr. Thomas Szekeres erklärt, was er von der neuen Regierung erwartet und wieso der Minister gar nicht so wichtig ist. Szekeres: „Ein Landesrat ist mitunter einflussreicher als der Minister.“ „Was ich gehört habe, so geht das Gesundheitsministerium eher an die FPÖ“, sagt Dr. Thomas Szekeres im Gespräch mit der Medical Tribune, angesprochen auf die laufenden Regierungsverhandlungen. Zwei Namen würden für den Ministerposten gehandelt: Dr. Dagmar Belakowitsch und Primaria Brigitte Povysil. Immerhin beides Ärztinnen, so wie sich Szekeres das wünscht. Politisch gibt er sich neutral: „Uns geht es um Inhalte und nicht um die Farbe einer Partei“, sagt der oberste Vertreter der Ärzteschaft. Seine Forderungen an die Regierung bleiben die gleichen: eine Stärkung des niedergelassenen Bereichs, mehr Kassenstellen, bessere Rahmenbedingungen und letztendlich mehr finanzielles Commitment, damit eine niederschwellige Gesundheitsversorgung gesichert bleibt. Die wichtigsten Verhandlungspartner hierfür bleiben aber die Krankenkassen und die Länder: „Die spielen eine wichtigere Rolle als der Bund. Der Gestaltungsspielraum des Ministers ist begrenzt.“ Szekeres’ Begeisterung über eine Zusammenlegung der Kassen hält sich in Grenzen. ▶ SEITE 5 Diese Woche mit den Schwerpunkten: PÄDIATRIE ▶ Seite 9–11 HERZ-KREISLAUF ▶ Seite 17–23 ■ AUS DEM INHALT Der dritte Diabetes Eine primäre Pankreaserkrankung ist häufiger als man vermutet die Ursache von Störungen des Zuckerstoffwechsels. ▶ SEITE 6 Hospiz für Obdachlose Das VinziDorf-Hospiz in Graz erhielt in Berlin den goldenen Sonderpreis der internationalen KlinikAward-Jury und Standing Ovations. ▶ SEITE 8 Pimp my Transplant Organkrankenhäuser, in denen Transplantate optimiert werden, sind im Kommen, erklärt ESOT-Präsident Prof. Stefan Schneeberger. ▶ SEITE 14 Dauerbrenner Gicht Obwohl das Behandlungskonzept der Gicht einfach ist, erreicht nur jeder Zweite das Therapieziel. ▶ SEITE 15 Nicht überreagieren Bei infarktbedingtem kardiogenen Schock ist der Stent Mittel der Wahl, aber nur im Infarktgefäß. ▶ SEITE 17 FOTOS: HANS-JÖRG BRUCKBERGER; THE NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE ©2017 Skelett und Gefäßverbindungen der Zwillinge im 3D-Modell. Entscheidung über Leben und Tod Am Massachusetts General Hospital wurden siamesische Zwillinge getrennt. Die Entscheidung war nicht leicht: Abzuwarten hätte den Tod beider bedeutet, doch die OP konnte nur eines der Kinder überleben. ▶ SEITE 11 Mittel gegen Kinderdemenz Die Prognose der neuronalen Ceroidlipofuszinose ist infaust: Weil durch einen Gendefekt ein Enzym in den Lysosomen fehlt, sammeln sich Abfallstoffe in den Zellen an. Das führt zum Absterben der Neuronen. Die erkrankten Kinder verlieren ihre motorischen und kognitiven Fähigkeiten, erblinden und erleiden kaum beherrschbare epileptische Anfälle. Am Ende steht unausweichlich der Tod. Heuer wurde eine lang erwartete Enzymersatztherapie zugelassen. Sie kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Heilung verspricht sie aber keine. ▶ SEITE 9 Patienten lenken, aber wie? Bei den 7. Linzer Gesundheitspolitischen Gesprächen auf Einladung der Ärztekammer zerbrachen sich Politiker, Ärzte, Gesundheitsökonomen, Kassenvertreter den Kopf, wie Patienten im Gesundheitssystem gesteuert werden könnten. Taugen Selbstbehalte bzw. die Reduzierung derselben, wie die SVA mit ihrem Programm „Selbstständig gesund“ ihre Versicherten zu mehr Vorsorge bringen will? Locken monetäre „Nudges“ wirklich Gesundheitsmuffel hinter dem Ofen hervor? Die Antworten zweier Wissenschaftler ernüchterten die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, denn die lenkenden Effekte sind geringer als gedacht. Das hielt Realisten und Idealisten aber nicht von Vorschlägen ab. ▶ SEITE 3 MEHR DRIN für meinen Darm Die ausgewogene Mischung aus aktiven Bakterienstämmen + Vitaminen © bernardbodo/Fotolia, Symbolpackungen, 2017_10_Multiflora_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 22 MT_45_17_s01.indd 1 03.11.2017 10:58:26

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