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Medical Tribune 45/2018

Medical Tribune

50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 45 j 7. November 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Die WHO will Europa vor Lärm schützen Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat im Oktober eine neue evidenzbasierte Leitlinie für die Europäische Region publiziert, mit der die Bevölkerung vor den Auswirkungen von schädlichem Umgebungslärm besser geschützt werden soll. Dabei wurden in der aktualisierten Leitlinie nicht nur Lärmquellen des Flug-, Schienen- und Straßenverkehrs berücksichtigt, sondern auch Geräusche von Windturbinen und aus Freizeitaktivitäten. Die WHO-Regionaldirektorin für Europa, Dr. Zsuzsanna Jakab, ruft die Politiker in den Ländern der Europäischen Region nun dringend dazu auf, „von dieser Leitlinie umfassend Gebrauch zu machen“. ▶ SEITE 8 Ganz schön knifflige Eingriffe Für Schönheitsoperationen gelten spezielle gesetzliche Regelungen, die in Sachen Aufklärung, Einwilligung und Information gegenüber Patienten strenger sind als bei medizinisch indizierten Behandlungen. Welche Dokumentationspflicht hat der Arzt? Was muss er in puncto Aufklärung beachten? MT gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen, die auch Allgemeinmediziner kennen sollten. ▶ SEITE 2 Wenn die Welt aus den Angeln zu geraten scheint SCHWINDEL ■ Schwankt bei Ihrem Patienten alles, dann lassen Sie sich davon genau erzählen. Oft braucht es weiter gar nicht viel, um die Ursache zu finden. Auf dem HNO-Kongress in Bregenz wurde dem Schwindel eine Session gewidmet. Besprochen wurde, wie man den Ursachen auf den Grund geht und welche therapeutischen Ansätze sinnvoll sind. Anamnestisch gilt abzuklären, ob es sich um einen Dauer- oder einen Attackenschwindel handelt und ob Begleitsymptome wie Übelkeit, Tinnitus, Schmerzen oder andere neurologische Symptome vorliegen In der Praxis trifft man am häufigsten auf den beni gnen Lagerungsschwindel. Bei internistischen Schwindelformen führen neben der Anamnese die Auskultation von Herz und Lungen, ein EKG sowie eine Blutdruckmessung in Ruhe und nach dem Aufstehen oft schon zur Diagnose. Apparative Untersuchungen sind selten notwendig. ▶ SEITE 9 Diese Woche: SCHWERPUNKT HNO ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT 9 x Gesundheitspolitik Was ist gesundheitspolitisch in den Bundesländern los? MT gibt einen Überblick. ▶ SEITE 4 Wie alt sind unsere Ärzte? Die Kammer warnt vor einem Ärztemangel – den Dr. Pichlbauer grosso modo in Abrede stellt. ▶ SEITE 5 Geduldsprobe Nach Immuntherapie schrumpfen Tumoren wenn, dann meist erst mit Verzögerung. ▶ SEITE 14 Namaste in Wien Nach seinem Ayur vedamedizin- Studium in Indien bietet Dr. Vaidya Vinayak Nair mit seinem Team hier Lifestyle-Beratung an. ▶ SEITE 15 MT-GEWINNSPIEL Möchten Sie vor dem Weihnachtsstress noch einmal schön entspannen? Medical Tribune verlost einen exklusiven Wellness-Aufenthalt – und Sie müssen dafür nicht viel tun. ▶ SEITE 4 FOTOS: HNO-KLINIK INSELSPITAL / GIANNI PAUCIELLO; FILO / GETTYIMAGES Am Inselspital in Bern wird die Technologie derzeit getestet. Roboter hilft bei Cochlea-Implantat Beim Einsetzen eines Cochlea-Implantats findet ein Operationsroboter den exakten Weg zwischen den Nerven hindurch. Wenn die Tests positiv verlaufen, soll der Eingriff auch in Österreich angeboten werden. ▶ SEITE 10 Cannabis ist in aller Munde Die weltweite Welle in Richtung einer zumindest teilweisen Legalisierung von Cannabis sorgt für mächtig Diskussionsstoff. In Vösendorf bei Wien fand vor kurzem der Canna bis- Kongress statt. Im Zuge dessen diskutierten internationale Experten auch die medizinische Wirkung der Pflanze. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Schmerztherapie bis hin zu Multipler Sklerose. Auch zur Wirkung bei Reizdarm oder Morbus Crohn soll es bereits Studien geben. Medical Tribune war vor Ort und fasst die interessantesten Aussagen zu dem Thema zusammen. ▶ SEITE 3 Der Enuresis auf der Spur Wenn ein Kind im Alter von mehr als fünf Jahren noch immer oder wieder (nach Kontinenz für mindestens sechs Monate) einnässt, dann reicht meist eine Basisdiagnostik mit einfachen Mitteln aus. Mit wenigen diagnostischen Instrumenten, die auch bereits therapeutisch genutzt werden können, lässt sich eine physiologische von einer nicht-physiologischen sowie eine funktionelle von einer organischen Enuresis unterscheiden. Wichtig sei zudem, eine nicht-monosymptomatische Enuresis zu erkennen, die sich manchmal als nächtliche Enuresis tarnen kann, berichtet Kinderarzt Dr. Christian Steuber auf der Jahrestagung der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich in Linz. ▶ SEITE 6 Kraftvoll ins LDL-Ziel GREEN BOX © iStock.com/alphaspirit, Symbolpackung, 2018_11_Ezetimib_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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