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ärztemagazin 19/2018

MEET THE EXPERT/VALNEVA

MEET THE EXPERT/VALNEVA Bisse, Stiche, Gift für 500 – ein reisemedizinisches Update Jeopardy bei den Grazer Fortbildungstagen – Prof. Martin Haditsch prüft und erweitert gleichzeitig das Wissen der Kongressteilnehmer. Als Belohnung gab es grausige Bilder, wichtige Neuigkeiten und Süßes für richtig gestellte Fragen. ZUERST KOMMT DIE die Antwort, die Quizteilnehmer müssen dazu die richtige Frage formulieren – dieses Format ist eines der erfolgreichsten in der Geschichte amerikanischer TV-Shows; bei Jeopardy ist also nicht nur Wissen erforderlich, um die Frage zur Antwort zu finden, muss auch etwas um die Ecke gedacht werden. Diese Herausforderung hatte Prof. Martin Haditsch nun auch bei den Grazer Fortbildungstagen bei seinem Update zur Reisemedizin mit dabei. Der von der Firma Valneva unterstützte Programmpunkt war in ähnlicher Weise schon im Vorjahr bestes Infotainment und auch heuer nutzten viele diese besondere Pausenunterhaltung. LOS GEHT ES immer mit der Wahl des Themengebiets und des Schwierigkeitsgrades (100–500 Punkte), konkret startete das Quiz mit der Kategorie „Es war einmal“ und der Antwort: „Diese virusbedingte Krankheit war von den Manchu gefürchtet, hat 4 Kaiser der Qing-Dynastie infiziert, wobei 2 starben, und hatte die strengsten Vorsorge- und Quarantänemaßnahmen des 17. und 18. Jahrhunderts zur Folge.“ Wüssten Sie die richtige Frage zu dieser Antwort? Jemand aus dem Publikum in Graz hat es gewusst, sie lautet: „Was sind die Pocken?“ Dafür gab es als Belohnung zwei Ferrero Rocher ( für 200 Punkte). Wer am Ende der Veranstaltung am meisten Süßigkeiten haben würde, gewinnt. Reisemediziner Prof. DDr. Martin Haditsch mit der Gewinnerin des Quiz, Dr. Claudia Merz BÖSE SACHEN. Im Laufe der nächsten Stunde arbeitete sich das Publikum in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden durch die Rubriken „Bisse, Stiche, Gift“, „Haut auf Reisen“, „Böse Sachen“, „Sicherheit geht vor“ und eben „Es war einmal“. Haditsch stellte nicht nur herausfordernde Fragen bzw. Antworten, sondern bot dem Publikum auch optisch einiges. Wer beispielsweise nicht weiß, was eine Tumbu-Fliege ist und trotzdem wissen möchte, was es beim Quiz „Die Unfallverhütung wird unterschätzt“ Reisemediziner Prof. DDr. Martin Haditsch über Neues und Überraschendes. unter anderem zu sehen gab, möge auf YouTube nach der Tumbu-Fliege suchen. Natürlich kamen auch die harten Fakten nicht zu kurz, nach jeder Raterunde wurden die wichtigsten Infos rund um die Frage kompakt präsentiert und nicht immer waren die Themen so exotisch: Unfälle, Gelbfieber, Impfschemata, Typhus, Nahrungsmittelhygiene und einiges andere sorgten für ausreichend reisemedizinische Praxisrelevanz. SERIENSIEGERIN. Die Schwierigkeiten der Fragen war gut gewählt, nicht alles konnte beantwortet werden und manchmal musste Haditsch ein Auge zudrücken. Die meisten Süßigkeiten sammelte Dr. Claudia Merz, die sich so über den Hauptpreis freuen durfte: einen Leondinger Strudel. Dr. Merz hatte bereits letztes Jahr bei der Veranstaltung gewonnen. Schiebung ist dennoch auszuschließen, es liegt wohl mehr an der reisemedizinischen Vorbildung. ärztemagazin: Was sind Ihre Top 3 der unterschätzten Maßnahmen in der Reisemedizin? Im Vergleich zu Infektionskrankheiten wird dem Thema Unfallverhütung viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Bei Fragen der Gesunderhaltung wird die konsequente und hochwertige Expositionsprophylaxe viel zu wenig gefördert – vor allem Sonnen- und Moskitoschutz wären extrem wichtig. Weiters ist kaum jemandem bewusst, dass die Influenza die zweithäufigste durch eine Impfung verhinderbare reiseassoziierte Krankheit darstellt. u ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG Welche Neuigkeiten sollten Mediziner heuer mitbekommen haben? Da gibt es einige: Es sollte zwischenzeitlich auf Basis von 10.000en Fällen und dutzenden Todesfällen allein in Europa allen Kollegen bewusst geworden sein, dass Masern ein ernst zu nehmendes Problem darstellen. Bei Cholera gibt es nach wie vor Ausbrüche in Haiti: bisher geschätzt mehr als 850.000 Fälle, knapp 10.000 Tote – davon allein 2018 über 3.000 Fälle und 37 Tote; noch schlimmer ist es im Jemen: Seit April 2017 wurden 1.207.596 Fälle und 2.510 Tote gezählt. Heuer gibt es Berichte über Ausbrüche in zahlreichen afrikanischen Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo (DRC), Kenia, Niger, Nigeria, Simbabwe, Somalia und Tansania mit jeweils 1.000en Fällen. Das reisemedizinische Risiko ist niedrig, gefährdet sind in erster Linie Personen, die unter sehr einfachen Bedingungen reisen. Fotos: JW 20 . ärztemagazin . 19 2018

PUlMONAl-ARTERIEllE hyPERTONIE EINE PROGREDIENTE ERKRANKUNG sTART AhEAD 1 10 mg einmal täglich 2 OPsUMIT ® - als Monotherapie oder in Kombination zur langzeittherapie der PAh 2 52% relative Risikoreduktion für eine hospitalisierung aufgrund der PAh 3 Fachkurzinformation siehe Seite 28 Actelion Pharmaceuticals Austria GmbH Leonard-Bernstein-Straße 10 | 1220 Wien www.actelion.at www.ruhigatmen.at Reference: 1. ERS/ESC Guidelines. European Heart Journal 2015:doi:10.1093/eurheartj/ehv317, 2. Veröffentlichte Fachinformation Opsumit®, 3. Adaptiert nach Channick RN et al. JACC Heart Fail 2015; 3 (1): 1-8. Post-hoc-Analyse 066 / 06 2016

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