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Medical Tribune 47/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE JUBILÄUM 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 47 j 21. November 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Ärztemangel: Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht „Das Medizinstudium ist der Drehund Angelpunkt für das künftige Ärzteangebot“, sagt Kärntens Gesundheitsreferentin Dr. Beate Prettner. Sie organisierte einen Runden Tisch mit Rektoren. Einhelliger Tenor der Experten: Österreich hat keinen Ärztemangel, sondern ein Verteilungsproblem. Ärztekammer-Vizepräsident Dr. Johannes Steinhart sieht das anders: Es mag sein, dass es aktuell ein Verteilungsproblem gibt, aber man könne nun einmal keinen Arzt zwingen, eine Kassenstelle anzunehmen. „Dass es aber keinen Ärztemangel gibt, wäre eine sehr kurzfristige Sichtweise der Situation, vor allem in Kärnten“, so der Standesvertreter der Niedergelassenen. ▶ SEITE 3 Physikalische Formel: 1+1=0 Zur Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (ÖGPMR) rechnete Dr. Friedrich Hartl von der Ärztekammer vor: „Ein Euro mehr für die physikalische Therapie bedeutet alleine bei den Kosten für Krankenstände eine Einsparung von zwei Euro.“ Doch für die Physikalische Medizin sprechen auch evidenzbasierte medizinische Argumente. ▶ SEITE 8 Erektile Dysfunktion unter der Lupe ÖGU 2018 ■ Ein gewisses Maß an Diagnostik ist bei Erektionsstörungen in jedem Fall angesagt, denn sie kann auch auf schwere Grunderkrankungen hinweisen. „Grower“ oder „Shower“? Für die Therapie der erektilen Dysfunktion ist das nicht unbedeutend. Auf der Fortbildungstagung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie war die erektile Dysfunktion (ED) ein Thema. In Zeiten der PDE5-Inhibitoren ist die Therapie keine Hexerei. Doch ist ein gewisses Maß an Abklärung in jedem Fall indiziert. In komplizierteren Fällen kann eine umfangreiche Diagnostik erforderlich sein. Wie eine rezente Studie zeigt, kann die Unterscheidung zwischen „Grower“ (mit kurzem Penis, der signifikante Längenzunahme bei Erektion zeigt) und „Shower“ (ist bereits im fakziden Zustand lang, ist aber im erigierten Zustand etwa gleich lang) von Bedeutung sein. In einer Studie hatten Grower nach Applikation von Prostaglandin E1 längere Penisse als Shower und benötigten dafür weniger vasoaktive Substanz. ▶ SEITE 9 Diese Woche: SCHWERPUNKT UROLOGIE ▶ Seite 9–13 ■ AUS DEM INHALT Rechtliche Grauzone Die Reproduktionsmedizin ist ein Segen für viele Paare – aber auch für Anwälte. ▶ SEITE 2 Rheumatisches Fieber Angesichts der Migration könnte es wieder öfter diagnostiziert werden. Wissen Sie noch Bescheid? ▶ SEITE 5 Zwangsfüttern verboten Ein Geriater stellt klar: Der künstlichen Ernährung am Lebensende sind Grenzen gesetzt. ▶ SEITE 7 Checkpoint-Inhibitoren Immuntherapien sind in der Urologie angekommen. Beim Nierenzellkarzinom haben sie zu verlängertem Überleben geführt. ▶ SEITE 10 Steinreiche Patienten Jeder zweite Patient mit Urolithen muss mit einem Rezidiv rechnen. Was hilft vorzubeugen? ▶ SEITE 13 Erhöhter Hirndruck Die Symptome werden zu Beginn leicht als banal verkannt. Das hat schwerwiegende Folgen. ▶ SEITE 14 FOTOS: OCSKAYMARK, ALTER PHOTO / GETTYIMAGES Orphan Drugs kommen fallweise auch aus dem Gemüsebeet. Enzymersatz aus der Karotte Das Paradebeispiel einer gut funktionierenden Enzymersatztherapie für Patienten mit seltenen Erkrankungen ist der Morbus Gaucher. Eines der Präparate wird übrigens in Karottenzellen hergestellt. ▶ SEITE 6 Lehrreiche Tipps für die Praxis Nach langem politischen Ringen ist die Lehrpraxis für angehende Allgemeinmediziner seit Mitte 2018 verpflichtend. Das wirft natürlich auch zahlreiche Fragen auf: Welche Formen der Lehrpraxis gibt es überhaupt? Wie erfolgt die Finanzierung? Oder: Welches Arbeitsverhältnis ist grundsätzlich möglich? All das sind Fragen, die für die (künftigen) Lehrpraxisleiter genauso von Bedeutung sind, wie für die Praktikanten. Medical Tribune gibt Antworten und zeigt, worauf Praxisinhaber und Turnusärzte im Detail achten sollten. ▶ SEITE 4 Mehr Serotypen, mehr Schutz Univ.-Prof. Dr. Ursula Kunze vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien ist empört: In den meisten Ländern der Welt wird mittlerweile der 13-valente Impfstoff (PCV 13) für Kinder verwendet; er ist großteils auch in den nationalen Impfprogrammen enthalten. In Österreich hingegen wird weiterhin vorwiegend mit dem 10-valenten Stoff (PCV 10) geimpft. Dieser deckt einige, zunehmend problematische Pneumokokken-Serotypen nicht ab. Besonders die Jüngsten, aber auch Erwachsene bereits ab dem 50. Lebensjahr sind anfällig für gefährliche invasive Pneumokokken-Erkrankungen. Hier sollen Impfstoffe gegen zusätzliche Serotypen einen besseren Schutz ermöglichen. ▶ SEITE 15 Das starke Duo für die Knochen! Vitamin D3 & K2 Exklusiv in Apotheken www.multi.at © iStock.com/Jacob Ammentorp Lund, Symbolpackung, 2018_11_MDK_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 14

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