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Medical Tribune 46/2018

Medical Tribune

50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 46 j 14. November 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Bei Notfällen der Schilddrüse rasch (be)handeln Meistens treten endokrinologische Erkrankungen schleichend auf, und sowohl Diagnostik als auch Therapie können ohne Eile geplant werden. Doch es gibt einige Notfallsituationen, in denen rasches Handeln unbedingt erforderlich ist. Denn ohne Therapie verlaufen Störungen wie eine dekompensierte Thyreotoxikose oder ein Myxödemkoma meist tödlich. Eine Frage, die sich im klinischen Alltag immer wieder stellt, ist, ob Hyperthyreosepatienten ein jodhaltiges Kontrastmittel appliziert werden kann. Risiken und Nutzen sollen natürlich gegeneinander abgewogen werden, doch gilt es in der Regel, die Exposition so weit wie möglich hinauszuzögern. ▶ SEITE 14 Die Serialisierung von Arzneimitteln Mit dem Internethandel boomen Arzneimittelfälschungen und die sind oft gefährlich. Rund 1.500 geschmuggelte Produkte wurden von den Behörden bis Ende August bereits aufgegriffen. Im Februar 2019 tritt eine EU- Verordnung in Kraft, wonach alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel mit Sicherheitsmerkmalen versehen sein müssen. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. ▶ SEITE 2 „Für mich ist das der größte politische Fehler“ GERIATRIE ■ Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar erzählt von Palliativmedizin im Alter und Geriatrie-Projekten. Die Abschaffung des Pflegeregresses ist ihm ein Dorn im Auge. Rudolf Likar nimmt im Gespräch mit Medical Tribune kein Blatt vor den Mund. Der Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft (OPG) findet im Gespräch mit Medical Tribune deutliche Worte, wenn es um die Abschaffung des Pflegeregresses geht: „In meinen Augen ist das der größte politische Fehler. Jetzt werden praktisch alle älteren Menschen ins Heim gesteckt, weil das nichts mehr kostet.“ Das sei unwürdig und paradox. Freude bereiten Likar indes die jüngsten Errungen schaften der Palliativmedizin und Geriatrie in Österreich, wie etwa die Änderung im Ärztegesetz zur palliativen Versorgung am Lebensende. Dennoch sei in der geriatrischen Versorgung noch vieles zu verbessern. Likar macht zudem auf häufige Fehler in der Schmerzbehandlung alter Patienten aufmerksam. ▶ SEITE 3 Diese Woche: SCHWERPUNKT PNEUMOLOGIE ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Verdacht auf Fettleber Nicht-invasive Tests können bei der Entscheidung helfen, wem man eine Biopsie ersparen kann. ▶ SEITE 7 Medis mit Seltenheitswert Was darf eine Therapie von seltenen Erkrankungen kosten? Darüber wurde in Wien diskutiert. ▶ SEITE 8 Eosinophile im Höhenflug Eine COPD lässt den Eosinophilenwert ähnlich stark ansteigen wie Asthma, zeigt eine Studie. ▶ SEITE 9 Nanoroboter im Auge Propeller, 200-mal feiner als ein menschliches Haar, steuern erstmals gezielt durch ein Auge. ▶ SEITE 15 AUGMENTED REALITY Jetzt neu: Über die Augmented Reality App von medONLINE kommen Sie zu multimedialen Inhal ten, die Sie via Handy sehen kön nen. Heute auf der Seite 10. Achten Sie auf dieses Zeichen FOTOS: B&K/APA-FOTOSERVICE / JANNACH; ALFRED HUBER Danhofer: „So gut wie jetzt ist es mir noch nie gegangen.“ Kein Arzt wie jeder andere Dr. Wolfgang Danhofer ist gelernter Tischler, landete nach dem Studium bei den Gebirgsjägern und ist jetzt als Landarzt tätig. Doch selbst hier ist sein Alltag speziell: Paragleiter sind häufige Patienten. ▶ SEITE 4 COPD-Patienten auf AAT testen Bis ein Mangel an Alpha-1-Antitrypsin (AAT) diagnostiziert wird, vergehen im Schnitt sechs bis acht Jahre, mahnte der deutsche Pneumologe Prof. Dr. Felix Herth auf der ÖGP-Tagung in Linz und berichtete, dass es immer wieder vorkommt, dass Patienten mit einer COPD im Endstadium einen – noch undiagnostizierten – AAT-Mangel aufweisen. In der AAT-Ersatztherapie kündigt sich mit der Option Selbstsubstitution eine Erleichterung für die Betroffenen an. In der Zukunft sollen sich Patienten die Therapie selbst verabreichen können. ▶ SEITE 10 Wann bei Crohn eine OP ansteht Auf der UEG Week der United European Gastro enterology diskutierten Experten, welche Patienten mit M. Crohn von einem chirurgischen Eingriff profitieren. Die Limitationen der Chirurgie liegen vor allem im Verlust von Darm durch den Eingriff. Prof. Dr. Willem A. Bemelman von der Universität Amsterdam argumentierte jedoch, dass diese Probleme in der Praxis meist beherrschbar seien. Mehrere Techniken, die z.B. die Versorgung von Strikturen ohne Verkürzung des Darms ermöglichen, sind etabliert, werden jedoch nur an spezialisierten Zentren beherrscht. Eine besondere Indikation für die Chirurgie besteht bei Patienten mit lokal begrenzter, aber fistulierender Erkrankung. ▶ SEITE 5 Kraftvoll ins LDL-Ziel GREEN BOX © iStock.com/alphaspirit, Symbolpackung, 2018_11_Ezetimib_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14 MT_46_s01.indd 1 09.11.2018 11:58:02

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