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Medical Tribune 39/2018

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50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 39 j 26. September 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Große Debatte um die Qualität der Niedergelassenen Gleich mehrere Studien ließen in jüngster Zeit kaum ein gutes Haar an der Qualitätssicherung in heimischen Arztpraxen. Im Auftrag des Gesundheitsministeriums werden diese von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) nun gerade analysiert, um mögliche Konsequenzen daraus zu formulieren. Derweil wird über das sensible Thema heftig diskutiert. Ein Kritikpunkt lautet, dass sich die Ärzte über die ÖQMed GmbH als Tochter der Ärztekammer gewissermaßen selbst kontrollieren. Deren Vertreter verteidigen die bestehenden Strukturen und orten Defizite in der Politik. Jetzt gilt es jedenfalls, Parameter für die Ergebnisqualität im niedergelassenen Bereich zu finden. ▶ SEITE 2 Kopfweh nicht bagatellisieren Der Europäische Kopfschmerz- und Migränetag war für ÖGN-Präsident Univ.-Prof. Dr. Eugen Trinka, ÖKSG-Präsident Priv.-Doz. Dr. Gregor Brössner und Priv.-Doz. Dr. Nenad Mitrovic, Vorsitzender der AG Schmerz der ÖGN, Anlass, auf Versorgungsmängel und alarmierende Symp tome aufmerksam zu machen, aber auch einen Ausblick auf neue Therapieoptionen zu geben. ▶ SEITE 10 „Ausbildung für Hausärzte ist derzeit unbefriedigend“ INTERVIEW ■ Dr. Petra Preiss ist die erste Frau an der Spitze einer Ärztekammer. Medical Tribune wollte wissen, wie es ihr nach eineinhalb Jahren im Amt geht. Wie viele Standesvertreter klagt auch Petra Preiss über einen Mangel an praktischen Ärzten. „Ich bin mit Leib und Seele Chirurgin und übe meinen Beruf nach wie vor zu 100 Prozent aus“, sagt Dr. Petra Preiss im Interview mit der Medical Tribune. Denn wenn man einige Jahre keine Praxis habe, sei man als Chirurg „gestorben“. Der Mittwoch gehört freilich der Kärntner Ärztekammer, deren Präsidentin Preiss seit Mai 2017 ist. Diese war zerstritten, heute herrscht laut Preiss eine „Atmosphäre der gegenseitigen Achtung und Kooperation“. Als größte Baustelle im Land sieht die Fachärztin den Mangel an praktischen Ärzten. So wie es jetzt laufe, werde man nur rund ein Fünftel des künftigen Bedarfs an Landärzten aufbringen. In erster Linie sieht sie hier die Politik gefordert. Aber auch bei der Ausbildung zum Allgemeinmediziner hapert es derzeit. ▶ SEITE 3 Diese Woche: SCHWERPUNKT SCHMERZ ▶ Seite 9–14 ■ AUS DEM INHALT 9 x Gesundheitspolitik Was ist gesundheitspolitisch in den Bundesländern los? MT gibt einen Überblick. ▶ SEITE 4 Kassenreform am Pranger Dr. Pichlbauer analysiert die SV- Reform – die vor dem Verfassungsgerichtshof landen dürfte. ▶ SEITE 4 O-Arm für die Wirbelsäule Am Kepler Uniklinikum wurde die tausendste O-Arm-navigierte spinale Fusions-OP durchgeführt. ▶ SEITE 5 Appell an den Kanzler Ärzte ohne Grenzen prangert katastrophale Zustände in Flüchtlingslagern an – und ruft zu einer humanen Politik auf. ▶ SEITE 8 Polymyalgia rheumatica In der Behandlung spielen Steroide die Schlüsselrolle. MTX erweitert die Therapieoptionen. ▶ SEITE 11 Opioidrotation Beim Opioidwechsel helfen Umrechnungstabellen. Trotzdem können sich Fehler einschleichen. ▶ SEITE 13 merz FOTOS: GERT EGGENBERGER; CORBAC40 / GETTYIMAGES Rhinosinusitis, die keine ist Rhinosinusitis Mittelgesichtsschmerz Wenn Patienten sich mit orofazialen Schmerzen in der Ordination vorstellen, scheint sich der Verdacht auf „Nebenhöhlen“ mitunter aufzudrängen. Doch gibt es völlig unterschiedliche Erkrankungen, die solche Beschwerden hervorrufen können. Je nach betroffener Region lassen sie sich einschränken. ▶ SEITE 14 Temporomandibuläre Störungen Migräne Rhinosinusitis Schmerz als Suizid-Ursache In einer aktuellen Studie fanden Forscher der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) heraus, dass im langjährigen Schnitt fast neun Prozent der Suizide in den USA mit einer Vorgeschichte chronischer Schmerzen einhergehen. Dieser Anteil steigerte sich in einem Beobachtungszeitraum von elf Jahren von 7,4 auf über 10 Prozent. Knapp ein Viertel der schmerzgeplagten Verstorbenen litt dabei unter Rückenschmerzen. Die Rate Opioid-bedingter Suizide bei Schmerzpatienten ist trotz zunehmender Verschreibungen konstant geblieben. ▶ SEITE 9 Migräne Schützende Diversität im Darm Die Grazer Gastroenterologin Priv.- Doz. Dr. Vanessa Stadlbauer-Köllner erläutert im Interview das Prinzip der Resilienz in Bezug auf das Mikrobiom. Ein gesundes Mikrobiom eines Erwachsenen braucht demnach keine „Stärkung“, denn es ist in der Lage, sich von einer Schädigung ohne fremde Hilfe zu erholen. Als Beispiel nennt sie die Schädigung durch eine Antibiotikagabe: Diese lasse sich mit einer Feuers brunst im Wald vergleichen, die den Baumbestand zwar ausdünnt, von der sich ein Mischwald jedoch leichter wieder erholt als eine Monokultur. In der Forschung wird nach Wegen gesucht, ein Mikrobiom, das nicht mehr so resilient ist, positiv beeinflussen zu können. ▶ SEITE 6 AB OKTOBER 2018 GREEN BOX Kraftvoll ins LDL-Ziel Ezetimib Genericon © iStock.com/alphaspirit, Symbolpackung, 2018_09_Ezetimib_I_MT_01 Fachkurzinformationen auf Seite 16 MT_39_s01.indd 1 21.09.2018 12:02:58

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